Beiträge von Bumerang

    Das ist ein guter Punkt. Es könnte sein, daß es bald kaum noch Zugang zu bezahlbaren Krediten für Immos gibt. Es ist ja jetzt schon schwierig. Damit dann Objekte über den Tisch gehen müssen halt die Preise deutlich runter. Und ausländische Finanzinvestoren wollen auch günstig kaufen, richtig günstig.



    Man studiert ja nicht 10/20 Jahre @Dark-End. @hammwolln du sagst, vor 12 Jahren hättest du das gekonnt.


    Dann betrachten wir den Markt vor 12 Jahren, also 2011. 21 Jahre nach DDR! Ich bin auch 1990 eingewandert, mit einem Kunstlederkoffer :D .


    2011 hat der Immo Mark angefangen sich zu erholen aus dem Tief nach 2008. Heißt, die Preise waren noch relativ niedrig. Eine 3ZKB in Frankfurt hat nur etwa 220k gekostet, Neubau wohlgemerkt.


    Der Zinssatz lag damals bei ca 4% für 10 Jahre. Wenn man EK für die Baunebenkosten von ca 20k hatte, war die Rate 1.100 € bei 2% Tilgung. Die Miete für eine Erstbezugwohnung wäre damals bereits ca 1000 gewesen, grob. Eine Bestandsmiete (Altbau) allerdings nur ca 700€. Wer nicht bereit war die 1.100 hinzulegen, hat schlicht verloren.


    Seit dem haben sich die Preise verdoppelt. Wert heute ca 450k
    Nach 10 Jahren, also 2021 hatte man eine Restschuld von 166k.
    Netto Vermögenszuwachs von 284k € - Da will ich mal die Aktionäre und auch die reinen Goldbugs sehen, wo sie inzwischen stehen.


    Die 166k hat man 2021 mit wahnsinnigen 1% refinanzieren können.
    Bei Beibehaltung der Rate 1.100€ - hat man nach 15 Jahren Zinsfestschreibung, also 2036 42k Restschuld.


    Was die Immobilie in 13 Jahren kostet weiß keiner. Aber wichtig ist, dass sie ein beträchtliches Vermögen darstellt wird.


    Sagen wir in den ersten 10 Jahren hat der Eigentümer auf eine gleichwertige Immobilie zur Miete daraufgezahlt, wenn auch nicht viel, so ist es sicher inzwischen das nicht mehr der Fall. Es ist davon auszugehen dass er in den nächsten Jahren mit der Rate unter der Miete bleibt. Sagen wir, es verrechnet sich das ganze. Dann passiert genau das, was ich hier geschrieben habe. Das Eigentum, wurde fast komplett mit der ersparten Miete aufgebaut, zieht man das EK ab und die Restschuld, die real sicher lächerlich sein wird. Wollte er abzahlen in 15 Jahren, wäre die rate ca 1300. Sicher auch tragbar.


    Geht man weiter zurück als 12 Jahren, ist die Rechnung noch besser.



    Das war kein Glück, sonder für jeden vorhersehbar, der das System verstand hat. Dazu musste man auch nicht besonders schlau sein. Interesse zu recherchieren und gesunder Menschenverstand hätten gereicht. Ok, manche wussten es nicht und hatten nur Glück. Wer sich aber in solchen Foren wie diesem herumgetrieben hat, hätte es wissen müssen. Viele wie ich haben das andauernd wiederholt. Doch auch sehr viele haben dagegen gehalten und die Immobilien schlecht geredet. Ich erinnere mich an einen gewissen Tisc, Versicherungsvertreter, der vor 10 Jahren auf silber de forum von der tollen Verzinsung der KLV gefaselt hat, in der Niedrigszinsphase [smilie_happy] .


    Dieses Bau-Fenster ist aber inzwischen geschlossen für die Meisten. Sie könen heute nichts mehr kaufen ohne sehr viel EK (Erbschaft). Das Eigentum wird jetzt quasi "untereinander" verkauft. Wann die nächste Generation nur mit Omas Geschenk plus Arbeit eine Immobilie wird finanzieren können, kann ich nicht sagen. Ich schätze 2 werden es mindestens nicht können.


