Inflation geht nur, und das einzig und allein, über Löhne. Die sind jedoch Negativ im Verhältnis zu den Preissteigerungen. Steuern zahlt Mann! Gehören die nu auch schon zur Inflation?
Die Deflation äußert sich am Besten in den Immobilien. Seit so 5 Jahren sind die Preise leicht rückgängig und die Zinsen sind wieder am steigen. Das wird das größte Desaster für die Märkte. Als nächstes trifft es den Fahrzeugmarkt.
Als Ergänzung zu meinem obigen Post, weil ich das übersehen habe.
Dass Inflation bzw hier Preissteigerung gemeint, nur über Löhne geht, ist die Behauptung von Heiner Flassbeck (sicher nicht allein) die leider falsch ist, denn wir haben hohe Preise trotz sinkende Löhne, nicht nur real. Sie schien richtig nur in der "Ketchup Verzögerung". War nach dem ersten Weltkrieg auch so.
Die Steuern gehen an den Staat der sie wiederum ausgibt also fließen sie letztendlich in die Nachfrage. Genauso fließen die Gewinne der Unternehmen und sämtliche Finanzgewinne und Finanzsubventionen letztendlich in Nachfrage, auch wenn das nicht unmittelbar sichtbar ist. Die Behauptung, dieses Geld bleibt nachfrageunwirksam in der Finanzwirtschaft ist schlicht Unfug. Geld will investieren oder kaufen. Aber die Investition ist auch Nachfrage also fließt das Geld immer in Nachfrage.
Aber die Banken und Großkonzerne kaufen nicht in Deutschland, wenn überhaupt, sie bringen das Geld ins Ausland. Ja, und was bedeutet das? Dass der Eurokurs sinkt, weil USD, Yen Yuan etc nachgefragt werden. Wie wirkt sich ein schwacher Euro auf die Preise im Inland aus? Na, ein wenig Logik sagt uns, die Preise steigen. nennt sich importierte Inflation.
FAZIT: Inflation führt IMMER zur Preissteigerung, wenn auch verzögert.
Der Preisrückgang bei Immobilien kann eine Deflation selbstredend nicht herbeiführen sonder ist, wenn überhaupt, eine Folge davon.
Doch eine Deflation haben wir noch lange nicht, siehe oben. Wir haben eine minimale Senkung der Geldmenge vom Peek, die nicht der Rede wert ist. Wir sind von 16,25 Billionen (Peek in September 22) auf 16,05 Billionen runter, also "ganze" 200 Mrd. bzw 1,2% wo wir schon im August 2022 waren. Das ist ein Mückenschiss. In den 20-er Jahre war der Rückgang ca 20%! Das würde Bedeuten heute rund 20 Billionen, undenkbar.
Bereits jetzt stöhnt die Zombiewirtschaft und verlangt nach weiteren Subventionen. Vergessen sind die Worte Draghis, der vor der Deflation gewarnt hatte, jetzt wird vom Biest der Inflation (Lagarde) gesprochen.
Wo bleiben aber in der Geldmenge die "Sondervermögen" des Staates? Die werden nicht betrachtet, sind aber Schulden bzw Nachfrage wirksames Geld.
Das Sinken der Fahrzeugpreise ist analog das Gleiche. Zudem sind neue Fahrzeuge keine Notwendigkeit i.d.R. und zudem auch Luxusgüter auf die man verzichten kann, wenn Mieten, Energie und Lebensmittel stark gestiegen sind.
Inflation und Deflation sind die zwei Seiten der gleichen Medaille.
Starke Inflation = Ich habe sehr viel Geld aber trotzdem nicht genug um das Brot zu kaufen
Starke Deflation = Ich habe kein Geld um das billige Brot zu kaufen.
Auch die Intervention der Staaten in diesen Fällen ändert nichts an der Tatsache.
Starke Deflation = Staatlich regulierte Mindestlöhne = Produktion- und Handelsstopp bis auf Restbestände. Also stehe ich vor einem leeren Regal mit Geld in der Tasche. Dann verliere ich den Job weil man mich nicht mehr bezahlen kann. Die Schattenwirtschaft zu niedrigen Löhnen "Arbeite für eine Mahlzeit" entsteht.
Starke Inflation = Staatlich regulierte Höchstpreise = Produktion- und Handelsstopp bis auf Restbestände die meist in den Schwarzmarkt fleißen wo sie teurer verkauft werden. Also stehe ich vor einem leeren Regal mit viel Geld in der Tasche. Ich kann auf den Schwarzmarkt wo ich viel mehr Geld ausgeben muss als im Laden, also wieder hungrig nach Hause oder ein Schild Arbeite für eine Mahlzeit um den Hals hängen.
Inflation/Deflation = IMMER Kaufkraftverlust der arbeitenden Mehrheit als Endergebnis.
Das Spiel beginnt immer mit Inflation, die man mit Deflation bekämpfen möchte. Das Hauptproblem is noch nicht mal die Umverteilung durch Inflation. Ob einer 3 Fernsehr kauft oder 3 nur einen, letztendlich es werden Fernseher produziert, die alle haben wollen. Ungerecht aber kein Problem für die Wirtschaft. Doch bei Inflation gibt es aber immer eine Fehlallokation der Mittel. Es werden Windräder, Wärmepumpen, PV Anlagen, Panzer, sinnlose Radwege und staatliche "Dienstleistungen" produziert, die keiner haben will, weil diese kein Wohlstand bringen.
Wir verhungern mit der PV Anlage auf dem Dach im Energieeffizienzhaus.