Beiträge von Donar

    Die Antwort der Bundesregierung liegt mittlerweile seit dem 03.09.2019 als Drucksache 19/12969 vor

    Dann darf ich das Dokument mal zusammenfassen:


    "Danach ist im Bereich Edelmetallhandel ein starker Bargeldverkehr unterhalb des nach bisheriger Rechtslage geltenden Schwellenbetrages von 10.000 Euro zu beobachten."


    Woher das wohl kommt?



    "Edelmetalle bieten als Produkt – vergleichbar Bargeld – eine hohe Anonymität und eignen sich zur Anlage großer Vermögenswerte bei überdurchschnittlicher Wertstabilität, einfacher Verbringungsmöglichkeit und globaler Akzeptanz."


    Ah, daher! Danke, Watson.



    "Nach Kenntnis der Bundesregierung haben einzelne Aufsichtsbehörden der Länder im Rahmen von Prüfungen bei Edelmetallhändlern festgestellt, dass die anonyme Abwicklung unterhalb des jeweils gültigen Schwellenbetrages regelmäßig das Kerngeschäft eines Händlers bildet."


    Hatten wir das nicht gerade?



    "Die Anzahl der Tafelgeschäfte oberhalb des Schwellenwertes ist demgegenüber als verhältnismäßig gering anzusehen."


    Das nenn ich jetzt mal logische Deduktion, Respekt.



    "Insbesondere im Bereich des Goldhandels findet hierbei ein starker Bargeldverkehr unterhalb des Schwellenbetrages statt."


    Hätte ich jetzt nach dem Vorangegangenen nicht erwartet.



    Im übrigen...


    "Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor."


    Eigentlich schon, aber die entsprechenden Dokumente tragen den Stempel "Verschlusssache".

    Das - in meinen Augen überflüssige - Bewertungssystem wurde ja erst vor einiger Zeit eingeführt, insofern kannst Du Dein LBR nur auf jene anwenden, die sich nach Einführung angemeldet haben.

    Oh, das war mir als 2019er nicht bewusst.


    Aber du hast recht, so ist das nicht wirklich aussagekräftig. (Man hätte vielleicht bei der Einführung jeden bereits bestehenden Account mit so vielen Start-Likes ausstatten sollen wie Beiträge geschrieben wurden?)


    Ist ja aber auch nicht weiter wichtig. Wenn man anfängt, nur like-gerechte Posts schreiben zu wollen, ist man bei YouTube und Instagram vielleicht besser aufgehoben.


    (Ups, jetzt hab ich deine Erklärung geliket ;) )

    Bei Anlagegold wird in CH kein Zoll und keine MWSt. fällig.

    Das ist natürlich richtig!


    Ausserdem noch die Ergänzung ergänzend, bei Export aus der CH nach DE:


    Anlagegold ist nach § 25c UStG, d.h. Goldbarren, Goldplättchen sowie Goldmünzen, die bestimmte Kriterien erfüllen, von der Einfuhrumsatzsteuer und von Zollabgaben befreit.


    Goldmünzen hingegen, insbesondere in fremder Währung, gelten nur in wenigen Fällen als gesetzliches Zahlungsmittel, sie sind deshalb nicht grundsätzlich einfuhrumsatzsteuerfrei.


    https://www.secutrans.org/de/s…eiz-nach-deutschland.html

    Gold, precious metals and precious stones are not cash
    Gold, precious metals and precious stones are not covered by the cash control Regulation. These items are covered under customs laws and may be specifically targeted in national legislation.

    Ergänzend dazu hier die Bestimmungen für die Einfuhr in die bzw. Ausfuhr aus der Schweiz:



    Die neue Bargeld-Einfuhrgesetzgebung soll für alle Personen gelten, auch für


    Schweizer Staatsangehörige und
    Staatsbürger von Drittstaaten.



    Auskunftspflicht nur auf Verlangen (Keine unaufgeforderte Anmeldepflicht am Schweizer Zoll):


    CHF 10’000 und mehr



    Gleichgestellte Zahlungsmittel:


    Inhaberpapiere, Checks, Wechsel,
    nicht aber Edelmetalle (Vorbehältlich der Wertfreigrenze unterstehen diese der zollrechtlichen Deklarationspflicht)

    Hier im Forum gibt es weitaus brilliantere Köpfe, die auch deutlich inhaltsvolle Beiträge bringen.....
    Den Zufall kann ich nicht glauben...... dann nur einem folgen...?