    Familie und Kinder:


    Kinder kosten Geld, keine Frage. Das ist eine wichtige Entscheidung im Leben. Ich hab nur eins, immerhin. Mit einem Kind konnte ich das machen, was ich gemacht haben, ohne mich zu verbiegen. Mit 2 wäre das schon schwieriger, aber immer noch möglich, vielleicht etwas kleiner. Ich habe aber auch sehr gut verdient. Wir sind eine Großfamilie die sich gegenseitig hilft. Dann geht es eigentlich auch mit 2 Kindern. Das wollte ich aber definitiv nicht.
    Bin im Kommunismus aufgewachsen und wusste, das man erpressbar ist mit Kindern. Ich sagte immer, eins nehme ich huckepack und haue ab, mit 2 wird es schwer.

    @woernie


    Wer lügt, braucht ein gutes Gedächtnis. Er muss sich nämlich daran erinnern was er früher behauptet hat.


    @Goldzorro


    Der Inflationsausgleich der Angestellten im ÖD ist nicht der Rede wert. Man muss auch wissen, dass sie im Schnitt schlechter bezahlt werden als in der privaten Wirtschaft, wenn man mit ähnlichen Jobs verglicht.


    Ja, es gibt gewiss schlechtere Jobs, nicht erst seit der Inflation. Dazu gehören die Pfleger schon lange. Man denkt immer an Krankenschwestern, das sind sie aber nicht. Ich meine das nicht despektierlich, aber das ist Fakt. Die MTA haben die Krankenschwestern ersetzt, einige wenige Aufgaben wurden von den Pflegern übernommen. So hat man die Kosten gesenkt. Die "Bäcker" sind tatsächlich Verkäufer. Sie bekommen die Brötchen oder Brote fast Fertig oder ganz fertig geliefert aus der Fabrik. Höchstens zu Ende backen in der Filiale.


    Wer in diesen Berufen arbeitet muss und wird sich umorientieren. Das passiert ja schon, sonst gäbe es das Geschrei über Fachkräfte Mangel nicht. Wir haben aber keinen Mangel, sonst hätten wir nicht so viele Arbeitslose.
    Wir haben einen Schiefstand aufgrund der falschen wirtschaftspolitik, die zu Fehlallokation der Mittel führt und zur Falschbewertung von Jobs. Die viele Bullshit Jobs nehmen die Mittel die eigentlich für Fachkräfte wie Pfleger und Bäcker da sein müsste. Diese Bullshit Jobs braucht aber keiner muss sie aber trotzdem bezahlen deshalb bleibt nichts mehr übrig für das was wir eigentlich brauchen. Das sind Folgen der Planwirtschaft und der eigentliche Grund für die Inflation.


    Deshalb kann ich nur jedem raten der in solchen Berufen arbeitet aufzuhören und sich was anderes zu suchen. Bis der Laden komplett zusammenbricht und solche Berufe wieder gewürdigt werden. So lange werden nur die Vermögenden in der Lage sein sich Gesundheit, Pflege und bestimmte Dienstleistungen zu leisten. Man kann auch sich selbstständig machen und sich auf die vermögende Kundschaft konzentrieren, die noch in der Lage ist, sowas zu bezahlen.


    Ein Beispiel sind die Restaurants. Die gutbürgerlichen Restaurants werden immer weniger sein, dafür wird es mehr Luxus Restaurants und mehr ganz ganz billige schlechte Restaurants geben, wo man nur irgendwas "aus der Tüte" ist, um satt zu werden.


    @all Immobilien jetzt.


    Wer vor 10/15/20 Jahren gekauft hat, hat in vielen Fällen für die eigene selbstbewohnte Immobilie nichts bezahlt. Im Schnitt sanken die Zinsen so stark, dass Zins und Tilgung im Mittel sogar unter der ersparten Kaltmiete lag! Das vergessen bewusst die Immo Basher.


    Daher ist das Eigenheim in sehr vielen Fällen ein Selbstläufer gewesen. Dementsprechend können die Preise auch fallen, es tut nicht weh.


    Bei Projektentwicklern und jenen die sehr spät und auch noch auf der letzten Rille finanert haben, ist das anders. Doch die Zahlen derer ist marginal und hat nur wenig Einfluss auf den Markt. Warten lohnt also nicht unbedingt, denn die Inflation wird die Preise weitere antreiben.


