Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Wie gesagt, Silber nur unter PoS

    Da bin ich ganz bei dir ^^ ^^ ^^


    Da sind nur ein paar Sektierer unterwegs....

    Gold ist Krisenwährung egal in welcher Form.

    N.

    Mag ja sein, aber der Sack Kartoffeln wäre mit einem Willi II oder Sovereign doch etwas überbezahlt. So ein oder zwei Schuhschachteln Gedenker sind da evtl. doch hilfreich. Und ich habe große Füße ^^ ^^ ^^

    Den Traum, dass Silber in der Krise als Kleingeld funktioniert kann man getrost knicken, weil die Akzeptanz fehlt. Seit 1975 ist im Kleingeld kein Silber mehr drin und als Schmuck tragen es nur die weniger betuchten.

    Wenn nur im Umlauf befindliche Münzen "funktionieren" würden, dürfte man Goldmünzen noch viel weniger nehmen, da in Deutschland die letzten im 1. Weltkrieg geprägt wurden, dann lange nichts und erst mit dem "Abschied von der DM" 2001 die erste Anlagemünze. Silber-Gedenker gab es (neben dem Heiermann) hingegen kontinuierlich zu DM-Zeiten, jetzt beim Euro, und sie sind auch halbwegs bekannt, da Millionen-Auflagen.


    In Weichwährungsländern ist man bisher hauptsächlich auf Hartwährungen ausgewichen, schwer zu sagen, was passiert, wenn die selbst zu Weichwährungen werden.


    Kleiner Nachtrag zum eigentlichen Thema, damit auch Koala zufrieden ist: alle LBMA-Hersteller sind sozusagen erste Liga, aber der Unterschied zur zweiten ist wohl eher minimal. Auch Germania Mint beispielweise (nicht im Club) hat ihre Fans, obwohl (oder weil) die auch mal skurrile Dinge prägen.

    Die Rechnungen der Käufe sollte man schon weiter aufbewahren...Rückfragen des FA sind eher selten ...eher beim öfteren Verkauf kleinerer Mengen über Jahre...

    Das ist der springende Punkt, nicht nur bei EM. Wenn es sichtbar ist, dass du "häufig" verkaufst, geht die Tendenz Richtung Gewerblichkeit. Da ist der Übergang fließend, aber das haben wir ja vor einiger Zeit schonmal ausführlich diskutiert.

    Jau, ich wüsste auch nicht dass der Begriff "bankenüblich" irgendwo verbindlich definiert würde, wenn doch bitte ich um Erhellung...

    M.W. heißt der genaue Terminus "bankhandelsfähig". Die Abgrenzung muss jeder Händler bzw. jede Bank naturgemäß nach eigenen Kriterien vornehmen. Ein Abrieb bis 1% beispielsweise soll wohl toleriert werden, bei Piastern sind es m.E. auch schon mal mehr.


    Nachtrag: deutliche Fassungsspuren sind üblicherweise ein no-go, m.W. gilt das auch bei Anlagemünzen. ESG hat da einige Kriterien auf ihrer Webseite:


    Zustandsbewertung von Anlagemünzen in Handelbar / Schmelzware
    Zustandsbewertung von Anlagemünzen. Wann ist eine Münze noch handelbar, wann ist sie Schmelzware.
    www.scheideanstalt.de

    Welche Dokumente benötige ich für den Verkauf beim Goldhändler?

    Den Perso, und sonst nichts. Du kannst dich beim Goldhändler bar auszahlen lassen oder du lässt überweisen (dann ist das Geld ohnehin wieder auf transparenten Konten).


    Banken wollen bei Ankäufen Quittungen sehen, weil ihnen sonst wegen Geldwäscheverdacht Druck gemacht wird, Goldhändler nicht.


    ABER NUN LASS BITTE DEN SPAM VON DER BITCOIN-ARCHE !!!

    Später hat der Kunde sich erkundigt: Im Gesetz steht "eine angemessene Zeit". Für pro aurum sind das 4 Wochen.

    Das ist ja das hundsgemeine, der Gesetzgeber setzt hier absichtlich keine Frist, Händler und Kunde bewegen sich in einer Grauzone, und insbesondere für den Händler kann es schnell existenzgefährdend werden, wenn man ihm Beihilfe zur Geldwäsche nachweist oder auch nur unterstellt. Von daher ist es schon geradezu großzügig, wenn dir der Verkäufer seine Frist von 4 Wochen benennt (weil auch das schon wieder als Hilfe zur Umgehung gesehen werden könnte).


    Andere Händler sagen beispielsweise: wenn der Kunde heute kauft und morgen wiederkommt, und dann eine Münze kauft, die ich heute noch nicht im Angebot hatte, dann kommt er ja speziell wegen der Münze, ich muss daher nicht davon ausgehen, dass ein Geldwäscheverdacht vorliegt, also muss ich beide Käufe hinsichtlich der 2000€ nicht addieren.

    dass hier so viele kolleschen in etfs sind wundert mich tatsächlich seit Jahren.

    Kann das jemand erklären?

    Lebensversicherung kann ich als jugendsünde ja noch verstehen...

    Ich bekenne mich mal als so ein Kollesche :D :


    Sachwert statt Geldwert, Teilhabe an wirtschaftlichem Wachstum, gute Performance in der Vergangenheit (für die Zukunft ist das nirgendwo gesichert), Teil einer maximalen Diversifikation (Drei-Speichen-Rad plus a bisserl Fiat am Konto).

    Willkommen im Forum,


    wir freuen und auf deine Schmankerl-Beiträge und die Angebots-Leckerbissen!


    Viele Grüße

    Schwundgeldfluechter

    So sehe ich das auch, aber es muss ja nicht gleich das Ende der Welt kommen. Es reicht schon, wenn wir in eine Lage kommen, wie Italien oder Griechenland in den 70ern oder 80ern, hohe Inflation, Staat funktioniert nur rudimentär.


    Aber auch dort wurde damals gelebt, geliebt, Menschen wurden geboren und sind gestorben ... :)

    Kommt sehr darauf an, was es für Schmuck ist. Moderne Industrieware wird üblicherweise maximal zum Schmelzpreis angekauft, da bekommst du beim Goldheinz (Karlsruhe) und bei der ESG (Rheinstetten) so 96-97% vom Spot. In der Schweiz musst du halt mal Scheideanstalten checken.


    Älteres oder handgearbeitetes muss halt seine Liebhaber finden, über Foren, Versteigerer, ...