Beiträge von Philosoph

    Münze nicht bekommen. Mit dem Sohn heute Morgen vereinbart, dass ich mich morgen verbindlich melden würde, ob ich die nehme; ich wollte als Neuling vorher fragen, ob der Zustand in der Form okay ist. Am Nachmittag, als ich die Münze kaufen und abholen wollte, hieß es vom Vater per E-Mail, der Preis wurde angepasst; kostet jetzt 695€.
    Guter Deal entgangen. Irgendwann sinkt die Unze auch wieder. Dann kaufe ich bisschen was mehr fürs Geld.

    Beratung bitte :)


    100 Pesos beim Händler für 665 Euro.
    Es ist die Münze, die nicht so glänzend erscheint und unter dem Stern statt der Riffelung einen leichten Prägefehler hat. 30 Euro Nachlass im Vergleich zu Händlern bei gold.de. Lohnt das oder ist die Münze in der Form nicht mehr perfekt handelbar? Ich war am schwanken und habe bis morgen Bedenkenzeit.Der Philosoph dankt.

    Das stimmt wohl.


    An den Threadstarter: http://www.gold.de. Da kann man Preise vergleichen. Die Anbieter dort sind seriös. Mir ist nicht bekannt, dass dort jemand ein Betrüger ist. Ich würde dennoch vorher immer anrufen, Fragen stellen und mich dabei von der Existenz des Händlers überzeugen. Impressum immer schön anschauen. Welche Münzen Du nehmen möchtest, ist Dir überlassen. Es gibt aus meiner Sicht einige, mit denen man nichts falsch macht (Sovereign; Vreneli; Krügerrand bzw. Rand; australisches Känguru; American Eagle; Maple Leaf; österreichische Kronen). Schau am besten zunächst nach Münzen, die keinen hohen Aufschlag haben. Auch das ist bei http://www.gold.de zu finden. Ich habe auch noch nicht bei einer Münzenbörse eingekauft, weil mir die Erfahrung dazu fehlt. Wenn man sich mit der Materie allmählich auskennt und über ein gutes Verhandlungsgeschick verfügt, wird man auch da fündig. Besuche ebenfalls Händler vor Ort und schau Dich dort um. Vielleicht kannst Du eine gute Beziehung zu ihnen aufbauen und auf lange Sicht davon profitieren.

    Der größte Kritikpunkt daran - das es solange dauert und den Betrieb aufhält - wird jetzt allerdings durch die "kontaktlosen" Bezahlsysteme bis 25€ ersetzt.
    ...



    Kann Bargeld nie ersetzen, aber an sich durchaus sinnvolle Ergänzungen. - Karten sind ja nicht dafür da damit du kein Bargeld mehr hast oder mitnehmen brauchst sondern damit du es behalten kannst und nicht mit derselben Karte so oft zum abheben gehen brauchst.

    Für mich geht es in die Richtung, dass man durch das bargeldlose Zahlen die Kontrolle über den Geldfluss erlangen möchte.


    Wollte man das Bezahlen vereinfachen, könnte man z.B. auf Beträge wie 9 Cent am Ende verzichten. Ob Artikel A 0,99 Euro oder 1,00 Euro kostet, macht keinen großen Unterschied. Das würde aber immer noch dazu führen, dass man nach einem 10-, 20,- oder 50-Cent-Stück suchen wird.
    Die 500-Euro-Scheine sind weg; in ein bis zwei Jahren sind es die 200-Euro-Scheine und dann auch alle anderen. Ich hebe alle 10 Tage das ab, was ich an voraussichtlichen Ausgaben habe und eine kleine Reserve, falls ich mal etwas unbedingt haben möchte, wobei ich auch die Bankkarte dabei habe. Damit zahle ich ein mal im Jahr. Mir soll es letztlich recht sein. Ich sehe zu, an Gold so viel wie möglich umzuwandeln, solange das geht; darüber hinaus muss man sehen, was kommt. Es wird immer noch Länder geben, wo man das gelbe Metall kaufen kann. Das bargeldlose Zahlen hat seine Vorteile, jedoch glaube ich eher, dass die Idee, die dahinter steckt, nicht die ist, die Vorteile der zahlenden Bürger in den Vordergrund stellt.

    Als klassische Geldanlage taugt das nichts, das ist klar.
    Früher gab es gute Staffelzinsen bei Festanlagen, zumindest für mich als 14-/15-Jährigen, der sich mit dem Thema Goldkauf erst viel später befasst hatte und jetzt darin sein Geld größtenteils anlegt.


    Grundsätzlich ist die Frage jedoch berechtigt, wer heutzutage sein Geld dort anlegt. Das sind jene, die auch an eine gesetzliche Rente in 30 bis 40 Jahre glauben.


