Beiträge von Schwundgeldfluechter

    ... Was ist denn mit den u.g. Goldverboten? Woher nimmst du die Sicherheit, dass sich die Geschichte nicht wiederholt? ...

    Dafür gibt es im GSF ja einen eigenen Faden, und auch eine Sammlung von Möglichkeiten, sich darauf vorzubereiten:


    Wenn Du Degussa bevorzugst, weil bei Dir in der Nähe, dann beispielsweise Sovereigns, da ist das Aufgeld erheblich niedriger und Du hast kleinere Stückelung / 7,32 g fein. Oder eben, wenn Du den Springbock bevorzugst, die 2 Rand, mit gleichem Gewicht.

    Degussa ist üblicherweise eine Apotheke, aber auch in der Apotheke kann man mal Schnäppchen machen. Dazu muss man aber flexibel sein, regelmäßig die Aufgeldtabelle in gold.de studieren (bzw. im online-Shop stöbern, denn nicht 100% aller Angebote werden in der Aufgeldtabelle angezeigt), und das nehmen, was dann kurzfristig günstig angeboten wird. Bei mir selbst "passt" das dann so 2-3x p.a. und es waren schon schöne Sachen dabei. :]

    So schwierig kann das ja nicht sein, z.B. einen Gold-ETF innerhalb der Brics nachzubauen. Wenn man die Basis verbreitern will, dann einen Rohstoff-Fonds.


    Dann hat man noch keine "Währung", sondern "nur" einen Fonds (dessen Unterlegung mit Gold bzw. Rohstoffen halt mehr oder weniger glaubhaft gemacht werden muss). Die "Bezahlung" mit Fondsanteilen wäre dan ebenfalls kein Hexenwerk, de facto handelt es sich um Tauschgeschäfte (Waren bzw. Dienstleistungen gegen Fondsanteile).


    Will man dem noch einen Währungscharakter geben, kann man z.B. eine Anleihe bei der Lateinischen Münzunion nehmen und festlegen, dass bestimmte Unternehmen (ggf. auch Privatpersonen) ihre Steuerschulden in solchen Fondsanteilen begleichen dürfen. Auf diese Weise gewinnen die Fondsanteile den Charakter einer Zweitwährung, denn wenn Händler ihre Steuerschulden damit begleichen könne, können sie die Anteile auch bei Handelsgeschäften akzeptieren, und dann werden zunehmend auch Privatpersonen solche Anteile akzeptieren (falls man ihnen den Zugang dazu gestattet und das nicht auf Unternehmen beschränkt).

    Das Thema Gold(besitz)verbot wurde von Foristen und diversen Anbietern immer mal weder thematisiert. Ich habe mal Ideen gesammelt (mit besonderem Vergnügen auch die vermeintlich etwas schrägen):


    Goldverbot - wird wieder werden, was schon einmal war?

    Was tun bei Goldverbot bzw. zur Vorbereitung darauf (Vers. 7/2023).


    Neu sind die beiden letzten Punkte.



    Ich glaube zwar nicht, dass es kommt, weil EM nur 1% aller Vermögenswerte ausmachen. Falls dieser Schwarze Schwan aber doch auftaucht, viele Wege führen nach Rom, hier ein paar Ideen zur Vorbereitung:


    • Gold anonym kaufen, Verschwiegenheit über den Bestand sei angeraten. Ggf. plausible Erklärung für den Verbleib desjenigen Teilbestandes überlegen, der nicht anonym gekauft wurde
    • (Ehe)ringe, Schmuck und Kunst könnten vom Verbot ausgenommen sein (ggf. bis zu einer Grenze), weil ihre Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
    • Sammlermünzen und Medaillen sind in der Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig und könnten deshalb von einer Ablieferung verschont bleiben
    • Originalprägungen könnten verschont bleiben, während Nachprägungen eingezogen werden (die Schweiz erkennt steuerlich bereits heute Nachprägungen nicht als Anlagegold an).
    • Kurantmünzen könnten verschont bleiben (Kulturgut, das schwer zu bewerten ist), während die nie im Umlauf gewesenen Münzen gleich Barren und Bullion abzuliefern wären
    • Alte Münzen als Kulturgut (ggf. älter als Stichtag) könnten verschont bleiben. Allerdings könnte parallel die Ausfuhr von Kulturgütern eingeschränkt werden, sodass nur eine eingeschränkte Verwertbarkeit im Inland möglich wäre (in D: diskutierte Lex Rüttgers)
    • Gold in kleinen Stückelungen, jedes einzelne Stück liegt ggf. unter einer noch gestatteten Grenze; auch werden kleine Stückelungen, insbesondere von bekannten Münzen in Not- und Krisenzeiten auf dem Schwarzmarkt zum Erwerb von lebensnotwendigen Waren oft gut akzeptiert, der Kurs liegt nach einem Verbot oft sogar höher als zuvor
    • Münzen, die gesetzliche Zahlungsmittel sind, werden eventuell ausgenommen; hierbei kann der Staat allerdings inländische Münzen außer Kurs setzen
    • Kleine ältere Goldmünzen mit Kupferanteil fallen in der Geldbörse beim Verbringen über Grenzen nicht so auf, wenn sie z.B. in ein Land ohne Goldverbot mitgenommen werden
    • So eine kleine Hand voll 1/10 Unzen am besten Rotgold (Krügerrand o.ä.) die lassen sich natürlich leichter in so eine Flasche unterrühren wo man immer die Cent-Stücke hinein wirft.
    • Sakrale Stücke von Religionsgemeinschaften könnten verschont bleiben (gründen wir eine Sekte?)
    • Lagerung im Ausland und insbesondere außerhalb des Bankensystems (Gefahr der Zwangsöffnung von Schließfächern)
    • Lagerung in Zollfreilagern (z.B. Schweiz, Liechtenstein, Singapur), mit Möglichkeit des Wechsels von verbotenen zu noch erlaubten EM, soweit sich das dann noch realisieren lässt
    • Nutzung legaler Offshore-Strukturen (z.B. auf Cayman Islands oder in Panama)
    • Lagerung an (mindestens) zwei verschiedenen Stellen; es wird für den Fall erzwungener Ablieferung das Studium dessen empfohlen, was Elektriker als Opferanode kennen, (z.B. Kombi von Banksafe und Versteck zu Hause)
    • Andere EM (Silber, Platin), ggf. Industriemetalle, Seltene Erden, Diamanten
    • Gegenstände aus massivem Silber (Bestecke, Leuchter, Teekannen, etc.) könnten selbst bei einem Silberverbot verschont bleiben, weil auch hier wieder die Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
    • Silbergranulat (falls eine Affinität des Horters zur industriellen Verarbeitung vorliegt)
    • Einbringung von EM in eine Firma, die internationale Geschäfte tätigt
    • Goldminenaktien/fonds waren bisher nicht von Verboten betroffen
    • Auswandern und legal dem Verbot ausweichen
    • Alle Verkäufe sorgfältig dokumentieren
    • Keep gold hidden behind a wall of lead (amerikanische Vorgehensweise)

    Liebe Leute, heute hätte ich für ein Kind ein Antibiotikum abholen sollen. Das war beim Arzt und in der Apotheke wie auf einem Basar. Welche Medikamente gibt's aktuell überhaupt (verfügbar?, darf man die verschreiben usw.. In der Apotheke war das Medikament dann nicht mehr zu bekommen, es gab nur einen! anderen Hersteller mit höherer Dosierung zum selber runter mischen. Die Leute Packung haben sie mir mitgegeben.
    Auf meine Frage was den sei, wenn was Schlimmes zu behandeln sei gab's die Antwort: die Krankenhäuser sind meist noch etwas besser ausgestattet. Außerdem geht's eh schon wieder, die Versorgungslage war schon schlimmer.


    Die Situation kannte ich bisher nur aus der Presse, aber das hautnah zu erleben ist schon krass.

    Mein Schwager ist Apotheker in Ro, bei dem holt die Apotheke manchmal Antibiotika bei den Ösis zum vollen Preis und gibt sie dann ohne Zuschlag an Patienten ab. eigentlich nicht legal, aber was willst du machen?

    Stimmt. Dann kann man ja als Neuling seine eigene e-mail hinterlegen, und ggf. über den Gemecker- und Gelaber-Faden (Zitat des Angebotes einbinden) den Anbieter darauf hinweisen, er möge sich bitte kurz melden.

    Du kannst auf Kleinanzeigen reagieren!Einfacher ist es wenn das noch nicht +Mitglied seine email-Funktion nutzt um mit dem +Mitglied zu kommunizieren, irgendwie intimer. Die PIN-Wand können ja alle einsehen.

    Geht natürlich auch, aber nur wenn das Mitglied seine e-mail hinterlegt hat. Ich selber habe mich diesbezüglich bisher auch noch nicht geoutet =O