Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Nu kriegt euch doch bitte alle mal wieder ein.


    Wildkatze hat die Vorteile von EM vor einiger Zeit klar erkannt, aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher Nachteiile sich aber gegen ein nennenswertes Invest entschieden.


    Nun muss er das halt vor dem Hintergrund des aktuellen Kursverlaufes vor sich selbst rechtfertigen.


    Und ich muss ihm ja auch rechtgeben: rein theoretisch könnte es künftig so wie mit Briefmarken oder Telefonkarten weitergehen. Rein theoretisch 8)

    Es ist halt alles relativ. Gold/Silber haben für mich den Charakter von Fremdwährungen, derzeit sogar den von letzten verbliebenen Hartwährungen. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie nirgends unmittelbare gesetzliche Zahlungsmittel sind, was den Vorteil hat, dass sie auch keine Zentralbank jemals außer Kraft setzen kann.


    Wenn ich also als Vorsorge für Grundbedürfnisse die selbstgenutze Immo abbezahlt habe, einen gewissen Vorrat an Nahrung und Getränken eingelagert, Medikamente für einige Monate besorgt, der Kleiderschrank gut bestückt ist und ich ein schönes Aktiendepot habe, und mich dann frage, wohin mit dem verbleibenden Fiat, so kann ich ruhig einen gewissen Anteil an EM halten.


    Aber das ist halt die Sicht eines "Mannes mit abgeschlossener Vermögensbildung" (Harald Schmidt) 8)

    Er schätzt, dass der Unzenpreis wenn es hart auf hart käme, um das 20-fache steigen werde. Die übrigen 95 Prozent des Vermögens, die „verdunsteten“, würden dann durch die 5 Prozent Goldanteil kompensiert. Bocker: „Ihr Kapital wäre zumindest noch vorhanden.

    Man definiere "schützen". Willst du mit deinem Geld einen durchschnittlichen Warenkorb erwerben, oder z.B. zumindest die Möglichkeit haben, eine Immobilie zu kaufen?


    Außerdem kommt es auf die gesamte Vermögensaufteilung an. Diversifikation hat mir noch nie geschadet, und bei Schwundgeld hält man halt einen möglichst hohen Anteil an Sachwerten.

    Wenn es am Kapitalmarkt Neuigkeiten gibt, reagieren in den ersten Minuten die Profis (die mit den min. 3 Bloomberg-Terminals am Schreibtisch), in den nächsten Stunden die Privaten, die sich unterschiedlich informieren, und nach Tagen oder Wochen die Bezieher von Börsenbriefen.


    Wem es denn hilft ... :whistling:

    Ich würde auch gerne eine größere Menge Gold anonym erwerben.


    Ist es denn unter Privatleuten erlaubt, so große Mengen ohne Dokumentation zu kaufen/verkaufen? Gilt diese Dokumentationspflicht nur für professionelle Händler? Kann das jemand definitiv bestätigen?


    Beim Kauf von Privatleuten habe ich zudem auch etwas Bedenken, was die Echtheit des Goldes angeht...

    Privat ist privat, solange du nicht dem stadtbekannten Mafiosi bei der Geldwäsche behilflich bist...


    Problem ist eher: Hebst du eine hohe Summe vom Konto ab oder zahlst sie bar ein, will die Bank wissen, ob Geldwäsche vorliegt und muss nachfragen.


    Habe mir in meinen Anfangszeiten zunächst mal ein paar Belegexemplare an Münzen zugelegt, alle von soliden Händlern. Von langjährigen Foristen hier kaufe ich mittlerweile auch ohne Bedenken. Meine Logik: waeren die nicht solide, waeren sie schon längst aus dem Forum verschwunden.


    Viel Glück! :)

    Ist ja auch alles nicht so einfach. Mein Krause-Mishler "World Gold Coins" führt in der dritten Auflage mehr als 40.000 Münzen auf (incl. Platin und Palladium), geprägt zwischen 1600 und 1991, und an Silber gibt es wohl noch deutlich mehr.


    Da habe alle Händler zwangsläufig Probleme schon mit der Beschreibung, manchmal auch mit der Preisfindung :D


    Und private Interessenten stehen erstmal wie der Ochs vorm Berg, zumindest bis sie sich für ein überschaubares Teilgebiet entscheiden haben. Aber dann kann es schon sehr nett werden, wenn man genügend Zeit hat und Interesse mitbringt.

    Degussa hat besch... Preise. Im Verkauf und im Ankauf. Da gibt's wesentlich interessantere Geschäftspartner....

    Stimmt in vielen Fällen, aber wie sagt nochmal Nachtwächter: man kann auch in einer Apotheke Schnäppchen machen. In den letzten 12 Monaten hatten sie zumindest bei Handesgold immer mal wieder günstige Angebote, an denen ich einfach nicht vorbeigekommen bin (Belgien, Ungarn und Tunesien aus der LMU, halbe und ganze Sovereigns, mex. und chil. Pesos).


    Also vorbeigekommen bin ich dann schließlich schon, ich konnte am Heimweg 3 Tage nach Vorbestellung verbeilatschen :whistling:

    Hallo 2020 Kango,


    erstmal willkommen im Forum.


    das mit dem "reinen" und somit empfindlichen Gold ist in derTat immer wieder ein Problem. Du solltest nicht anfassen, nicht fallenlassen, es können sich rote Punkte bilden, ...


    Bei Barren ist das weniger ein Problem als bei Münzen, bei den Münzen bei Bullions weniger als bei ausgefallenen Sammlerstücken.


    Ich selber gehe dem aus dem Wege, indem ich mich auf altes 900er und 916er Handelsgold verlegt habe. Kratzer sind schon drinnen, die Münzen sind aber "hart im Nehmen", ich darf anfassen und anhören, es gibt kein Gedöns mit Kapseln, und man kann im Laufe der Zeit durchaus mehrere Dutzend verschiedene Motive spotnah einsammeln (meine Schwerpunkte: Sovereigns, LMU, Dollar).


    Viel Glück beim Hamstern/Sammeln, oder was auch immer.
    Schwundgeldfluechter

    Vor ein paar Monaten hatten wir einen Faden von einem Newbee, der zwei 250g Stücke gekauft hatte, und nun überlegte, in kleinere Stückelungen umzutauschen, um später flexibel zu sein.


    Günstige Angebote sind bei gold.de gelistet, siehe Aufgeldtabelle. Es gilt beileibe nicht immer "je größer umso billiger".

    Ich bin da schon eher bei Meso. Das Soll für Rau- und Feingewicht zu bestimmen, sollte Lieschen Müller dank Google nicht allzu schwerfallen, aber die Echtheit derjenigen Teile, die man noch nicht einmal mit dem Finger berühren darf...


    Lustig: der deutsche 100 Euro hat eine halbe Unze, die Ösis spendieren 16g fein. Ich für meinen Teil warte jetzt erstmal ab, was die Schweizer anbieten. Dann werde ich ganz sicher zugreifen :D :P

    Aha.


    Also was wird denn hierzulande verkauft? Krüger, Mapels, Phillies, alle nicht von hier. Und Gold-Euro, ja. Jedes Jahr ein anderes Motiv (das meine ich mit nicht-Normierung), ca. 200.00 Stück p.a., das reicht für EM-Bugs und besonders Sammler "moderner Numismatik". Lieschen Müller kennt die eher nicht (du schon, klar 8o ). Die "Vögel" und den "Deutschen Wald" gibt es auch noch, auch was für den gleichen Sammlerkreis.


    Und was ist von alledem als Handelgold verwendbar? Gerade mal die Krüger. Die letzten hiesigen waren Willi I und II. Und daher sehe ich uns in einer anderen Situation als die Türkei.