Beiträge von Wildkatze

    Hallo,


    @Salorius Der Punkt an dem Gier und Ego beginnen über Herz und Seele zu dominieren, ist in Wirklichkeit ein breiter Bereich. Und die Verlockungen von Gier und Ego werden durch gesellschaftlichen Druck noch vergrößert..


    @Marek Es geht nicht darum, sich ein Häuschen zu finanzieren oder ein kleines Sicherheitspolster, für Dinge die mal kaputt gehen können, anzulegen. - Das ist in Ordnung.
    Nur der Aufwand für alles was drüber hinaus geht, ist meiner Meinung nach eher schädlich!


    Nur ein Beispiel (..?):
    "Da ist jemand, der mehr erwirtschaftete als er benötigte und diesen monatlichen Überschuss sparte. Monat für Monat wuchs sein Vermögen.
    Doch die Aufbewahrung des Geldes wurde ihm zuhause mehr und mehr unsicher und er bekam Angst, dass es gestohlen wird. Also brachte er es zu einer Bank, die mit der Zeit aber auch immer unzuverlässiger/unrentabler wurde. Nun nahm er sein Geld und investiert in Aktien, Immobilie, EM, Kunstgegenstände, usw. - Breit gestreut zur Sicherheit!
    Doch dann begann der Staat immer mehr auch dort zuzugreifen...
    Nun steht er also da mit seinem Vermögen, die Unsicherheiten und Ängste werden immer größer und die Möglichkeiten, dies sicher in die Zukunft zu führen immer geringer.."


    Wenn ich hier durchs Forum blättere kommen diese (sicher begründeten) Ängste, vor einem Verlust des geschaffenen Vermögens immer wieder (häufiger) hoch.
    Die Menschen haben Angst ein Vermögen zu verlieren, das entstanden ist, weil sie mehr als fürs Leben notwendig geleistet, oder sogar auf Leben verzichtet haben. Es ist ein Vermögen von dem sie hoffen! es mal als Altersfinanzierung nutzen oder wenigstens an die Kinder vererben zu können...
    Was ist dies anderes, als der Aufbau einer Traumwelt um die eigenen Entscheidungen aus der Vergangenheit zu rechtfertigen und die heutigen Ängste im Zaum zu halten?


    Jeder versteht heute, dass eine auf Wachstum gebaute Wirtschaft, immer nur ein zeitlich begrenztes Modell ist. Sie braucht einen zyklischen Reset, nach dem alles wieder von vorne beginnen kann und bei dem alle etwas verlieren.
    Dennoch wird über die Maßen gespart, investiert und dadurch die eigene Angst vor dem Reset, den man selbst mit ausgelöst hat, befeuert.

    ..Idealerweise sollten lediglich die Einnahmen die Ausgaben deutlich übersteigen.

    Warum? - Was ist "ideal" daran, mehr zu haben als man braucht?
    Wenn man etwas nicht braucht ist es nutzlos, weil man es für nichts sinnvoll einsetzen kann!


    Wenn dies für dich einen "Idealzustand" darstellt, machst du (aus meiner Sicht) in seiner Lebensführungen einen gewaltigen Fehler!


    Das Einkommen sollte aus meiner Sicht lediglich für das Auskommen reichen..
    Alles was darüber hinaus geht führt bestenfalls nur sinnloser Besitz. Ein derartiger Besitz schafft/befeuert vorrangig Verlustängste und Frust, weil man ja etwas von seiner Lebenszeit/Lebensleistung dafür gegeben hat. ..und verhindert dadurch eher ein gutes Leben.
    Dabei solltest du auch sehen, dass dieser Überschuss und die dadurch ausgelösten Nebenwirkungen kumulativ sind!


    Dein "Ideal" ist für mich nicht lediglich eine Verschwendung von Lebenszeit - Sorry

    ja, wir sind am arsch und zwar zu 99,99999%. deswegen sag ich ja immer, dass sie uns dieses mal nicht mal die unterhose lassen werden,

    Ja, wir sind mittelfristig alle am Arsch, aber einige mehr und einige weniger!


    Die Menschen, die an den 'alten Werten' kleben (die Masse hier im Forum?) mehr, und Menschen wie ich, denen Geld/Besitz, Ansehen und Gesellschaft weniger bedeuten/nebensächlich sind, eben geringer.


    In der Konsequenz rutscht demnach die Masse, mit der Zeit, leicht in Richtung meiner Lebensführung.
    Weiß nicht, ob ich das so gut finde.. ?(


    @Nachtwächter schrieb dazu mal in einen Kommentar (frei aus der Erinnerung wiedergegeben):
    "Lebe heute so gut es geht und wenn am Monatsende was übrig bleibt, investier es damit es nicht vergammelt.."
    Oder anders herum, in meinen Worten:
    Klar macht es Sinn zu investieren und sparen, aber erst wenn wirklich alle Bedürfnisse und Wünsche erfüllt sind.. doch dann ist das Ergebnis eigentlich nicht mehr so wichtig, weil man es wahrscheinlich eh vererben muss.


    Was die Unterhose angeht... wir haben sowas gar nicht :saint:

    Was man mit Wildgemüse machen kann, ist seinen Vitaminbedarf decken.
    Ansonsten zitiere ich mal Rüdiger Nehberg, der da sicherlich Ahnung hatte, aus seinem Deutschlandmarsch Anfang der 80er, als er von Hamburg nach Oberstdorf gelaufen ist und sich aus der Natur ernährt hat:


    "Die heimischen Pflanzen geben kaum Kraft. Das Laufen fällt zunehmend schwer".

    So eine Aussage kommt wohl raus, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht!


    Grünpflanzen dienen vorrangig der Nährstoff und Vitaminversorgung, bzw. als Medizin.
    Dies gilt für Wegerich, Nesseln, Kamile,.. ebenso wie Kopfsalat, Wirsching oder Spinat.
    Alles war mal irgendwie Unkraut für den Unwissenden, aber ein Kopfsalat ist nunmal nicht anderes an ein manipulierter/gezüchtetes Wildkraut!


    Die Aussage Nehbergs, wenn man die Aussage im Buch im gesamten Kontext betrachtet, betrifft die heimischen Pflanzen im Vergleich zu anderen Nahrungsangebote. Jedoch nicht als generelle Abwertung heimischer Pflanzen, sondern ausschließlich auf den Kaloriengehalt.


    Natürlich ist z.B. die Aspirin-Tablette die einzige Chance, wenn man sich nicht aus der Natur zu helfen weiß. Wenn man sich mit diesem Teufelszeug wie Aspirin mal näher beschäftigt, wird man sicher anders denken.
    Diese Rundreise kann man wahrscheinlich in jedem deutschen Medizinschrank machen, von Aspirin über Ibu, bis zur Pille der Frau.
    Doch was hilf diese Erkenntnis, wenn man dennoch aus Ahnungslosigkeit oder Bequemlichkeit darauf angewiesen ist..?


    Wir hatten noch nie klassische Volksmedikamente bei uns, sind nicht geimpft und ernähren uns von dem, was in die Natur und bietet. Krankheiten kennen wir dennoch nicht und einige von uns hat dieses Leben schon über die 50 Jahre gebracht.

    Es gab Zeiten, da waren Giersch, oder Strietzel wie man ihn uns nennt, ein saisonales Grundnahrungsmittel.
    Nur haben die Menschen dies in den letzten ca. 50 Jahren, leider vergessen.
    Wir nutzen Strietzel zusammen mit Spinat und Wirsching, was dem Gemüse eine ganz besondere Geschmacksnote gibt.


    Breitwegerich wurde früher auch als Tabakzusatz genutzt. Kann aber auch so verzehrt werden, wobei er uns eher zu medizinischen Zwecken dient. Gerade jetzt im Herbst kann man diesen sehr gut als Tee, bei Halsschmerzen und Husten anwenden. Ansonsten ist er übers ganze Jahr, sehr gut zur Unterstützung der Darmtätigkeit und Verdauung verwendbar.
    Man kann ihn aber auch einfach gedünstet oder als Gemüse essen. Roh als Garnierung, sind vor allem die Samen sehr interessant und schmackhaft.


