Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Nenne das dauernd Zu und Verkaufen gerne numismatisches Umschichten im Zeitraum von 25 Jahren.

    Mit dem "dauernd" wäre ich tatsächlich vorsichtig, falls mal einer nachfragt. Ab und an mal einen "Beifang abgeben" sollte z.B. weniger problematisch sein.


    Sammel-Schwerpunkte können sich ja auch ändern, es kann ungeplanten Liquiditätsbedarf geben, "ja mei, wissen Sie wie das Leben so spielt", ...


    Grüße an die Küste 8)

    Wenn du sagst, dass das 100% so funktioniert, bitte.
    Mein Gespräch war mit einem Steuerberater, seit dem denke ich da anders drüber nach, hab aber auch keine zweite Meinung eines anderen Beraters eingeholt. Also wenn du es absolut und zu 100% weißt, super. [smilie_blume]
    Der hatte mir das etwas anders erklärt, was das dauernd zukaufen und verkaufen angeht.

    Hoppala, das ist wieder was anderes. Eben war die Rede von "einige Jahre je ein Kilo einkaufen, dann ein Kilo verkaufen". Der einmalige Verkaufsvorgang ist sicher nicht das Gleiche wie wie "dauernd zu- und verkaufen".


    Lieber Himmel, bei 30.000 EM-Produkten wirst du es doch hinbekommen, dir ein paar "unterscheidbare Objekte" zuzulegen, dann kann es mit der 1-Jahresfrist keine Probleme geben. Aber irgendwann wird es bei dauerndem Zu- und Verkauf halt sogar "gewerblich" (andere Baustelle!). Spätestens wenn du einem geneigten Interessenten sagst: "kann ich dir heute nicht bieten, aber ich kann da was besorgen".


    Notfalls komme ich zu dir, und schneide mit dem Taschenmesser nach jedem deiner Einkäufe ein paar Späne heraus, um sie als unterscheidbare Objekte zu kennzeichen. Die Späne nehme ich dann mit, für meine Unkosten. Nix für ungut, Deichkind, ich hatte heute wieder den allerschönsten Zugspitz-Blick auf meiner Radl-Tour, nur dass du dir keine Illusionen über meine Unkosten machst - und über die Späne. :whistling:

    Kauf mal 1 Kilo Gold in 2015, ein Kilo in 2017 ein Kilo in 18, eins in 19, eins in 20.
    So, welches Kilo hast du denn laut Finanzamt 2020 wieder verkauft?

    Wieso "laut Finanzamt", die Angaben musst doch du machen.


    Narrensichere Lösung: du kaufst im 1. Jahr Degussa, im 2. Jahr Heraeus, etc. Verkauf in gleicher Reihenfolge.


    Falls du es ums Verrecken kompliziert magst, kaufst du immer vom gleichen Hersteller. Dann machst du halt auf den ersten Barren einen Aufkleber "2015", usw., und schon hast du - anders als bei Aktien in einem Depot - unterscheidbare Objekte (bei Depots bieten die Banken zu diesem Zweck Unter-Depots an). Verkauf in gleicher Reihenfolge. Du machst in vollster Übereinstmmung mit den steuerlichen Regeln keine Mitteilung an wen auch immer, bitte nicht die Hosen mit der Kneifzange anziehen.


    Falls mal einer nachfragen sollte, hast du ja jeweils Rechnungen, die älter als ein Jahr sind.

    Lehn dich entspannt zurück, gemeldet wirst Du bereits automatisch vom Händler. (Dem Armen bleibt nichts anderes übrig [smilie_happy]

    Da muss ich dir widersprechen: gemeldet werden müssen nur Geldwäsche-Verdachtsfälle. Ab 2k nimmt der Händler die Daten auf, und bewahrt sie 10 Jahre bei den Geschäftsunterlagen auf. Nur bei einer eventuellen steuerlichen Betriebsprüfung kann mal der eine oder andere Beleg kopiert werde, aber das ist eher selten.


