Beiträge von Katzenpirat

    Ich hoffe, dass sie die passenden Medikamente finden in Belarus für Prigo. Ritalin, Valium oder irgenwelche Neuroleptikas gegen wahnhafte Psychosen oder schizoaffektive Störungen. Sorry, Psychpathologie ist mein beruflicher Hintergrund... :)

    Teile die Einschätzung der MSM keineswegs, dass Putin geschwächt aus der Story rauskommt. Er hat ein 5 minütige Rede gehalten, richtig angepisst, dann war der Spuck vorbei. Er hat lange zugeschaut beim Psychiatriepatienten, aber dann hat ers abgestellt. [smilie_blume]

    Die Russen haben wohl wenig schweres Gerät zwischen dem Wagnerkonvoi und Moskau. Wenn alles nicht bringt, werden sie den Aufmarsch mit einer FAB-9000 stoppen müssen.


    Für Prigo sehe ich 3 Szenarien: 1. Sarg, 2. Gulag, 3. Exil (z. B. in einer psychiatrischen Klinik in der Türkei oder China).

    1. Putin wird sicher nicht Schoigu und Gerassimov zugunsten von Prigoschin opfern.


    2. Dass Prigo nicht alle Tassen im Schrank hat, sehen wir an Kadyrow. Die Tschetschenen haben sich Mariupol geholt, in einem ähnlich harten Kampf wie die Wagner in Bachmut. Sie haben ihre Arbeit getan, sind in Würde abgezogen ohne Gejammer und stehen noch heute hinter Putin. Man kann ihnen hoch anrechnen, dass sie nicht auch noch ihr eigenes Süppchen kochen.


    3. Unter Prigoschin stehen einige Regminetskommandanten. Man kann nur hoffen, dass es dort einige verfünftige Köpfge gibt, die den Irren festsetzen.


    4. Endlich sagt Medwedew mal etwas Vernüftiges:


    Diese Spezialoperation läuft aus dem Ruder und dauert schon zu lange. Eventuell muss Putin (nach überstandender Meuterei) doch eine Generalmobilmachung ausrufen, auf Kriegswirtschaft umstellen und die Sache zu einem Ende bringen. Es ist nicht im Interesse des Kremls, dass sich das Ganze jahrelang hinzieht. Ich denke, es bräuchte jetzt auch mal ein glasklares Signale an die NATO.


    Als Selensky würde ich mich jedenfalls noch nicht zu früh freuen. Putin ist jetzt richtig angepisst...

    Die ganze Rede Putins:


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    Seit Monaten warne ich hier vor Prigoschin und der Gefahr für den Kreml. Der Mann ist ein Fall für den Psychiater. Noch immer wird das von einigen unverständlichetweise verharmlost.


    Entscheidend wir nun sein, was Moskau den Wagnersöldner für ein (materielles) Angebot macht, damit sie Prigoschin fallen lassen.


    Die reguläre Armee wird sicher nicht in den Städten gegen Wagner vorgehen, sondern im offenen Feld. In Rostow verlegen Wagner Panzerminen. Die Aktion von Prigo bindet sicher 100'000 Mann der regulären Kräfte. In Moskau werden Reserven in Stellung gebracht, von der Front müssen Leute abgezogen werden. Das dauert.


    In Woronesch wird bereits geschossen. Näher an Moskau darf der Kreml die Wagner nicht vorstossen lassen. Wichtig ist, dass keine Atomsprengkörper in die Hände Prigos fallen.

    Vermutlich hat der Kreml den Wagner den Geldhahn zugedreht. Die haben jetzt Hunger.


    Eine Show ist das nicht. Man verunsichert nicht während Monaten die Soldaten und die Bevölkerung um den Ukrainern ein Schnippchen zu schlagen.


    Ohne Putin flöge uns der russische Gemischtwarenladen wohl innerhalb kürzester Zeit um die Ohren. Bin gespannt, wie er das Problem Prigo anpacken will.

    Jedenfalls viel zu lange hat man Prigoschin machen lassen...



    https://t.me/neuesausrussland/14696


    Aline Lipp:


    Der stellvertretende Kommandeur der Militäroperation Surovikin richtet sich in einer Videobotschaft an die aufständischen Wagnerkämpfer.


    ⚠️Alles was gerade passiert ist kein Fake und sehr ernst!!


    Er ruft sie dazu auf, ihren Aufstand zu beenden, um dem Feind im Westen nicht auch noch mit internen Konflikten in die Hände zu spielen.


    Er erwähnt außerdem die Kolonnen von Wagner, die laut Augenzeugen unterwegs sein sollen und ruft dazu auf, sie zu stoppen.


    Also ist alles wahr und sehr ernst für das russische Verteidigungsministerium.


    Bericht von Seewald aus Moskau:
    https://t.me/wjatscheslawseewald/5407



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    Wie lange Putin ihn wohl noch plappern lässt? Für mich wäre das Fass längst übergelaufen... aber ich wiederhole mich.


    Es wurde im Prinzip alles gesagt, was gesagt werden muss. Der Grenzverlauf steht, viel wird in beide Richtungen nicht mehr gehen.


    Schönes Wochenende allerseits!

    Glencore steigt mit 10 % ein. Der Markt nimmt es positiv auf, + 33 % heute.



    June 23, 2023 - Vancouver, B.C., Stillwater Critical Minerals Corp. (TSX.V: PGE | OTCQB: PGEZF) (the “Company” or “Stillwater”) announced today that it has executed a definitive agreement for a strategic equity investment by Glencore Canada Corporation, a wholly-owned subsidiary of Glencore plc (“Glencore”) in the form of a non-brokered private placement financing (the “Placement) for exploration and development activities at the Company’s North American nickel projects, as well as for working capital and general and administrative expenses.


    https://criticalminerals.com/n…c-investment-by-glencore/


    Meine Prognose ist: "Koreanische Lage" auf Jahrzehnte hinaus. Die Ukraine würde aufgespalten (Ost und West), praktisch entlang der aktuellen Kontaktlinie.

    Ich bin seit längerem genau auch dieser Meinung! Für die Russen ist ein Vorstossen sogar mit Luftüberlegenheit kaum mehr möglich. Für die Ukrainer ist es suizidal. Beide Seiten haben sich eingegraben, die Frontverschiebungen in den letzten 10 Monaten waren marginal.


    In den Oblasten Cherson und Saporischschja werden die Russen nicht mehr über den Dnepr setzen. Charkiv interessiert sie nicht. Die wesentlichen Ziele haben sie erreicht: Wasserzugang zur Krim (wenn auch jetzt beeinträchtigt durch den Dammbruch), Landzugang zur Krim, Asownazis eliminiert, NATO-Beitritt der Ukraine verhindert, den Oblast Luhansk befreit. Lediglich im Oblast Donezk können sie noch nicht zufrieden sein. Da werden die Vorstösse nach Westen weitergehen, die Ukrainer sind zu nahe an den Städten. Ein Vorstoss nach Kramatorsk kann unter hohen Verlusten gelingen, den ganzen Oblast Donezk unter Kontrolle zu bringen kaum.


    Ich denke, das Wesentliche ist durch. Bald beginnt das jahrzentelange völkerrechtliche Ringen um Grenzen und Pufferzonen. In den Hauptstädten der US-Vasallen und in Kiew werden die Töne bald leiser werden. Der NATO-Beitritt ist Makulatur, auch wenn Stoltenberg und Selenski immer noch davon phantasieren.