    Wenn man um die Schätze der Natur weiß, bringt einen diese eigentlich übers ganze Jahr. Sein es Gemüse/Salate, Beeren, Pilze und Knollen, oder auch Kräuter und anderes. Bei Früchten wie Tomaten, kann man auf Wildsorten zurückgreifen, die sogar winterhart sind.
    Wenn man von den importierten Nahrungsmitteln absieht, wächst alles was in Europa üblich ist auch als Wildform in der Natur.
    Doch dieses Wissen ist wie vieles anderes, ein Opfer unser modernen Wohlstandsgesellschaft geworden. Die Frage ob man für Geld arbeitet um Lebensmittel kaufen zu können, oder diese direkt selbst sucht/anbaut, muss jeder für sich selbst beantworten. Die Wichtigkeit von Aspekten wie Gesundheit und Bewegung in freier Natur ebenso..


    Wir verarbeiten ab heute die letzte Hof-Ernte, die uns leicht über den Winter bringt. Parallel dazu erkunden wir die Gegend hier, also wo was wächst, bzw. wo wir noch ernten können.
    Heute Mittag lesen wir kostenlos Walnüsse in einem privaten Garten - Also wir machen den "schmierigen Dreck" weg. Denke mal, wir werden auch die Äpfel ernten dürfen, nachdem die Hälft bereits am Boden verfault.


    Natürlich könnte ist die Besitzer aufklären, aber nein, wir haben unsere Lektion gelernt!

    Danke für deine offenen Wort @Marbod


    In der gleichen Größenordnung lief es auch bei uns, wobei unser Monatsbedarf sicher geringer ist und so die bisher üblichen rund 10T€ für 8+ Monate gereicht häten.
    Fremd-Fiat nutzen wir gar nicht, obwohl die CZ nicht weit entfernt wäre. Aber bisschen CZK sammeln sich durch die Nähe trotzdem an. Zloty und Franken jedoch nicht, da dies zu weit entfernt ist.


    Die "Fiat-Reserve" ist etwas, worüber ich die letzte Zeit etwas mehr nachgedacht habe. Da ich die Investition in EM (Ag), was wir die letzten Monate gemacht haben, eben auch als nicht so optimale Lösung sehe. Natürlich waren die Kursgewinne im 1.HJ ganz schön, aber der Verkauf/Rücktausch in Fiat, war eben auch recht aufwendig.
    Eine FIAT-Reserve für 1 Jahr oder mehr ist mMn recht kritisch, da dies schon ein sehr langer Zeitraum ist. Anderseits wird unser Einkommen ja selbst in einer Krisensituation nicht auf 0 fallen und deshalb waren die 8+ Monate auch nur ein sehr konservativ geschätzter Zeitraum.
    Die, nun nach dem Silberverkauf vorhandenen, rund 27 T€, könnten wir aus heutiger Sicht recht schnell und problemlos in nutzbare Verbrauchsgüter umsetzen. Zumindest heute, wo es noch alles zu kaufen gibt.


    Hintergrund meiner Frage war einfach, einen Überblick/ein Gefühl über den Zeitraum, mit dem ihr hier so kalkuliert, zu bekommen. Momentan bin ich etwas hin und hergerissen - und hätte mir natürlich mehr Statements gewünscht...


    Aktuell tentiere ich jedoch mehr zum Halten von Fiat-€... zumindest solange ich den Betrag in wenigen Stunden verwerten kann. Lediglich etwas Silbergranulat haben wir behalten, da dieses auch in unseren Wasserfiltern verwendbar ist.
    Eine Lösung ist dies zwar auch nicht, aber es bringt mich wenigstens über den Jahreswechsel..

    Schau dir die Masse der Menschen an, dann wird es verständlich.


    Auch wenn sich die Technik in den letzten 100 Jahren immer rasanter entwickelt hat, blieb der Mensch auf der gleichen primitiven Entwicklungsstufe zurück.
    So wundert es (mich) wenig, dass Macht, Krieg und Zerstörung immer noch an erster Stelle kommen, oder sich die Regierenden wie die neuzeitlichen Pendants, mittelalterlicher Feudalherrschaften geben.


    Natürlich wären der Welthunger, Krankheiten, usw. problemlos zu beseitigen. Die Technologie, Kunst, Philosphie,.. können zu ungeahnten Höhenflügen starten. Und die Menschen könnten ihrem Leben einen wirklichen Sinn geben.
    Selbst der "Garten Eden" wäre keine Illusion!


