Die Russen sollten einfach ein bisschen pro aktiver kommunzieren. Alles wirkt zurzeit so träge, was vom Kreml kommt. Ermüdungserscheinungen?
(nur Prigoschin hat permanent die Klappe offen, aber das ist ein anderes Thema, das ich sofort wieder beende...
)
Beiträge von Katzenpirat
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Der User "Instanz" im Ariva Forum tendiert zu einem Zusammenbruch des Dammes aufgrund der Spätschäden des früheren Beschusses. Er schreibt:
"Ich hatte ja bereits hier in #6056 geschrieben, dass der Rückstau extrem hoch war, was die Struktur des maroden Kakhovka-Staudamms übermäßig belastete, eben weil diese Struktur durch früheren Beschuss und Raketenangriffe bereits beschädigt war. Die bislang veröffentlichten Bilder des Staudamms deuten ja darauf hin, dass der Damm sehr wahrscheinlich stufenweise zusammenbrach, wobei wohl eine einzelne Spannweite undicht wurde, bevor der Zusammenbruch metastasierte.
So ist auf Satellitenbildern vom 4. Juni zu sehen, wie Wassermassen durch einen bereits vorhandenen, kleineren Dammbruch strömen, wobei die Zerstörungen mit der Zeit größer werden, was ein weiteres Bild rechts dokumentiert." -
Könntest du dein Videomaterial der Sprengung bitte hier reinstellen? Was war denn aus deiner Sicht der Auslöser, eine verminte Seegurke?
Ich kenne nur dieses Video und das ist 6 Monate alt. Es zeigt den Beschuss der Ukrainer, der zu Schäden geführt haben könnte, die nun eventuell zum Bruch führten.
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Für mich steht eine Sprengung im Vordergrund, womöglich eine Zündung von Ladungen, die da schon angebracht waren für den Fall der Fälle. Sei es, dass sie z.B. durch einen Maulwurf aktiviert wurden oder aber unabsichtlich. Oder vielleicht eine Unterwasserdrohne.
Ich tendiere genau auch zu dem!
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Bisher habe ich mich an den Spekulationen um die Urheberschaft der Zerstörung des Dammes noch nicht beteiligt. Irgendwann wird man des Fischens im Trüben müde. Nun hier doch einige Überlegungen:
1. Ich glaube nicht, dass der Befehl direkt von Kiew (Selenksi) oder von Moskau (Putin) kam. Es gibt genug andere Player mit eigenen Interessen auf allen Seiten, die mitspielen. Inkl. unseren anglo-amerikanischen Freunden.
2. Für die Russen erkenne ich keinen Vorteil durch die Zerstörung, somit auch kein Motiv.
3. Einen Beschuss durch die Ukrainer schliesse ich zurzeit eher aus. Bei Artilleriebeschuss hätten wir eine Streuung mit zahlreichen anderen Einschlägen, bei Himars oder ähnliches hätten die Russen Videomaterial zur Entlastung präsentiert.
4. Ein Unfall (treibende Minen, Überlastungsbruch etc.) kann nicht ausgeschlossen werden.
5. Ich verstehe nicht, warum die Russen ein solches Schlüsselbauwerk nicht 360° rund um die Uhr überwachen können - mit seismoglogischen Aufzeichnungsgeräten, Video, Infrarotkameras, Echolot gegen Unterwasserdrohnen etc. Einerseits könnte dadurch die Zerstörung ev. verhindert werden, andererseits hätte man dann zumindest entlastendes Material zu seinen Gunsten vorzuweisen.
Bisher ist es den Russen weder im Fall des Dammes noch bei der Sprengung der Pipeline, noch bei den US-Biolaboren, noch beim Beschuss des AKW Saporischja, noch bei direkten Einsätzen der NATO-Kader gelungen, der Weltöffentlichkeit wirklich stichaltiges Material aufzutischen, um die Gegenseite zu entlarven und somit zu schwächen. Die (präventive) Aufklärungsarbeit der Russen ist nicht wirklich überzeugend.
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Sehr viel technisches und praktisches Detailwissen, Urai [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif] .
Von wo hast du das? -
Da das Brautpaar den Namen "Thesis Gold" annehmen will
, wechsle ich als Benchmark Metals Trauzeuge und Aktionär schon mal in diesen Thread... -
Die "Frühjahrsoffensive" wurde heute offiziell beerdigt. Sie heisst jetzt "bevorstehende Sommeroffensive".

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Liebe Freunde, es ist noch nicht "saure-Gurken-Zeit".
Sag das mal Prigoschin. Wenn an der Front gerade nichts läuft, zelebriert dieser mit wehenden Flagge die Übergabe irgendwelcher Särge, lässt sich von Drohnen auf zerschossenen Wohnblocks filmen, stolpert über die Leichen seiner eigenen Soldaten, plappert Wagners 5-stelligen Verlustzahlen aus
oder verkündet, was Schoigu für ein Totalversager sei. Der hat eine narzistische Persönlichkeitsstörung und zefällt zu Staub, wenn er nicht zehmal täglich in eine Kamera gucken kann. Putin ist aber auf ihn angewiesen und muss seine Shows schlucken - der Arme...
Wäre er nicht Chef der Musiker, er wäre längst im Gulag oder im Sarg. -
Er ist überhaupt nicht mehr aufgedunsen. Vielleicht war es der psychische Stress im Zusammenhang mit der Offensivenscheidung, der ihm auch körperlich zu schaffen machte. Man bedenke nur die unglaubliche Verantwortung, die im Februar 2022 auf seinen Schultern lagen... wer hat jemals in den letzten 80 Jahren einen Entscheid mit solcher Tragweite fällen müssen?
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Einmal mehr eine sehr ausführliche Analyse des schweizer Militärs Jacques Baud. Er bewertet den Kriegsverlauf als sehr erfolgreich für die Russen. Er zeichnet ein viel günstigeres Bild für die Russen als zum Teil russische Kommentatoren oder Prigoschin. Lesenswert, wenn auch Teile davon (zum Beipiel die Analyse des Kampfs um Bachmut) zu rosa gemalen werden.
«Die Lage Selenskijs ist innenpolitisch äusserst prekär»https://zeitgeschehen-im-fokus…ai-2023.html#article_1516
Auszug:
"Surowikin entscheidet, dass diese Operation sechs Monate dauern soll. Das Ziel sei nicht, die Stadt einzunehmen, sondern die ukrainischen Streitkräfte zu zerstören. Dank des Westens, der die Ukraine dazu drängt,8 ihr Territorium zurückzuerobern,⁹ geht die russische Strategie auf: Die Ukrainer kommen und zerschellen an der russischen Artillerie. Es ist schwer zu sagen, wie viele ukrainische Soldaten in Bachmut starben, aber die Zahl ist wahrscheinlich sehr hoch. Ende April 2023 ist die Operation offiziell beendet und der russische Generalstab bereitet sich darauf vor, die Wagner-Gruppe durch reguläre Einheiten zu ersetzen.
Das Problem ist, dass Wagner bei seinen Bemühungen, die Verteidiger von Bachmut zu zerstören, die Stadt nach und nach unter seine Kontrolle gebracht hat und Ende April nur noch ein kleiner Teil der Stadt von den ukrainischen Streitkräften besetzt ist. Wahrscheinlich aus Prestigegründen, aber auch um seine Kämpfer, die hart gekämpft haben, um den Grossteil der Arbeit zu erledigen, nicht zu frustrieren, will Prigoschin die Arbeit «zu Ende bringen» und die Stadt einnehmen. Das Problem ist, dass die russische Militärführung die Artillerieunterstützung, wie im Oktober 2022 geplant, für Wagner einstellt. Prigoschin, der über das hinausgehen will, was der russische Generalstab geplant hat, wird wütend, um Unterstützung zu erhalten, bis die Stadt vollständig von seiner Gruppe eingenommen wird. Das ist die Krise, die Anfang Mai zu beobachten war und über die unsere Medien berichteten, ohne sie zu verstehen: Diese Spannungen gab es nicht, weil die russische Maschinerie nicht funktioniert, sondern weil ..."
Mehr, guckste:
https://zeitgeschehen-im-fokus…ai-2023.html#article_1516 -
Auch die Storm Shadow Rakten stellen im Verbund mit anderen Systemen bereits eine grosse Gefahr für die Krimbrücke dar. Diesbezüglich zeichnet OWT ein düsteres Bild.
Die USA und NATO schöpfen bei den Waffenlieferungen aus dem Vollen, zumindest bis in den USA der Wahlkampf beginnt. Das ist der Grund, weshalb Russland längst in Schützengräben festsitzt und seit 8 Monaten kaum Landgewinn erzielt hat. Ich bin gar kein Fan von Prigoschin, aber seine Warnungen sind nicht aus der Luft gegriffen.
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Es gibt eh zu viele amerikanische Piloten.
Sollten diese alten Schüsseln wirklich in die Nähe der Front kommen, werden sie nicht zurückkehren.
Chancenlos gegen die russische Flugabwehr.Ich teile diese Einschätzung nicht und würde die Gefahr nicht herunterspielen. Der russische Kanal OWT zeigt sehr anschaulich die möglichen Folgen der F-16 Lieferungen für die russische Luftabwehr auf. Es bleibt kaum bei einzelnen Flugzeugen, sondern es handelt sich um ein ganzes System.
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Erhöhte Radioaktivität in Lublin – Uranstaub in Polen von Zerstörung der Uranmunition in der Ukraine?
Wie berichtet gab es in der Nacht vom 13. Mai massive Luftangriffe der russischen Streitkräfte gegen große Munitionslager in der Westukraine. Getroffen wurden riesige Lagerbestände bei der westukrainischen Stadt Khmelnizki sowie bei Ternopil. Allein der Luftschlag gegen das gigantische Waffendepot in Khmelnytski dürfte Munition im Wert von 500 Millionen Dollar vernichtet haben.
https://tkp.at/2023/05/16/erho…nmunition-in-der-ukraine/
Messung der Radioaktivität von einer polnischen Universität. Die MSM berichten nicht.
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Ich höre nur selten Nachrichten oder so. Was sagen eigentlich unsere Medien zu dieser potentiellen Kontamination? Schweigen sie oder spielen sie es herunter?
Es wird im Westen kaum darüber berichtet. Hier die Einschläge in das Uranmunition Depot auf einem indischen Nachrichtenportal. Gewaltig. (Vielleicht hattet ihr das hier schon).
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Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich ins Wochenende. Ich befolge damit ganz die Empfehlungen von diesem jungen Mann hier:
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https://globalbridge.ch/patt-s…-und-sturm-im-wasserglas/
Auszug:
(...)
Güterzüge voller Munition
Ein genauerer Blick auf die Liste der Munition, welche die russische Armee an Prigozhins Firma für die Monate März und April lieferte, muss Staunen auslösen (6): Die PMC Wagner erhielt Munition im Umfang von mindestens 150 Bahnwaggons, vielleicht auch 200. Dazu müssen weitere Nachschubgüter massenweisen Verbrauchs gekommen sein, wie Treibstoff, Hindernismaterial und Ersatzteile, denn mit der Lieferung von Munition alleine ist es ja nicht getan. Zum Transport dieser Masse von Munition werden insgesamt wohl ein gutes halbes Dutzend Züge gefahren sein, notabene ohne, dass die ukrainische Armee, die dank westlicher nachrichtendienstlicher Unterstützung angeblich alle Aktivitäten des russischen Militärs erkenne, den Transport verhindern konnte. Für die übrigen Nachschubgüter ist wohl nochmals die gleiche Anzahl an Zügen anzusetzen.Die PMC [i]Wagner stellt aber weniger als 10 Prozent des russischen Personals im Osten der Ukraine. Zur Versorgung des Gros der russischen Truppen müssen folglich nochmals Dutzende von Zügen gerollt sein, denn an anderen Brennpunkten des Geschehens entlang der Front waren die Kämpfe in den vergangenen Wochen nicht minder intensiv. Prigozhin mit seiner Gruppe Wagner war einfach immer im Zentrum der Berichterstattung. Insgesamt bestätigt sich die Erfahrung aus den Kriegen der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, wonach der Verbrauch von Munition in Kriegszeiten um das 12- bis 30-fache steigen kann.
(...)