    Egal, worin man heute anlegt, der Staat wird Mittel und Wege finden, das Geld zu versteuern. Deshalb hat man auch ein großes Interesse an der bargeldlosen Zahlung und Abschaffung des Bargeldes. Der Geldmarkt lässt sich besser kontrollieren. Aber auch das finden viele toll, im Supermarkt für eine Tafel Schokolade mit Karte zu zahlen.


    ...es könnten bei einer Neuordnung des Währungssystems sehr leicht Abgaben von Goldbesitzern erhoben werden!


    Gruß vom alten Paranoiker
    Lucky

    Wie funktioniert das denn in der Praxis?
    Wie will man jemandem nachweisen, dass er das Gold noch hat? Ich kann mein Gold zwischenzeitlich verkauft und das Geld verprasst haben; ich kann das Gold verschenkt haben. Und solange man mir nicht nachweisen kann, dass ich im Besitz bin, wird es schwierig werden. So zumindest meine laienhafte Sicht, auch wenn der Staat dann einfallsreich wird.
    Dafür müsste man vermutlich dann, wenn es soweit ist, ein entsprechendes Gesetz erlassen. Dass es ein solches aktuell gibt, ist mir nicht bekannt. Falls doch: gerne her damit.

    Wer 2019 noch ein Sparbuch besitzt der benutzt auch noch ein Telefon mit Wählscheibe...

    Ich habe zwei davon. Auf dem einen gehen jeden Monat 100,00 Euro drauf, die sich ansammeln und ein bis zwei mal im Jahr für Goldkäufe entnommen werden. Das Zweite hat sog. Notgroschen drauf. Die Summe ist überschaubar und soll eben für den Fall der Fälle herhalten, wenn kleinere Anschaffungen bevorstehen.


    Ich wüsste auch nicht, was daran problematisch sein soll. Wenn die Banken pleite gehen sollten, ist das Geld eh weg, ob Sparbuch oder Tagesgeld-Konto. Natürlich könnte ich alles Geld auch in Gold setzen und für Notfälle auch mein Gold opfern. Jedoch verfolge ich die Philosophie, gekauftes Gold zu behalten und nicht zu verkaufen. Die Ausnahme wäre, wenn der Goldpreis so exorbitant in die Höhe schießt, dass man damit wesentlich größere Investitionen tätigen könnte. Dass das aber passiert und der Goldpreis um das x-Fache steigt wie der Bitcoin - von paar Dollar auf knapp 15.000 oder 16.000 - ist wohl leider unrealistisch.


    Daher bleibt meine Philosophie: einige Notgroschen für den Fall der Fälle; gekauftes Gold höchstens umschichten (statt Barren Münzen).


    Ach ja, und: ein Telefon mit Wählscheibe steht bei mir übrigens auf der Einkaufsliste. Hat Stil und ist als Deko-gegenstand in einer Welt der modernen High-Tech-Geräte sehr schön. Ich mag old-school.

    ESG kann ich empfehlen.


    Die sind in Rheinstetten. Das ist in BaWü und sollte, wenn ich das richtig gelesen habe, bei Dir ums Eck sein. Die haben, schaut man sich deren Münzen an, sehr gute Rezensionen. Ich selbst habe dort 2 mal eingekauft und war zufrieden. Zudem kaufe ich sonst bei Händlern aus meiner Umgebung. Auch da solltest Du welche finden, die seriös sind. Von Online-Händlern habe ich mit der ESG einzig Erfahrungen gesammelt und werde bei Online-Einkäufen dort wieder als Erstes schauen.

    Hervorragende Abwicklung. Schnelle Kommunikation, Versand erfolgt SOFORT nach Geldeingang. Ware innerhalb eines Tages da. Großes Dankeschön vom Philosophen.

    Guten Morgen. Gesucht wird ein Nachschlagewerke für Einsteiger zu Goldmünzen von ca. 1830/1850 bis 1945. Ich kenne vom Hörensagen Schlumberger z.B. Mir geht es um ein Nachschlagewerk, in dem die Münzen der LMU, Sovereign und Rubel zu finden sind. Wenn möglich mit Auflage zum Erscheinungszeitpunkt des Buches und ggf. ein wenig Hintergrundinformationen. Für einen ersten Überblick. Falls jemand etwas hat, gerne auch aus den 90-er Jahren, bin ich dankbar.

    Danke für die Antworten. Wäre vielleicht wirklich besser, gerade ein solches Forum, so zu betreiben wie du es schreibst LuckyFriday. Ich schreibe ihr mal eine Nachricht.

