Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Ich gebe T. Ja Recht, dass 20 Prozent Kosten bei jeder Kapitalanlage ein no-Go sind. Aber bei neuen Münzen zahlt man halt Prägeaufschlag, bei älteren hat den schon ein anderer bezahlt. Wer sich auf ein ganz bestimmtes Produkt versteift, muss Löhnen.


    P.S.Schon die kleine Schwester 2Rand ist oft günstig zu haben.

    Hallo Teleshopping,


    erstmal willkommen.


    Transaktionskosten zu verringern, ist eine Kunst, kann aber auch ein bischen Spass machen.


    Auf Gold.de gibt es eine "Aufgeldtabelle". Dort kannst du z.B. ein Budget von €400 eingeben. Im Moment bekomme ich 46 Produkte angezeigt, die günstiger sind als 1/10 oz Krüger. Wenn du dann noch einen Anbieter in deiner Nähe findest...


    Viel Glück.

    Hallo pterinoch,


    erstmal willkommen.


    Das mit der Identifizierbarkarkeit - wenn auch über Umwege und nur im Notfall - hat schon seine Vorteile. Der Umgangston hier ist z.B. vergleichsweise moderat.


    Und ich kann Forenkollegen, die schon eine Weile dabei sind, ziemlich bedenkenlos EM gegen Vorkasse (Überweisung) abkaufen. Würden die ihre Käufer bescheixxen, wären sie die längste Zeit im Forum gewesen, und grawierende Berugsfälle ließen sich aufklären.


    Aber ich werde sicher weder mein Einkommen noch mein Vermögen posten, keine sonstigen Intimitäten, ...

    Hallo stesie1000,


    erstmal willkommen!


    Die ganzen modernen Goldprägungen aus "reinem" Gold haben - insbesondere auch bei Münzen - ein großes Problem. Der Mensch ist Mensch mit allen seinen Sinnen, und da gehört das Anfassen eben dazu. Andererseits isst das Auge mit, und "unbefingerte" Münzen und Barren sind halt einen Tick begehrter.


    Da du nun schon zwei Münzen hast: warum "begrabbelst" du nicht die ausgepackte, und lässt die andere wie sie ist?


    Ich persönlich gehe dem Problem aus dem Wege, indem ich altes Handlesgold spotnah kaufe, das ist schon durch viele Hände gegangen. Und durch den i.d.R 10% Kupferanteil kann das auch mal schadlos unters Sofa rollen.

    Krall mahnt zur Vorsicht..es kommen ungemütliche Zeiten auf uns zu. Kauft ihr zur Zeit noch physisches POG? Das Problem ist, daß ich zu wenig davon habe aufgrund zu später Einsicht.. ;(

    Ich kaufe noch physisch Au, weil ich von meiner Zielgröße noch ein ganzes Stück entfernt bin und mir Fiat zunehmend sauer aufstößt. Nach wie vor Handelsgold mit geringen Aufschlägen, wobei die Stücke in letzter Zeit fast ein bisserl exotisch werden: 20Fr Tunesien, 5 Pesos Argentinien 1881-96, halbe Pahlavi. Aber was soll ich machen, wenn die mal günstiger hergehen als Sovereigns und Dollars? :whistling:


    die Frage ist, ob man nennenswerte Bestände an physischem Gold in dieser Zeit abgeben möchte? Ich denke, wenn man Gold verstanden hat, geht es einfach nicht. So geht es mir persönlich allerdings mit vielen anderen Assets auch. So könnte ich eine Mörderkohle für meine Häuser bekommen, einen Wahnsinnspreis für das Ackerland usw. Ich verkaufe trotzdem nichts. Was soll ich mit den ganzen Zetteln machen? Ich schaffe es mittags, nur ein Steak zu essen und kann auch nur ein Auto fahren usw. . Große Beträge auf dem Konto würden vermutlich in kurzer Zeit meine Gesundheit ruinieren...

