Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Hallo stesie1000,


    erstmal willkommen!


    Die ganzen modernen Goldprägungen aus "reinem" Gold haben - insbesondere auch bei Münzen - ein großes Problem. Der Mensch ist Mensch mit allen seinen Sinnen, und da gehört das Anfassen eben dazu. Andererseits isst das Auge mit, und "unbefingerte" Münzen und Barren sind halt einen Tick begehrter.


    Da du nun schon zwei Münzen hast: warum "begrabbelst" du nicht die ausgepackte, und lässt die andere wie sie ist?


    Ich persönlich gehe dem Problem aus dem Wege, indem ich altes Handlesgold spotnah kaufe, das ist schon durch viele Hände gegangen. Und durch den i.d.R 10% Kupferanteil kann das auch mal schadlos unters Sofa rollen.

    Krall mahnt zur Vorsicht..es kommen ungemütliche Zeiten auf uns zu. Kauft ihr zur Zeit noch physisches POG? Das Problem ist, daß ich zu wenig davon habe aufgrund zu später Einsicht.. ;(

    Ich kaufe noch physisch Au, weil ich von meiner Zielgröße noch ein ganzes Stück entfernt bin und mir Fiat zunehmend sauer aufstößt. Nach wie vor Handelsgold mit geringen Aufschlägen, wobei die Stücke in letzter Zeit fast ein bisserl exotisch werden: 20Fr Tunesien, 5 Pesos Argentinien 1881-96, halbe Pahlavi. Aber was soll ich machen, wenn die mal günstiger hergehen als Sovereigns und Dollars? :whistling:


    die Frage ist, ob man nennenswerte Bestände an physischem Gold in dieser Zeit abgeben möchte? Ich denke, wenn man Gold verstanden hat, geht es einfach nicht. So geht es mir persönlich allerdings mit vielen anderen Assets auch. So könnte ich eine Mörderkohle für meine Häuser bekommen, einen Wahnsinnspreis für das Ackerland usw. Ich verkaufe trotzdem nichts. Was soll ich mit den ganzen Zetteln machen? Ich schaffe es mittags, nur ein Steak zu essen und kann auch nur ein Auto fahren usw. . Große Beträge auf dem Konto würden vermutlich in kurzer Zeit meine Gesundheit ruinieren...

    Ich habe schon seit längerem die Einstellung, dass ich gar nicht "Geld" haben will, sondern "Vermögen". Da gehören halt mehrere Asset-Klassen dazu, und zwar haupsächlich Sachwerte.


    Außerdem weiß ich, was ich kann und was ich nicht kann. Zu dem, was ich nicht kann, gehört Timing. Zu dem, was ich gut kann, gehört die Vermeidung größerer Transaktionskosten. Und so kaufe investiere ich halt, und halte dann ("Hin und Her macht Taschen leer").

    Ein Grund für die Herstellung könnte sein, die Eingangsprüfungen der Händler zu testen.


    Außerdem ist es ja auch nicht gänzlich unbekannt, daß in UK gerne gewettet wird.

    O.k., danke, da würde ich jetzt beide Gründe gelten lassen. Beide ziemlich schräg, aber das vermeintliche Prägejahr ist ja auch ziemlich schräg.

    Dieser Fall scheint mir trotzdem außergewöhnlich. Da es keine Originale von 1825 gibt (und der Jahrgang ist ja wirklich weit vom Schuss), könnte man argumentieren, dass dann auch keine Fälschungen möglich sind, sondern nur eine Art Scherzartikel produziert wurde. Wer aber macht denn sowas, mit 916er Gold (wenn dem so ist)? Gibt es da halbwegs rationale Erklärungsansätze?

    ich habe mal einige Münzen aus Mittel- und Fernost zu den EM-Enthusiasten einer kleinen Münzenmesse mitgenommen. Die wurden da mit diversen Geräten getestet, ich konnte dann die Hälfte in die Cu/Ni-Schrottkiste geben, die andere ins Silber-Sammelalbum :thumbup:

    Mir ist der Hintergrund der Bankfrage durchaus klar, ich sehe den Bankbeamten eh nur als human Interface der dahinter arbeitenden Banksoftware und diverser Compliance und Strategieabteilungen.Aber als langjähriger Kunde, mit voller Transparenz (ich hatte denen seinerzeit sogar die Notarsverträge der Immo-Verkäufe vorgelegt, wg Kapitalherkunft etc), da fragt man nicht, woher 5.800,- CHF kommen. Da liest man zuerst das Kundendossier!
    Natürlich kann ich mich elegant "herausreden", wie Du schon angeführt hast.
    Für mich ist das aber ein Freiheitsverlust, ein "zurückweichen" von immer unverschämteren "Systemforderungen".
    Da mache ich dann meinen Mund auf. Und "Meldung" ist das beliebteste Wort in Diktaturen.....sollen sie doch. Ich bin Rentner und verbrauche mein Geld, so what? Wäre zugegebenermaßen natürlich anders, wenn ich noch im Geschäftsleben stehen würde.

    Na, das hört sich ja schon anders an, da bin ich fast schon bei dir. Aber hier lesen ja auch ein paar Leute mit weniger Lenzen mit. Ich will halt vermeiden, dass du hier irgendwelche 30-jährigen Chorknaben zu unüberlegten Handlungen verführst 8o



    Mal abgesehen von juristischem Zwang: ist die Grenze da nicht 5 stellig ? ( in D )

    Schon, aber ähnlich wie beim Erwerb von EM zählen da mehrere Vorgänge, die "in Zusammenhang stehen", jeweils mit.