    Sagen wir's mal so, du hast ein LBR (Likes/Beiträge-Ratio :thumbup: ) von 190%. Die meisten kommen nicht mal auf 100%. Für mich ist klar: viele scheinen deine Beiträge zu mögen :thumbup:


    Mache dir besser Gedanken darüber wer dir alles nicht folgt und deine Beiträge dennoch liest

    Hier! :thumbup:

    Natürlich respektiere ich die (mir bei Registrierung ja bekannte) vorherrschende Meinung in diesem Forum. Aber vielleicht sollte man aufpassen, dass man sich den GAU nicht wirklich herbeiwünscht.


    Ich muss zu meinen Beiträgen mit einer teilweise wohl anderen Sichtweise vielleicht auch anmerken, dass ich diese aus Schweizer Perspektive schreibe.


    Hier ist der Schweizer Franken immer noch derselbe wie seit 1850. Natürlich gab es nach der LMU (aber immer noch mit Goldstandard) 1936 einen Schluckauf mit entsprechender Abwertung, sonst aber nix à la Währungsreform oder ähnlichem, obwohl seit 1850 rundherum diverse Kriege und zahlreiche andere Krisen stattgefunden haben.


    Natürlich nagt auch am CHF der Zeiten Zahn: der "Tuusiger" von 1907 wäre heute kaufkraftbereinigt 12.500 Fr. wert. Mithin eine durchschnittliche Inflation von gerade Mal 2.28% p.a. über die letzten 112 teilweise krisenvollen Jahre. Doch, in den CHF setzen die Schweizer reichlich vertrauen.


    Ausserdem haben die Schweizer eine wirklich ausserordentlich hohe Bargeld-Affinität. Ich kann bei der Jungmannschaft auch nichts anderes feststellen. Online natürlich mit Karte, Tanken mit der Firmenkarte, aber praktisch alles andere geht aufsichts- und kontrollfrei mit Bargeld. Und lagern ist auch bequem: 100.000 Fr. benötigen in der Höhe gerade Mal 2.5 cm. (Den Bargeldabschaffern der EU zum Trotz wünschte ich wir hätten einen 10.000er).


    Dennoch muss ich zugeben, dass mein Goldanteil am Liquiden auf 20% gestiegen ist, vermutlich nicht zuletzt durch subtile Beeinflussung durch dieses Forum ;)

    siehe 20.06.1948

    Taheth, mit Verlaub, das folgende kann man doch unmöglich als "Peng" bezeichnen:


    "1936 bis 1945 war durch die Finanzierung der Aufrüstung bzw. ab Beginn des Krieges aus Geldschöpfung und Zwangsabgaben aus besetzten Gebieten ein umfangreicher Geldüberhang mit Inflation (vergleiche Geräuschlose Kriegsfinanzierung) entstanden. Kurz vor Kriegsbeginn begann außerdem die Bewirtschaftung: Es gab Nahrungsmittel – zu festgesetzten Preisen – nur noch auf monatlich ausgegebene Lebensmittelmarken und fast alle sonstigen zivilen Güter nur gegen einen zu beantragenden Bezugsschein, womit die Bedeutung des Geldes deutlich verringert wurde. Gleichzeitig verhinderte man durch Devisenverkehrsbeschränkungen den Abfluss überschüssigen Geldes. Die Grundprinzipien der Preisbildung durch Angebot und Nachfrage waren damit für Waren und auch für den Außenwert der Reichsmark außer Kraft gesetzt.


    Bis Mitte 1948 war die RM das allein in Deutschland gültige Zahlungsmittel. Die Ausgabe von Besatzungsgeld steigerte aber die Geldmenge, während das Güterangebot sich durch Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen Produktion, Demontage von Produktionsstätten, Weiterführung der Zwangsbewirtschaftung durch die Alliierten und das (trotz Verbotes zunehmende) Horten von Waren verringerte. Letzteres erfolgte in Erwartung einer Währungsreform und führte zum Ansteigen der Bestände von Halbfabrikaten und Rohstoffen in den Betrieben. Die bisherige Währung hatte so ihre Funktionen als Zahlungsmittel und Wertaufbewahrungsmittel weitgehend eingebüßt. Sie wurde teilweise durch Tauschhandel und auf dem überall blühenden schwarzen Markt durch Sachwertwährungen ersetzt, wie der sogenannten Zigarettenwährung, dem „Ami“, was von amtlicher Seite mit nur mäßigem Erfolg bekämpft wurde.