    Ja, es gibt noch eine Wette die aufgehen kann. Jener die Warten UND genug Gold haben, dass Gold stark steigen wird und so die Preise in Gold stark fallen.


    Ich habe auch eine schöne Menge die mich unter solchen Szenarien mehr als Schuldenfrei machen würde. Das ist gleichzeitig mein Hedge gegen Krisen.


    Doch Vorsicht. Wenn Gold steigt, steigt i.d.R. alles andere auch, siehe 70-er.
    Ja, Gold steigt schneller und höher. Trotzdem werden nicht Viele ihr Haus verkaufen nur weil Gold gestiegen ist. Wohnen muss man immer. Derzeit kostet ein Haus im Schnitt 6-10 Kg Gold je nachdem wo und wie groß. Ich sehe die Untergrenze bei Minimum 3-5 Kg. Die muss man auch erst Mal haben. Wer auf weniger spekuliert, kann falsch liegen. Man sollte mindestens 1Kg haben um im Alter zumindest auf dem Land eine sehr kleine Wohnung zu kaufen.


    Deshalb kauft Gerald jetzt wieder. Er weiß genau dass das so kommt.

    mein ungeimpfter Schwager hat nun zum zweiten Mal Corona.
    das erste mal vor ca. 1,5 Jahren . Damals nur leichte Symthome.
    Jetzt hat ihn wieder erwischt und diesmal recht heftig.
    Fieber über 39° Gliederschmerzen, Atemnot, Erbrechen Kopfschmerzen.......das volle Programm. <X


    >Eigentlich unlogisch, das es beim zweiten Mal viel heftiger ist, oder???

    Du bist sicher, dass er Corona hat? Heutzutage wird nix anderes mehr getestet. Erbrechen gehört eigentlich nicht dazu. Und selbst wenn, niemand hat gesagt, dass Ungeimpfte nie wieder erkranken, an was auch immer. Es gibt noch Influenza, Magen Darm etc. Gute Besserung, viel Tee trinken und ausruhen.


    Mein Dreifachgeimpfter Cousin zweiten Grandes hat auch 2 mal Corona gehabt, nach der Impfung.


    Die Impfung bringt nix außer zusätzliche Risiken. Das habe inzwischen auch die Hersteller notgedrungen zugegeben. Es gibt außer er Guten Sprüche überhaupt keine Fakten, die die Wirksamkeit der mRNA Spritzen belegen. Es gibt aber immer mehr plötzliche Todesfälle von Menschen in den 50-ern.

    Hab' bisher nichts hilfreiches gefunden außer Immo-Gepushe. MLP ? Zech & Schneider-Helmholtz ? Maschmeyer ? Pohl ? Für welche Drückerkollone biste unterwegs ? :D


    Du machst gleich drei Fehler in Folge hier:


    Du schließt von dir auf Andere dabei liest du noch nicht mal genau, was ich geschrieben habe.


    Die "Drückerkolonne" bei der ich zuletzt (vor 25 Jahren!) als Banker gearbeitet habe, nennt sich Sparkasse. Wenn du mich von silber/gold de kennst, solltest du das wissen. Schon damals war mir selbst die harmlose SPK zu aggressiv geworden. Also habe ich meine Konsequenz gezogen, habe ein WI Studium gemacht und in die IT gewechselt.


    Jene Drückerkolonnen die du aufzählst, empfehlen nie Immobilien, höchstens eine KLV gedeckte Finanzierung wenn der Kunde hartnäckig bei der Immo bleibt und somit die schlecht möglichste Finanzierungsform. Sie verwenden im Übrigen genau deine Argumente warum man keine Immobilie erwerben sollte.




    Selbstredend können nicht alle Jobs Remote ausgeführt werden. Doch das Entscheidende ist, dass sehr viele Präsenz Jobs von den lukrativen remote Jons abhängen! Deshalb ziehen diese mit den Remote Jobs weiter ins Umland bzw verschwinden wenn die Digitalnomaden komplett ins Ausland ziehen.


