Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Ich habs mal oben eingefügt.

    Das ist kein VHS-Kurs von zwei Wochen.
    Dafür braucht es Jahrzehnte, einschließlich der Zahlung von Lehrgeld.

    Wo du recht hast, hast du recht. Allerdings gibt es auch hier eine 80/20-Regel:


    Mindestens 80% aller "Sammlungen" aus Westdeutschland bestehen aus Mitbringseln von Umlaufmünzen aus Urlaubsländern (KIloware, mit Glück einige noch gültig), ein paar umtauschfähige DM, etwas 5 und 10DM Silber (Wert beim Spot oder haarscharf darüber) und einer Handvoll Kaiserreich (ein kleines bisserl über Spot ist nicht verkehrt, solange echt).


    Aber zunächst muss sich unser guter Leo entscheiden: will er sammeln, oder EM horten, oder eine Mischform? Oder gar in den Kleinhandel z.B. mit KMS aus "Euroland" einsteigen :rolleyes: ?


    Und sich für den Anfang auf überschaubare Gebiete beschränken, das Feld ist ja noch um einiges weiter (und teils weitaus teurer) als bei den Briefmarken.


    Nachtrag, beinahe hätte ich es vergessen: häufig findet sich auch der numismatisch völlig wertlose Medaillen-Kram von Reppa, MDM und Konsorten. Materialwert.

    Last but not least würde ich mir selbst es schon zutrauen, hier im Forum ein Gesuch zu stellen, und dann eine Kette oder ein Armband zu erwerben.


    Das Stück würde ich dann aber bei einem Goldschmied, bei dem meine Frau ab und zu kauft/ändern/reparieren lässt, kurz auf Echtheit prüfen lassen. Punzen können täuschen, auch solide Foristenkollegen, das ist halt der Nachteil bei dieser EM-Anlage.

    Könnte auch sein, dass du bei Versteigerungen von Pfandhäusern günstig an ein Stück rankommst, theoretisch ist ja jeder Betrag über dem Schmelzwert dann für beide Seiten ein guter Preis.


    Was Händler machen, ist ihnen überlassen.


    Nahe am Goldwert ist Schmuck wohl in Asien /arabischer Raum. Wenn die Kunden sich auskennen :whistling:

    Bei Harry Potter gibt es ja reichlich Auswahl:


    UK, Frankreich, Fiji, Niue, Samoa, ...


    Vermutlich alles eine ziemliche Geldschneiderei, aber wer es mag:


    Googeln, was es so gibt.
    Dann versuchen, Preise zu vergleichen.
    Und möglichst nicht bei einem Händler bestellen, der bei gold.de auf der Warnliste steht.


    Mehr kann ich leider nicht dazu sagen. Ich bin mehr so der Typ, der 30 Jahre später einzelne Stücke von den Erben zum Materialwert einsammelt :rolleyes: .

    Link und als pdf die Liste für 2023 für mehrwertsteuerbefreites Anlagegold

    Danke für das Dokument, habe ich mir mal abgespeichert, man weiß ja nie, ob man es mal braucht.


    Wie geht ihr denn mit Fehlern in der Liste um? Z.B. fehlen die 20 Ösi-Kronen. Dafür sind 25 Kronen aufgeführt, wenn ein Forenkollege eine haben sollte, ich wäre interessiert [smilie_happy] .


    In der Liste 2021 war dieser Punkt noch richtig. Da muss man wohl öfter mal ne Liste spreichern :evil: .

    Solange du echt 3% auf den Spot (in Zahlen 323,-€ für eine 20erLMU) bezahlen willst, dann darfst du gerne den Suchfaden zumüllen suchen. Immerhin zahlen Händler im Ankauf nur 338,-€!

    Wo gibt es denn 338.-€ für Standard-LMU? Ich finde nur Spot bis Spot+2% (und letzteres auch nur Ankauf Heubach für Marianne).


    Sooo unangebracht fand ich das Gesuch jetzt nicht. Schon klar, für Kaiserreich wird es nicht hinkommen :rolleyes:

    Auch Neulinge werden problemlos freigeschaltet, müssen sich aber z.T. ein paar Wochen gedulden und nüssen sicherstellen, dass ihre Übewrweisung tatsächlich rausgeht und nicht bei der Bank steckenbleibt - wir hatten schon solche Spezialisten :rolleyes: .


    Großer Vorteil ist, dass Betrüger hier lieber fernbleiben, da sie über das Bankkonto identifizierbar wären. Das macht den privaten EM-Handel deutlich sicherer.

    ... Diese haben natürlich den Vorteil einer Gewichts- und Feingehaltsangabe.

    Das mit dem Gewicht wäre ja kein Problem, eine Feinwaage ist schnell zur Hand. Aber der Feingehalt 8) ?


    Das Thema Kleinteiligkeit hatten wir schon öfter. Es gibt ja Kleinmünzen, 2, 2,5 und 5 mex. Pesos, 10 Francs aus der LMU, 10 Kronen Österreich und Ungarn, 25 türk. Piaster, halbe Pahlavi, halbe Sovereigns, 1 Rand, ... Alle zwischen 1,5g und 3,66g fein. Wenn man lange genug schaut, alle nahe am Spot :rolleyes: !


    Oder das moderne Maplegram (1g).


    Selbst Eheringe (bis zu 3g rau, 333er oder 585er mit Punze), haben ihre Verfechter.


    Silbergranulat hatte auch schonmal jemand vorgeschlagen, aber da sollte dann auch eine Nähe zur industriellen Verarbeitung vorliegen.


    Und Silbermünzen sowieso, DM-Gedenker, ...


    Viel Erfolg!

    Ich habe die Seite wieder gefunden. Passt ja zum Thema.
    Die Argumentation im Bereich Gold für die NFI halte ich im besten Fall für abenteuerlich. Den Rest habe ich nicht gelesen.



    https://eigentum-erwerben.at/

    Da haben diese selbsternannten Geldretter tatsächlich vogelwilde Begriffe verwendet:


    Medaillen = Nennwertfreie Individualmünzen. Dann ist Margarine wohl so etwas wie milchfreie Individualbutter :rolleyes: .
    Der Gedanke ist zwar richtig, dass Medaillen ebenso wie Schmuck nicht so einfach zu bewerten sind wie Barren und Bullion-Münzen, aber das sind Kurant- und moderne Sammlermünzen ja auch nicht. Man kann zwar hoffen, dass alle schwer zu bewertenden Objekte im Falle eines Goldverbotes verschont blieben, aber das ist trotzdem ungewiss.


    Vielen Dank für den Link. Jetzt weiß ich jedenfalls, woher im Edelmetall- und Rohstoffmagazin 2022/23, Artikel von Erich Hambach, Seite 104, die Behauptung kommt, dass "Gold in der Form von Kunst, Schmuck, Sammlermünzen oder nennwertfreien Münzen bisher nicht von Goldverboten betroffen waren".