Eine andere Frage Schwundgeldflüchter, bis vor ein paar Jahrzehnten wurden hier in Peru noch von der Zentralbank Goldmünzen ausgegeben, allerdings soviel ich weiß nicht in Reingold sondern in Legierungen von ca. 90% Goldanteil. Ich denke diese könnte ich leicht zu akzeptablen Preisen in Münzsammlerläden hier besorgen.
Wie schätzt du die Kredibilität und die Handelsfähigkeit dieser Münzen ein, besonders falls sie schon etwas gebraucht sind, also nicht vakuumiert oder ähnliches? Bzw. könntest du mir eine besonders empfehlen, und welcher Preis wäre ungefähr akzeptabel für eine solche. Im allgemeinen würde ich dabei nicht so sehr auf den Sammlerwert schauen sondern nur auf den Materialwert, weil es für mich wirklich nur eine Krisenwährung ist.
Schau doch mal im Netz zu Artikeln über Kurantmünzen/Handelsgold, da findest du viele Infos (900er Gold bzw. 916er bei den Briten). Auch Degussa hat einige Artikel, auch einen zu Peru:
https://www.degussa-goldhandel…e-und-wirtschaft-aktuell/
Wenn du nahe am Spot kaufst, machst du nichts verkehrt. Vielleicht erst mal ein paar kleinere Münzen, wenn es die günstig gibt, von jeder für den Anfang ein Stück als Referenzstück. Ich selber habe seit 8 Monaten 50 verschieden Münzen aufgelesen, aus 17 Ländern, von Internet-Händlern, lokalen Händlern und Forenkollegen. Ich muss keine Münze unbedingt haben, es gibt immer mal was anderes günstig (hieß vor Corona für mich: Spot plusminus 2%). Je älter sie sind, desto abgeranzter natürlich, da macht keiner ein Getue wegen kleinen Kratzern.
Peru ist natürlich seltener als dt. Kaiserreich, Sovereign (ab Victoria), Lateinische Münzunion (z.B. FFr ab Napoleon III), US$ Liberty. Aber du kriegst sie auch problemlos wieder los solange sie echt sind, schau mal unter Gold.de, da gibt es einen Vergleich von Ankaufspreisen und Verkaufspreisen. Was du dort nicht findest, findest du bei MA-Shops (nur Verkauf).
Die Mitnahme nach D dürfte aber Beschränkungen unterliegen (Zoll).
Viel Glück und lass mal von deinen Fortschritten hören!