Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Die älteren Exemplare vom Phillie gibt es mit Nominal in Schilling, sind als gebrauchte manchmal ein paar Euro günstiger. Musst du selbst wissen, ob dir der aktuelle Jahrgang eine Aufpreis wert ist, die werden anschließend ja auch älter.


    Britannia vor 1990 haben wie der Krüger einen Goldanteil von 917, sind also robuster, die kann man auch mal anfassen. Sag mir bitte Bescheid, wenn du welche findest, ich mag das "Begrabbeln". :thumbup:


    Wenn du Wert auf perfekte Erhaltung legst, musst du beim Händler vor Ort einen Blick drauf werfen. Kleine Kratzer kommen bei Massenproduktion nämlich vor, gelten nicht als Makel, hier zählt nur der Materialwert.

    Gerade von einem Edelmetall-Forum! hätte ich deutlich mehr erwartet, als die ausschließliche Vereidigung des eigener Standpunkte und die Lächerlichmachung anderer Meinungen. Aber ein Forum ist eben auch nur die Summe der Mitglieder.

    Gemach, gemach, ich beispielsweise kann bestens damit leben, wenn jemand schreibt, dass er aus EM komplett heraußen ist, und nun beispielsweise all-in in Immobilien. Aber ich bin halt kein EM-Bug, bin mehrgleisig aufgestellt, sage mir aber auch "der Krüger ruft nicht um Mitternacht an und sagt, dass der Wasserhahn tropft".


    Und zu einem möglichen EM-Verbot führe ich eine eigene Vorschlags-Liste.

    bh,


    danke für Ausführung.


    Ich versuche mir das bildlich vorzustellen. Da sitzt z.B. ein Rohstoffhändler bei einer Bank oder ein Daytrader in seinen vier Wänden. Beide zocken mit Zetteln und beiden ist so ziemlich egal mit was sie zocken, da sie null Bezug zum Rohstoff haben. Hauptsache es fällt was bei ab. Die dürften in den wenigsten Fällen Interesse daran haben, den gehandelten Rohstoff tatsächlich physisch abzunehmen. Somit fließt nur FIAT hin und her. Und wenn´s beim Cash Settlement, wie von Palatin erwähnt bleibt, muss keiner irgendwas liefern. Ist das gut? Schlecht? Keine Ahnung. Es ist, wie es ist.

    Mein Erklärungsansatz: der Daytrader wird von den Profis in 90% aller Fälle in wenigen Wochen/Monaten bei lebendigem Leibe bis auf die Knochen abgefieselt. Ob das über Aktien, Währungen, EM geht, egal. Auf die Kurse der gehandelten Werte sollte das aber keinen nachhaltigen Einfluss haben.


    An einen Banken-Short bei Silber glaube ich nicht, die reddits meinen, dass sie mit Nähnadeln auf einen Luftballon einstechen können, tatsächlich handelt es sich m.E. eher um einen großen Amboß. Da wird sich mancher in den Finger stechen, nicht anders als bei Gamestop.


    Außerdem dürfte aktuell so einiges z.B. von Gold-ETFs in Silber-ETFs fließen, was die momentane gegensätzliche Entwicklung erklären könnte. Wenn es derzeit also Gelegenheit zum günstigen Einstieg gibt, dann eher beim Gold. Fragt sich nur, wer zum richtigen Zeitpunkt die Glocke läutet. :whistling:

    Wenige sehen und agieren, während viele nur reagieren. und später über verpasste Chancen jammern.
    Ich habe einiges in EM und verkaufe nun Zug um Zug das Gold, denn auch wenn Gold und Silber immer einen Wert haben werden, bin ich mir nicht sicher ob dieser in meiner Lebensspanne noch großartig stabil bleiben geschweige denn steigen wird.


    Das Risiko eines Handels- oder gar Besitzverbots ist schließlich weit mehr als ein zartes Wölkchen am Horizont.

    Du bist ja noch pessimistischer als Markus Krall, und da gehört schon einiges dazu!


