FoersterX
Ich habe dir einen Like gegeben, weil dein Beitrag insgesamt gut ist aus meiner Sicht.
Folgend ein Paar Kommentare dazu:
Wer Werte schafft.... Na klar, das war schon immer so. Nur kann nicht jeder vorne sein, deshalb müssen jene die es nicht sind, vorsorgen. Von Reich werden ist hier gar nicht die Rede!
Nur weil die Fiat-Bande uns so abzockt, erscheint uns das Dach über dem Kopf als Reichtum. Meine Großeltern hatten im kommunistischen Ostblock ein Haus mit 130qm Wohnfläche und 2kqm Grundstück, davon 1500qm Garten. Sie waren aus heutiger Sicht reich, nur wussten sie das nicht. Bio- Ernährung, Bewegungsfreiheit, Opa hat in der Fabrik gearbeitet für Strom+Zucker+Öl und Klamotten (wenige haben gereicht), Oma sich um das Vieh und den Garten gekümmert. Geheizt wurde mit dem Vorgänger der Pelletöfen, mit gepressten Sägespänen. Eine Hitze in dem ungedämmten Haus sage ich dir, da ist man in Unterhosen raumgelaufen.
Wir hatten es "besser" in der Stadt (50qm Platte) nur weil wir nicht ins Plumpsklo mussten und Warmwasser spontan da war. Naja, ich hatte trotzdem jeden einzelnen Ferientag im Dorf verbracht, trotz Plumpsklo.
In den 80-ern wurde das Bad mit Holzboiler gebaut, da war der Vorteil der Stadt dahin. Aber heute? Wer will heute kein Haus mit Grundstück und spinnt hier herum angesichts der Gettoisierung der Städte und faselt vom sorgenfreien Leben als Mieter? Ja, mit +100k Gehalt vielleicht....
Warum haben die meisten Aussiedler ein Haus gekauft/gebaut? Weil die Meisten im Dorf gewohnt haben (oder Aufgewachsen sind). Sie können sich nicht vorstellen, zu Miete zu wohnen, jedenfalls nicht lange. Obendrein war die Kreditfinanzierung mit der Ersparten Miete ein eindeutiger Vorteil, wie du das beschrieben hast.
Somit ist das Eigenheim in erster Linie Sicherheit und kein Risiko! Mindestens in der zweiten Generation. Wenn das Kind Probleme hat, zieht es wieder ins Kinderzimmer ein, vorübergehend. Aber das setzt geordnete Familienverhältnisse vor. Damit meine ich, die Familie hat einen hohen Stellenwert.
Im Westen eher verkommen.
Langfristige Betrachtung der Assetklassen.
Hier müssen wir zwischen EM und Immobilien einerseits und Aktien andererseits unterscheiden.
Erstere sind objektiv bewertbar. Bei Aktien sieht es ganz anders aus.
Während ca 90% der Unternehmen pleite gehen, sind nur unter 10% der Immobilien im Risiko. Aber auch nur wenn man Blind ran geht.
Das Matra der Streuung hilft da nicht. Wer streut hat trotzdem Leichen im Depot die die Rendite schmälern.
Vermögen aufbauen wird damit nicht gelingen. Die ETF sind die neue Sau im gleichen Dorf.
Hinzu kommt die technologische Deflation. Sprich, alles was der Mensch produziert, wird immer billiger, alles was er nicht produzieren kann oder nur schwer, bleibt teuer.
So wie der Kaiser, der auf das Pferd gesetzt hat, setzen viele Aktionäre auf tote Pferde, ohne es zu wissen.
Die Börse wurde nicht für die Anleger erfunden sondern für die Unternehmer die billiges Kapital gebraucht haben. Was kann besser sein, als Anteile teuer zu verkaufen an die ahnungslose Masse?
Auf die Spekulationen die im Hintergrund laufen gehe ich gar nicht mehr ein.
Der Prototyp unseres Systems schuftet 50 Stunden die Woche, wohnt zu Miete isst aus der Plastikverpackung, zahlt hohe Steuern und was im übrig bleibt, gibt er dem System um es zu verwalten. Das ist ganz bestimmt schlau
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