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Du hast geschrieben, der Markt schert sich nicht um die Kreditnehmer. ich sagte, es gibt keinen Markt, da die FED jederzeit intervenieren kann.
Somit ist das eigentlich geklärt.
Die FED agiert so wie der Staat es braucht. Überspannen bringt nichts locker lassen auch nicht.
Doch irgendwann sind die Kredite so hoch, dass eine Zinssenkung unumgänglich ist, unabhängig davon, was die Wirtschaft macht und braucht.
Wenn die Börse crasht, die Behörden zahlungsunfähig sind etc, ist dort Bürgerkrieg. Deshalb wird inflationiert. Deflation (nach Inflation) ist schlimmer.
An dieser Denke ist bereits die UdSSR zugrunde gegangen. Dort dachte man auch, man könnte Preise festsetzen wie man will. Notfalls intervenieren und überhaupt alles nach dem Willen des Politbüros beeinflussen.
So funktioniert es aber nicht! Das weiss die Fed ganz genau und daher muss sie sich zurückhalten. Ihre Zinssenkungen sind im Grunde nichts anderes als Illusion. Sie reagiert nur auf den Markt. Sie ist ständig "behind the curve". Aus gutem Grund. Sie hat eigentlich nur eine echte Wirkmacht. Nämlich die Zentralbankgeldmenge zu erhöhen und direkte Staatsfinanzierung zu betreiben.
Alle anderen Faktoren laufen am Kapitalmarkt ab. Jenseits der Fuchtel der Fed. Über Geschäftsbanken, Investoren und Konsumenten, die bereit sind, Kredite aufzunehmen.