Südafrika stellt einen Sonderfall da. Ob ausschließlich weiß ich nicht, aber hauptsächlich dürften die Produktionsrückgänge an politischen Unsicherheiten und immer höheren Auflagen liegen. Die aktuelle Regierung kann als kommunistisch bezeichnet werden, mit entsprechenden Tendenzen zur Enteignung und Gängelung von Privatunternehmen/personen. Im Rohstoffbereich wurden in der Vergangenheit schon mehrfach Eigentumsübertragungen von den eigentlichen Besitzern an Günstlinge des Systems vorgenommen. Auch unendliche und immer wiederkehrende Streiks belasten deren Minenumfeld erheblich. Dies alles hat natürlich auch Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft. Aus diesen Gründen sind für mich afrikanische Minenen im allgemeinen und süfafrikanische im speziellen seit längerer Zeit ein absolutes no go.
Gruß
Magellan
Verlässliche Energielieferung wie zB Strom ist in SA ein zunehmendes Problem.
https://www.handelsblatt.com/p…-7JtYDlpiMnf4SbdZoGvj-ap4
Selbst wenn die Enteignungen von Weißen weitergeht, ist die Bewirtschaftung der Ländereien
nicht gesichert. Und damit sinkt die Ernährung durch Eigenproduktion weiter. Der Import von
Nahrungsmittel wird zunehmen, und/oder die Reise in die gelobten Länder beginnt auch in SA.
Die Korruption wird noch lange andauern.