Von den 56 Mio. Vrenelis, die zwischen 1897 und 1949 geprägt wurden, sind 20 Mio. Nachprägungen (nach dem Krieg) L1935. Die Schweizer waren so offen, sie mit L = Lingot = Barren (franz.) zu bezeichen, um sie von den Originalprägungen 1935 zu unterscheiden.
Fälschen lohnt da nicht. Nach seinerzeitiger Rechtslage in der Schweiz war auch alles in Ordnung, was tatsächlich passiert ist, weiß man wohl nicht so genau. Das hat der Nachfrage aber noch keinen Abbruch getan.
Bei altem Handelsgold fragt eigentlich niemand nach Herkunftsnachweisen. Eine Klangprobe würde ich schon machen, für mich wäre es das dann aber auch.