Beiträge von Katzenpirat

    Depotdekonstruktion


    Der (Buch-)verlust des Depots während eines solchen Massakers ist ja das eine, aber es schmerzt mich v. a. zu sehen wie mein Werk, mein Portfolio zerpflückt wird. Ein Portfolio ist eine Komposition, das wir aus liebevoll ausgewählten Werten zusammenstellen. Ein bisschen Silber hier, ein wenig Risiko da, 1-2 Developer dort, noch ein bisschen Platin drüben, alles harmonisch austariert in ruhigen Stunden und nach klaren Vorstellungen. Darin steckt viel Recherche, viel Zeit - und am Ende entsteht eine Verbindung zu den einzelnen Werten. Bei mir zumindest. Ein Depot zu gestalten ist für uns wie für andere einen Kuchen zu backen oder ein Bild zu malen. Natürlich darf das Sentimentale nicht überhand nehmen in unserem Business, aber eine Spur LEIDENschaft gehört dazu.


    Und jetzt müssen wir erleben wie unsere Depots verprügelt und durchgeschüttelt werden, wie wir verkaufen, teilverkaufen, zu früh wieder einkaufen, neue Schnäppchen sehen, agieren, werweisen, klagen, hoffen.
    Vom schönen Depot bleibt am Ende wenig übrig, das Kuchenbacken beginnt von vorn - mit neuen Zutaten. Zumindest günstigeren Zutaten. [smilie_blume] Der neue Kuchen ist zwar etwas kleiner als der vorherige, aber auch er wird im Ofen aufgehen.

    Auffällig ist, dass die Krankheit in China ihren Anfang nahm und dass ausgerechnet Nord-Italien und ausgerechnet der Iran, der ja eigentlich praktisch isoliert ist, sehr stark betroffen sind. Tja - In Nord-Italien wurden zwei Häfen an China verkauft, und die Seidenstraße füht durch den Iran. Also, bei mir klingelt es da: Es dürften wirtschaftliche Interessen im Spiel sein.


    Bereits an der Stelle kann ich für mich ein kleines Fazit ziehen - und dieses lautet: Die USA dürften ihre Finger im Spiel haben. Vermutlich haben sie an bestimmten Orten Reagenzgläser geöffnet.

    Den Geistesblitz des Monats möchte ich nochmals aufgreifen... Wie geht denn nun deine These weiter? :hae: Der Inhalt der Reagenzgläser ist nun Back In The USA. Gehört das auch zum Plan? Oder ist da etwas schief gelaufen?


    Ich bin sicher, es war Greta, die das Zeugs mit ihren Freak-Friends auf ihren Segelturns verstreut hat um die Airlines lahmzulegen.

    Bald beginnt der Wahlkampf. Darum wird ALLES was möglich ist auch gemacht um den Markt zu beruhigen

    Darum wird alles, was möglich ist VERSUCHT, muss es heissen. Ich bezweifle, dass das gelingt. Die Verwerfungen werden epochal und werden vermutlich diejenigen von 2000 und 2008 übersteigen. Wir haben einen Nachfrage- UND Angebotschock. Als erstes war die Reisebranche dran, jetzt folgen die Dienstleistungen auf breiter Ebene und bald schlägt es auf die Finanzmärkte durch - beschleunigt noch durch den Ölkrieg.
    Ich habe den Blick für die Minenaktien nicht verloren, aber museo del oros mahnende Worte sind berechtigt.

    Hast du gewisse Positionen ganz liquidiert oder nur verkleinert? Das mit der Schnäppchenjagd wird nicht einfach, ich sehe Schnäppchen, wohin ich schaue. Meine Watchlists waren schon vor dem Einbruch gut gefüllt. Da bleibt die Qual der Wahl. Irgendwann zählt wieder fundamentale Qualität, aber beim rebound wohl noch nicht... der Minenmarkt wird arg durchgeschüttelt. Du meine Güte... jetzt habe ich auch mein 2008. =O

    1. Halten und Aussitzen (verpasste Gewinne, wenn Minen steigen, langer Atem nötig, ABER keine Realisierung von Verlusten)
    2. Häppchenweise Nachkaufen (Gefahr fallender Messer, ABER man ist an Bord, wenn die Reise nach Norden geht)
    3. Versuchen, den Boden zu erwischen (riskant, klappt fast nie ABER wenn es klappt, ist es die lukrativste Option)
    4. auf bestätigten Aufwärtstrend warten (die ersten 10 - 20% verpasst man, ABER die Chance, daneben zu liegen, ist kleiner)

    Die zentrale Strategie fehlt in dieser Auflistung: VERKAUFE ICH? :!:
    (Dafür ist es nun aber langsam etwas spät, wobei die Grossen wie Barrick und Newmont wohl erst noch bluten werden).


    Wie ich mit der Situation umgehe, beschreibe ich in meinem Analyse Thread.
    Katzes Fundgrube

    Was für ein Blutbad! Eigentlich wussten wir in diesem Forum alle: Wenn es kracht, dann richtig... :!:


    Seit heute halte ich 60 % Cash. Einbussen im Depot seit Anfang 2020 über 30 %.


    Betreffend Gold bleibe ich zuversichtlich. Mein Minendepot ist nach dem Absturz in etwa nur noch gleich gross wie meine physischen Au und Ag Bestände.
    Charttechnik für Gold- und Silberbugs !?


    Die Weltwirschaft wird 2020 erschüttert. Nach Corona, wird nicht mehr wie vor Corona sein. Was Greta nicht geschafft hätte, schafft ein kleiner Virus in 2 Monaten. Der Flugverkehr steht still. Die Globaliserung wird rückabgewickelt.


    Auch für uns Minenliebhaber wird es ein hartes Jahr. Aber den Kopf nicht in den Sand und Bodenbildung abwarten. Der Wind wird drehen! [smilie_blume]

    Man muss auch in dunklen Stunden genau hinschauen. Hier eine Reflexion zum Geschehen. :hae:


    Ich war 2008 noch nicht im Minenmarkt, kannte aber den Verlauf von damals bei der Finanzkrise: Gold runter, Silber runter, Minen runter. Ich habe beim diesjährigen Einbruch an den Aktienmärkten die Gefahr für die Minen dennoch unterschätzt. Ich habe nicht gedacht, dass die Minen gegen die Richtung von Gold (bis 1.700 $) dermassen absaufen. Dass Silber nicht mitzog, war die Warnung!


    Mein PF bestand vor dem Abverkauf zu 40 % aus ETF (dem SILJ), zur breiten Streuung und als Puffer, um bei grösseren Rücksetzer günstig in Cash umschichten zu können ohne Einzelwerte verkaufen zu müssen. Ich habe in den letzten Tagen kontinuierlich die SILJ Bestände und Teile der schwergewichtigen Einzeltitel verkauft. Der Entscheid war rückblickend richtig, ich wollte auf keinen Fall wieder ganz runter. Ich hätte aber früher und konsequenter handeln müssen. Da ich schwergewichtig in Silberminen investiert bin und Explorer und Developer, aber keine Gold Dickschiffe wie Newmont halte, liegt der Einbruch im Depot dennoch bei fast 30 %. <X


    Viele alte Hasen hier im Forum, die vor 2008 dabei waren, haben aber auch gewaltige Einschläge im Depot zu verarbeiten. Ich verkehre noch in anderen Foren, z. B. im Ariva-Forum. Dort sind die Minenkenntnisse geringer als hier, aber die Leute waren vorsichtiger. Geschätzt bis zu 50 % der User haben bei ersten Anzeichen des Einbruchs mit dem Verkauf begonnen. Angst war in diesem Fall ein guter Ratgeber.


    Ich bin zuversichtlich bezüglich der Entwicklung von Gold anbetracht der bevorstehenden Flutung mit Zentralbankengeld. Silber müsste nachhaltig über 18.50 steigen um Stärke zu zeigen, aber einen Abverkauf erwarte ich nicht, solange sich Gold hält. Der Crash an der Wallstreet wird weitergehen, die Minen werden wohl weiterbluten. Ich halte jetzt 50 % Cash im Depot. Weitere Verkäufe schliesse ich nicht aus. :huh: Zukäufe erst, wenn ich eine positive Entwckung beim Silber sehe und die Wallstreet einen Boden findet.

    Gold sieht für mich schlecht aus...
    Ich erwarte eine Korrektur von min. 20% bis ca. 1350$ (bis Sommer)
    realistischer eher ca. 1280$ (-25%) - worst case sogar 1200$ (-30%)
    Das wird auch die letzte Kaufgelegenheit überhaupt sein

    Charttechnik in Ehren, aber heute anbetracht der globalen ökonomischen Verwerfungen und der zu erwartenden Massnahmen von Staaten und Eingriffen von Zentralbanken eine Prognose nur darauf basierend zu wagen, finde ich ziemlich gewagt.