    Während andere Briefmarken sammeln, habe ich - kleine persönliche Marotte - eine kleine Sammmlung von Vorschlägen zum Thema "Was tun bei Goldverbot" gesammelt:


    GOLD : Märkte und Informationen


    Was machst du denn nun mit deinem Fiat aus dem EM-Verkauf?

    Edel, das ist eine Frage des Risikomanagments. Wenn eine Mine schwach kapitalisiert ist, aktuell nur mit geringen positive Margen produziert, und sieht, dass sie bei einem Absinken von 10 oder 20 Prozent des POS innerhalb von ein bis drei Jahren insolvent wäre, dann verkauft sie halt einen Anteil der Produktion im Voraus, auch wenn die Manager eher von einem steigenden POS ausgehen.


    Auch jeder (Fiat)-Kreditgeber lässt sich vorher das Risikomanagment zeigen, wenn er halbwegs vernünftig ist.

    Interessantes Thema.
    Ich habe letztens mit einem Schmuckpoliertuch von Silbo (2,5€) meine 100 Kronen Münzen gereinigt.
    ...

    Hoffe sehr, das war eine Nachprägung (Jahrgang 1915), das ist eigentlich nur ein rundgeprägter Barren, bei dem du nicht so viel falschmachen kannst.


    Bei einer Originalprägung (alle anderen Jahrgänge) wäre das ja fast schon ein kultureller Frevel.

    Wenn sich jemand nichts Bestimmtes wünscht, dann finde ich Geldgeschenke am besten. Es macht wenig bis keinen Sinn, andere Menschen gegen ihren Willen von etwas überzeugen zu wollen, auch wenn du es sicherlich gut meintest. Die allermeisten Menschen interessieren sich nun einmal nicht für Silber als Geldanlange.

    Es kommt halt immer auf den Typ an, manche hauen jegliches vorhandene Geld auf Teufel komm raus augenblicklich auf den Kopf, da ist dann auch kein EM angesagt.

    Das ist alles nur Ablenkung von GME. GME ist ein systemisches Problem, das ganz bewusst von einem grossen Player geschaffen wurde, um die US Finanzindustrie zu zerstören, mal schauen ob es noch klappt

    Ich habe heute Nacht im Traum die Verträge zur Aktienleihe bei GME gesehen:


    Bei Vertrag 1 stiegt der HF bei 10 Dollar ein, er hatte eine Klausel, dass bei 250 gegen Cash gesettled werden kann. Die Option wurde schon vor 2 Wochen gezogen, der HF ist jetzt glattgestellt. Ging nicht in Börsenstatistik ein, da OTC.


    Vertrag 2 hatte keine solche Klausel, er wurde vor 10 Tagen zur Hälfte bei 430 Dollar gesettled. Die andere Hälfte wurde auf einen bislang unbeteiligten HF übertragen, der die Verpflichtungen des insolvenzgefährdeten abgebenden HF übernimmt. Änderungen: die Laufzeit wurde von 3 Wochen auf 5 Jahre erhöht, der HF kann an jedem Börsentag nach Börsenschluß bis Mitternacht durch einseitige schriftliche Erklärung zum Schlußkurs der NYSE setteln, maximal zu 600 Dollar pro Aktie. Der Kaufpreis für den Übertrag wurde zwischen den Optionsspezialisten der beiden HF ausgehandelt.


    Die Aufsicht hatte massiv auf die bisherigen Vertragspartner eingewirkt (Ankündigungen von Sonderprüfungen hinsichtlich Einhaltung aller gesetzlichen Regelungen).


    Die Leihgeber haben also massiv Gewinne realisiert, die HF haben Insolvenz vermieden, die Suckers von Reddit werden nicht zur Auflösung der Shorts benötigt.


    Was man halt manchmal so traumt ... =O [smilie_happy]

    Immer die Münze mit dem geringsten Aufschlag zum Spotpreis kaufen, habe ich auch schon überlegt. Hatte dann aber Bedenken, z.B. die Britannia zu kaufen, da ich nicht einschätzen kann, wie sich diese dann auf lange Sicht in Deutschland verkaufen lässt. Nach dem Motto: "heutzutage kauft die keiner mehr - die muss man einschmelzen. Bekommst noch die Hälfte vom Goldpreis"


    Oder kauft ein Händler nur die Klassiker gerne an - einfach weil er die schneller los wird. Was für Abschläge gibt es für Kratzerchen / Beschädigungen. Manchmal bekommt man beim Lesen den Eindruck, als würde man nur noch 50-70% bekommen.

    Solange du eine gängige Anlagemünze kaufst, und sie nicht misshandelst, kannst du sie immer gut verkaufen, aber auch da schadet ein Vergleich der Händler nicht. Und "gängig" ist gar vieles, gold.de vergleicht 30.000 EM-Produkte, die ersten 50 in jeder Kategorie sollten für deinen Anfang problemlos sein.


    Formulieren wir es mal umgekehrt: was musst du tun, damit du nur noch Schmelzpreis bekommst?


    Münze böse ramponieren - klar
    Münze mit Fassungsspuren von Schmuckfassungen
    die Proof-Variante z.B. vom Krüger für teures Aufgeld kaufen - und sie dann befingern oder bereiben
    Münzen polieren
    Münzen mit Goldgehalt < 900 sind bei Kauf von Händlern nicht steuerbefreit, manche zahlen dann im Rückkauf nur den Schmelzpreis, manche mehr
    nachgemachte Sammlerexemplare von Schmidt/Haussmann o.ä.
    Münzen aus zwei verschiedenen Metallen sind wohl auch eher schwierig (da kenne ich mich aber nicht aus), dito mit Einschluss von Diamanten o.ä.
    alle Flitter unter 1g - kleinste "noch gängige" Münze ist m.W. 2 Pesos Mexiko mit 1,5g fein
    Medaillen kaufen
    abgebrochene Stücke von Tafelbarren - und die Restbarren


    Jetzt weißt du, wo die Tretminen versteckt sind, zumindest die häufigsten :whistling: [smilie_happy]

    Hallo Matzi,


    erstmal willkommen. Offenbar verfolgst du einen disziplinierten Investment-Ansatz :thumbup:


    Von den drei von dir genannten wäre mir persönlich wegen der Robustheit der Krüger der angenehmste, der könnte sogar - wenn es ganz schlimm kommt - wie im 19. Jahrhundert als Handelsgold/Kurantmünze dienen. Andererseits: der Trend in den letzten 20 Jahren ging zum "reinen" Gold, und wenn du um das Problem schon weißt, kannst du sie ja pfleglich behandeln.


    Es bietet sich an, unter allen verfügbaren Bullions jeweils die billigste zu kaufen, dann kommst du günstig weg und bekommmst im Laufe der Zeit automatisch eine Sammlung von verschiedenen.


    Ich selbst habe es eher mit dem Handelsgold, habe immer das gekauft was gerade günstig war, bevorzugt das, was ich noch nicht hatte. Resultat: einige Dutzend verschiedene Münzen aus ca. 20 Ländern, kleinteiliger als die Bullions, aber nicht teurer.


    Zum Verkauf kann ich nichts sagen - mangels Erfahrung :whistling:


    Viel Erfolg!

    Bitcoin ist das ideale Vehikel, um geplant sehr grosse Geldmengen rückstandslos zu vernichten!
    Die virtuellen Binärketten saugen das real gedruckte Geld wie ein schwarzes Loch an - ideal, um im Falle einer Implosion Geldmenge ohne impact für die Finanzwirtschaft einfach aufzulösen....
    Bitcoin wirkt sozusagen als Aggregator und Konzentrator...

    auch wenn das hier der falsche Faden ist: zum Fiat-Vernichten hätten schon staatliche Stellen die Kryptos "minen" müssen. Solange das Privatpersonen machen, ist es nur Umverteilung - leider.


    Der eigentliche Squeeze kann jederzeit wieder aktiviert werden, bisher hatten wir nur den Gamma Squeeze.

    Das möchte ich bezweifeln. Die Hedgefonds können sich auch darauf einigen, die ausgeliehenen Aktien nicht zurückzugeben (mit Barausgleich), dann brauchen sie keine einzige Aktie der reddits anzukaufen.


    Dass das nicht wenigstens diskutiert wird, wundert mich schon sehr.