Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Bin auch diversifiziert.


    Immer den Blick aufs große Ganze:


    Es gibt 5 bis 6 Edelmetalle, davon haben anderthalb eine Geldfunktion (Silber als Wechselgeld).
    194 Staaten mit ca. 170 gesetzlichen Fiat-Zahlungsmitteln.


    Ca. 3000 Krypto-Spielgelder, BC war das erste. Mit zweieinhalb Geniestreichen (Blockchain, "Schürfen" durch die Nutzer, Begrenzung der Anzahl der "Coins"). Alle nur Bits und Bites in ein paar Chips.


    Ich glaube, ich muss mir jetzt als antizyklisches Invest ein paar Tulpenzwiebeln besorgen. :O

    Ich glaube zwar nicht, dass ein Goldverbot kommt, weil EM nur 1% aller Vermögenswerte ausmachen. Falls dieser Schwarze Schwan aber doch auftaucht, viele Wege führen nach Rom, hier ein paar Ideen zur Vorbereitung (aktualisierte Fassung):


    (Ehe)ringe und Schmuck könnten ausgenommen sein (ggf. bis zu einer Grenze)


    Münzen als Teil einer Sammlung könnten verschont bleiben (ggf. bis zu...)


    alte Münzen als Kulturgut (ggf. älter als Stichtag)


    Gold in kleinen Stückelungen (jedes einzelne liegt ggf. unter einer noch gestatteten Grenze)


    Münzen, die gesetzliche Zahlungsmittel sind


    Lagerung im Ausland und insbesondere außerhalb des Bankensystems


    andere EM


    Gegenstände aus massivem Silber (Bestecke, Leuchter, Teekannen, ... ) könnten verschont bleiben


    Silbergranulat (falls eine gewisse Affinität des Horters zur industriellen Verarbeitung vorliegt)

    Ich lebe derzeit etwas nach dem Motto "ich lass mir doch meinen Lockdown nicht schlechtreden" 8)


    Schon erledigt:


    viel Bewegung an frischer Luft, z.B. Beteiligung an Apfelernte auf Streuobstwiesen mit anschließender Presse, Abrechen der Mahd von Enzianwiesen, ...
    Anregung von Nachwächter umgesetzt, und für alle vorhandenen Münzen Beschreibungen aus je 3 bis 4 Quellen aus dem Internet heruntergeladen und archiviert


    mittendrin: Rodungsarbeiten


    Gute Vorsätze:


    Im Winterhalbjahr auch am Wochenende zu Beginn der Morgendämmerung aufstehen, um nichts vom Tageslicht zu verpassen
    Digitalisierung ererbter Dias
    Ordnung vorhandener Wanderkarten und -führer, Planung kleinerer bis größerer Touren nah und fern

    Soll ja Leute geben, die sowieso mal hierhin und dorthin kommen, da muss ich nicht extra fahren.


    Wenn andere ihr vermeintliches Glump günstig anbieten, warum nicht zuschlagen (was dem einen sin Uhl, ...). Meine Frage zielt dann auch mehr darauf ab, wo man was (steuerlich) günstig wieder loswerden könnte. Ich will gar nicht traden, aber vorher Bescheid wissen.


    Hab keine konkreten Länder im Blick, aber nur so als Beispiele: argentinische Escudos, bolivianische Scudos, ...


    Auch beim 900er und 916er ist mir nämlich schon manches über den Weg gelaufen, von dem ich vorher dachte, dass das außerhalb meiner Preisvorstellungen liegt.


    Von daher: luck is preparation plus opportunity :whistling:

    Ich kapere mal den Faden und erweitere ihn ein bischen:


    das mit 0% Steuer auf Goldmünzen in der EU gilt ja nur mit Bedingungen: Goldanteil mindestens 90%, gewöhnlicher Handelpreis nicht mehr als Spot +80%, ...


    Vereinzelt gibt es z.B. Handelsgold, das die 90%-Hürde nicht ganz schafft. Die Münzen werden dann gerne mal mit erheblichem Aufschlag vom Handel verkauft, beim Rückkauf heißt es: wir können leider nur Schmelzwert bieten.