    Allgemein würde ich die Frage wie folgt beantworten: es ist gängige Praxis, dass der Ankaufspreis unter dem Verkaufspreis liegt. Von irgendwas leben die Händler eben auch und jeder Händler kauft unterschiedlich hoch an und verkauft unterschiedlich hoch (wegen der individuellen Gewinnspanne und den unterschiedlichen Kostenstrukturen). Bei Gold ist der Verlust von heute auf morgen recht gering, sofern der Kurs nicht extrem abstürzt. Kauf mal heute ein Auto und bring es in wenigen Wochen in ein Autohaus, weil es nicht mehr erwünscht ist (und schaue im Anschluss, für wie viel es angeboten wird, nachdem es abgekauft worden ist). Oder schließe eine Lebensversicherung ab, die spätestens im Folgejahr gekündigt wird.Gerade bei Versicherungen macht man am Anfang richtige Verluste und es dauert einige Zeit, bis man verlustfrei den Rückkaufswert erhält. Was da die Menschen an Geld vernichten, ist ein wahres Trauerspiel.
    Bevor man verkauft, vergleicht man immer. Auch bei Goldhändlern variieren die Ankaufspreise, z.T. stark. Während Händler A x Euro zahlt, kann Händler B den ein oder anderen Euro mehr bieten. Zum Teil macht es einen großen Unterschied, wem man sein Gold verkauft. Schau mal bei gold.de, wie groß die Ankaufsspannen sind für bestimmte Münze. Die Grunderegel lautet: vergleichen.
    Thema Münzenkauf: Gold bzw. Edelmetalle im Allgemeinen gehören in jede Anlage. Man empfiehlt 10 bis 15 %. Ob man mehr oder weniger investieren will, entscheidet jeder für sich. Am besten ist Gold mMn. Ist und bleibt wertbeständig, gerade in Krisenzeiten, von denen künftig die Menschen nicht verschont bleiben werden. Zudem decken sich viele Länder mit Gold ein, besonders Schwergewichte wie China und Russland. Solange man Gold noch ohne Mwst. kaufen kann, sollte man da zulangen. Letztlich ist das auch Geld, z.T. sogar (weltweit) anerkanntes Zahlungsmittel, nur eben kein Euro- oder Dollarschein auf geprintetem Papier. Ich bin auch Neuling und entscheide mich für gängige Münzen. Zeit für Sammlerobjekte hat man hinterher auch noch, wenn man die haben will. Da sollte man sich mMn sehr gut auskennen, bevor man in solche Münzen investiert. Meine Devise für den Beginn: möglichst viel Edelmetall für mein Geld. Jeder fängt klein an. Silber käme evtl. als Notgroschen in Frage. Ist aber wegen der Mwst. zu teuer. Das würde ich ggf. von privat versuchen zu kaufen und zusehen so gut es geht zu verhandeln, sprich: knapp über Ankaufspreis des Händlers zu kaufen, zumal der Privatmann keine Mwst. abführt. Ob das in der Praxis auch funktioniert, können die langjährig erfahrenen hier besser einschätzen. In dem Sinne: gute Nacht.

    Danke Nachtwächter.
    Ich schicke ihn zurück an MP. Die kommen erstmal nicht in Frage. Zumindest nicht für Onlinekäufe.


    P.S.: Nachricht von MP, denen ich heute geschrieben hatte: Geld zurück inklusive Versandkosten zu mir, also den vollen Kaufpreis. Bekommen eine zweite Chance, aber dann lieber Schalterkauf.

    Hallo zusammen, hier passt die Frage am besten rein. Sovereign aus 1916 bei MP Edelmetalle gekauft. Ich wollte eine nah aus der Zeit im 1. Weltkrieg haben, da diese selten sind. Gerade die 197 aus London sind kaum noch da, also dachte ich, mir eine aus dem Jahr zuvor zu sichern. Kostete auch nur 2-3 Euro mehr als andere Sovereign dort. Heute erhalten und enttäuscht. Die Münze ist überraschenderweise bis auf diesen Kratzer in einem einwandfreien Zustand. Überraschenderweise deshalb, weil der Kratzer gar nicht in das Gesamtbild passt. Riffelung nicht abgenutzt. Buchstaben absolut lesbar und ebenfalls nicht abgenutzt. Schöner Rotstich (eine aus England, die Kupfer haben und nicht wie australische, die wohl etwas Silber noch haben). Ohne mich auszukennen, würde ich sehr schön + -bis vorzüglich sagen (laienhaft eher letzteres ohne diese Kratzer), da sie stellenweise einen schönen Glanz hat und kaum Kratzer. Das übliche für 100 Jahre eben, aber nicht extrem. Andwre, die sehr schön sind, sehen mitgenommener aus. Nur das da gefällt mir nicht und passt nicht in das restliche Gesamtbild. Andere Sovereign, die ich habe und im Nerz gesehen habe, haben das nicht. Auch wenn die Frage "dumm" ist, die es bekanntlich nicht gibt: habt Ihr eine andere Erklärung? Ich versuche ein noch besseres Bild zu machen. Danke im Voraus.