    Ich habe schon seit längerem die Einstellung, dass ich gar nicht "Geld" haben will, sondern "Vermögen". Da gehören halt mehrere Asset-Klassen dazu, und zwar haupsächlich Sachwerte.


    Außerdem weiß ich, was ich kann und was ich nicht kann. Zu dem, was ich nicht kann, gehört Timing. Zu dem, was ich gut kann, gehört die Vermeidung größerer Transaktionskosten. Und so kaufe investiere ich halt, und halte dann ("Hin und Her macht Taschen leer").

    Ein Grund für die Herstellung könnte sein, die Eingangsprüfungen der Händler zu testen.


    Außerdem ist es ja auch nicht gänzlich unbekannt, daß in UK gerne gewettet wird.

    O.k., danke, da würde ich jetzt beide Gründe gelten lassen. Beide ziemlich schräg, aber das vermeintliche Prägejahr ist ja auch ziemlich schräg.

    Dieser Fall scheint mir trotzdem außergewöhnlich. Da es keine Originale von 1825 gibt (und der Jahrgang ist ja wirklich weit vom Schuss), könnte man argumentieren, dass dann auch keine Fälschungen möglich sind, sondern nur eine Art Scherzartikel produziert wurde. Wer aber macht denn sowas, mit 916er Gold (wenn dem so ist)? Gibt es da halbwegs rationale Erklärungsansätze?

    ich habe mal einige Münzen aus Mittel- und Fernost zu den EM-Enthusiasten einer kleinen Münzenmesse mitgenommen. Die wurden da mit diversen Geräten getestet, ich konnte dann die Hälfte in die Cu/Ni-Schrottkiste geben, die andere ins Silber-Sammelalbum :thumbup:

    Mir ist der Hintergrund der Bankfrage durchaus klar, ich sehe den Bankbeamten eh nur als human Interface der dahinter arbeitenden Banksoftware und diverser Compliance und Strategieabteilungen.Aber als langjähriger Kunde, mit voller Transparenz (ich hatte denen seinerzeit sogar die Notarsverträge der Immo-Verkäufe vorgelegt, wg Kapitalherkunft etc), da fragt man nicht, woher 5.800,- CHF kommen. Da liest man zuerst das Kundendossier!
    Natürlich kann ich mich elegant "herausreden", wie Du schon angeführt hast.
    Für mich ist das aber ein Freiheitsverlust, ein "zurückweichen" von immer unverschämteren "Systemforderungen".
    Da mache ich dann meinen Mund auf. Und "Meldung" ist das beliebteste Wort in Diktaturen.....sollen sie doch. Ich bin Rentner und verbrauche mein Geld, so what? Wäre zugegebenermaßen natürlich anders, wenn ich noch im Geschäftsleben stehen würde.

    Na, das hört sich ja schon anders an, da bin ich fast schon bei dir. Aber hier lesen ja auch ein paar Leute mit weniger Lenzen mit. Ich will halt vermeiden, dass du hier irgendwelche 30-jährigen Chorknaben zu unüberlegten Handlungen verführst 8o



    Mal abgesehen von juristischem Zwang: ist die Grenze da nicht 5 stellig ? ( in D )

    Schon, aber ähnlich wie beim Erwerb von EM zählen da mehrere Vorgänge, die "in Zusammenhang stehen", jeweils mit.


    Und was ein "Zusammenhang" ist, ist nirgends definiert ?(

    Willkommen im Forum,


    ...und bei Allem natürlich die alte Börsenweißheit beachten: "Wer streut rutscht nicht!"...

    da schließe ich mich an, Stichworte "Drei-Speichen-Regel" oder auch "Millionärs-Methode".


    Außerdem ist es wichtig, die Transaktionskosten niedrig zu halten.
    Bei Silber ist das ein ziemliches Kunststück.


    Viel Glück, und lass uns an deinen Fortschritten teilhaben.