    Diese Situation bestand mehr oder weniger in allen vier Besatzungszonen und in Berlin. Daraufhin schlugen die USA und Großbritannien im Februar 1948 im Alliierten Kontrollrat vor, anstelle der RM eine neue Währung für Gesamtdeutschland einzuführen. Auch nach Einsetzen eines Arbeitsausschusses konnte aber keine Einigung mit der sowjetischen Seite erzielt werden. Einerseits hatte diese kein Interesse an einer wirtschaftlichen Belebung in den Westzonen, andererseits gab es keine Einigkeit über die politisch wichtige Frage, durch wen und wie die neue Währung kontrolliert werden solle."


    Quelle: Wikipedia

    EZB: Goldreserven in 38. KW


    "Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte gestern den konsolidierten Ausweis des Eurosystems per 20. September 2019. Laut diesem Ausweis stieg die Position Gold und Goldforderungen in der 38. Kalenderwoche.


    So geht daraus hervor, dass die Position Gold und Goldforderungen um 1 Million Euro auf 431,868 Milliarden Euro gestiegen ist."



    Das ist doch nur ein Rundungsfehler :thumbup:

    Und was ist bei einer Bankpleite?

    Dagegen hilft ein Tresor.


    Einer Währungsreform?

    Das macht ja nicht *Peng* und zack! da ist die Währungsreform.


    Solange keine Hyperinflation herrscht ist Buntes durchaus nützlich: ich kann (derzeit) schliesslich nicht zu meinem Detaillisten gehen und ihm eine Hose für 2 Gramm Gold abkaufen, oder beim Freundlichen den neuen Fiat 500 als City-Vehikel für meine Holde für ein halbes Kilo. (Obwohl, der ist Italiener...)


    Wenn sich Hyperinflation abzeichnet, nimmt man ne andere Währung, solange die noch funzt. Geht natürlich nur, solange das erlaubt bleibt. Daher also am besten vorsorgen, wenn sich erste Anzeichen einstellen. Auch hierbei hilft ein Tresor.

    Investing.com beurteilt die zurückliegende Woche als nicht wirklich richtungsweisend für Gold, da können wir wohl alle zustimmen.


    Interessant aber der (wohl wirklich vorhandene) Zusammenhang zwischen Aktienmarkt und Herrn Trump:


    "A pattern is seeming to repeat itself," said analysts at Frankfurt-based Landesbank Hessen-Thueringen in a weekly note. "Whenever the U.S. equity market comes under pressure, the U.S. President de-escalates. Admittedly that doesn't help find a real solution, but it seems it's enough for many investors to change back into risk-on mode."


    https://www.investing.com/news…-ahead-of-weekend-1982767

    Für jene, die die neue CHF Banknotenserie auch hübsch finden: in 2 Monaten, am 12.09.2019 kommen die neuen 100er raus, Thema ist Wasser, werd ich mir sicher auch ein Päckchen besorgen

    Ab heute sind die neuen Hunderter erhältlich: damit ist die gesamte neue Serie erschienen.


    Hier die Vorder- und Rückseite (und was man mit einem Bündel davon kaufen kann :thumbup: )



    Thomson zitiert nun auch eine prominente Kolumnistin - hier die VP von Moody --, daß den USA eine schwere Rezession bevor steht

    Überall sind Krisen absehbar...


    Die zeitlich naheste dürfte dann wohl der Brexit zu Halloween sein. Der Inhalt des "geheimen" Yellowhammer-Berichts ist hier nachzulesen: https://www.independent.co.uk/…vernment-eu-a9101861.html


    Wenn davon auch nur ein Drittel eintrifft, ist die EU, und damit die Welt, so ziemlich mit-betroffen...

    Nachtigall, ick hör dir trapsen .... Der zweite hm, Degussa ist nicht so pralle Faden innerhalb von zwei Tagen? Ich weiß ja nicht.

    Ich persönlich kenn die ja nicht one-to-one. Aber der Ruf (bei mir) ist sicherlich nicht schlecht.


    Nur, warum würde jemand die Degussa so quasi systematisch niedermachen wollen?