nein, es hat jetzt ein anderer...
DAS würde mich wirklich mal interessieren, ob es dann wirklich immer ein anderer hat. Bin kein Volkswirtschaftler und erst recht kein Mathematiker, aber diesen griffigen Spruch kann sogar das investmentfreudige Klischee-Milchmädchen brav unfallfrei aufsagen. Aber hat er Substanz? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Wenn Werte kaputt sind, dann sind sie es für alle Anteilseigner. Als Beispiel diese Zahlungsbude, die gerade implodiert ist - wer da bei über 100 EUR eingestiegen ist, hat doch mehr verloren, als irgendwelche Geier dann bei 3-5 EUR noch einsammeln konnten. Andererseits sind da sicherlich Leute bei 50 EUR ausgestiegen und in der Endbilanz geht das tatsächlich auf Nul-Null raus. Wie gesagt, diese Überlegungen übersteigen meine bescheidenen Fähigkeiten und ich lasse mich da gerne belehren.
Konkret gefragt: Ist es immer eine am Ende ausgeglichene Bilanz zwischen allen Shareholdern?
Trivial gefragt: Hat das verlorene Geld am Schluss immer ein anderer (was CEOs außerhalb der Aktionäre inkludiert) oder kann da auch etwas verloren gehen?
Ganz einfach gefragt: Ist dieser -durchaus für viele relevante- Spruch eigentlich nur Bullshit, der eigenes Versagen kompensieren hilft?