    Zum Goldchart mein Gegenentwurf:
    Vorneweg, die Fibu Retracements zeichnet man umgekehrt ein. Von Trendlinien halte ich nicht viel, die werden immer irgendwann geschnitten, wenn man lange genug wartet, v. a. die Abfallenden. Ich setze auf Markttechnik, die in erster Linie WL und UL berücksichtigt bzw. schaut ob der Trend intakt ist (höhere Hochs, höhere Tiefs). Dann werden auch Candle Stick Muster (Umkehrformationen) einbezogen. (Aber jeder muss seine Methode finden, das ist keine abschliessende Wissenschaft.)


    Ich würde aufgrund der technischen Analyse folgende Diagnose wagen: Der Patient ist heute gesund. Der Aufwärtstrend ist intakt, auch ein Rücksetzer auf ca. 1'550 wäre im gesunden Bereich. Es hat sich keine bedrohliche Umkehrformation gebildet, weder im Tages- noch im Wochenchart. Die zwischenzeitlichen Abverkäufte deuten darauf hin, dass die Zentralbanken interveniert haben, Rücksetzer wurden jedoch rasch wieder aufgekauft. (Ein parabolischer Anstieg wollen ja übrigens auch wir nicht, so gesehen hat es etwas gutes wenn die ZB etwas bremsen). Das Gold sieht zurzeit charttechnisch solide aus.
    Eine Preisprognose für den Sommer auf der Charttechnik basierend würde ich nicht wagen. Selbst unter Einbezug des fundamentalen ist es in diesen Tagen unmöglich. Anbetracht der weiteren Flutung mit FIAT Geldern ist es m. E. nur eine Frage der Zeit, bis der Goldpreis die 2'000 $ erreicht. Ein Taucher wie 2008 ist aber nicht auszuschliessen. Wenn das geschähe, hättest du recht gehabt, aber nicht wegen der Charttechnik, sondern weil du richtig geraten hast.


    Ihr müßt jetzt ganz stark sein.........es ist EDR.....

    In so rabenschwarzen Stunden klammert man sich an den dünnsten Strohhalm, erfreut sich am kleinsten Sonnenstrahl... zum Gesamtbild von EDR gehört in Gottes Namen auch folgender Chart.
    (Zumindest hier bin ich schon lange raus... :burka: ). So lange sie mit AISC von über 20 $ hantieren, wird das nichts...


    EDR, W1 Chart


    Zurzeit gibt es drastische Bewegungen durch Eingriffe in den Markt. Um 14.30 Uhr z. B. im Silber Future. Mini-Flashcrash, minus 2 % in Sekunden. Verunmöglicht quasi das Daytrading. Ärgerlich.


    M1 Chart


    Was bitte bedeutet das?


    goldseiten.de/artikel/442467--…nd-Silber-Margins-an.html

    Ich handle nicht mit Futures und Optionen, aber es ist naheliegend, dass bei dieser Volatilität die Margin steigt. Bei 6'600 $ Initial Margin pro Kontrakt Gold beträgt der Hebel aktuell 25. Das sollte reichen um mit den (Papier-)Metallen rumzuspielen. Ich stufe die Erhöhung mittelfritig als eher positiv ein, weil es in beide Richtungen teurer wird. (Seht ihr das anders?). :?:
    Die Margin-Erhöhungen 2011 haben sicher zum Platzen des Silberballons bei 50 $ beigetragen, aber wir wollen ja ohnehin lieber kontinuierliches Wachstum. Ich habe nachgeschaut: Am 23.9.2011 betrug die Margin 8'500 $ pro Goldkontrakt bei einem gleichen Goldpreis wie heute. Es ist also heute immer noch billiger Papiergold zu verschieben.
    https://www.cmegroup.com/tools…ing/files/Chadv11-345.pdf


    (Zum Vergleich, auf CFDs auf Gold habe ich bei einem Broker in Europa noch Hebel 20, in der CH Hebel 25. Auf Silber in Europa sogar nur noch 10).


    Den Gebrüder Hunt hat 1980 die Comex das Genick gebrochen, aber mit noch drastischeren Massnahmen:


    Über Nacht wurden von der Börsenaufsicht die Regeln an der COMEX geändert. Es durften keine weiteren Käufe mehr getätigt, also keine neuen Long-Positionen mehr eingegangen werden. Es wurde ein [i]liquidation-only-Handel angeordnet, es durften nur noch bestehende Long-Positionen gegen bestehende Short-Positionen ausgeglichen werden.[/i] (Wikipedia)
    ;(