Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Ich nehme immer das, was gerade günstig ist.


    Dabei immer Münzen, da in der Geschichte schon immer mit Münzen bezahlt wurde, noch nie mit Barren. Nur 900er und 916er Gold, das Reingold ist mir zu weich und anfällig für Rotpunktkrankheiten etc.


    Bevorzugt Sovereigns, Münzen der Lateinischen Münzunion, 2 Rand, Dollars, paar österr. Kronen und holl. Gulden, bei denen die Prägekosten alle schon vor Jahrzehnten bezahlt wurden und die daher deutlich günstiger sind als neue 1/4 bzw. 1/10 Unzen-Münzen.


    Wenn ich denn Barren kaufen würde (was ich nicht tue), dann von LBMA-zertifizierten Herstellern, gerne aus 2. Hand, wenn billiger (jeder neue wäre auch aus 2. Hand, sobald ich ihn wieder verkaufe).


    Als Silber-Kleingeld paar 5 und 10DM-Gedenker, gerne paar Prozent unter Spot von freundlichen Forenkollegen.


    Viel Erfolg!

    Jetzt hab ich gestern erst mal alle Daueraufträge storniert, ein Schreiben via Email geschickt bezüglich der Kündigung der Sparpläne mit Fristsetzung von 5 Arbeitstagen. Das selbe geht heute auch noch via Einwurf-Einschreiben an die Nelkenstraße 6, 45549 Sprockhövel.


    Soll ich nun zeitgleich Strafanzeige bei der Kripo Ennepe-Ruhr-Kreis stellen?

    Ja, was für ein Einstand 8) .


    Im Moment keine Strafanzeige, weil im Augenblick hat dein Geschäftspartner dir gegenüber ja noch gar nichts falsch gemacht, das wäre dann wohl eine falsche Verdächtigung von deiner Seite, gegen die sich die Gegenseite wehren kann (Kostenpflicht auf deiner Seite).


    Erstmal die gesetzte Frist abwarten, ich persönlich sehe auch eine "angemessene Frist" eher bei 14 Tagen als bei 5. Bei mir hat sowas mal gut gewirkt bei einem Wechsel des Telefonanbeiters, als sich der neue totgestellt hatte.


    Daneben kannst du natürlich die "Beraterin" anschreiben, das hatte sie ja selber vorgeschlagen, alle Unterlagen mitschicken, aus denen deine Ansprüche hervorgehen. Kostet nichts und birgt eine Chance, dass das tatsächlich ein gutes Ende nimmt, falls dort "nur" ein Chaos in der Buchführung herrscht und gar keine Überschuldung vorliegt.


    Viel Glück!

    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist das eine GbR, da gibt es keine Unternehmensinsolvenz, die beiden haften aber mit dem Privatvermögen.


    Wenn ich was offen hätte, würde ich halt an die Beraterin (keine Insolvenzverwalterin!) schreiben, und möglichst vollständig Belege beifügen.

    Woher weißt du, dass der Goldhändler eine Kunden-Datenbank führt? Beim Kauf gegen Ausweis (> 2.000 €) hat mal ein kleiner Händler dem Kunden neben mir erklärt, dass er die Papier-Unterlagen der Identifikation ein paar Jahre aufhebt, und wenn keine Kontrolle (z.B. wg. Geldwäscheprüfung) kommt, vernichtet er sie anschließend.


    Bei großen Händlern mag das anders aussehen.


    Hier im Forum sind wir ja auch nicht so komplett anonym, ich habe bisher noch kein Paket von "Rumpelstilzchen" erhalten. Wäre bei DHL-Tracking auch irgendwie widersinnig :O .

    Stimmt schon, aber derzeit ist Gold in jeder Form bei Mitnahme über die deutsche Grenze hinsichtlich der Bargeldgrenze mit dem aktuellen Wert anzusetzen, unabhängig davon, ob es Münzen sind, welche im Herkunftsland gesetzliche Zahlungsmittel mit Tageswert sind, oder mit festem Nennwert, oder ehemalige gesetzliche Zahlungsmittel, oder ganz ohne diese Eigenschaften (Barren, Medaillen, ...).

    Man definiere "Ausland".


    Wenn es die Ostmark sein sollte, oder die schöne Schweiz, da mache ich doch mal grenznah Urlaub und gehe mit meiner Familie morgens auf der anderen Seite wandern, nachmittags ins Bad und am Abend zum Essen. Und schon sind nach 14 erholsamen Tagen meine Kleinmünzen portionsweise und ganz legal ...


    Wenn es Singapur sein sollte, beispielsweise, müsste ich erstmal ein Fiat-Konto eröffenen, und dann sehe ich weiter.

    Das ist inzwischen normal. Das ist bei Verkauf, aber auch beim Ankauf so.

    Wollte mal ne Rolle Silberunzen verkaufen. Ankauflimit waren aber dann 3 Stück.

    Die Ergebnisse von gold.de sind mit Vorsicht zu genießen.


    Mit der Zeit kennt man die Spezialisten, die sich damit auf der Hitliste nach oben schieben.

    Richtig interessant wird es erst, wenn der Goldheinz das 1-Stück-Lockangebot vom Heubach noch um ein oder zwei Euro unterbietet, und man dort alles bekommen kann, was vorhanden ist (die vorhandene Anzahl wird angezeigt).

    Frage ich mich auch.

    Diese Weichlinge sind nicht umlauffähig. So wird das nix mit einer Goldwährug.

    Der Trend zu Dekandenzprägungen ohne Umlauffähigkeit hält international eben weiter an. Ein paar Urgesteine gibt es ja noch (Sovereign, American Eagle, ...), außerdem neben dem Handelsgold einen gerne übersehenen Bereich an Sammlergedöns aus den 70ern bis 90ern. Sogar 10 Euro sind mir kürzlich mal zugelaufen, da bin ich ausnahmsweie beim Euro mal schwach geworden (ich sehe das Stück als Belegexemplar): https://en.numista.com/catalogue/pieces39065.html

    Viel kannst du mit der Goldmark aktuell nicht falsch machen, dich vielleicht ein wenig ärgern, wenn du im Netz bestellst und bekommst ein Exemplar mit Kratzern oder roten Punkten.


    Ich selber werde mir keine kaufen, ich habe den Spleen, dass Gold auch immer als Zahlungsmittel geeignet sein muss, da taugen mir die 900er und 916er Münzen am besten, das Reingold ist mir zu anfällig, und Barren kann der Privatmann schlecht prüfen.

    Interessant wie der lokale (Gold-) Markt sich im internationalen Umfeld verhält. Waren vor einiger Zeit die Aufpreise zum POG extrem, weil am Markt eine Mangellage herrschte, haben wir jetzt "Negativzinsen". Die ersten acht Positionen sind günstiger als der POG. Der physische Markt wird aktuell überschwemmt mit privaten Verkäufen. Die Händler sind größtenteils vollgelaufen, der Großhandel läuft aktuell voll und zum Schluss stehen in Deutschland noch die Scheideanstalten als Abnehmer bereit. Danach nur noch das Ausland. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

    Der Krüger zum Spot beim Engel und 20 Produkte mit 1% Aufgeld oder weniger, teils negativ, das spricht schon eine klare Sprache. In China sieht das ganz anders aus. Es sind halt letztlich doch verschiedene Märkte, die 100-Unzen-Barren für die Industrie machen den Spotpreis, und bei Kleinanlegern gibt es vergleichsweise mal eine Knappheit, mal einen Überfluss. Die 100 Ösi-Kronen NP sollen auch in der Vergangenheit z.T. wieder eingeschmolzen worden sein, sagt gold.de.


    Bei den Barren wird das nicht so arg werden, warum sollten die Ankäufer der Goldschmuck-Industrie Spot für 100-Unzen-Barren zahlen, wenn sie Kilos o.ä. günstiger bekommen. Ich vermute mal, da wird es keinen Umweg über die Schmelze geben.


    Sammlergedöns mit Aufschlägen ist aber derzeit privat wohl relativ schwer loszukreigen, höre ich.

    Einige Pfandleiher haben im geichen Laden auch noch einen Goldhandel. Man kann entscheiden, ob man sein EM nur beleiht oder gleich verkauft. Gerichtsvollzieher braucht es nicht, auch Versteigerungen nicht wieder abgeholter Pfänder kann der Pfandleiher selbst übernehmen.


    Auf Münzmessen kannst du einen Verkäufer-Tisch anmieten. Das musst du mit dem Veranstalter aushandeln, bei kleineren sollte das schon gehen (Veranstalter sind Münz-Vereine).

    Goldhändler finden: Markt- und Produktüberblick am einfachsten über gold.de. Der Besuch von Münz- bzw. EM-Messen kann sich lohnen.


    Preise: "der" (Spot)-Goldpreis ist derjenige, zu dem die Industrie 100-Unzen-Barren erwirbt, abzuholen z.B. im Freihafen London. Kann sein, dass da ein bis zwei Tage Vorlauf dabei sind, aber ein ausgesprochener Future ist das nicht.


    Steuer: es gibt mehrere Fallstricke:


    Möglichst steuerfreies Anlagegold erwerben.

    1-Jahresfrist beachten.

    Beim Verkauf großer Positionen an Banken sind diese gehalten, auf Geldwäsche zu prüfen, Kaufquittungen sind hilfreich bis erforderlich.

    Wird sehr häufig gehandelt (z.B. in vielen Kleinbeträgen verkauft), kann die Bank gewerbliche Tätigkeit vermuten (gilt nicht nur für EM); hier gibt es dummerweise keine klare Grenze.