    Wenn ich meine Brötchen außerhalb des Ballungsgebietes kaufe bzw mir hier die Haare schneiden lasse oder Essen gehe, entstehen hier die Jobs und fallen in der Statt weg. Das ist bereits zu beobachten. Ich Gewinne 2 mal. Muss nicht in die Stadt pendeln oder eine hohe Mieten zahlen und kaufe die Dienstleistung im Umland billiger. Diese Entwicklung habe ich bereits vor 6/7 Jahren vorhergesehen und den Immo-Flipp geplant. Das Haus in der Stadt aufgeben und raus aufs Land, schöner, (viel) größer und ruhiger. Zunächst als Pendler, aber HO war damals schon eingeschränkt möglich und als künftiges Standard absehbar. Wie stark Corona das Ganze geboostert hat, war auch für mich überraschend aber es ging nur schneller in die richtige Richtung. Nun bin ich im Ausland unterwegs für Monate und denke über die komplett Aufgabe in DE nach. Teilweise Vermieten ist auch eine Option, mal sehen. Irgendwo muss ich (noch) gemeldet sein.


    Die Verteilung Produktion/Dienstleistung hat nichts mit Remote Work zu tun und ein Thema für sich. Hierzu kann man Seiten schrieben.
    Mein Lieblingszitat von Helmut Schmidt zu diesem Thema (bei Meischberger meine ich): "Wir können nicht davon leben, in dem wir uns gegenseitig die Haare schneiden". Damals schon haben alle von der Dienstleistungsgesellschaft gefaselt.


    Also zurück zum Remote Work. Unternehmen die sich nicht konsequent umstellen werden ähnlich wie mit der Digitalisierung (ein Voraussetzung dafür!!) den Zug verpassen und schlicht pleite gehen.
    Spitzenkräfte wollen RM. Die anderen können nicht diskriminiert werden und so bewegt sich die Lavine. Diese Unternehmen können Fachkräfte von überall einstellen, müssen keine horrende Mieten in den Innenstädten zahlen, wenn überhaupt Flexbüros günstig etwas außerhalb für gelegentliche Meetings mieten. Oder nur gezielt Konferenzräume. Die Kunden die Berater vor Ort wollen haben das Geld für die Reisekosten nicht mehr. Die Berater die reisen wollen, werden zunehmend rarer. Ja, es gibt eine Politische Order zurück ins Büro, weil die Idioten die Folgen (siehe oben) nicht berücksichtigt haben. Die dachten, man arbeitet 2/3 Tage aus der teuren City Wohnung im HO und zahlt weiter die City Preisen und Mieten. Menschen rechnen jedoch und suchen sich die günstigste Option. Diese Lavine ist nicht zu stoppen. In den USA ist es noch viel schlimmer. Da fackelt der Ami nicht lange und wechselt den Job und zieht aus Kalifornien nach Texas oder Miami oder ganz nach Mexico. Der Deutsche wartet noch ein bisschen aber die Besten sind längst weg. Mich erreichen wöchentlich Jobagebote auf LinkedIn, manche sind wirklich gut. Aber, full Remote kaum. Da heißt es sehr flexible, hybrid etc. Das ist nicht was die meisten wollen. Full remote heißt Freiheit, der Rest ist ein Kompromiss. Die Antwort ist NOPE. Die haben ganz große Schwierigkeiten Leute zu bekommen die ins Büro regelmäßig sollen (egal wie selten). Wer wechselt meist nur zu Full Remote. Die Lücke mit der gleichen Qualität zu schließen ist ohne full remote fast unmöglich. Freelancer und gute Berater/Fachkräfte werden von einer Agentur der anderen abgejagt.


    Ich sehe viele Deutsche auch große Unternehmen in großen Schwierigkeiten. Das ideologische Brett vor dem Kopf führt sie in den Untergang. Ich bin Anfang 2000 zu einer Direktbank gegangen, als alle noch dachten, die Bankfiliale wird für immer bleiben. Man hat mich ja regelrecht gewarnt, keinen Fehler zu machen und von der SPK weg zu gehen :D . Wir wissen alle was passiert ist. Nun sind die Bürojobs dran.


    Treiber sind - Fachpersonal finden und Gebäudekosten.


    Zusätzlich werden stupide Jobs digitalisiert. Das kommende Gemetzel ist unvorstellbar. Zwar wird die Regierung nicht müde Bullshit Jobs zu erfinden. Doch diese sind nicht produktiv und führen zu noch höhere Kosten, die nur durch eine Beschleunigung der Digitalisierung und des Remote Work führen.


