Beiträge von Wildkatze

    @31.1034768g ich hab's auch gelesen..


    Aber du drehst hier gleichzeitig an zwei Schrauben!


    Damals gab es kein ALG, also konntest du dir eine Arbeit suchen oder landetest beim RAD oder konntest hungern.
    Damit war deine Lebenssicherung generell bedroht..
    Wenn du heute Arbeit auf dieser Basis deiner Lebenssicherung bewertest, macht es häufig keinen Sinn sich eine Arbeit zu suchen, weil das Leben auch ohne sichergestellt ist. Bzw. die Arbeit auch nicht viel mehr Geld als das ALG einbringen würde, dafür aber sehr viel Lebenszeit verbraucht.


    Doch es war wohl ohnehin, sicher nicht diese Bevölkerungsgruppe, die damals die Höchstleistungen erbrachte!

    Sry. , öko-Esoterik-Sozengeschwurbel@it‘s best...der große Sprung nach vorn...weiß man doch wie das ausgegangen ist...und wieder ausgehen wird.

    Eure Welt stirbt, mein lieber @woernie


    ..und du klammerst dich an jedes Stück Treibholz wie ein Ertrinkender, der das rettende Ufer 5m weiter nicht sieht.


    Aber ich versteh dich auch...
    Jenseits des Zenits wird es immer schwieriger sein Leben zu ändern. Also klammert man sich mit aller Kraft an die Vergangenheit und wettert gegen alles was nach Veränderung riecht - Wohlwissend dass man von Hai gefressen wird, wenn man nicht vorher ertrinkt..

    Die Denke ist aber so gefährlich! Während der Erste bei McD sein Leben selbst gestaltet ist der zweite voll abhängig vom bedingungslosen Grundeinkommen. Sprich Staatsdrohne

    Warum sollte jemand, der das System nutzt zur Staatsdrohne werden?


    Was ist den besser?
    Sich als Doppelverdiener, vielleicht noch mit mehreren Jobs gerade so durchs Leben zu mühen. Seine Kinder in die Obhut es zu geben (oder sich selbst zu überlassen), weil man gar keine Zeit mehr für diese neben dem Job hat...
    Oder das zu nutzen, was man vom Staat bekommt und seine Kinder selbst, in einer intakten Familie groß zu ziehen.


    Wer ist hier denn die wahre Staatsdrohne???

    Ob es nun Arbeit oder Beschäftigung ist bleibt letztlich begriffliche Haarspalterei. Und auch wenn ich es begrifflich eher wie @Gueldenkraut sehe, hat es @fritz gut erläutert was er meinte.


    Ein Beitrag #2730 eine nichts als eine offene und ehrliche Meinung zu deinen Leben @Gueldenkraut
    Ist deine Sache, wie du dazu stehst, aber bedauern brauchst du mich ganz sicher nicht.


    Denke mal, du hast einfach im Gegensatz zu anderen hier, nix verstanden [smilie_happy]


    "Vater und Mutter müssen in Schichten einer Beschäftigung zwecks Gelderwerb nachgehen."
    Dann frag dich mal was diese beiden in ihrem Leben falsch machen?
    Und was wohl aus den Kindern werden wird?

    @Gueldenkraut
    Zynisch? .. Ironisch? ... Ich vermute mal, das meinst du wirklich ernst!


    In jedem Fall aber ein schönes Statement, zu dem was ich hier schreibe.
    Genau diese Einstellung/Lebensführung, hat uns in die heutige Situation gebracht.
    ..und ist ein Grund, warum ich der Gesellschaft den Rücken gekehrt habe.


    Am Ende natürlich alles mit Gruppenzwang gerechtfertigt.


    Du bist ja so unschuldig.. musstest ja so leben.. hattest ja gar keine andere Chance..

    Palatin: Entziehe Dich der Einkommenssteuer so früh wie möglich. Der Staat hat die größte Angst vor dem Wegfall der Renteneinzahler, nicht den der Empfänger. Schau Dir mal an, wieviel Einkommenssteuer Du berappen darfst, um 2 Rentenpunkte zu bekommen.


    Wenn Du jetzt mit 60 aufhörst, ein Dispojahr machst, dann bis 63 ALG1 kassiert und mit 63 in den Vorruhestand mit 14,4% gehst, hast nicht nur 7 Jahre nicht mehr in die Rentenkasse eingezahlt, sondern auch 7Jahre keine Einkommenssteuer mehr abgedrückt. Aua :)

    Das ist zwar sachlich richtig, aber von der Darstellung irrelevant!


    Lebenszeit, oder besser gesagt, die dadurch bestehenden Möglichkeiten, sind nicht mit Geld zu bewerten. Das Wort "Stundenlohn" ist auch nur ein künstlich geschaffenes Gefängnis für den Geist, eben so wie Chancengleichheit, etc..


    Was soll die Freude über einen sonnigen Tag im Kries der Familie/Freund, über eine freundliche Geste die man bekommt oder gibt,... denn wert sein?
    Und ist es nicht alleine, das, was uns zu einem glücklichen Leben führt?


    Die Höhe des Einkommens, die Steuern und Abgaben die man bezahlt, das ist doch vollkommen bedeutungslos.
    Entscheidend ist nur, was man am Ende für die bunten Zettel bekommt, wieviel Glück man damit geben und bekommen kann.
    Das Leben ist linear und jede Minute die verstrichen ist, kommt nie mehr zurück - für kein Geld der Welt!

    @Wildkatze ich habe gehofft, dass einige die Storyline gedanklich auch noch etwas weiter zeitlich in die Vergangenheit schieben könnten, ohne dass ich das explizit erwähnen muss.

    Wäre ohne Schwierigkeiten möglich, aber was bringt das..?
    Es wäre interessant und spannend, aber ich denke, dass wir dafür einfach zu wenig Restzeit haben..


    Diejenigen die für die Zukunft wichtig sind, sind die selben die deinen Ball in die Vergangenheit tragen könnten. Damit würde eher das Gegenteil von dem erreicht, was für die Gestaltung von etwas gutem Neuen notwendig ist.
    ...und die jüngere Generation würde ohnehin nichts verstehen, egal wie viele Beispiele und egal wie weit wir zurück gehen.


    Das Leben der meisten Menschen ist eine Illusion, zwischen dem was sie als unveränderlich ansehen und der Hölle die sie ignorieren. Am Ende scheitern sie fast alle und nur einige erkennen dann, viel zu spät, was sie damals hätten anders machen sollen.

    Es gibt viele Möglichkeiten, seine Psyche (unabhängig ob dies nun der richtige Begriff ist, den jeder versteht) zu stärken und möglichst unabhängig vom System zu machen.


    Und in diese Richtung gehen auch die Vorschläge von @Palatin.
    Letztlich nichts anderes, als innere Stärke zu gewinnen, seine Gesundheit sowie körperliche und geistige Fitness zu stärken und/oder erhalten.
    Sein Leben zu überdenken: Was brauche ich wirklich, was wir in der Zukunft eher Ballast werden?
    Dass der Konsumverzicht der Wirtschaft schadet, ist eine positiver Nebeneffekt auf dem Weg zu Neuem. Aber er schärft auch den Blick auf das eigene Leben, Werte und Bedürfnisse!


    In der Agenda steht zum Beispiel "Ab 2030 ein Leben ohne persönlichen Besitz"..
    Und auch wenn die Agenda hier schon oft zerpflückt wurde, wurde dieses Aussage immer gekonnt umschifft, weil sie dem alten Denen so grundsätzlich widerspricht. - Es kann nicht sein, was nicht sein darf!


    Das Problem, aus meiner Sicht, ist nicht die Zerstörung des Bisherigen und Erschaffung von etwas Neuem, sondern dass in de Phase der Neuschaffung zu wenige Menschen die notwendige geistige Reife/Freiheit erreicht haben, um das Neue mitzugestalten.
    Die Folge wäre eine neue Welt als eine perfektionierte Hölle...