    Gibt es da für Kauf/Verkauf außerhalb der EU charmantere Möglichkeiten?

    @goldfloh,


    danke für die Links. Aus dem ersten:


    "Nicht im Gesetz geregelt, aber allgemein anerkannt ist, dass eine Anzeige entbehrlich ist, wenn eindeutig und klar feststeht, dass keine Schenkungsteuer entstanden ist (vgl. Lippross, ErbStG § 30 Rn 6)."


    Ich mag ja ein schlichtes Gemüt haben, aber bei einmaligen Schenkungen unterhalb von Freibeträgen steht für mich "eindeutig und klar" fest, dass "keine Schenkungssteuer entstanden" ist, daher würde ich auch nichts melden. Da bin ich ganz bei hui-buh, freiwillig mache ich mich nicht nackig. Jedenfalls nicht finanziell 8)


    Das führt mich nun zurück zum Faden-Thema: meine Stamm-Sauna hat geschlossen, so ein Mist! ;(

    Ist nur die Frage an wen?Oder glaubst du im Ernst, dass die Gehälter auch entsprechend mitsteigen werden?


    Nachfrage wird es geben, nur evtl niemand der es sich noch leisten kann!

    An wen du verkaufst? Der eine braucht einen Goldzahn, der nächste einen Verlobungsring, der Inder eine Aussteuer für die Tochter, der vierte eine Kette, ggf. kaufen auch Zentralbanken und Institutionelle. Auch letztere haben das Problem, dass Fiat relativ gesehen immer schlechter abschneidet.

    Wenn die Unze bei 5.000 steht, dann nur deshalb, wiel die Nachfrage hoch ist, und da solltest du auch problemlos verkaufen können. Bie Palladium (?) war es wohl vor kurzem anders: industrielle Nachfrage hoch, geringes Angebot, hoher Preis, private Nachfrage nahe Null. Die 1-Unzer waren dann kaum loszubekommen, da die Industrie andere Gebinde nachfragt.


    Änderst du deine Asset Allokation alle paar Wochen? Ich nur alle paar Jahrzehnte - die Transaktionskosten sind dann minimiert :D

    Hallo unsicherer,


    willkommen im Forum. Mit dem EM-Invest wider Willen sind wir ja schon zwei, und bei mir ist der Nick Programm!


    Trotzdem nur eine Beimischung, es gibt ja auch noch andere Sachwerte zur Diversifikation und Risikostreuung (wobei ich die Sichtweise, Gold wäre kein Sachwert, sondern das einzig "echte" Geld, da kein Gegenparteirisiko, schon sehr interessant finde). Zumindest bin ich der EZB-Mafia nicht hilflos ausgeliefert, da ist ja schon etwas.


    Grüße
    Schwundgeldfluechter

    Ach, Katze,


    • du verwechselst Gegenpartei-Risiko und Marktrisiko,
    • ignorierst, dass man in Weichwährungsländern mit Hartwährungen stets weiter kam als mit der Landeswährung,
    • vergisst, dass Goldpreise auf Märkten gemacht werden und nicht vom Staat (Marktteilnehmer: 8 Mrd. Menschen, dutzende Zentralbanken, abertausende Institutionelle, ...),
    • leugnest die Existenz und Funktion von Schwarzmärkten (die inoffiziellen Kurse sind stets weit besser als die offiziellen)

    Richtig ist hingegen, dass es keine Garantie dafür gibt, dass EM die Hartgeld-Funktion auch in Zukunft ausfüllen können und dass auch daher bei EM ein gehöriges Marktrisiko vorhanden ist. Nur gibt es halt nicht viele Anlagealternativen, wenn ehemalige Hartwährungen zunehmend zu Schwundgeld-Währungen werden.


    Es hat ja nicht jeder eine Landkommune mit viel Platz, handwerklich-technisches Know-How, den Vollbesitz der geistigen und körperlichen Kräfte sowie eine ungebrochene Arbeitsmotivation auch über das Rentenalter hinaus :rolleyes: