Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Was tun bei Goldverbot bzw. zur Vorbereitung darauf (Vers. 7/2023).


    Neu sind die beiden letzten Punkte.



    Ich glaube zwar nicht, dass es kommt, weil EM nur 1% aller Vermögenswerte ausmachen. Falls dieser Schwarze Schwan aber doch auftaucht, viele Wege führen nach Rom, hier ein paar Ideen zur Vorbereitung:


    • Gold anonym kaufen, Verschwiegenheit über den Bestand sei angeraten. Ggf. plausible Erklärung für den Verbleib desjenigen Teilbestandes überlegen, der nicht anonym gekauft wurde
    • (Ehe)ringe, Schmuck und Kunst könnten vom Verbot ausgenommen sein (ggf. bis zu einer Grenze), weil ihre Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
    • Sammlermünzen und Medaillen sind in der Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig und könnten deshalb von einer Ablieferung verschont bleiben
    • Originalprägungen könnten verschont bleiben, während Nachprägungen eingezogen werden (die Schweiz erkennt steuerlich bereits heute Nachprägungen nicht als Anlagegold an).
    • Kurantmünzen könnten verschont bleiben (Kulturgut, das schwer zu bewerten ist), während die nie im Umlauf gewesenen Münzen gleich Barren und Bullion abzuliefern wären
    • Alte Münzen als Kulturgut (ggf. älter als Stichtag) könnten verschont bleiben. Allerdings könnte parallel die Ausfuhr von Kulturgütern eingeschränkt werden, sodass nur eine eingeschränkte Verwertbarkeit im Inland möglich wäre (in D: diskutierte Lex Rüttgers)
    • Gold in kleinen Stückelungen, jedes einzelne Stück liegt ggf. unter einer noch gestatteten Grenze; auch werden kleine Stückelungen, insbesondere von bekannten Münzen in Not- und Krisenzeiten auf dem Schwarzmarkt zum Erwerb von lebensnotwendigen Waren oft gut akzeptiert, der Kurs liegt nach einem Verbot oft sogar höher als zuvor
    • Münzen, die gesetzliche Zahlungsmittel sind, werden eventuell ausgenommen; hierbei kann der Staat allerdings inländische Münzen außer Kurs setzen
    • Kleine ältere Goldmünzen mit Kupferanteil fallen in der Geldbörse beim Verbringen über Grenzen nicht so auf, wenn sie z.B. in ein Land ohne Goldverbot mitgenommen werden
    • So eine kleine Hand voll 1/10 Unzen am besten Rotgold (Krügerrand o.ä.) die lassen sich natürlich leichter in so eine Flasche unterrühren wo man immer die Cent-Stücke hinein wirft.
    • Sakrale Stücke von Religionsgemeinschaften könnten verschont bleiben (gründen wir eine Sekte?)
    • Lagerung im Ausland und insbesondere außerhalb des Bankensystems (Gefahr der Zwangsöffnung von Schließfächern)
    • Lagerung in Zollfreilagern (z.B. Schweiz, Liechtenstein, Singapur), mit Möglichkeit des Wechsels von verbotenen zu noch erlaubten EM, soweit sich das dann noch realisieren lässt
    • Nutzung legaler Offshore-Strukturen (z.B. auf Cayman Islands oder in Panama)
    • Lagerung an (mindestens) zwei verschiedenen Stellen; es wird für den Fall erzwungener Ablieferung das Studium dessen empfohlen, was Elektriker als Opferanode kennen, (z.B. Kombi von Banksafe und Versteck zu Hause)
    • Andere EM (Silber, Platin), ggf. Industriemetalle, Seltene Erden, Diamanten
    • Gegenstände aus massivem Silber (Bestecke, Leuchter, Teekannen, etc.) könnten selbst bei einem Silberverbot verschont bleiben, weil auch hier wieder die Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
    • Silbergranulat (falls eine Affinität des Horters zur industriellen Verarbeitung vorliegt)
    • Einbringung von EM in eine Firma, die internationale Geschäfte tätigt
    • Goldminenaktien/fonds waren bisher nicht von Verboten betroffen
    • Auswandern und legal dem Verbot ausweichen
    • Alle Verkäufe sorgfältig dokumentieren
    • Keep gold hidden behind a wall of lead (amerikanische Vorgehensweise)

    Liebe Leute, heute hätte ich für ein Kind ein Antibiotikum abholen sollen. Das war beim Arzt und in der Apotheke wie auf einem Basar. Welche Medikamente gibt's aktuell überhaupt (verfügbar?, darf man die verschreiben usw.. In der Apotheke war das Medikament dann nicht mehr zu bekommen, es gab nur einen! anderen Hersteller mit höherer Dosierung zum selber runter mischen. Die Leute Packung haben sie mir mitgegeben.
    Auf meine Frage was den sei, wenn was Schlimmes zu behandeln sei gab's die Antwort: die Krankenhäuser sind meist noch etwas besser ausgestattet. Außerdem geht's eh schon wieder, die Versorgungslage war schon schlimmer.


    Die Situation kannte ich bisher nur aus der Presse, aber das hautnah zu erleben ist schon krass.

    Mein Schwager ist Apotheker in Ro, bei dem holt die Apotheke manchmal Antibiotika bei den Ösis zum vollen Preis und gibt sie dann ohne Zuschlag an Patienten ab. eigentlich nicht legal, aber was willst du machen?

    Stimmt. Dann kann man ja als Neuling seine eigene e-mail hinterlegen, und ggf. über den Gemecker- und Gelaber-Faden (Zitat des Angebotes einbinden) den Anbieter darauf hinweisen, er möge sich bitte kurz melden.

    Du kannst auf Kleinanzeigen reagieren!Einfacher ist es wenn das noch nicht +Mitglied seine email-Funktion nutzt um mit dem +Mitglied zu kommunizieren, irgendwie intimer. Die PIN-Wand können ja alle einsehen.

    Geht natürlich auch, aber nur wenn das Mitglied seine e-mail hinterlegt hat. Ich selber habe mich diesbezüglich bisher auch noch nicht geoutet =O

    So isses.


    Meinen ersten Kaufwunsch habe ich daher seinerzeit auf der Pinnwand des Foristen deponiert, der dann freundlicherweise dort seine Mail-Adresse genannt hat. Ist dann was geworden mit den beiden Tunesiern :rolleyes: !

    Lacht mich aus oder verachtet mich, ...

    Ganz sicher nicht, viele haben eine kleine Abteilung "Kuriosa".


    In meinem Fall:


    • 20 Lei Rumänien 1944, Nennwert nicht aufgeprägt, die Experten sind uneinig, ob Münze oder Medaille (aber einig darin, dass ein Nennwert von 20 Lei gegeben ist)
    • 50 ECU Belgien 1987, eine Münze, auch wenn der ECU nie Währung war, nur Verreichnungseinheit
    • 10 Euro 1996 Niederlande - eindeutig eine Medaille, da es den Euro damals noch gar nicht gab
    • 500 Francs/70 Euro 1996 Frankreich, eine Münze mit seinerzeitigem Nennwert 500 Francs, ob sie heute noch mit dem Nennwert 70 Euro als gesetzliches Zahliungsmittel gilt, weiß ich leider nicht