    Deshalb ist es sehr wichtig flexibel zu bleiben und JETZT den Job wechseln (Krise hin oder her) wenn er bei einem Verlierer Unternehmen ist. Sonst geht man mit diesem Unternehmen demnächst unter und kommt auf den Markt wenn viele ihr Job verlieren werden.


    Wer einen "sicheren" Job hat, beim Saat oder vom Staat bezahlt/subventioniert, wird starke reale Einkommensverluste hinnehmen müssen. Die Löhne werde sehr langsam steigen, die Inflation hingegen groß sein.
    Im schlimmsten Falle sitzt man in der Falle und kann nicht mehr raus. Wegziehen heißt Miete verdoppeln, so dass der besser bezahlte Job unterm Strich ein Verlust bedeutet. Bleiben heißt, verarmen.


    Alles dank der feministischen und integrativen Wirtschaftspolitik. Hurra!

    @woernie


    Alles was ich hier schreibe, soll anderen helfen. Das ist alles durch mich selbst verifiziert und ja, in Finanzen bin ich tatsächlich als Bankkaufmann und Bankfachwirt (a.D. :rolleyes: ) Experte. Ich darf sogar ganz offiziell Finanztipps ohne Disclaimer geben. Wer aber meint schlauer zu sein obwohl er mit seinen Theorien nicht weiter kommt, erntet gelegentlich Spot.



    @Goldzorro


    Tatsächlich halte ich nicht viel von Gewerbe Immobilien. Nicht erst seit Remote Work. Dad ist ein Gebiet für Großinvestoren only. Die Kleinen werde regelmäßig rasiert mit verschiedenen Fonds. Der Mensch muss wohnen, eine Firma nicht unbedingt.


    Wir sind am Ende des Fiat-Systems. Somit werden alle realen Assets nominal ins Unendliche steigen. Danach wird alles neu sortiert. Wer aber nur Papier bzw Forderungen hat, geht komplett leer aus.

    Ne nicht wirklich, mit Papierspielereien hatte ich bisher nur rumgespielt und mit Crypto mal ein bisschen Spaß gehabt, als es noch Wild-West Verhältnisse waren... Jetzt zählt nur noch Fassbares.
    Ich meinte es eher wie ich es sagte, ich würde nicht mich selbst verraten, um irgendwie von Gönner Staat (bzw. Konzernfaschismus) noch zugebilligt zu bekommen, mit Immobilien meinen Lebensunterhalt verdienen zu dürfen oder sein Vermögen damit aufzubauen. Es wird irgendwann wieder eine Zeit geben, wenn dieser ganze Wahnsinn seinen Zerfallspunkt wie damals zum Untergang der UDSSR erreicht hat - wo sich Gelegenheiten ergeben. Aber jetzt voll rein ins Chaos... kann gutgehen, muss aber nicht... und wenn man nicht die Goldstücke einquartiert und seinen Klimaablass leistet, ist man raus aus dem Spiel.


    Wenns um Immos geht: Das einzige was ich haben wöllte, ist in D nicht realisierbar... leider... ein Stück abgelegenes Land mitten in der Wildnis, das auch wirklich mir gehört und wo mir niemand etwas vorschreiben kann.

    Konzern Faschismus ist ein wenig übertrieben. So ganz einig sind die großen untereinander auch nicht unbedingt. Da herrscht immerhin Wettbewerb. Wenn der Staat alles regelt, sind wir im Kollektivismus und endgültig im Arsch. Der Zerfall ist fast immer eine Umverteilung außer nach einem totalitaristischen System.
    Jeder hat das Recht, sein Leben zu verbessern und in diesem Sinne zu agieren. Sich an Utopien zu orientieren hilft nix. Ja, ich habe auch meine moralischen Grenzen, sonst hätte ich meinen ersten Beruf als Banker nicht schon vor 25 Jahren hingeschmissen. Aber ein Held bin ich und muss ich nicht sein. Ich berate jeden freiwillig und kostenlos um etwas aus der Situation zu machen. Wenn die Mehrheit sich selbst helfen würde, wären wir nicht wo wir sind. Wenn eben diese Mehrheit beratungsresistent ist, muss sie mit den Konsequenzen leben, und nicht mit dem Finger auf mich zeigen.


    Seit 15 Jahren schreibe ich in EM Foren was kommt. In zwei wurde ich deswegen gesperrt, von "Gutmenschen".