    Aus den Worten spricht viel Frust und Enttäuschung, wofür ich auch Verständnis habe.
    Der letzte Rest dessen, was 1989 von den Menschen in der DDR erreicht wurde, zerfällt nun vor ihren eigenen Augen.


    Aber das, was man heute in Deutschland sehen und erleben, kann ist nur die eine Seite der Medaille und dies macht einen gewaltigen Unterschied zwischen Deutschland und DDR!
    Die Gesellschaft und Strukturen war in der DDR vollkommen andere und man brauchte auch weder Facebook noch WhatsApp um in Kontakt zu bleiben und die Montagsdemos zu organisieren..


    So Eingeschränkt und bespitzelt die Menschen auch waren, in der Gesellschaft gab es Werte und Zusammenhalt. Wenn auch nur in begrenztem Umfang, reichte es doch, um die Regierung zu Fall zu bringen.


    Was soll es bringen, wenn sich die indoktrinierte junge Genration (u30), die weder Werte noch Bindung zur Erde hat, mit den letzten Jahren in der DDR befasst..?
    Diese haben doch gar keine Chance, diese Zeit auch nur im Ansatz zu verstehen..

    @ECU solange du versuchst, die Fragen für ein Morgen auf Basis eines Denkens im Heute zu beantworten, wird das nichts [smilie_blume]
    Es geht nicht um eine Veränderung in Form einer Anpassung oder Verschiebung des Heutes, sondern die Erschaffung von etwas vollkommen Neuem. Dies bedarf jedoch der Zerstörung des Heutes..


    Im Wesentlichen stimme ich auch @PatronaLupa zu - Strategie geht immer nur für einen!
    Denn egal wie eine Strategie aussieht, wird es immer auch in den eigenen Reihen Gewinner und Verlierer geben.
    Doch auch diese Sicht auf Strategien basiert ebenso wie die Annahmen von @Dark-End, auf den Denkmustern von heute.



    Die vielen Veröffentlichungen zur Menschheit in der Zukunft, egal von welcher Organisation sind in einem wichtigen Punkt gleich - Ein Anpassen/Veränderung der heutigen Strukturen wird nicht ausreichen und es muss eine grundlegende neue Gesellschaftsform geschaffen werden.


    Dies wurde in der Geschichte schon öfter versucht und scheiterte letztlich immer daran, dass es eine Welt außerhalb der neu geschaffenen Welt gab. Dies scheint diesmal anders zu sein, da es eine globale Bewegung ist.
    Natürlich kann man nun sagen, dass das Leben in einer Welt ohne Ausweg einem Sklavenleben gleicht. Dies mag man denken, aber was haben wir denn heute anderes als ein Sklaven- oder Kastensystem?
    Wo man geboren wird entscheidet über das gesamte Leben: Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Demokratie,... alles nur leere Wortschöpfungen um eine Illusion aufrecht zu halten.
    Andererseits haben und diese Wortschöpfungen immer weiter von der wahren Werten entfernt und uns den irdischen Lebensbezug genommen.


    Die Aussage von @Otoshi: "Du kannst Täter, Mitläufer, Saboteur, Profiteur oder Opfer wählen. Wähle Deine Rolle.
    Die Rolle "Aussteiger" steht in der digitalen Welt leider nicht mehr zur Verfügung."
    Beschreibt nicht ausschließlich die Zukunft, sondern ebenso unsere Vergangenheit und Gegenwart, auch ohne eine "digitale Welt".


    Die meisten Menschen sehen die heutige Welt aus der Sichtweise, der einzigen Welt die sie kennen und die Angst vor Veränderung hemmt jegliche Entwicklung. Das halten eines imaginären Status Quo, oder die Schaffung einer bedeutungslosen Überlegenheit, ist für die Meisten das oberste Lebensziel. Die Kinder sollen es ja mal besser haben..
    Letztlich ist es doch auch keine Regierung in Berlin, Brüssel oder anderswo, die uns ausbeutet, schikaniert und evtl. in ein Euthanasieprogramm führt. Es sind die vielen Menschen, die dies Fordern, Unterstützen oder diese zumindest frei agieren lassen - nur um eine Selbstbestätigung für ihr Leben zu bekommen!


    Für mich ist ein Ende der Gesellschaft und Welt von heute erstmal ein begrüßenswerter Schritt in die Zukunft, der Hoffnung macht. Vielleicht ist es der Auftakt zu dem längst überfälligen Evolutionssprung im Denken/Zusammenleben?
    Ob dies in diese Richtung führen, oder die Menschheit sich ihre selbst geschaffene Hölle perfektionieren wird, weiß ich nicht? - Aber es ist eine große Chance!


    ...und wenn diese in Tyrannei und Unterdrückung endet, ist es das, was die Mehrheit der Menschen wollte, und nicht eine Regierung oder Organisation daraus gemacht haben.

    ..damit hast du schon Recht, aber wer neues schaffen will muss erst das Bestehende zerstören.
    Und ich bin mir gar nicht so sicher ob das, was da kommt für mich so negativ sein würde?
    Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste..und Vorbereitung kann nur nützlich sein!


    Dabei solltest du auch sehen, das es nicht nur um Deutschland geht, sondern eine nahezu globale Bewegung ist.
    Auch wenn die Veränderungen direkt vor der Haustür natürlich mehr auffallen, als anderswo.


    Wenn du dir die veröffentlichten Arbeiten/Planspiele gewisser Organisationen ansieht, erkennst du recht schnell in welche Richtung es läuft und welches Zeil man ansteuert. Auch wenn Dinge wie Weltregierung, Abschaffung von Besitz, etc. heute eher im Vokabular der VTler liegen...
    Eine Prophezeiung, zu dem was heute bereits umgesetzt ist, hätte dir im Jahr 2019 sicher "weiße Turnschuhe" eingebracht.


    Doch wir sind heute noch gar nicht im Bereich der tiefgreifenden Veränderung, das was heute passiert ist alles erst Vorbereitung.
    Ich bin ganz sicher kein Verschörungstheoretiker oder Querdenker, und eigentlich geht das Meiste bisher an mir vorbei. Doch wenn man alleine die Ausführungen zur "Zukunft der Menschheit" (Rockefeller) <-LINK-> und anderer Organisationen liest, erkennt man, dass sich Deutschland (wie auch andere Länder) vollkommen in deren Spur befindet.


    Auch wenn mir die aktuellen Veränderungen keine Angst machen, mach ich mir Sorgen um die Zukunft...
    Ich sehe die Pläne nicht ausschließlich negativ - Doch ich traue dem Braten auch keinen Meter..

    Obwohl das von mir angestoßene Thema ebenso tief in den Bereich "was ist in Deutschland los?" wie diesen Faden hineinreicht, liegt es doch irgendwo dazwischen und tangiert einige andere Fäden..



    Frage an die Mods:
    Also neuer Faden? - Wohin..??
    oder lassen wir es hier..???


    Könntet ihr die Beiträge dann verschieben?


    Ich eure Entscheidung!


    Danke schon mal
    Wildkatze

    @tut.anch.amun ..das ist eine gute Betrachtung und spiegelt viel Facetten der Menschen wieder. Doch was bleibt, wenn du aus deiner Betrachtung das Geld, oder besser das etwas dafür bekommen heraus nimmst?


    @LuxInterior ..hmm, nicht gelesen oder nicht verstanden? Bin mir da nicht so sicher..
    Jedenfalls meilenweit am Thema vorbei - sorry


    @woernie Das was ich angepasst an das Heute geschrieben habe, ist m Kern nicht viel anders als das was Schiller, zu seiner Zeit und seinen Worten ausdrückte.
    Schiller ist ganz gewiss kein dummer Mensch gewesen und hinter diesen Zeilen verbirgt sich eine weitaus tiefere Erkenntnis. Doch was hilft es wenn man nur die Worte liest ohne den Sinn dahinter zu verstehen..


    Nun ja, vielleicht ist die Zeit einfach noch zu früh für diese Betrachtung?
    Aber ich werde genauso wie ihr diese nächsten Monate, vlt. auch Jahre durchleben. Schiebt meine Kommentare nicht zu weit weg, den der Tag an dem ihr diese verstehet wird kommen..



    @Cheep Deine Ansicht/Einstellung sind im Grundsatz recht nahe zu meinen. Auch wenn du einen anderen Weg gehst, hast du dir dadurch einen Gegenpart/Halt aufgebaut, der dir eine Distanz und dennoch den Umgang mit der Gesellschaft ermöglicht.
    Bisher, bzw. In der aktuellen Situation war dies ausreichend. - Für die Zukunft habe ich meine Zweifel, was auch der Grund dafür war, dieses Thema überhaupt anzuschneiden.


    Bis heute konnte man die Gesellschaft, also die Menschen welche nicht zu einem gewünschten Umfeld gehören, weitgehend erfolgreich ausblenden. Sie waren egal..
    Die Veränderung der letzten Monate und vor allem die der kommenden Monate, wird jedoch viele tiefe Keile in die Gesellschaft treiben. Im unbändigen Verlangen nach einem "Früher" und bei gleichzeitigem Verlust der "Bodenhaftung", werden sich in der Gesellschaft extreme Spitzen bilden, die weit über das Ziel hinaus schießen. Vor allem extreme Denkweisen und Gewalt werde massiv ansteigen. Nicht nur Denunzianten, sondern auch Forderungen nach einer Abgrenzung, Beschneidung,.. bis zur Auslöschung Andersdenkender werden zunehmen und gesellschaftlich akzeptabel werden.
    Damit wird das Ignorieren/Ausblenden nicht mehr wie bisher funktionieren.

    Hallo @woernie


    Über die Zeit gesehen, hab ich vieles gemacht, was ihr auch gemacht habt, nur nicht gleichzeitig oder über einen längeren Zeitraum! - So gesehen, sind wir wahrscheinlich auf den ersten Blick, äußerlich gar nicht so verschieden.


    Der große Unterschied liegt im Inneren, in Einstellung/Ansichten, der Lebensführung, usw.
    Ich möchte den Blick auf etwas, in der heutigen Zeit Unterschätztes , vielleicht auch Vergessens, lenken. Etwas ohne das ein Durchleben schwerer Zeiten sehr schwer möglich wird.
    Doch ich bin kein Missionar, geht auch nicht, da dies etwas ist, das jeder für sich selbst beantworten muss.


    Während ein Eigenheim für die meisten Menschen etwas erstrebenswertes in Form von Besitz/Ansehen, ist es für mich nicht mehr ein trockener, warmer Ort für die Nacht, oder ein Treffpunkt. Von daher hat mich der Verlust im Herbst '19 auch nicht sonderlich berührt.
    Bei euren Handlungen steht ihr, eure Absichten/Ziele im Mittelpunkt, während es bei mir eher eine Sache, bzw. gar nicht so direkt für mich. Ihr trefft Verbreitungen für euch und eure Familie, ich habe ein offenes Haus, in dem jeder willkommen ist. Ihr lagert z.B. Lebensmittel, während wir uns mit dem Anbau beschäftigen.
    Unsere Zielsetzung ist ähnlich, der Weg jedoch ein anderer. - Ihr versucht eure Ziele vorrangig für euch zu erreichen, während sich meine (unsere) Zeile eher auf einem Streben nach Harmonie/Symbiose basieren.
    Aber es geht hier nicht um mich oder uns...


    Wenn ich die letzte Zeit so durchs Forum hier schaue, nehmen die Verlustängste an vielen Stellen zu. Jeder der Betroffenen sieht ein dabei seine ganz eigenen Konfliktpunkte - für einen ist des die Einschränkungen der Freiheiten, für den anderen der Vermögensschutz,...oder auch die allgemeine Ungewissheit und Angst vor der Zukunft.


    Natürlich hat jeder der Punkte seine Berechtigung für die jeweilige Person, aber letztlich sind es Dinge die für die Existenz des jeweiligen Menschen gar nicht so wichtig sind. Auch wenn du alles an Vermögen und deinen gesamten Besitz verlieren würdest, würdest daran nicht streben. - Aber es würde dich innerlich/psychisch schwer beschädigen, wenn du keinen Gegenpart/Halt, keine "inneren Güter" hast!
    Die Familie ist hier nicht als Gegenpart gemeint, denn diese kann dir ebenso genommen werden.


    Du sparst für ein gutes Leben im Alter, wobei du gar nicht wissen kannst ob dies ausreichend ist, du dann noch gesund ist, wie die Umstände dann sein werden... oder ob du dieses überhaupt erlebst.
    Dir sollte also klar sein, dass diese Planung zum Großteil hypothetisch auf Basis deiner! Meinung von der Zukunft entstanden sind. - Kann also funktionieren, muss es aber keinesfalls!


    Wenn die Zeiten schwierig werden, gibt es 2 große Bereiche die unser Handeln und Empfinden steuern.
    Da ist einerseits der negative Teil, der Vergleich mit früher, die Verluste bzw. das Empfinden als solche und andererseits das Positive, die inneren Dinge, die uns am Leben halten, solange uns diese niemand wegnimmt.
    Doch wer hat sich zu diesen inneren Dingen überhaupt schon mal Gedanken gemacht?


    Viele Menschen haben Kriege vorrangig durch ihren tiefe Religiosität durchstanden, doch wer ist heute noch gläubig? Heute lebt fast niemand hier der überhaupt einen Krieg oder eine schwere Krise erlebt hat.
    Es ist auch egal, ob man an einen Gott glaubt oder nicht, solange man sich über seine inneren Dinge/Werte im Klaren ist und diese ausreichend Halt, Orientierung und Antrieb geben.


    Also die etwas provokante Frage an dich:
    Was ist es, dass dich durch jede schwierige Zeit bringen, dir in jeder denkbaren Situation Halt, Orientierung und Antrieb gibt und das dir keiner nehmen kann?


    Wenn du diese Frage für dich beantwortet, wird sich dein Denken über viele Dinge verändern.
    Ich könnte noch viele Beispiele bringen, aber diese würden immer zum gleichen Ergebnis führen. Die meisten Menschen haben den Bezug zur Erde verloren und wenn deren Leben durch eine äußere Störung beeinflusst wird, haben sie keine Gegenpart/Halt.. - Was folgt ist Depression, Selbstvorwürfe,.. oder Gewalt.


    Ich hoffe du verstehst, worauf ich hinaus will und das dies kein Thema ist worauf ich, oder jemand anders eine Antwort geben kann (auch wenn mir an einigen Stellen die richtigen Worte fehlen).
    Aber es ist etwas was für jeden persönlich und uns alle als Menschen von immer größerer Bedeutung wird.

    Guten Morgen,


    es geht hier in diesem Faden um die aufziehende Wirtschaftskrise. Die zweite große Veränderung neben dem was unter dem Mantel von Corona abläuft. (Wobei beides im Prinzip zusammen gehört)
    Das entscheidende ist jedoch, dass in dieser Krise Täter und Opfer die gleichen Personen sind!


    Um das, worauf ich den Blick lenken will, verständlich machen zu können, musste ich etwas tiefer aus mein Leben erzählen Mir ist dabei schon klar, dass es einigen von euch widerstrebt, auch nur solche Gedanken zu haben. Die Vorstellung von meinem Leben gehen bei euch sicher weit auseinander..
    Mein bzw. unser Leben, so anders und unverständlich dies sein mag, läuft zwar neben, jedoch nicht gänzlich unabhängig von der Gesellschaft. Würden wir uns treffen, würden die Wenigsten von euch die großen Unterschiede bemerken!


    Doch zurück Wirtschaftskrise/Corona, einer Veränderung, die mich ganz anders treffen wird als euch (im Mittel betrachtet). Ich hätte auch schreiben können, die im und die außerhalb des Hamsterkäfigs..


    Alle Dinge im Leben, die einem wichtig sind, können Dir genommen werden! Die hübsche Ehefrau, die Du vernachlässigst; das Haus, das im Laufe der Zeit öfter renoviert, und der Garten, der im Sommer bewässert werden muß. Deine Freunde und Bekannten, Deine Familie der Du zu besonderen Anlässen wie Geburtstage o.ä. Zuwendung schenken solltest. Dies geschieht aus Freude an verantwortlichem Handeln. Und im allgemeinen ist dies doch keine Belastung!

    Sorry @Goldmohr, dass ich gerade dich zitiere, aber bei dir ist die Aussage vom Besitzdenken einfach am kompaktesten gehalten und letztlich das gleiche, was auch andere schrieben.


    Mein Frage hierzu ist nur:
    Was von "den Dingen, die dir im Leben wichtig sind", wirst du in einer Krise sicher behalten können?
    Deine hübsche Ehefrau, Haus, Garten, Bekannte und Freunde,.. Geld, Vermögen, usw..?
    Nichts davon ist sicher, nichts davon ist dein Eigentum und dir sollte klar sein, dass du nichts davon sicher behalten kannst.. - Dennoch baust hast du dein Leben darauf aufgebaut!



    Was passierte bisher in vielen Beziehungen/Freundschaften, wenn ein Partner seinen Job verlor oder krank wurde?
    Auch wenn man so locker sagt: "dann zeigen sich die wahren Freunde..", ist dies doch nur eine nette Umschreibung für "viele kehrten den Rücken'". Das Leben auf dem wackeligen Fundament bekam große Risse..


    Also was wird dieser Ansatz, der schon in "Friedens-/Wohlstandszeiten", nur für manche ein erfülltes und glückliches Leben (zumindest auch nur zeitweise) ermöglichte, denn Morgen, wenn die Situation schwieriger wird noch wert?
    ..und viele "Ursache" von dem worauf wir zusteuern, liegt in dieser Lebensphilosophie begründet?


    Um die Zukunft besser zu gestalten, muss man verstehen, was in der Vergangenheit geschehen ist. Aber vor allem die Dinge für sich bewerten und sehen welche Dinge wirklich wichtig sind und welche einem nicht einfach genommen werden können!
    Die Zeit, etwas zu verändern oder gar aufzuhalten, ist schon lange vorbei - Heute geht es nur noch darum, das Ich zu schützen.



    @Salorius
    Auch wenn die heutige Welt immer schneller zerfällt, sehe ich nicht den Weg in ein neues Mittelalter.
    Ich sehe vielmehr die Chance auf etwas neues, eine längst überfällige, evolutionäre Entwicklung in einen anderen Geist, in ein anderes Leben..
    Ich hoffe darauf, dass die Menschen ihren Irrglauben an Wachstum und Besitz, sowie ihre Gier und Machtstreben überwinden können.
    Dass die Menschen es schaffen, sich auf einen Weg in eine bessere Zukunft machen.. auch wenn davor erst mal viel Leid steht.
    Das Besteigen eines Berggipfels beginnt immer im Tal. - Und dort sind wir noch lange nicht angekommen!

    @Wurschtler warum so aggressiv?


    Das was du über mich schreibst, ist das was hier im Forum in mein Leben hinein interpretiert wurde. Ich hab das nie kommentiert, weil es mich nicht wichtig war und ich auch keine Veranlassung dafür sah.
    Aber es hat rein gar nichts mit der Realität meines Lebens zu tun.