    So zumindest hat das ein Händler einem Kunden am Nachbartisch erklärt, der als vor ein paar Wochen 3 Krüger gekauft hat.

    hab ich denn ggf. meinerseits dann ne Meldepflicht ggü. dem Finanzamt - oder bezieht sich diese nur auf einen möglichen Spekulationsgewinn vor Ablauf der Jahresfrist !?

    Den möglichen Spekulationsgewinn musst du nicht melden.


    Nur einen tatsächlichen :D

    Haben zwar ein mieses Silber(.833) werden aber gerne genommen.
    Nachtwächter

    Haben halt keinen weißen alten Mann auf der Kopfseite :whistling:


    Mal über Gold.de kundig machen, was Händler bei An- und Verkauf so bieten. Dann bei der Generation 50plus aus Nachlässen zum Mittelwert ankaufen.


    Grundsätzlich: Google mal Drei-Speichen-Rad, Millionärs-Methode


    viel Glück

    Degussa ist doch immer wieder mal für eine Überraschung gut.
    Nachdem schon die Sovereigns von ausgezeichneter Qualität waren, kamen heute die Tunesier an. Nach nicht einmal einer Woche.
    Angegeben mit ss, gehen die aber bis auf den 1892 (alle anderen sind 1904) bei mir als vz durch.
    Da die fast für den POG zu haben waren, hatte ich eigentlich eher mäßige Qualität erwartet.

    Freut mich. Im Moment ist bei Degussa aus den Kernländern der LMU als günstigste - naja - Münze der 20 FFr Genius zu haben - 12% über Spot. Aber generell ist das Segment der Umlaufmünzen schon recht gepflegt, und alle 4 Wochen gibt es mal was preislich attraktives, das man vorher nicht so erwartet.


    Wenn man ein bischen kritteln will: Im Angebot steht, dass man für Tunesien den Ali Bey bekommmt, tatsächlich geliefert werden dann Ali Bey (1891-1902) und Muhamad Bey (1903-1906). Aber da könnte ich an diversen anderen Stellen auch noch korrigieren, nicht nur bei Degussa.

    Rechtlich sind die Beschenkten dazu verpflichtet, soweit die Freibeträge für Erbschaftssteuer/Schenkungssteuer überschritten werden (Mitteilung an Finanzamt, ohne Notar). Die Freibeträge kann man alle 10 Jahre nutzen.


    Wenn du einen Zweizeiler mit Datum dazuschreibst, haben die Beschenkten später einen Nachweis; den brauchen sie nicht unbedingt, es erleichtert aber z.B. die spätere Verwendung bei Erwerb einer Immo.

    Die Laien sind immer ein Problem. Mir z.B. könntest du nur sehr schwer einen Barren verkaufen (Fälschungen, empfindliches 999er). Ich gebe mich der Illusion hin, in Notzeiten für eine halbe Sau fragen zu können: „Willst du Dollars oder Sovereigns, Kronen oder Rubel, Rand oder was aus der LMU? Ach, Fränkli dürfen es sein? Ich sehe, du kennst dich aus.“


    Und im Notfall braucht die Goldschmiedin in der Nachbarschaft auch noch ein Pfund Schinken. ;)


    Aber einen Gutteil seiner Rücklagen sollte man schon in gängiger Münze haben, das sehe ich auch so.

    Ich weiß nicht wie das da abläuft, wer welches Kontigent hat oder ob am Ende alles über die ESG lief.

    Ich vermute mal, dass Otto in Perth und auf Tuvalu ein völlig unbekannter "Otto who?" ist. Da braucht es dann schon ein solides Unternehmen, das sagt: Nun prägt mal schön, ich nehme euch die eigenwilligen Stücke dann garantiert ab - zum Festpreis.


    Von alleine würden die wohl nie auf die Idee kommen.