    Vielleicht hat auch das zu meinem Zynismus beigetragen. Denn für jene die mir jahrelang vom guten Fiat und Sozialismus gefaselt haben empfinde ich jetzt kein Mitleid.

    @Goldzorro


    In dem Kontext dachte ich tatsächlich mehr an die Umwandlung einiger Bürotürme in Wohnimmobilien, weil eben der Bedarf an Gewerbeimmobilien sinkt. Er verschwindet aber nicht. Es gibt Tätigkeiten die nicht von Zuhause machbar sind und Deutschland ist Schlusslicht beim Remote Work. Das Brett vor dem Kopf der deutschen Manager ist groß. Arbeite selbst in einem internationalen Unternehmen mit einem Full Remote Vertrag der sogar das Ausland nicht ausschließt. Mein Vorgesetzter sagte mir, schreib lieber trotzdem eine Mail an HR Ops (in Indien!) wenn du ins Ausland gehst. Habe ich nie gemacht. Da kommen die Deutschen nicht aus ihrer Haut :D .


    @Kinderkram


    Der Staat greift jetzt schon ein, allerdings gegen die Mieter. Als Eigentümer kann ich noch selbst entscheiden welche Heizung ich kaufe und ob ich mein Gebäude sanieren. Als Mieter bin ich am Arsch. Denn ich muss alle Maßnahmen ertragen. Alte Häuser werden saniert und die Bestandsmiete verdoppelt oder verdreifacht.


    Merke dir: die Linken haben nie das Wohl des Volkes im Sinn. Da kannst du lange drauf warten. Das sind die übelsten Ausbeuter überhaupt und die größten Lügner und Heuchler. Ich habe sie Live und in Farbe erlebt.

    Nenns doch einfach beim Namen: Umverteilung von unten nach oben.Wenns dir nix ausmacht, fein. Dann guckste nur nicht weit genug in die Zukunft, denn dann gibts nur noch Mogule und Mietsklaven. Und du wirst nicht zu den Mogulen gehören, es sei denn du machst den Kotau vor Woke+Klima+NWO.


    "Mir macht die Apressung von 89% nix aus, da ich ja 10000% Gewinn gemacht habe" ist eine blöde Einstellung. Das abgepresste Geld wird gegen dich verwendet, es sei denn du wirst einer von ihnen. Nicht mit mir, dann schlaf ich lieber unter der Brücke.

    Herausforderung angenommen. Endlich mal Klartext.



    Die Umverteilung von unten nach oben findet immer statt, in jeder Gesellschaftsform. Unabhängig davon, ob uns das gefällt und wie wir dazu stehen.


    Die einzige Frage ist, ob diese Umverteilung von Dumm zu Schlau oder von Fleißig zu Faul statt findet. Letztere ist schlechter, hat es in Kommunismus zum Zusammenbruch geführt. Ich bevorzuge Ersteres. Das führt zu einem positiven Lerneffekt.


    Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass der Woke Scheiß real ist sondern eine Ablenkung der wahren Mogule. Deren woken Trompeten wissen es nur teilweise, die meisten aber nicht.


    Fatalismus und falsches Heldentum bringt garnix. Wenn ich kein Dach über dem Kopf hab, schlafe ich "freiwillig" unter der Brücke. Niemand hat eine Glaskugel, aber ich habe lieber etwas anstatt nichts zu haben. Im übrigen, hätten sich alle so verhalten wie ich, wäre das system schon von 15 Jahre zu Ende, denn alle hätten das nicht machen können.


    Du bist, wenn ich richtig erinnere, ein Aktien Fan. Meinst du, das ist besser? Wir reden ja alle hier wie man Rendite macht. Die Moral zu bemühen, wenn es mit der eigenen Strategie nicht geklappt hat, ist nicht überzeugend.


    Schlimmer und Gefährliche ist, die Hoffnung zu hegen, dass ein neuer Versuch mit dem Sozialismus den Heiland bringen wird.

    Ja logisch ! Weil Kartoffeln nicht mit Birnen verglichen werden sollen ! Und wenn sich die Zusammensetzung geändert hat , ändert sich eben auch das Chartbild !

    QED - Ich ändere die Zusammensetzung wie es mir passt und suggeriere, dass der Chart langfristig der selbe ist. Für mich ist das MANIPULATION.


    BTW, das was der Mensch produzieren kann (Getreide, Baumwolle) wird zwar als Rohstoff gerechnet. Doch das was der Mensch nicht produzieren sondern nur der Natur entnehmen kann, ist eigentlich relevant. Es gibt Rohstoffe die sind im Überfluss vorhanden, Sand z.B. Das wir im FIAT Kontext nicht davon reden, ist eigentlich jedem klar.



    Ausgangssituation war und ist - FIAT Orgien - m ü s s e n - zu Preissteigerungen führen. Da kannste Chrats und Indizes bis zum Sankt Nimmerleinstag auflisten. Nur wenn die produktivitätssteigerung diese überkompensiert, bleibt oder sinkt der Preis. Das ist leider auch der Tod der langfristigen Aktienanlage. Irgendwann kann jeder alles produzieren und dann sind die Gewinne pfutsch. Das was nicht produziert werden kann, bleibt im Wert stabil oder steigt. Z.B. ein Apartment am Eifel Turm oder Marienplatz.






    Gewerbliche Immos Einige der großen Player (Projektentwickler) haben bereits Insolvenz angemeldet bzw. melden bald an (Info aus sicherster Quelle) !


    Z

    Das nützt dem gemeinen End-Käufer nix. Denn ein Investor steigt ein und kauft sie billig auf. Der hohe Preis bleibt aber, vielleicht sinkt er ein wenig.

    "Although the economy of France has been affected by the COVID-19 pandemic, the real estate market remains stable. Real estate experts in France (FNAIM) point to a decrease in average monthly prices by 0.3% in 2023 after the record numbers of 2021, which is associated with an increase in gas prices and new environmental laws, but annual statistics show an increase at the national level by 6.3%. There is an increase in the share of foreign investment, analysts say about a favorable moment for buying real estate at a reduced rate now."


    https://tranio.com/france/prices/



    Die C02 Propaganda kann auf die unelastische (wenig elastische) Nachfrage nach Wohnraum kaum Einfluss nehmen. Lediglich die Eigentümer werden getauscht. Solche die es sich die Sanierung nicht leisten können mit denen die das können.


    Heißt, dass diejenigen die auf das Einbrechen der Preise warten, leer ausgehen. Jene mit viel Geld die aber gezögert haben, steigen Wohl oder Übel ein, mangels anderer Alternativen.

    Boomerang, Du verstehst anscheinend wirklich nicht was Deflation is.....oda?
    Deflation äußert sich nicht zwangsläufig in sinkenden Preisen.
    Könnte ES sein, nur mal so gefragt.......ich hab ein Auto, ein Haus, einen Kasten Bier und bekomm das einfach nicht verkauft?



    ich kann doch auch Nichts dafür, wenn Du in der Kneipe soviel abdrückst, und die Schlussfolgerung spar ich mir nu

    Lieber WBT, ich weiß sehr wohl was Inflation/Deflation ist. Lese meine letzte 10 Beiträge, dann verstehst du was ich meine.


    Die keynesianischen Heuchler haben immer behauptet, Inflation wäre Preissteigerung. Jetzt wo die Preissteigerungen da sind, haben sie die korrekte Definition entdeckt und wollen eine geringfügige Geldmengenreduktion als gute Nachricht feiern.


    Was ist deren Botschaft? Das System ist gut.

    Der argumentative Streit ist immer positiv, da er aufklären kann und soll.


    Die Heuchler streiten um andere Meinung zu unterdrücken/diskreditieren. Sie sind am Inhalt nicht interessiert. Selbst wenn die Realität ihre Position zerstört hat, labern sie den selben Schwachsinn weiter. Das kann man meistens ignorieren, wenn der Schwachsinn aber maßlos dargestellt wird, kann man schon mal dagegen halten.


    Im übrigen, da wo ich bin sind 28°, Gott sei Dank, nach 38° die Woche davor :rolleyes:



    Das 400ml Bier hat mich zuletzt beim Abendessen 5€ gekostet. Für ein (überschaubares) Rumpsteak habe ich 25€ ohne Beilage bezahlt.
    Gott sei Dank haben wir Deflation. Das hat mich irgendwie beruhigt.....


    Als die Zentralbanken Geld gedruckt haben wie blöd, und die rennitenten VT-ler die kommende Preissteigerungen als Fokge angekündigt haben, wurden sie spöttisch belächelt. Nein, da kommt nichts. Das Geld bleibt im System, es kommt keine Inflationsbedingte Preissteigerung. Jetzt ist die da. Hat aber freilich andere Ursachen, die Götter, das Klima und ...Putin. Die Deflation ist da, Hurra!!!
    Ja, das war doch das überschüssige Fiat im System das nun schrumpft, oder nicht? Nein, das ist jetzt nachfragewirksam, urplötzlich. was für ein Glück, sonst wären die Preissteigerungen noch höher.


    Drei Mal geimpft, Gott sei Dank, nur deshalb nur fast gestorben. Hätte ich mich nicht geimpft, wäre ich bestimmt tot :thumbup:

    So gesehen ist die „Preisstabilität“ der letzten 40/50 Jahre ja nichts außergewöhnliches

    Wo lebst du, auf dem Mars? Also mindestens in der eigenen Welt. Sich heute hier hinzustellen und sagen, dass Rohstoffe in den letzten 40/50 Jahre sich seitwärts bewegt habe, hat schon was krankhaftes.


    So wie die Corona Jünger, glauben die Kynesianer an ihren dogmen. Bis zum bitteren Ende. Wobei, selbst dann werden sie sagen, die Welt wäre verkehrt, sie lägen immer noch richtig. Siehe Geimpfte, die ihren Schwachsinn noch immer nicht einsehen wollen.


    Selbst die politisch korrekte Wikipedia hat deinen Chart auseinander genommen, du glaubst aber weiter an dem Schwachsinn. "Bereinigte" Charts sind manipulierte charts. Selbst wenn die offizielle Inflationsraten wahr wären, sind sie aber nicht, haben wir hier nicht von realen Preisen gesprochen, sonder von Nominalen. Das ist das Wesen des Fiat Systems und gleichzeitig seine Schwäche. Niemand kann "real" geld anlegen! Unsere Einkommen fließen nicht real sondern nominal. Drauf dann noch die Steuern, progressiv.


    Die Realen Indikatoren sind lediglich Vergleichsindikatoren zwischen Einkommen und Preisen z.B. in bestimmten Zeiten.


    Die Realität ist, dass das Verhältnis zwischen Einkommen und Rohstoffen bzw. anderen Vermögenswerte wie Immobilien hat sich verschlechtert. Das ist nämlich die allergrößte Manipulation in dem Kontext.


    Real sind die Einkommen gesunken, die Vermögenswerte Nahrung und Energie sind teurer.


    Miete + Energie + Nahrung sind im Verhältnis zum Einkommen viel teurer als in den 70 oder 80 Jahre.



    Gute Besserung!

    Also für Rohstoffe gilt das mal garnicht…



    …heute (50 jahreschart,eine Kerze = ein Jahr) sind wir preislich da, wo wir Mitte der 70 er Jahre des letzten Jahrhunderts waren. Und diese Preise wurden vor kurzm (2020) noch deutlich unterschritten. Im oberen Fenster das Verhältnis zum Aktienmarkt. ;(




    WANN kapiert der letzte endlich, dass Indizes manipuliert werden?


    https://de.wikipedia.org/wiki/CRB-Index


    Zitat

    Der CRB-Index (offizieller Name derzeit „Thomson Reuters/Corecommodity CRB Total Return Index“) ist ein Rohstoffindex, der 19 verschiedene Futures umfasst, die an Warenterminbörsen gehandelt werden.[1] Er wurde erstmals 1957 vom Commodity Research Bureau (CRB) in den USA berechnet. 2005 wurde er so grundlegend überarbeitet (siehe unten), dass der heutige CRB-Index nicht mehr mit dem historischen Index vergleichbar ist. Der ursprüngliche Index wird seitdem unter dem Namen Continuous Commodity Index („Old CRB Index“) weitergeführt.


    Hier ist die Realität bis 2012, darüber hinaus habe ich nichts auf die Schnelle gefunden (warum wohl?).



    Aber auch der gesund Menschenverstand und 2 Minuten googlen hätten gereicht um den Bullshit zu erkennen.



    FIAT = INFLATION = PREISERHÖHUNGEN durch die Bank. BASTA.