So schwierig kann das ja nicht sein, z.B. einen Gold-ETF innerhalb der Brics nachzubauen. Wenn man die Basis verbreitern will, dann einen Rohstoff-Fonds.
Dann hat man noch keine "Währung", sondern "nur" einen Fonds (dessen Unterlegung mit Gold bzw. Rohstoffen halt mehr oder weniger glaubhaft gemacht werden muss). Die "Bezahlung" mit Fondsanteilen wäre dan ebenfalls kein Hexenwerk, de facto handelt es sich um Tauschgeschäfte (Waren bzw. Dienstleistungen gegen Fondsanteile).
Will man dem noch einen Währungscharakter geben, kann man z.B. eine Anleihe bei der Lateinischen Münzunion nehmen und festlegen, dass bestimmte Unternehmen (ggf. auch Privatpersonen) ihre Steuerschulden in solchen Fondsanteilen begleichen dürfen. Auf diese Weise gewinnen die Fondsanteile den Charakter einer Zweitwährung, denn wenn Händler ihre Steuerschulden damit begleichen könne, können sie die Anteile auch bei Handelsgeschäften akzeptieren, und dann werden zunehmend auch Privatpersonen solche Anteile akzeptieren (falls man ihnen den Zugang dazu gestattet und das nicht auf Unternehmen beschränkt).