    Und was ein "Zusammenhang" ist, ist nirgends definiert ?(

    Willkommen im Forum,


    ...und bei Allem natürlich die alte Börsenweißheit beachten: "Wer streut rutscht nicht!"...

    da schließe ich mich an, Stichworte "Drei-Speichen-Regel" oder auch "Millionärs-Methode".


    Außerdem ist es wichtig, die Transaktionskosten niedrig zu halten.
    Bei Silber ist das ein ziemliches Kunststück.


    Viel Glück, und lass uns an deinen Fortschritten teilhaben.

    Das Ganze lässt sich nur dadurch erklären, dass jemand am Wochenende im Zwischenlager/Verteiler in Oldenburg ausreichend Zeit hatte die Pakete mit einem Metalldetektor nach Gold abzusuchen. Ich vermute, dass leichte Pakete das Interesse der Profidiebesbanden bei DHL wecken.
    Seither verpacke ich Goldmünzen in viele Schichten Aluminiumfolie oder auch mal in eine gebrauchte und gereinigte Konservendose. Versende überwiegend im 5 KG Paket und lege zum Beschweren und für den besseren Klang 10 - 20 alte Golfbälle mit ins Paket. Wenn es dann tatsächlich durch überfahren in der Logistik zerstört wird, kullern die dort rum und erwecken Aufmerksamkeit. Das mögen Diebe eher nicht. ...


    @Nachtwächer, hast du Lust, mal ein wenig Forschungsarbeit mit der Sonde zu betreiben?
    Folgende Versuchsreihe kann ich mir vostellen (aber lass deinem Forscherdrang bitte keine Grenzen setzen):


    - Gold-Unze 5-fach in Alu-Folie einpacken, ins Paket, dann messen
    - dito zusätzlich in eine Konservendose (Alu, Weißblech, ...)
    - dito in 3 Dosen unterschiedlicher Größe, die ineinander geschachtelt sind
    - dito mit zusätzlich einem Kilo Alteisen außenherum...


    Irgendwie müssen die Vögel im Logistikzentrum doch zuverlässig schachmatt zu setzen sein.


    Schönen Dank schonmal!

    Funktioniert auch siebenstellig.... was mich nur so dermassen aufregt, alles aus eigenem, versteuerten, schwer erwirtschaftetem Geld gekauft. Und dann maßt sich so ein Grünling in der Bank an, von Dir Rapport zu erhalten.....

    Nix Anmaßung, der Typ bei der Bank muss zwingend auf Geldwäsche prüfen. Und bei Verdacht auf Terror-Finanzierung, Embargo-Umgehung, usw. usw. Und da fragt er halt nun mal. Schon zum eigenen persönlichen Schutz, und dem der Bank.


    Da kann man nun als Kunde einen Riesen-Terz machen, und so eine Meldung auslösen (auch in der Schweiz!). Oder man sagt wahrheitsgemäß "bin am Wochenende am PKW-Markt, die sollen paar schöne Wägen haben", oder "ich traue den Ganoven in Brüssel nicht mehr, lege mir ein paar Sachwerte hin, schöne Burgunder z.B., paar antike Stücke von privaten Sammlern, usw., aber das unterliegt doch sicher dem Datenschutz, oder?" Und schon hat die liebe Seele ihre Ruhe.


    Aber, nix für ungut, Salorius, nichts ist alternativlos. Niemand zwingt dich, das Banken-System zu nutzen. Du kannst dein Geld auch in Tontöpfen aufbewahren, mit Brieftauben versenden, das Hawala-System benutzen,... :O

    Nenne das dauernd Zu und Verkaufen gerne numismatisches Umschichten im Zeitraum von 25 Jahren.

    Mit dem "dauernd" wäre ich tatsächlich vorsichtig, falls mal einer nachfragt. Ab und an mal einen "Beifang abgeben" sollte z.B. weniger problematisch sein.


    Sammel-Schwerpunkte können sich ja auch ändern, es kann ungeplanten Liquiditätsbedarf geben, "ja mei, wissen Sie wie das Leben so spielt", ...


    Grüße an die Küste 8)

    Wenn du sagst, dass das 100% so funktioniert, bitte.
    Mein Gespräch war mit einem Steuerberater, seit dem denke ich da anders drüber nach, hab aber auch keine zweite Meinung eines anderen Beraters eingeholt. Also wenn du es absolut und zu 100% weißt, super. [smilie_blume]
    Der hatte mir das etwas anders erklärt, was das dauernd zukaufen und verkaufen angeht.

    Hoppala, das ist wieder was anderes. Eben war die Rede von "einige Jahre je ein Kilo einkaufen, dann ein Kilo verkaufen". Der einmalige Verkaufsvorgang ist sicher nicht das Gleiche wie wie "dauernd zu- und verkaufen".


    Lieber Himmel, bei 30.000 EM-Produkten wirst du es doch hinbekommen, dir ein paar "unterscheidbare Objekte" zuzulegen, dann kann es mit der 1-Jahresfrist keine Probleme geben. Aber irgendwann wird es bei dauerndem Zu- und Verkauf halt sogar "gewerblich" (andere Baustelle!). Spätestens wenn du einem geneigten Interessenten sagst: "kann ich dir heute nicht bieten, aber ich kann da was besorgen".


    Notfalls komme ich zu dir, und schneide mit dem Taschenmesser nach jedem deiner Einkäufe ein paar Späne heraus, um sie als unterscheidbare Objekte zu kennzeichen. Die Späne nehme ich dann mit, für meine Unkosten. Nix für ungut, Deichkind, ich hatte heute wieder den allerschönsten Zugspitz-Blick auf meiner Radl-Tour, nur dass du dir keine Illusionen über meine Unkosten machst - und über die Späne. :whistling: