Beiträge von pterinoch

    ich erlebte 80 / 81 nur mit Telephon und Fernschreiber diese Zeiten

    Wow. Vielleicht hast du ja mal in einer ruhigen Stunde mal Lust, darüber etwas mehr darüber zu schreiben. So a bissle "Opa erzählt vom Krieg", wobei ich das absolut nicht despektierlich meine. Es ist ja nur so, dass selbst die heutigen Mittvierziger den Handel nur online kennen. Mit Fax/Telefon und der damit einhergehenden Informationslage könnte heute keiner mehr umgehen.


    Bei mir, da war ich noch in meinen Zwanzigern, ging es mit der reinen Gier los. Viel Geld hatte ich nicht, aber alle profitierten irgendwie vom Neuemissionen am Neuen Markt und das wollte ich auch. Hat auch funktioniert. Habe übermäßig Zuteilungen bekommen (kennt hier noch einer net.ipo und die Klickorgien?). In Summe aber aufgrund Gier auch einen Großteil wieder verjubelt.


    Wurscht. Off-Topic. Patrona, schreib mal was, wie es damals ablief! [smilie_blume]

    Ich versuche mich mal an einem kleinen Projekt.


    Fast täglich trägt ein User hier im Forum eine absolut treffende und vielleicht dazu noch dazu witzige und im allerbesten Falle zusätzlich geistreiche Äußerung zum aktuellen oder generellen Geschehen an den Märkten, in der Politk oder whatever bei.


    Wie es aber nun mal im Wesen eines Forum liegt, wird ein solcher Post schnell vergessen. Es gibt ein paar Likes, einige Zitate, aber dann ist das schnell weg.


    Ich rege hiermit an, solcherart Bonmots zusammen mit ihrem Bezug in einem eigenen Thread zu sammeln; einfach, damit sie nicht verloren gehen. Den Einsteigerbereich habe ich deshalb dafür gewählt, weil er mir als Nicht-Mitglied ohne Zugriff auf diverse Froumsbereiche als das am besten geeignete Terrain erscheint.


    Ich gehe mal mit zwei Zitaten voraus.


    Ich sagte es zu einer anderen Gelegenheit schon mal: Wie das Warten auf's Christkind.


    Tipp: Nebenher auf Youtube alte Harald-Schmidt-Folgen sehen/hören. Alles von Folge 1000 bis 1100 ist pures Gold. Das andere noch noch mindestens 995er. Es ist kaum zu glauben, wie frisch das Zeug noch 20 Jahre später ist.

    Thema Heizöl:


    Habe es mir gerade einmal über eine der diversen Preisvergleichsseiten ausrechnen lassen: Eine Vollbefüllung meiner Heizölbehälter (4500 Liter) kostet mich aktuell ziemlich genau einen Krügerrand.


    Wir leben in wahnsinnigen Zeiten. Rund 31 Gramm Metall als Gegenwert für 4.500 Liter aus der Erde gepresstes, verschifftes, raffiniertes und dann noch kleinteiliger verteiltes Heizöl, das ganz am Schluss noch einmal per Einzellieferung bei mir landet. Wow! Das macht mir die Dimensionen des gegenwärtig ablaufenden Geschehens noch einmal viel klarer.


    Nähme ich meinen ersten jemals gekauften Krügerrand nach dem first-in-first-out-Prinzip dafür her, hätte mich eine Vollbetankung - ausreichend für ca. 15-16 und maximal 18 Monate - (meine Heizung macht da verbrauchstechnisch keine Gefangenen und ich habe nix isoliert im EFH) keine 500 Euro gekostet. Klar, Inflation und so. Trotzdem beeindruckend. Zum Glück habe ich nicht in Heizöl, sondern in Gold investiert. :thumbup:

    Manno Leute, der Foxl-Fuchs ist wahrscheinlich der Mega-Loser und beschäftigt hier im Forum alle mit absolut sinnfreien Fragen ....
    Lasst ihn ins nächste Forum gehen - hier nimmt ihn, incl Zweitaccounts, keiner mehr Ernst....


    Das Nicht-mehr-Ernst-nehmen von Gegenstimmen und die Unterstellung von Mehrfachaccounts kann aber auch ein deutlicher Hinweis auf eine Filter-Bubble sein. Und ich fürchte ein wesentlicherTeil (qualitativ, nicht quantitaiv) dieses Forums lebt bereits darin.


    Bitte lasst Stimmen wie foxl60 ihren Raum! Für die Forums-Hygiene (es fiel mir kein passenderes Wort ein) ist das vorteilhaft.

    Stimmt. Gibt's da schon eine psychiatrische Kategorisierung für? Kollektives Stockholm-Syndrom, na so ähnlich ?

    Kollektives Stockholm-Syndrom trifft es wahrscheinlich ganz gut, aber diese Diagnose trifft sicherlich nicht für das "Volk" zu, sondern auf die gottverfluchte Bande der Transantlantiker.


    Die jammern jetzt in unserem Namen rum. Ohne Mandat; oder letztlich doch mit diesem. Denn gewählt wurden dieses pflichtvergessenen Verbrecher ja vom deutschen Volk.


    Das ist alles so schlimm, das es mich langsam krank macht. Ich möchte und werde diese Spacken von der AfD nicht wählen, aber langsam sorgt diese erniedrigende Unterwürfigkeit dafür, dass es gar nix mehr gibt, dem man seine Stimme geben kann. Nur noch Satrappen und andersweitig abhängige Personen bewegen sich gegenwärtig in der deutschen Politik. Es ein Schande.


    Ich bin für eine enge Beziehung zu den USA. Aber deren Truppen müssen trotzdem komplett raus aus Deutschland. Vor allem inklusive der verfluchten Atomwaffen, die unser Land zum Ziel eines Nuklearkriegs machen. Und weg mit Ramstein - DIE Terrorzelle schlechthin.


    Geht bitte als Freunde - wie 1994 die Russen.


    Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Gold neigt zur perfekten Blase. Sein Preis steigt genau so lange, wie die Anleger glauben, dass sein Preis steigt.

    Hahaha! Der Papst ist übrigens katholisch, liebe Autorin.


    Zur Person:
    Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat an der FU Berlin Geschichte und Philosophie studiert. Ihr neuestes Buch ist gerade erschienen: "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind"


    Das hole ich mir mal als Abendlektüre.

    Interessant. Wusste ich nicht, dass die Umrechnung von den Börsen gemacht wird und nicht von der "Heimatbank". Habe ich bisher auch nicht wirklich drüber nachgedacht, sondern das war eher so eine im Raume stehende Ahnung, dass die Umrechnung schon irgendwie korrekt läuft.


    Man lernt nie aus. Gerade hier im GS-Forum. Was für ein wertvolles Medium!

    Die meisten meiner Aktien werden an den Börsen Kanadas in kanadischen Dollar gehandelt. Der CAD entwickelt sich meist analog zum USD.


    Seht ihr darin perspektivisch eher Chance oder Risiko, wenn ich die Gutschriften aus Aktienverkäufen vom Broker dann wieder in Euro erhalte? Rein rechnerisch eher ein zusätzlicher Devisen-Umrechnungs-Gewinn, oder?

    Naja, wenn du weniger EUR für Deine CAD bekommst (was ja das gegenwärtige Szenario ist, wenn ich Deiner Prämisse des gleichlaufenden USD/CAD folge), dann ist das eher ein Verlustgeschäft. Besser wäre es, der CAD ist stark zum Zeitpunkt des Verkaufs, denn dann gibt es mehr Euronen.


    Aber da in diesem Falle der Goldpreis wahrscheinlich nicht so hoch wäre, wenn der USD nicht so fatal abgefallen wäre in den letzten Tagen (zumindest ist das ja nach der reinen Lehre so), ist das reichlich hypothetisch. Einen Tod muss man da halt sterben. Sieh das Währungsrisiko einfach nur als zusätzliche Würze in der ganzen Suppe. Mach ich auch so.

    Hm, bei mir zieht der Broker die Steuern einfach automatisch ab. Vermutlich weil ich Ösi bin

    Ohne Freistellungsauftrag oder bei überschrittenem Freibetrag ist das Teil des Jobs eines inländischen Brokers. Weiss jetzt nicht, wie Du das mit Ösi meinst. Lebst Du in D oder A? Ist aber auch Wurscht. Investiere 15 Minuten in Wikipedia und Google und Du bist fit zum Thema deutsche Abgeltungssteuer. Wie das in A läuft, weiss ich leider nicht.

    "In 1792 #gold was $19.39 per ounce. By the time the Federal Reserve Act was passed 121 years later in 1913 the price of gold had risen to $20.67. Today the price closed above $1,900. It took the Fed 107 years to destroy 99% of the dollar’s value. The last 1% will be the killer!"

    Das ist faszinierend. So es denn auch stimmt.


    Aber die Lebensqualität hat seit 1913 - und erst recht seit 1792 - doch erheblich zugenommen und das gehört eingepreist. Ich bin kein Volkswirtschaftler, aber die reine Betrachtung des Preises eines singulären Produktes - und sei es auch DER verfügbare Wertmaßstab schlechthin - hat doch sicherlich wenig Aussagekraft über diesen großen Zeitraum.


    Im übrigen bezweifle ich 19,39 USD/oz im Jahre 1792 sehr stark, aber lasse mich gerne belehren.