Beiträge von pterinoch

    Jeder der die offizielle Geschichtsschreibung in Frage stellt, ist nach kurzer Recherche nicht ernst zu nehmen. Was hast Du denn gedacht?


    Schon mal überlegt, warum die - nur verteidigen wollenden Russen - in ihren defensiven Stellungen so massiv überrannt wurden? Man war eben nicht auf Defensive eingerichtet. Warum bei den geschlagenen Einheiten ausschließlich Kartenmaterial für westliche Gebiete gefunden wurde, nicht aber für eigene Rückzugsräume, was dazu führte, dass die Divisionen sich im eigenen Land verirrt haben?

    Nur weil einer eine der offiziellen Darstellung widersprechende Meinung hat, muss das nicht im Folgeschluß heißen, dass er Recht hat. Es wird von offzieller Seite natürlich viel gelogen und vertuscht, aber sicherlich ist nicht ALLES IMMER falsch.


    Ich kenne mich mit dem Thema Stalin leidlich aus (habe drei Biographien gelesen). Die Quellenangaben waren bei zwei davon sehr umfangreich. Ich kann natürlich nicht jede einzelne nachprüfen, aber im Gesamtbild (gerade auch im bezeugten Verhalten Stalins vor und kurz nach dem Angriff) sowie im Hinblick auf die mutwillige extreme Schwächung seines Offizierskoprs ist die Präventivkriegsthese im Hinblick auf einen kurz- oder mittelfristig bevorstehenden Angriff der Sowjetunion auf Deutschland für mich nicht nachvollziehbar.


    Damit ziehe ich mich wieder aus diesem Thema zurück. Wird mir hier zu schnell persönlich und unsachlich.


    Trotzdem kurze Bitte noch für mich und auch für andere Interessierte am Thema: Wo kann man das mit dem Kartenmaterial seriös nachlesen? Würde mich schon interessieren. Danke.

    Das ist auf jeden Fall die richtige Grundlage für eine konsequente Meinung.

    Dann liest Du jetzt mein Statement noch einmal und wirst erkennen, dass dieses weit von einer konsequenten Meinung oder einem abschließenden Urteil entfernt ist.

    Kurze Recherche ergab, das Suworow wohl eher nicht ernstzunehmen ist. Vor allem gibt er wohl sehr wenig bis keine Quellen an. Kann nicht abschließend über ihn urteilen, da ich seine Werke nicht kenne, aber s.o.

    Ich spekuliere auch mal wild:


    Ich denke nicht, dass Stalin kurz- mittelfristig einen Angrif auf Deutschland geplant hatte. Er war mit der innenpolitischen Konsolidierung beschäftigt (zumindest meinte er, dass er das sein müsste). Der unglaublich dumme - und nur durch Stalins Paranoia getriebene - Aderlaß bei der Roten Armee zeigt das sehr deutlich. Eine ungeheuerliche und völlig unnötige militärische Schwächung war die Folge.
    Es ist belegt, dass Stalin die Meldungen vom deutschen Überfall erst gar nicht glauben konnte. Er befahlt sogar die Hinrichtung eines kommunistisch gesinnten deutschen Soldaten (die aber dann nicht erfolgte), der über einen Fluss schwamm, um die Rote Armee vor dem bevorstehenden deutschen Angriff zu warnen. Da standen Wehrmacht und SS schon in den Bereitstellungsräumen an der Grenze und es waren nur noch Stunden bis sie losschlugen. Selbst als deutsche Bomber bereits sowjetische Städte bombardierten, hielt er das immer noch für eine Provokation des deutschen Militärs und gab explizit nicht Hitler die Schuld.


    Zudem war Stalin keiner, dessen ideologisches Ziel im Export der roten Revolution bestand. Er wollte den "Kommunismus" zunächst im eigenen Land etablieren.


    Die SU hatte sich bis dahin eigentlich wenig expansiv gezeigt. Selbst der sowjetische Polenfeldzug 1939 hatte eigentlich primär das Ziel, die durch Polen zuvor eroberten Gebiete wiederzuerlangen.


    Dass Stalin durchaus rational und pragmatisch handeln konnte, zeigt ja gerade der Vertrag mit Deutschland (inkl. Zusatzverträgen), den er mit einem Land abschloß, dass ihm eigentlich extrem feindlich gesinnt war. Wäre Hitler nicht von Anfang an verbal so dermaßen agressiv gegen den sog. Bolschewismus vorgegangen, hätte sich da auf Basis der Zusammenarbeit der 20er Jahre durchaus was entwickeln können. Russische Bodenschätze und deutsche Technologie wären schon ein mächtiges Schwert gewesen.


    Egal, ich bin froh, das es nicht so kam. Ein "Fatherland"-Szenario mit einem Europa unter deutscher Knute und ewigen Krieg wäre dann sehr wahrscheinlich gewesen.

    Hat jemand Kontakte zu den Leuten von goldseiten.de? Wäre mal 'ne schöne Sache, wenn die Charts auch in Prozent angegeben wären. So was wie +23,30 $ oder -2,50 $ ist immer relativ wenig aussagekräftig, weil der Bezugspunkt fehlt.



    Ich vermute, dass die meisten Leute hier in Prozenten denken und keine Lust haben, jedes Mal den Taschenrechner rauszuholen und die Veränderung selber zu berechnen.




    Hi @Lexus,


    habe ich schon richtig verstanden. Fand nur die von Dir genannten potentiellen Katastrophenfälle als Minen-Neuling sehr interessant und habe mich deshalb mal in Bezug auf EQX damit beschäftigt. Heraus kam oben stehende Fingerübung, bei der ich mich über eine Bewertung durch die hier zahlreich anwesenden Profis sehr gefreut hätte, aber die hat bisher keiner leisten wollen. Aber muss natürlich auch keiner machen, logisch.


    Goldkense: Warum hast Du deinen Post gelöscht? Hätte gerne noch darauf geantwortet, zumal er eine äußerst interessante Sicht aus einer Metaebene heraus darstellte.

    Ich hätte ja so übers Jahr verteilt gerne einen 45%-Depotanteil von EQX gehabt... :rolleyes:


    Alles in allem hast du natürlich recht, dass eine so hohe Einzelposition gefährlich sein kann. Die Risiken verteilen sich bei EQX dahingehend aber schon sehr, denn die insgesamt sechs Minen sind räumlich schon sehr gut verteilt.


    Zu den angesprochenen Risiken:


    Wassereinbruch - Kann passieren, ist aber dann ein singuläres Ereignis in einer einzelnen Mine. Ich habe -wie gesagt- keine weitere Ahnung von Minen, aber da es sich vorrang um Tagebau handelt, sagt mir mein Verstand, dass dies, zumindest bei dieser Form des Abbaus, eher ein nachrangiges Problem ist und eher normales Tagesgeschäft als katastrophales Ereignis.


    Felssturz - Siehe oben. Im Tagebau wohl auch eher ein geringes Problem.


    Erdbeben - Tektonisch ist ein Teil der Gebiete sicherlich bedenklich. Mexiko und Kalifornien auf jeden Fall. Die brasilianischen Minen kann ich da nicht einschätzen. Mag das jetzt auch nicht extra recherchieren und kenne auch keine Erdbebenmeldungen aus BRA. Soweit da eine Gefahr besteht, ist das auch wieder eine Einzelrisiko, da sich die brasilianschen EQX-Minen wohl räumlich (! - selber prüfen, bitte -!) in diesem riesigen Land weit auseinander befinden.


    Enteignung - No way! USA, Mexiko, Brasilien. Da steppt der Kapitalisten-Bär und zwei dieser drei Länder können sich eine Kappung des Kapitalzuflusses ganz sicher nicht leisten.


    Jedes entsprechende Ereignis hätte bei Eintritt in einer der Minen selbstverständlich eine sofortige Wirkung auf den Kurs. Aber schauen wir uns doch mal die einzelnen Projekte an, die bereits produktiv sind:


    Mine Location | Production in 2020 | Reserves
    Los Filos Mexico | 170k-190k oz | 4.400k oz
    Aurizona NE Brazil | 115k-125k oz | 985 koz
    Mesquite California/USA | 120k-130k oz | 584 koz
    RDM SE Brazil | 50k-55k oz | 800k oz
    Fazenda NE Brazil | 55k-60k oz | 300k oz
    Pilar CenterWstrnBrzl | 25k-30k oz | 300k oz


    (Habe das nicht so drauf mit der Formatierung, aber man sieht sicherlich, was gemeint ist.)


    Dazu kommen noch viele Millionen Unzen in den Sternen, also irgendwelche zu erwartetenden weiteren Vorkommen, die aber bisher nicht sicher sind. Genaugenommen also erstmal nix.


    Alle Minen sind Tagebaue, bis auf Pilar und teilweise Los Filos. Sehe ich als Vorteil aufgrund der tektonischen Risiken.


    ...


    BTW: Bin totaler Noob bezüglich Minen. Macht der Sermon da oben überhaupt Sinn? Waren jetzt nur mal meine Überlegungen bzgl. EQX, von daher wären qualifizierte Rückmeldungen sehr willkommen.

    Na, ging dann mal wohl völlig schief. Im allgemeinen Abwärtstrend aktuell bei 12,21 CAD (TSX).


    Bin kein Minenexperte (sondern sogar weit davon entfernt*), aber Edelmetalle haben es mir schon angetan und ich glaube an eine wichtige Rolle dieser in den nächsten Jahren. Es weist alles darauf hin, aber die Zeiten sind auch so verrückt, dass man eigentlich von gar nix mehr ausgehen kann. Gold Anfang 2022 auf 5.000 USD kann ebenso gut sein wie Gold auf 800 USD zum gleichen Zeitpunkt. Verrückte Zeiten mit vielen "verrückten" (in Nahbetrachtung wohl eher sehr bewussten) Akteuren. *seufz*


    Mit EQX habe ich nach 20 Jahren mal wieder eine Mine angefasst. War davor nur auf niedrigem Niveau physisch unterwegs. Ich muss sagen, es macht auch wieder Spass in diesen Zeiten, auch wenn die Volatilität gelegentlich Zuckungen Richtung Herzmedikament verursacht. Ist schon krass, wie die Marktkräfte hier wirken. Ein ETF wäre gesundheitlich sicherlich besser, aber das heißt ja auch nix für die Zukunft.



    * Habe mich damals (ca. 2000) in die Ovova-Geschichte reinziehen lassen. Der Mist gammelt seither in meinem Depot rum und erinnert mich täglich daran, dass man durchaus ganz leicht 9/10 seines Geldes auf den Müll werfen kann.
    War erst eine Exploring-Geschichte in Russland mit ausssichtsreichen Gehalten. Heute würde da keiner mehr drauf reinfallen bzw. nur mit extremen Risiko-Abschlägen investieren, aber zu diesem Zeitpunkt sind da viele Neue-Markt-Gewinnler (wie ich) drauf eingestiegen. War bitteres Lehrgeld.
    Inzwischen haben die umfirmiert zu Ovoca Bio und sind nun beteiligt an einem russischen Unternehmen, das so eine Art "Viagra für Frauen" erforscht und marktreif machen will. Das Geld habe ich sowieso abgeschrieben. Von daher lasse ich mich mal überraschen.
    Sorry für den langen Exkurs.

    Swiss National bank investments in gold and silver mining stocks


    Daraus EQX-relevant:


    On the Gold side of the ledger, Equinox Gold was a new addition to the investment portfolio as they added 290,528 shares. Kirkland Lake Gold was the biggest percentage change addition increasing shares by 613,657 to 2,145,062, an increase of 40% QoQ, from 1,531,405 prior.


    Erklärt wohl die knapp 12% (FRA) bisher in Deutschland. Bin gespannt, was die Kanadier später draus machen.


    Der Laden macht gerade echt Freude.

    Keine Frage, der Umgangston ist angenehm für ein Forum. Schätze ich ja auch sehr. Ebenso schätze ich, dass mein Beitrag oben überhaupt freigeschaltet wurde, obwohl er gelinde Kritik an der Moderation beinhaltete. Das ist nicht Standard.


    Ich belasse es mal dabei, möchte aber meine Frage an die Forumseigner/Mods noch einmal stellen: Ab wie vielen Beiträgen erfolgt keine Moderation mehr? Iwie geht das nirgends hervor.


    Für die Bücher: Timestamp dieses Kommentars ist 2020/05/29 00:07. :)


    Nachtrag: Offensichtlich die Ziellinie erreicht. Kein Moderations-Vermerk mehr bei obigem Kommentar. Merci. :)

    Hallo,


    ich habe keine Info gefunden, ab wann die Beiträge neuer Mitglieder nicht mehr moderiert werden. Ich habe jetzt eine Handvoll Beiträge geschrieben, die wohl nicht komplett daneben waren, denn es gab Zustimmung bestehender Mitglieder. Aber immer gab es das "Problem", dass sie erst nach einer Sichtung durch das Moderatoren-Team freigeschaltet wurden. Volles Verständnis dafür! Aber ich kann nirgendwo Regularien finden, ab wann dieser Schutzmechanismus nicht mehr eingesetzt wird.


    Ich war schon in den 2000ern mal im Forum aktiv, aber habe keine Erinnerung mehr, welchen Namen und welche Email ich damals benutzt habe. Von daher -> Status: Neuling mit potentiell dummen Absichten. Klar.


    Aber es ist halt a bissle lästig, wenn man einen Beitrag abliefert und bis zu dessen Freischaltung fünf neue Posts erscheinen und dann iwie der Bezug verloren geht.


    Von daher zwei Fragen:


    1. Ist die automatische Freischaltung von der Zahl der Posts abhängig?
    Fände ich dumm, denn dann spamt sich jeder daran Interessierte mit Bullshit hoch.


    2. Ist die automatische Freischaltung dann doch an irgendein anderes Kriterium gebunden?
    Diese Plus-Mitgliedschaft verstehe ich dahingehend nicht ganz. Der Betrieb eines Forums kostet Geld, ganz klar. Aber gerade in einem so sensiblen Bereich ist Anonymität doch ... literally ... Gold! Und dann bietet man noch an, dass die Summe sowohl unerheblich ist, als auch zurücküberwiesen werden kann. Eine Bankverbindung und entsprechende Geldbewegungen sind aber nun nicht gerade anonym, sondern eigentlich das Gegenteil davon.
    Ich bin in mehren Foren (Sport, Politik...) aktiv und es findet sich immer ein Weg, um eine weitgehend anonyme Spende zu tätigen, z.B. per Paysafecard. Am jeweiligen Forum interessierte Menschen sind da meiner Erfahrung nach auch niemals geizig und nen 10er für eine entsprechende Karte an der Aldi-Kasse kann sich hier sicherlich jeder leisten.
    Aber möglicherweise erschließt sich mit der Hintergrund der Plus-Mitgliedschaft auch nicht ganz. :hae:


    Zu guter Letzt: Würde mich über eine ab sofort nicht-vorabmoderierte Freischaltung meiner Beiträge sehr freuen. Ich verspreche auch, ein konstruktiver Teilnehmer zu sein, denn alles andere nutzt mir ja auch eher wenig. Da greifen die Mechanismen der Marktwirtschaft auch in dieser eher abseitigen Welt sehr stark - wer Müll schreibt, ist weg vom Fenster :rolleyes: .

    Also mir kommt das nach einem Unternehmen in einem sehr frühen Stadium vor. Vielleicht entsprachen die Ergebnisse der wohl kürzlich durchgeführten und jetzt veröffentlichten Prospektionen nicht den Erwartungen der Investoren.


    Hat der Laden auch aktive Minen?

    Wer will den solche Leichen saufen!!!!


    Es gibt keinen guten Wein....ich sag mal älter als 25 Jahre.....das Geschwafel darüber erstaunt mich immer wieder.

    Mich auch, aber ich bin auch ein primitiver Proll, dem ein leckerer Aldi-Wein reicht und dessen Ziel beim Weinkonsum ein angenehmer Zustand ist*. Aber mit besagtem Rothschild-Wein ist es doch letztlich wie mit Bitcoin oder Gold - es wird der Sache ein Wert beigemessen und ein Preis festgelegt und damit ist die Werthaltigkeit da.


    Wir wissen alle, dass Gold sachlich betrachtet nicht viel Wert ist. Trotzdem läuft diese Sache seit -wasweissichwievielen- tausenden Jahren sehr zuverlässig.


    * Pink Floyd - Comfortably Numb

    Zur Vermeidung von "Müll" erlauben wir uns derzeit eine Sichtung der Beiträge im Vorfeld der Veröffentlichung. +Mitglieder haben direkte Freigabe.


    Ok, nachvollziehbar. Aber aber auch blöd, wenn man auf ein aktuelles Thema zeitnah reagieren möchte. Von daher alles weitere Stand 23:15h MET. (Und so wichtig ist mein Sermon dann letztlich auch ned :) )


    ---


    Zum Thema Equinox: Zur Zeit (23:06h MET / 17:06h GMT-4) gibt es keine auffälligen Kursbewegungen.


    Minen sind ja eigentlich gut gelaufen. EQX auch leicht im Plus, aber ich weiß nicht so recht. In Brasilien gibt es einige politische Verwerfungen und ich denke, dass die schlechte Performance von EQX dem u.a. auch geschuldet ist.


    Von der Website:


    The Company has also evaluated supply chain and other risks at each operation and implemented business continuity protocols so the mines can operate as effectively as possible. The Company’s operations have experienced limited disruption to date, with the exception of the Company’s Los Filos mine in Mexico at which mining and development activities were suspended at the beginning of April in compliance with a Mexico Federal Government order requiring the temporary suspension of all non-essential businesses. On May 14th the Mexico Federal Government declared mining an essential activity and allowed for the restart of operations on June 1st. The Company is preparing to safely resume operations.


    Also, hoffen wir mal, dass es ab Anfang Juni unternehmensweit weitergeht. Ich bin weiter drin, denn diesen Corona-Mist haben auch die meisten anderen an der Backe.

    Kommentar:Nachdem schon die ABM AMRO Bank nach 106 Jahren ihren Metallbereich aufgibt, nun auch die Scotiabank.
    Endlich bekommen die Papierzocker kalte Füße! Denn wenn im (sehr wahrscheinlichen) Fall ein Crash der Comex (Stichwort physische Auslieferung) bevorsteht, dürften die Goldpreise tatsächlich durch die Decke gehen. In dem Fall wären beide genannten Banken blitzartig Konkurs, weil sie natürlich nichts physisch hinterlegt haben, sondern nur Nullen im und vorm Computer schieben.
    Gut für Gold, die Zeichen stehen auf Rakete !


    Ok, da wir uns ja im Bereich eines Jahrhunderts bewegen, wäre eine belastbare Einschätzung doch hilfreich. Klar, Du bist hier eine Senior-Kommentator und genießt Respekt. Aber warum, verdammt noch mal, soll der Markt nach gefühlt hunderten Versuchen denn jetzt auf einmal wegen eines singulären Ereignisses (das ist es ja nicht einmal wirklich) "durch die Decke" gehen?


    Ich würde das ja auch sehr egoistischen Gründen auch sehr begrüßen, aber letzten Endes warten wir seit zwei Dekaden auf den großen Knall. Aber da gab's nix! Klar, unsere Investments in EM's haben klar an Wert gewonnen. Aber das Warten auf den großen Knall hat uns auch daran gehindert, in wirklich aussichtsreiche Dinge wie - ganz profan - Indexfonds zu investieren.


    Ich lese in diesem Forum schon seit Jahren und bin eigentlich grundsätzlich einer dieser "Gold-Bugs". Gold ist irgendwie meine Nemesis, aber ich kann mir auch keine bessere Absicherung meiner bescheidenen Mittel als über Gold vorstellen. Mein Vater - selig - hat mir einen 20-Dollar-Liberty überlassen. Das wird die letzte Münze sein, die ich jemals verkaufen werde, wenn dies denn jemals notwendig werden sollte, um meine kleine Familie (vielleicht) über den Berg und in eine neue Zeit zu bringen.


    Egal, klingt schon wieder so nach Prepper-Fantasien. Alles in allem läuft es doch gut. Ich habe nie ein gutes Händchen bei Aktien gehabt, aber im Moment laufen die Minen wirklich prima. Und nach einem weiteren Durchlesen des Solarius-Kommentars macht das - vor allem im Kontext meines Promille-Spiegels - auch alles Sinn.


    Sorry for Spamming. :)

    Leider kenne ich mich in Brasilien mal so gar nicht aus, wie steht es da mit der politischen Stabilität bzw Sicherheit bzgl Investments? Vergleichbar mit Mexiko oder eher besser?

    Bin selbst in Equinox drin, daher interessiert mich das auch.


    Brasilien als Staat ist sicherlich stabil. Dieser Protofaschist Bolsonaro dürfte eher wirtschaftsliberal sein. Ich gehe zumidest davon aus, dass die grossen Unternehmen hinter ihm stehen, da er viele substantielle Dinge der Ökonomie unterordnet.


    Da Brasilien auf Investitionen von ausserhalb stark angewiesen ist, besteht sicherlich erst einmal keine Gefahr, dass rote Revoluzzer hier auf Venezuela machen. Aber Bolosonaro wackelt auch ein bisschen und man weiss nie, was eventuell nachkommt.


    Aber alles in allem ein sicheres Umfeld für Investments. Klar: IMHO.