wäre mir neu...
https://www.new-swiss-journal.…ten-kein-richtiger-Doktor
Der auf
Wissenschaftsbetrug spezialisierte Naturwissenschaftler Dr. Markus
Kühbacher kommt anhand seiner Nachforschungen zum Schluss, dass Drostens
Doktortitel zu Unrecht verliehen wurde, beziehungsweise hätte ihm
dieser entzogen werden müssen. Drostens Promotionsschrift war bis zum
Sommer 2020 nicht auffindbar. Mit der Popularität Drostens, stieg auch
das Interesse an der Promotionsschrift des Virologen, der mit seinem
PCR-Test die Welt fest im Griff zu haben scheint. Drosten promovierte im
Jahr 2003 im Fachbereich Medizin an der Goethe-Universität Frankfurt
und forscht inzwischen als Universitätsprofessor an der Charité in
Berlin. Dr. Kühbacher, der Drostens Promotion Anfang April auf Plagiate
und andere Ungereimtheiten überprüfen wollte stieß dabei auf
Unglaubliches. Bis zum Sommer 2020 war Drostens wissenschaftliche Arbeit
in keiner einzigen deutschen Universitätsbibliothek katalogisiert und
es gab kein einziges Exemplar dieser Dissertation! Dr. Kühbacher suchte
vergeblich in Dutzenden Bibliotheken deutschlandweit.
Kühbacher:
«Auffällig ist auch die Tatsache, dass die Dissertationsschrift nicht
nur physisch im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek und der
Universitätsbibliothek Frankfurt fehlte – sie wurde nicht einmal
katalogisiert».
Ein Leiter des Archivs der Universität
Frankfurt, bestätigte, dass man erst im Sommer 2020 ein Exemplar der
Dissertation von der Leiterin des Dekanats des Fachbereichs Medizin an
der Universität Frankfurt erhalten habe. Wegen einem angeblichen
Wasserschaden sei das Exemplar 17 Jahre im Kellerarchiv des
Promotionsbüro gelagert worden.
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oder
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https://www.achgut.com/artikel…sor_drostens_doktorarbeit
Ein Professor ohne Habilitation
Aufgrund seiner exponierten Stellung bei der politischen Bewältigung der „Corona-Krise“ und den weitreichenden gesellschaftlichen Folgen seiner Empfehlungen – nicht nur die Schulschließungen aus dem Frühjahr gehen auf einen entsprechenden Rat dieses Experten zurück –, darf Drosten sich nicht über eine auch kritische Überprüfung seiner Expertise und Reputation beschweren. Zumal: Drosten gehört zu den wenigen W3-Professoren in Deutschland, die einen Lehrstuhl innehaben, ohne zu lehren, und ohne – noch bemerkenswerter – habilitiert zu haben.
Üblich in der akademischen Welt, auch der medizinischen, ist folgender Weg zu Professur und Lehrstuhl: Man hat nach und zusätzlich zur Promotion eine Habilitationsschrift verfasst oder kann stattdessen in Ausnahmefällen eine vergleichbare herausragende wissenschaftliche Leistung vorweisen. Gegenüber gleichqualifizierten Konkurrenten ist es dann von Vorteil, wenn man eine gute internationale Vernetzung und ein erwiesenes Talent zur Drittmittelbeschaffung mitbringt.
Letzteres ist Drosten, einem Liebling der Pharmaindustrie und der Familie Quandt, mit Sicherheit nicht abzusprechen, in der Regel ersetzt dies aber nicht die Anforderungen an nachweisbare Qualifikationen. Da Drosten, wie gesagt und unstrittig, nicht habilitiert hat, kommt als vergleichbare Leistung eigentlich nur seine mythenumrankte „Entdeckung“ des SARS-Erregers (dazu ein andermal) oder eben die mit „summa cum laude“ benotete Dissertation selbst oder eben beides zusammen in Betracht.
etc etc
bg bh