Tiefes Verteidigungsdispositiv
Inzwischen tauchten Kartenskizzen der russischen Verteidigungsstellungen entlang der ganzen Front in der Ukraine auf. Sie entstanden auf der Basis von Satellitenaufnahmen und bestätigen die Vermutungen über die Aufstellung der russischen Truppen von Ende April (13): Im Südteil der Oblast Zaporozhie, wo allgemein der Hauptstoß der ukrainischen Frühjahrs-Offensive erwartet wird, haben die Russen ein tiefes Verteidigungsdispositiv bezogen. Eine erste Verteidigungsstellung befindet sich im Raum Vasylivka – Pology, eine zweite 20 km dahinter auf der Höhe von Tokmak. Dieser Verkehrsknotenpunkt stellt wohl das erste Zwischenziel eines ukrainischen Angriffs dar und wurde von den Russen speziell befestigt.Mehr, guckste:
https://globalbridge.ch/patt-s…-und-sturm-im-wasserglas/ -
Fakt ist: Sollten die Engländer und die NATO noch weiter eskalieren, wird irgendwann eine russische Reaktion außerhalb der Ukraine erfolgen und zwar gleichzeitig auf alle westlichen Entscheidungszentren.
Wie der Schlangenträger (Ophiuchus) richtig anmerkte, gäbe es innerhalb der Ukraine vorgängig noch genügend höchst kriegsrelevante Ziele. Die Nachschublinien der Ukraine sind aus unerklärlichen Gründen weitgehendst intakt. Zehtntausende von Tonnen Material verfrachten sie mehr oder weniger ungestört in den Donbass. Zum einen sind die Eisenbahnlinien im Bereich der polnischen Grenze in Betrieb, zum anderen stehen alle relevanten Brücken über den Dnepr noch. Warum?
a) weil die Russen tatsächlich das NATO-Material bewusst durchlassen, um es in Donezk zu schreddern?
b) aus Unfähigkeit?
c) weil sie die Brücken einmal für den eigenen Vormarsch nutzen wollen? (Die würden aber spätestens die Ukros sprengen)
d) weil sie die Bevölkerung im östlichen Teilen der Ukraine aus humanitären Gründen nicht von der Versorgung abschneiden wollen?
e) weil ???Ich weiss, es nicht. Nehmen wir mal an, es steckt ein Plan dahinter...
Was man sagen kann, von der russischen Luftüberlegenheit (ich meine die 800 Jagdbomber, strategischen Bomber, Jäger) merkt man de facto nichts. Aufgrund des elektronischen Abwehrzeugs in allen denkbaren Formen wagen die sich kaum mehr in den ukrainischen Luftraum. Als Luftwaffengeneral sollte man sich da einige Fragen stellen. Oder auch einfach etwas mehr riskieren? Alleine mit Kinshals gewinnt man diesen Krieg nicht.
Nachdem die Ukrainer die Krimbrücke sprengten, reagierten die Russen mit Vergeltungsschläge gegen die Elektrizitätsinfrastruktur der Ukrainer, aber auch diese stellten diese in wenigen Wochen weitgehend vollständig wieder her. Sollten die Ukrainer mit den englichen Langstrecken Waffen die Krimbrücke zerstören, wäre der nächste Gegenschlag der Russen wohl diesmal ukrainische Regierungs- und Verwaltungsgebäude ev. inkl. Parlament und Präsidentensitz. Die wurden bisher verschont.
Auf jeden Fall dirigiert zurzeit keine Seite mehr das Geschehen. Die Luft scheint auf beiden Seiten raus.
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... die Ukraine von Deutschland weitere Waffen im Wert von rund 2,7 Milliarden Euro erhalten soll.
Auf der Liste stehen dem Bericht zufolge unter anderem:200 Aufklärungsdrohnen
Diese Drohnen sind schlimmer als eine Heuschreckenplage und die Todesengel für den Infanteristen. Deren Einsatz ist für die hohen Opferzahlen unter den Soldaten mitverantwortlich. Die Bedrohung von oben macht den Schützengraben quasi nutzlos. Entweder werfen sie gleich selber Granaten ab oder navigieren die Artillerie. Die Gefahr ist latent und am Boden unsichtbar. Tausende Videos sind zu sehen mit den tödlichen Folgen für den Soldaten am Boden.
Die Militärentwickler müssen rasch ein Gegenmittel entwickeln. Autonome Kampfdrohnen, Störsender oder zuminest brauchbare Ortungstechnik, die die Drohnen erkennt und am Boden warnt. Ob das möglich ist, wir werden sehen.
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