Ja, das sieht ähnlich aus wie 2011. Offenbar will man die Hausfrauen noch ins Boot lassen und in wenigen Monaten haben wir eine Mehrjahrestop wie 2011?
Wer bullisch auf Gold ist, soll diesen Chart beiseite legen......
Hier ein weiterer Artikel zu den jüngsten Goldpreissteigerungen:
https://newsroom.proaurum.de/1…-vorlaeufer-alle-rekorde/
Im Übrigen sehe ich die Gefahr kurzfristiger Rückschläge beim Goldpreis jederzeit. Das liegt ganz einfach in der Natur der Dinge.
Um die Mitte März einsetzende brutale Deflation abzuwürgen, wurde alles regelrecht mit Geld geflutet. Das zeigen die Aktien- und Anleihenbewertungen an. Es ist bei Aktien und Anleihen alles rein liquiditätsgetrieben. Im Hintergrund sitzen wohl Zentralbanken und kaufen, sei es direkt oder indirekt (also über Kreditgewährung).
Gold hat davon (anders, als beispielsweise Aktien) so gut wie nichts mitbekommen. Öl und Platin sind sogar unter die Räder gekommen.
Sehr viele Leute werden demnächst sehr viel Geld brauchen. Einige von ihnen werden deswegen Gold verkaufen. Wie viele Käufer dafür bereit stehen werden, weis man nicht. Das hängt von psychologischen Faktoren ab. Also davon, wie Menschen Situationen wahrnehmen.
Ob, wann und wie man das bereits und demnächst noch in Umlauf gelangende "neue Geld" wieder zurückholt - keine Ahnung.
Irgendwann kann dann der Punkt erreicht sein, an dem Preise in Papier und deren Schwankungen immer weniger wichtig sind und schließlich sogar völlig bedeutungslos werden. Es kann sogar sein, dass Gold als solches dann längere Zeit - vielleicht sogar weltweit - nicht mehr gehandelt werden wird.
Möglicher Weise kommt es zu folgender Situation: diese riesen Geldmengen und auch die vorhandenen Goldmengen stoßen auf ein einbrechendes Warenangebot.
Gold kann dann - gerechnet in realen Waren - sehr viel an Wert verlieren. Geld wird dann - wiederum gerechnet in realen Waren - noch sehr viel mehr an Wert verlieren, als dies bei Gold möglich ist. Aktien und Anleihen werden in so einem Szenario dann geradezu kollabieren, wenn das Geld nicht mehr zu Investitionen in Wertpapieren reicht, sondern für alltägliches oder zur Zahlung von Löhnen und Fixkosten von Firmen verwendet werden muss. Ähnliches ist bei Immobilien möglich.
Wird jedoch auch dann noch weiterhin wie wild Geld gedruckt (und davon kann man ausgehen), kollabieren Wertpapiere und Immobilien erst ganz am Ende und in Gold gerechnet.
Am finalen Zusammenbruch ändert das nichts.
Es ist meiner Ansicht nach bereits jetzt erkennbar, dass diese "Krise" alle vorherigen weit in den Schatten stellt.
Alle Dämme sind nun gebrochen und viele Tabus sind bereits gefallen. Was beispielsweise noch an Optionen bleibt:
Bargeldabschaffung, so genannte einmalige "Not- oder Sonderabgaben" auf Vermögen, Edelmetallverbote (also Ablieferungspflicht von Gold, Silber, Platin usw.),
Einführung eines so genannten "bedingungslosen Grundeinkommens" in Verbindung mit einer Extrembesteuerung - je nach Einkommenshöhe bis zu 99 %,
die Einführung einer offenen Diktatur mit Konzentrations- und Umerziehungslagern politisch anders denkender Menschen (mag sein, dass sie es als "Krankenhäuser für psychisch Kranke verschleiern),
offener oder verdeckter Sklaverei, also Zwangsarbeit in Lagern (mit Freiheitsentzug) oder in Firmen (ohne Freiheitsentzug) zu staatlich festgesetzten Löhnen und Arbeitszeiten unter Umgehung oder Außerkraftsetzung von Arbeitsschutzgesetzen in Verbindung der Ausgabe von Bezugsscheinen für den Bezug von Waren zu festgesetzten Preisen.
Im Prinzip ist alles möglich, was in Kriegs- und Mangelwirtschaften und in Diktaturen möglich ist. Dabei ist heutzutage deutlich mehr an Steuerung und Kontrolle (Stichworte: Digitalisierung, Apps, Chippung) möglich, als je zuvor. Es ist über die verschiedenen Medien sogar möglich den Menschen, gewisse Maßnahmen als für sie "gut" und "notwendig" und "wünschenswert" einzureden. Und Menschen gegeneinander aufzuhetzen und zur gegenseitigen Bespitzelung anzuhalten.
Das alles kann noch richtig böse werden und noch sehr, sehr lange dauern.
Es ist jetzt schon sehr weit gekommen und wenn es denn so schlimm, wie beschrieben werden sollte, kann es erst dann vorbei sein, wenn sich genug Menschen finden, die so nicht leben wollen, bereit sind für ihre Freiheit zu sterben und daher damit beginnen für ihre Freiheiten zu kämpfen und die Tyrannei beenden. Kann auch sein, dass alles - ähnlich wie das bei der UDSSR war - quasi von alleine in sich zusammenfällt.
Es bleibt nur zu hoffen, dass so was den Menschen erspart bleiben wird und die Bürger nicht zu spät damit beginnen werden mit geeigneten, aber gewaltfreien Mitteln gegenzusteuern.
Es ist ja nicht "nur" eine Krise des Geldes oder der Währung. Das Problem liegt im Kern darin, dass es (wieder) mal so weit gekommen ist. Und das hat etwas mit unserer Gesellschaft und unseren Werten zu tun. Und da stimmt sehr vieles nicht.