Beiträge von Bargold

    Die Inflationserwartungen sind von 3,3 % auf 4.3% gestiegen und die Konsumenten schwächeln. Die Stagfla manifestiert sich.


    Damit dürfte sich die letzte Zinssenkungsfantasie , die ohnehin heimlich still und leise von 100 Basispunkten oder mehr auf nur noch 25 reduziert wurde, gänzlich auflösen. US Bonds fallen heute durchaus stark, und zwar parallel zum Aktienmarkt.


    Diesem Trend folgend, dürfte es also bald Zinsanhebung heißen!


    Was das für die Aktienmärkte bedeutet, brauche ich niemandem erklären. Aber gut. Rationalität war noch nie die Stärke der Techkäufer. Ich halte das dennoch für Schwächezeichen. Gestern schon war zum Großteil nur zähes lustloses Handeln zu sehen. Kaum Dynamik hochwärts drin.


    Ich bleibe jedenfalls übers WE short und halte das Zerti. Sollte es nochmal über die 21900 gehen, folgt darauf wahrscheinlich ohnehin ein neues ATH, was mein Setup (keine neues ATH) konterkarieren würde und weitere Shorts zunächst ausschließt.


    Caldera, kümmerst du dich auch um den Bondmarkt, charttechnisch?


    Der 30 Y Trash steht imho gerade an einem sehr interessanten Punkt. Eine weitere Abwärtswelle, tiefer als die letzte, scheint mir vom Gefühl her harmonisch in die jüngere Chartstruktur zu passen. Zudem sind heuer 10 Billionen $ auslaufende Anleihen zu rollen...und er erste Monat ist bereits rum.

    ...ich bin raus, sorry

    Was ist daran so schwer zu verstehen, dass die Fed ihren selbst festgelegten Leihzinssatz, also den Zins bei dem jemand bei der Fed direkt Geld leihen kann, nicht unter den Marktzinssatz führen kann, ohne große Marktverwerfungen zu verursachen?

    Genau, das zeigt dein Beitrag weiter unten. Und schon ist die Struktur wieder dahin.


    Das ist ein Widerspruch! Entweder er kann nicht unterm Marktzins deshalb auch keine QE auflegen, oder umgekehrt.


    Zweiter Widerspruch: Anleihen laufen wenn der Zinssatz sinkt, nicht wenn er steht oder steigt.

    Begriffsstutzigkeit ist derzeit noch legal, sage ich immer.


    WEIL er den Fedzinssatz nicht per Dekret unter den Marktzins diktieren kann (könnte er , aber mit verheerenden Folgen), MUSS er ein QE Auflegen, damit die Anleihekurse nach oben und damit den Marktzins nach unten treiben. DANN klappts auch mit Zinssenkungen des Fedzinssatzes!

    Wenn ich richtig rechne, sind die 40% in der BRD bei derzeitigem Gasburn bereits in 10 Tagen erreicht. Und dann haben wir erst Mitte Februar.

    Mit den Atombomben des Irans verhält es sich ähnlich wie mit den Ölreserven. Seit 20 Jahren stehen die drei Wochen vor der Fertigstellung während der Welt das Öl auszugehen droht. [smilie_happy]

    Ich stelle mir das so ähnlich vor wie beim Ottonormalbankkunden. Die BuBa hat eine Forderung an die BoE und diese kann mit dem Gold tun und lassen was sie will.

    Ungewöhnlich das DAS schon in den kommenden Tagen passieren soll.

    Ein so deutlicher Absturz ist keine Garant für eine umgehende Erholung

    Nur meine kleine bescheidene Meinung unter Beobachtung so zahlreicher Kandidaten

    Mir erschließt sich das auch nicht. Scheinbar sind die meisten völlig konditioniert und glauben, dass jeder Dip ( in dem Fall sogar ein veritabler crash) schon irgend wie von irgend wem subito wieder hochgeboten wird. Die roten Kerzen werden immer länger, die Firmen die getroffen werden, immer größer. Siehe kürzlich Nvidia, AMD, etc etc.


    Und das ist selten ein Vorbote für weiter steigende Kurse. Im Gegenteil.


    Wir scheinen, dem Sentiment nach, tatsächlich in einer Euphoriephase zu sein, wo die Abschläge gar nicht groß genug sein können um sie zu kaufen.

    Damit wäre das strukturelle Kernproblem der Diskussion immer noch nicht gelöst.


    Denn er kann wie gesagt nicht einfach so "senken". Er kann nicht unter den Marktzins! Also muss er entweder hoffen, dass Anleihen wieder wie geschnitten Brot laufen. Was bei stark fallenden Börsen zumindest kurzfristig der Fall sein kann. Oder er muss selbst Hand anlegen und ein QE auflegen.


    Ein QE im Umfeld bereits jetzt schon teurer Vermögenswerte will ich erst sehen, bevor ich es glaube.


    An weltweit stark fallende Börsen glaube ich da viel eher , um das Umfeld für ein neuerliches weltweites QE zu schaffen.

    Du sagtst doch, dass die Fed es tun wird, weil ansonsten die Börsen krachen und der Bürgerkrieg ausbricht. Was impliziert, dass du denkst, dass dies funktionieren wird, ansonsten bräuchte sie es ja nicht tun.


    Ich sage: Tut sie es, wird der Krach noch viel eher kommen als wenn sie passiv bleibt! Daher wird sie passiv bleiben.

    Aber der Bitcoin wird z.B. auch nur noch von den Big Boys im ganzen rumgeschoben, alle anderen "Kleinanleger" können sich da wohl nur noch Bruchteile in die Vault werfen. Genauso geht das jetzt bereits mit Gold. Viele haben gar keins, die anderen holen nix mehr in Menge vom Händler. Paar wenige brauchen eh nicht auf den Preis schauen. Ich schrieb schon vor nem halben Jahr, dass ich auf 1/10 umsteige (und wurde da auch schon belehrt, dass das nicht kommen würde 8o ) , wegen Postversand bis 500€ und weil der Käuferkreis für ganze Unzen eben kleiner werden wird...und schon stehen wir rasant viel näher vor diesem "Luxusproblem"....

    Ja, auch den Dax kauft kaum mehr einer als Ganzes. Dann halt Bruchteile. Und irgend wann halt ersatzweise Silber. Da gebe ich dem Anstoßer der Diskussion durchaus recht.


    Gold war im Vergleich zu lange zu billig und schließt nun einfach langsam wieder auf. Es ist eben Gold und kein Blech! Der Maßstab ist diesbezüglich ziemlich lange verrutscht. Dass sich der Pöbel das Königsmetall so günstig sichern konnte, wie in den 2000ern, hat den Respekt davor gemindert.


    Walter Eichelburg hat auf der Edelmetallmesse mal während eines Vortrags nen ganzen gelben Philharmoniker hochgehalten und gesagt, dass man dafür irgend wann ein ganzes Jahr arbeiten wird müssen.


    Damals gabs die oz noch für einen durchschnittlichen Wochenlohn oder 1.5. Jetzt sind wir schon viel weiter. Und er könnte recht behalten. Und dann werden diese 4 Buchstaben wieder mit der gebotenen Ehrfurcht ausgesprochen.


    Kann man als Luxusproblem sehen, ja. Die großen Stücke bekommst du trotzdem los. Musst halt was großes kaufen. Gold war schon immer Transaktionsmetall fürs Gröbere.


    Für Wurscht, Butter oder den Sparstrumpf gibts normalerweise Silber. Aber das wird ja auch (noch) verlacht.

    Das rumänische Beispiel beantwortet doch alles! Erstens dass es geht. Zweitens, dass sich die Welt trotzdem weiter dreht.

    Diese Meinung kann man vertreten, ich jedoch teile sie nicht:

    Kapitalverkehrskontrollen. Staatsmonopol bei Edelmetallen, inkl. Preisfestsetzung.

    Wie in der DDR.


    Es ist passiert, also wird es wieder passieren.

    Und trotzdem war der, der in Zone Gold hatte King! Und derjenige der welches wollte bekam es. Zu dem Preis, den der King vorschlug und nicht das Politbüro.

    Ich sage ja, dann stimmt was am Preis nicht! Verfügbar war die Pappe immer, gegen genug Papier [smilie_happy]

    Wie weit sind denn 5000€ noch weg?


    Das ist weniger als eine Verdoppelung. Also das, was der Preis in den letzten 47 Monaten hingelegt hat.


    Ich sehe das Problem nicht!


    Dann kostet die Unze eben 5000€. Und?


    Wen juckts?


    Juckt doch auch keinen, wenn der Dax 20.000 kostet. Oder virtuelle Nummern 100.000€.

    Wenn ein Käufer bei 5000€ kein Gold mehr kaufen können wird, stimmt am Preis was nicht. Denn es kostet, was es kostet!


    Warum sollte er bei diesem Preis nichts mehr bekommen, vorausgesetzt es läuft noch alles in halbwegs geordneten Bahnen?

    Alternativlos... Das Wort haben schon andere in den Mund genommen.


    Hinz und Kunz halten NVDA. Sogar die SNB.


    Wer soll also noch kaufen, wenn bereits alle drin sind?

    Vergibt sie nicht auch Kredite?

    Dann kommt noch eine zweite Macht dazu: Förderung bzw. Aushungern von einzelnen Unternehmen/Banken und sogar ganzen Wirtschaftzweigen.

    Den Aushungerungshebel bedient zumindest in den USA die Politik. Dort wird Geld nach Gutdünken verteilt. Bei der EZB siehts da anders aus. Sie hat sogar Klimarettung als ihren Auftrag definiert.


    Ja, die Fed kann auch Kredite vergeben. Ich betrachte das jedoch als passive Option, denn wenn niemand die Kredite abfordert, passiert an dieser Stelle auch nichts.


    Das eigentliche Schwert der Fed ist im Grunde die elektronische Druckerpresse und die Hand die es führt, der direkte Markteingriff.


    Ginge es anders, hätte es nie QE gegeben.