    Doch die Masse der Menschen ist zu dumm und unterentwickelt um dies zu erkennen!
    Statt dessen bestehen die 3 Pfeiler unserer ach so zivilisierten Gesellschaft aus Neid, Gier und Missgunst...


    Das ist die Welt in der ihr lebt... Für mich ist es nur die Hölle vor dem Hoftor

    Auch wenn es eine Vielzahl von Anlagen gibt, bleibt Bargeld, ob nun physisch oder auf dem Konto, für das tägliche Leben unverzichtbar. Dass man den Betrag auf dem Konto möglichst knapp hält ist klar, doch beim physischen Geld in Papier und Münzen ist dies nicht so kritisch und kann letztlich auch Teil einer Strategie sein (z.B. Schweizer Franken).


    Wie seht ihr dies, bzw. wie ist eure Meinung zum Bargeldbesitz?
    Und prozentual wieviel, oder besser für welche Zeitraum würdet ihr Bargeld halten?

    Aber als er sinngemäß meinte 600 Mrd € (oder waren es oz AU??? ) würden reichen um die Banken zu retten

    Interessant, wie diese Zahl derzeit durch die Medien gepeitscht wird... Vor einigen Wochen noch, war der Betrag etwas ungenauer, doch nun wird er zusehen genauer. Der tatsächliche Finanzbedarf ist dies ganz sicher nicht und wohl auch viel zu niedrig angesetzt.
    Warum der Wert sich wohl dem geschätzten, privaten Goldvermögen der Deutschen immer mehr annähert?


    Ein allgemeiner Bürge haftet mit all seinem Besitz gegen über dem Staat!
    Und was wäre zur Bankenrettung besser geeignet als Gold, der Währung der Staaten..?

    ich kaufe mir ein Münzlein. Mir gefallen sie einfach und wenn mal keines gekauft wird, dann eben nicht.
    Sehe das völlig tiefenentspannt.

    Eine Schöne Aussage @Nachtwächter [smilie_blume]


    Es geht nicht um Besitz, Gier oder dergleichen, sondern alleine deine Freude am Anschauen und Anfassen der schönen Stücke.
    Ein Wert ist das, was wir einer Sache zuschreiben, also Glück, Freude, Begeisterung. Damit sage ich nicht, dass die Notierung für dich uninteressant ist, aber sie ist offensichtlich nicht das primäre Bedürfnis.

    @fritz der Zusammenhang meiner Aussage war ein völlig anderer, denn es ging um den "Wert des Überschusses" unserer Arbeitsleistung und nicht um den Sinn von Arbeit!


    Wenn du beispielsweise so viel Salat anbaust, dass dieser verdirbt, bevor du ihn verzehren kannst, war die Arbeit umsonst. Oder wenn du für deine Arbeit eine Bezahlung, egal ob finanziell oder materiell, bekommst, die du keiner sinnvollen Verwendung zuführen kannst.


    Letztlich geht dein Kommentar genau in meine Richtung, bzw. ging ich einen Schritt weiter, also was mit diesem Überschuss gemacht werden kann.


    du schriebst: "Wir sollten uns nicht vom Geld beherrschen lassen, sondern es beherrschen."
    Geld ist nur Mittel zum Zweck, eine anderes Medium um einen Wert leicht aufbewahren und transportieren zu können, als beispielsweise verderbliche Lebensmittel.
    Geld wurde deshalb auch von den Herrschenden Geschaffen um deren Vormacht zu sichern, während es für das damalige Volk keinen so großen Nutzen hatte. Bzw. erst mit der Entwicklung des komplexeren Handels an Bedeutung gewann.
    Doch auch wir sind zur Verwendung von Geld verpflichtet, obwohl wir für unser eigentliches Leben gar nicht bräuchten. Sei es um unseren Tribut an den Staat zu leisten, oder eben Überschüsse in die Zukunft zu transferieren.


    Keine Sorge, Geld hat bei uns im täglichen Leben nahezu keine Bedeutung [smilie_blume]

    Der Unterschied liegt für mich nur darin, ob das Geld schlicht übrig ist und deshalb in Anlagen fließt, oder ob man auf etwas verzichtet, um Geld für die Anlagen zur Verfügung zu haben.
    Konsumverzicht aus finanzwirtschaftlicher Hinsicht ist natürlich beides, aber im zweiten Fall kommt noch ein persönlicher Verzicht hinzu. - Und hier lag meine Kritik.
    Denn ein persönliches Bedürfnis, also nicht nur einen "wäre schön Wunsch", für eine wage "Investition in die Zukunft" zurückzustellen, halte ich dies für falsch.


    Nachdem keiner von uns die Zukunft kennt, ist jede "Investition in die Zukunft" etwas Ungewisses, was letztlich nur unserer Vorstellung von einer möglichen Zukunft entspringt. Dabei ist vollkommen egal ob wir über Aktien, Edelmetalle, oder Lebensmittel sprechen.
    Es bleibt immer eine Entscheidungen die auf Vermutungen, bzw. dem Vergleich von heute zu früher resultiert .Je komplexer die Rahmenbedingung sind, desto wackeliger wird das geplante Vorhaben mit zunehmender Zeit..

    Da wäre der ganze Verzicht für umsonst.

    Das mag dir temporäre Befriedigung bringen, ist jedoch ganz sicher nicht mein Weg. Denn warum sollte ich auf etwas bewusst zu verzichten, nur um etwas "vielleicht mal irgendwann wertvolles" zu erwerben. Heute hat es schließlich etwas anderes einen höheren Nutzen/Wert für dich... sonst müsstest du ja nicht verzichten.


    Eine Überschuss in eine Anlage zu stecken um den Wertverfall zu bremsen ist gut. Damit hat es sich auch schon! Wirklich reich wird man nach meiner Überzeugung dadurch nicht und der persönlichen Weiterentwicklung dient dies auch nicht..



    Doch zurück zum eigentlichen Thema (auch wenn es manch einer beharrlich ignoriert):


    Den Wert des Überschusses unserer Arbeitsleistung müssen wir irgendwie in die Zukunft transferieren. Gelingt uns dies nicht, war unsere Einsatz letzten Endes sinnlos.


    Zu diesem Zweck nutzen wir Anlagen, also Dinge denen wir einen gewissen zeitlosen Wert zuschreiben. Während die vergangenen Jahrzehnte hier eine brauchbare Planungssicherheit boten, ist dies in der jüngeren Vergangenheit eben nicht mehr so.
    Guthabenzinsen sind bei Null (eigentlich negativ), Anleihen, LV, RV noch negativer, Immobilien, Aktien, Coins und Währungen, usw. teilweise völlig überbewertet und mit vielerlei unkalkulierbaren Risiken behaftet. Am Ende bleiben nur Rohstoffe, insbesondere Edelmetalle.
    Aus dieser oder einer ähnlichen Überlegung stürzen sich nun viele in den Edelmetallmarkt. Die vielfältigen Risiken, die es dort natürlich auch gibt, werden bewusst ignoriert, wahrscheinlich weil man keinen Ausweg mehr sieht? - "ein gewisses Risiko bleibt immer" schrieb hierzu kürzlich jemand.


    Doch immer wenn sich etwas an einer Stelle zusammenballt, weckt dies Begehrlichkeiten. Sei es der staatliche Zugriff oder anderer (krimineller) Gruppierungen.
    Ich habe persönlich rein nichts gegen Edelmetalle, wobei ich Silber als weitaus praktischer ansehe, da dieses sehr breite Verwendung findet. Doch alles auf diese eine Karte zu setzen, ist ein schlechtes Konzept!


    Natürlich wird der Kurs, insbesondere von Gold, die nächsten Jahre massiv steigen, dies ist eine vollkommen normale Entwicklung einer "Staatenwährung" wenn die Währungen an Wert verlieren. Doch wird neben dem, aus meiner Sicht unwichtigen Kurs, auch der Wert steigen?


    Die Idee hinter dieser Diskussion war nicht etwas schlecht zu reden, sondern Wege/Strategien zu suchen, die eben nicht nur auf die letzte verbleibende Anlage "Edelmetalle" setzen, sondern andere Wege gehen.
    Anlagen, die räumlich flexibel, schnell materialisierbar und einfach zu handeln sind (sicher ein Idealbild).


    Für mich ist mittlerweile, das Ende der berühmten Fahnenstange erreicht. Die Dinge, welche der direkten Versorgung dienen, sind ausgereizt - mehr geht hier nicht bzw. ist nicht sinnvoll. Also fließt nun der Überschuss jedes Monat in Silbergranulat, was auch keine zufriedenstellende Lösung ist.
    Letzte Alternative, die wir nun seit August verfolgen ist die Reduzierung unserer Fremdarbeitsleistung, also das Arbeiten für Geld. Nur sehen wir mittlerweile, dass dies an anderer Stelle zu Problemen führt, denn die produzierte Menge an Lebensmitteln, muss schließlich auf die Entwicklungen in einigen Jahren ausgelegt sein. Was wiederum heute zu einer hohen Überproduktion führt..


    Dies sind allerdings unsere Probleme, für die wir derzeit auch noch keine Lösung haben. Jeder von euch hat sicher seine Eigenen, falls er nicht voller Ignoranz in die Zukunft stolpert und sich alleine auf die wacklige Hoffnung von Edelmetall wird schon überleben, war ja immer so, verlässt.


    Hier im Forum sind sehr viele gesellschaftliche und persönliche Schichten/Charaktere, mit äußerst unterschiedlichen Voraussetzungen und Überzeugungen. Wenn wir es schaffen, uns mal etwas neben dem "State of time" zu positionieren, können wir zusammen sicher auch andere Strategien und Lösungsansätze finden. Wege die für uns alle hilfreich sind, anstatt nur ständig die abgedroschenen Phrasen zu wiederholen.

    @Gueldenkraut
    Gold ... Meinungen und Diskussionen
    Ich hoffe mal das mit dem Link funktioniert so?


    @mks183 schrieb:
    "Das setzt zum einen im Hinblick auf die Schwankungen von Wertverhältnissen - bezogen auf den vermeintlich intrinsischen Wert von Gold - eine gewisse Diversifikation voraus, und erfordert andererseits die Möglichkeit, Anlageobjekte zu mobilisieren. "
    Das Wort "Gold" müsste in diesem Kontext eher "Anlagen" heißen.


    Das sind zwei der Eckpfeiler, um die sich in der Zukunft in Europa alles drehen wird!


    Der schleichende Rückgang der Nahrungsmittelerträge ist seit einigen Jahren nicht mehr wegzureden, wobei die Klimaveränderung nur ein kleiner Punkt ist. Wesentlich größeren Anteil an dieser Entwicklung haben die hochgezüchteten und auf eine spezielles Klima optimierten Saat und Rassen. Das Getreide, welches heute beispielsweise in Deutschland einen hohen Ertrag bringt, ist andernorts evtl. nicht mal keimfähig!
    Die Fleischproduktion ist ähnlich, wenn man betrachtet was heute in Deutschen Ställen steht. Wo sind denn die vielen Rassen und vor allem die robusten Linien geblieben?
    Alles wurde dem Profit einzelner Konzerne geopfert und die Gier der Landwirte hat diese Entwicklung noch beschleunigt. Ein Weg zurück ist vielfach unmöglich und damit ist auch die Nahrungsmittelverknappung bereits in Stein gemeißelt.


    Dazu kommt die Situation, dass wir "Anlagen" als Wertaufbewahrung nutzen, welche lediglich eine von uns zugeschriebenen Wert haben, jedoch keinen praktischen Nutzen der unser Überleben/Ernährung sichert.


    Der letzte Abschnitt von @mks183 Zitat: "..eine gewisse Diversifikation voraus, und erfordert andererseits die Möglichkeit, Anlageobjekte zu mobilisieren.." ist der Grund, der mich zum Start dieser Diskussion im Gold-Faden veranlasste.
    Auch wenn mit vielen Anlagen heute noch Werterhalt und sogar Gewinne möglich sind, ist dies morgen vielleicht nicht mehr so, oder andere Bedürfnisse werden wichtiger. Heute gilt es umso mehr, die Suche nach mobilen und für dieses Szenario nützlichen "Anlagen" zu suchen.

    Das dies vom Tisch ist, sehe ich keineswegs, da das Vorhaben "zurückgezogen" wurde.
    Wäre es behandelt und abgelehnt worden, wäre es in dieser Form vom Tisch. Aber so gab es keine Abstimmung und auch keine Ablehnung.


    Denke mal, dass einfach nur bisher unbedachte Fluchtlöcher in den Fokus gerückt sind, die nun erstmal geschlossen werden.
    Dann wird der Entwurf in vielleicht leicht abgeänderter Form wieder auf den Tisch kommen.

    Nicht zu vernachlässigen für den, dem es liegt, sollte eine Investition in Sicherheitstechnik sein, die nicht nur passive Abwehr ermöglicht.

    Ist eben die Frage, was du als "nicht passive Abwehr" verstehst? Die legalen Möglichkeiten sind in Deutschland ja nahe Null.
    Weiterhin spielen hier viele Dinge sehr viele unterschiedliche Aspekte hinein: Vor allem, ob derjenige im Fall der Fälle auch mental zu einer Abwehr bereit wäre..
    Ich hätte sicher nicht die Schwierigkeiten mit einer aktiven Abwehr, auch wenn dies auf kurze Distanz, mittlerweile durch körperliche Defizite etwas eingeschränkt wäre. Doch würde ich es überhaupt tun?
    Nein, denn dies widerspricht meinen heutigen Leben und meinen Überzeugungen!


    Dennoch sind Gedanken zu Schutzmaßnahmen natürlich äußerst wichtig.
    Wobei Schweigen und Vergraben im Fall von EM sicher auf Dauer erfolgreicher ist, als es aktiv zu verteidigen. Bei der Familie/Gruppe wird dies schon schwieriger und hier muss jeder seinen eigenen Weg, nach seinen Überzeugungen(Glauben) finden.
    Aber ein zurückgezogenes und von außen als arme Sonderlinge betrachtetes Leben, auf einem von außen heruntergekommenen alten Hof (ein uneinsichtiges Grundstückt geht natürlich ebenso), ist sicher eine größere Hilfe. Denn was soll dort schon zu holen sein..
    Wenn dann noch spezielle Fähigkeiten, wie Lebensmittelanbau dazu kommen, ist der nächste Schritt getan.
    Unauffälligkeit, Erfahrungen und Kenntnisse/Fähigkeiten sind das Wesentliche (Einzige), was in einer Krisensituation zählt. - Gewalt, oder auch nur das Zeigen von Bereitschaft dazu, sollte immer das allerletzte Mittel sein!
    Meine Erfahrungen aus dem früheren Leben.


    Ich sehe in meinem vermuteten Szenario für Deutschland, nicht einen Konflikt einzelner Gruppen für problematisch, sondern wie bereits heute etablierte Gruppierungen diese Situation ausnutzen.

    Problem wird nur sein, es wird keine Rente für AUsSteiger geben

    Ob das ein Problem werden wird, weiß ich heute ebenso wenig wie die Meisten.
    Und das "die Renten sind sicher" bereits heute keinen Bestand mehr hat, ist nunmal eine Tatsache.


    Auch wenn mein Altersversorgungskonzept etwas anders aussieht, sichert es nach aktuellem Stand mein Leben. Aber wer weiß schon, was sich in der Zukunft noch alles verändert und wie die Situation dann sein wird...?


    "€ine Mutter kann 10Kinder ernähren, aber keine 10Kinder eine Mutter".. mag in vielen Bereichen schon stimmen, aber um die Ernährung mach ich mir bei uns keine großen Sorgen.
    Wie es beispielsweise um die Gesundheit (bzw. medizinische Versorgung) in 5/10/20 Jahren bestellt sein wird, schon eher.

    @skeptisch4ever
    Dein Beispiel über den Zeitraum 1930 - 1950 zeigt, wie schnell sich Dinge verändern und wie schwierig die Wertaufbewahrung dann werden kann. Wenn man die Betrachtung an der Immobilie festmacht, sieht man sehr schön das Auf und Nieder, aber auch den möglichen Verlust.
    Hätte man den Menschen, der 1930 in eine Immobilie investiert hat zu dieser Zeit gefragt, was hätte wohl geantwortet?


    Wir haben hier im Ort ein kleines Museum in einem 1929/30 erbauten Wohn- und Geschäftshaus. Bei Eröffnung vor einigen Jahren, waren auch die damaligen Erbauer dabei und hielten eine kleine Ansprache. Zusammengefasst, ging wes um das, was sie an Werten über die Wirtschaftskrise retten konnten, den beginnenden Ausschwung und Hausbau sowie ihre großen Pläne, die schließlich durch die Enteignung 1938 beendet wurden.