    Es sollte auch kein Angriff gegen dich oder jemand anderen hier sein.


    Aber die Gesellschaft schafft ihre Probleme nun mal selbst und die aufziehende Wirtschaftskrise ist auch nur ein Produkt des (fehlgeleiteten) Lebens dieser Gesellschaft!
    Die Krise, der Reset werden kommen (Parallelen zu Corona sind dabei nicht zufällig..), weil die Gesellschaft dies herbeisehnt und alles dafür tut!


    Viele werden den von Ihnen so hoch bewerten Besitz, durch ihr eigenes Verhalten teilweise oder ganz verlieren. Diese Menschen werden Leiden und Entbehrung spüren! - Aber nicht schuldlos, wegen "den Anderen", sondern weil sie selbst aktiv und wissentlich darauf hingearbeitet haben.




    Das nachfolgende hab ich in den Spoiler gesetzt, weil ich dies schon paar mal geschrieben habe..

    Ich steige aus dem Hamsterrad aus, sobald es geht!

    Es ist interessant, wie unterschiedlich die Menschen hier sind und was für unterschiedliche Lebensansätze ihr so umsetzt. Wenn ihr damit euer Glück und Zufriedenheit findet freut mich das!
    Für viele von euch ist persönlicher, materieller Besitz etwas Erstrebenswertes und Positives. Ein wichtiger Bestandteil eures Lebens. Das verstehe ich, aber wie wäre eure Entscheidung ausgefallen, wenn ihr nicht im Hamsterrad leben würdet?


    Materieller Besitz hat für mich nur dann einen Nutzen, wenn ich diesen unmittelbar benötige, bzw. einen Nutzen daraus ziehen kann. Über diesen direkten Bedarf hinaus, ist persönlicher materieller Besitz für mich lediglich eine Belastung, denn ich muss stets damit rechnen, dass mir diese genommen wird.
    Für mich sind alleine innere Werte wesentlich und wenn mir ab und zu mal Geld dabei hilft, liegt das vielmehr daran, dass mich mein Gegenüber zwar versteht, aber es nicht schafft seinen Käfig zu verlassen...


    Niemand wird in das Hamsterrad geboren, sondern begibt sich aus vermeidlichen gesellschaftlichen Zwängen freiwillig dort hin.
    Entsprechend kann er dieses auch jederzeit wieder verlassen - Wenn er das will !


    Ruhestand, Besitz/Eigentum, finanzielle Freiheit, Sicherheit, heute auch die sog. famliliäre Verpflichtung... sind doch alles nur Konstrukte um euch im Hamsterkäfig zu halten.


    Die meisten Menschen gehen lieber den einfachen Weg von @Salorius Comic und bereuen dann am Ende, dass ihr Leben weitgehend verschwendet war. Doch dann ist es zu spät!


    Doch mir ist auch klar, dass ich, nachdem ich so viele Jahre neben der Gesellschaft mein eigenes Leben lebe, durch den Wegfall der gesellschaftlichen Zwänge einen anderen Blickwinkel habe.
    Aber wenn euch das nächste mal Gedanken über Bank-Run, Bargeld/EM-Begrenzungen/Verbote, Wirtschaftskrisen, etc. durch den Kopf gehen, fragt euch mal selbst, ob ihr nicht durch euer Leben/Handeln gerade diese erst ermöglicht?


    Liebe Grüße von der anderen Seite des Tellerrands (..und sorry für den Spiegel)
    Eure Wildkatze

    Haste nix, lebste nach dem großen Reset in 10 Jahren halt im Wohnklo in der vollüberwachten Smartcity.


    Nee danke.

    ..und wo erwartest du, dass diejenigen die was haben dann zu leben?


    Andererseits muss dein "Haben" erst mal durch den großen Reset kommen!
    Arbeitgeber weg, Job weg, Haus weg,... zumindest ein Großteil des Vermögens weg bzw. nicht nutzbar....


    Ich mach mir da wenig Sorgen..