    Dies ist sicher nur ein Beispiel, wie es dieser Familie damals erging, die im Aufschwung investiertet und ihren Erfolg sicher vor den Augen hatte.


    Heute sind die Rahmenbedingungen vollkommen anders!


    Früher konnte durch die Flucht in Nachbarland schon ein relevantes Maß an mehr Sicherheit erreicht werden.
    Heute ist die Welt heute derart vernetzt und die Problem so global, dass eine Flucht weitaus schwieriger und unsicherer ist.
    Ebenso verhält es sich mit allen Anlagen, denn wie war es wohl für einen EM-Bug der z.B.1925 eine größeres Vermögen angesammelt hatte, verlaufen?
    In der Wirtschaftskrise konnte er es nicht verwenden, danach vielleicht und dann kamen schon die Nazis und der Krieg. Selbst wenn er diesen Zeitraum unbeschadet mit seinem Gold überstanden hätte, war das Investment über diese 20 Jahre mehr oder weniger wertlos (bzw. nicht nutzbar).


    Die Frage, die mich zu diesem Thema trieb war nicht gegen Gold oder EM ins Feld zu ziehen, sondern allenfalls die trügerische/eingeredete Sicherheit zu beleuchten. Der Hauptgrund ist Suche nach möglichen Strategien und Wegen, die eine Wertsicherung in den nächsten Jahren ermöglichen könnten.
    Die Vermögenslagerung in der (noch) neutralen Schweiz (so frei und sicher ist diese ja schon lange nicht mehr), ist schon mal ein Anfang.
    Wobei die "nach der Krise ist alles besser"-Strategien für mich uninteressant sind. Mein Schwerpunkt liegt mehr im Gegenteil, also welche Strategie ist mir auch innerhalb einer schwierigen Zeit für mich hilfreich.

    Wenn Du also z.B. +/- 1930 rum 10.000 oder 100.000 RM übrig hattest:
    Welche "Währung" bzw. Kapitalanlage wäre erfolgreich gewesen, um 1950 oder 1960 zu einem brauchbaren Zahlungsmittel zu kommen?

    In dieser Zeit stecke ich nicht tief genug drin, aber nachdem es lediglich um Reichsmark geht, wäre wahrscheinlich bereits eine andere Währung erfolgreich gewesen?
    In den Jahren bis 1939 wäre eine Investition in Grund und Boden vielleicht sinnvoller gewesen. Während und nach dem Krieg, angesichts der Zwangshypotheken natürlich nicht.


    Die Situation in der Zeit von 1930 -1950 war eine sehr "ereignisreiche" Zeit. Die Anlage in ein nur Investment über diese 20 Jahre wäre sicher gescheitert. Selbst der Transfer ins ausländische Bankschließfach hätte u.U. nicht geholfen da deutsche Schließfächer auch im Ausland nach 1945 geplündert wurden. Ob eine gezielte Umschichtung auf das jeweils aussichtsreiche Investment überhaupt möglich gewesen wäre, wage ich grundsätzlich zu bezweifeln.
    Die Fragen in diesem Zeitraum drehten sich wohl ohnehin eher das Überleben, als Werterhalt von Vermögen?


    Ich kann dir diese Frage nicht beantworten, da ich die Zeit nicht persönlich erlebt habe.
    Wenn du den Schwerpunkt auf Krieg und die frühen 1990er in Jugoslawien legst, wäre die Antwort sehr einfach:
    D-Mark! und nichts anderes..

    Unsinn!
    In D war 1946/'47 die alte RM als Zahlungsmittel definiert... zum Einkaufen/um Geschäfte zu machen hast Du aber Zigaretten oder Nylons gebraucht...


    In Argentinen war auch mal der US-Dollar gefragter als die offizielle Landeswährung...

    Stimmt, ist Unsinn! [smilie_blume]


    Denn das, was als Zahlungsmittel in der Praxis verwendet wird, hat nichts mit dem staatlich vorgeschriebenen Zahlungsmittel zu tun.


    Aber versuch doch mal mit Fremdwährungen, Edelmetallen, Aktien, etc. in Deutschland deine Steuern beim Finanzamt zu bezahlen. Dann wirst sicher von Staatwegen über zulässige/gültige Zahlungsmittel aufgeklärt.