Ich sortiere das mal etwas um, damit ich entsprechend der beiden Themenblöcke antworten kann. Der originale Wortlaut ist ja durch den Beitrag darüber nachvollziehbar.
Zitat von Lupus
Und -im Übrigen - wer das Wort Neger als Schimpfwort versteht oder ausgibt, ist ein wirklicher Rassist. Denn es ist nichts anderes als eine Beschreibung des Aussehens, genau wie Blonder, Dicker, Blauäugiger oder Weißer. Wer das aus ideologischen Gründen verzerren will und sich anmaßt, über die Sprache vor allem der anderen zu bestimmen, weil er insgeheim davon überzeugt ist, das diese Schwarzen minderwertig sind (denn warum sonst sollte es ein Schimpfwort sein?), der ist entweder ungebildet oder unehrlich. Im Deutschen gibt es keinen "Nigger".
Dieses Wort (also Neger, nicht Nigger!) fällt hier regelmäßig und eigentlich immer in einem negativen Zusammenhang.
Dein Versuch, hier die Vorzeichen so dermaßen billig umzukehren, ist schon ein bisschen anspruchslos.
Ich bin jetzt der Rassist, weil ich darauf verweise, dass "Neger" als Schimpfwort oder zumindest tendenziell abwertende Bezeichnung verwendet wird? Bitte mal mit Pejorisierung beschäftigen. Dieses ist diesem Wort exakt so geschehen und das ist keine linksgrünversiffte Gesinnungsscheiße, sondern harte Linguistik,
Ansonsten würde ich das gerne beenden. Solche (nicht-einmal-)Tricks aus der rhetorischen Mottenkiste sollte niemand nötig haben, der in der Lage ist, auf Deinem Niveau Texte zu verfassen.
Zitat von Lupus
Genau darauf beziehe ich mich.
[...]
Und wer eine ihm persönlich völlig unbekannte Person, die er offenbar nur aus verzerrten Schilderungen der Feinde glaubt zu kennen, als "Wichser" und "Vogel" bezeichnet, ist aus dem Kindesalter noch nicht raus.
Ich gebe Dir recht, dass ich mit dem Wort "Wichser" zwei Niveau-Etagen zu tief gegriffen habe. Das kann man sicherlich eleganter umschreiben.
Persönlich völlig unbekannt sind mir übrigens viele Personen und trotzdem kenne ich sie als Person des öffentlichen Lebens aufgrund Ihrer Handlungen und Aussagen und bilde mir dahingehend meine Meinung. Oder bist du der Ansicht, dass jeder, der hier Merkel als Ferkel bezeichnet, ihr schon mal begegnet ist oder sie sogar persönlich kennt? Ganz sicher nicht. (Disclaimer zur Vorbeugung: Ich halte NICHTS von A. Merkel).
Zitat von Lupus
Trump liefert gute Arbeit ab. Seine Form der Selbstdarstellung ist typisch amerikanisch und seine Twitter - Nutzung (von der ich nicht einmal annehme, das er da wirklich alles selber tippt) dem Publikum dort angemessen.
Ich glaube nicht, dass er gute Arbeit leistet. Weder für sein Land (was ja seine eigentliche Aufgabe wäre) noch für die Welt (die ihm ja auch nicht komplett am Arsch vorbeigehen sollte). Wenn er Deiner Ansicht nach nicht einmal den teilweise äußerst kontroversen Twitter-Kram selber schreibt, dann wird es aber schon ganz schön dünn. Aber, klar, "dem Publikum dort angemessen" -> Panem and circenses. Tolle Sache - darauf baut man sicher eine stabile Gesellschaft!
Worum es mir aber bei diesem Post eigentlich geht, sind Deine Negierungen meiner weiteren Argumente, warum dieser Präsident nicht gut ist und da argumentiere ich komplett aus deutscher und europäischer Sicht und zusätzlich noch der weltweiten, denn Trump bricht massiv mit fast allen Traditionen, die die Welt sich mühsam erarbeitet hat. Soweit Du dabei die Sichtweise eines amerikanischen Arbeiters einnehmen willst, liegst du immer noch falsch mit Pro-Trump, aber es kommt der Sache vielleicht ein kleines bisschen näher, aber dann auch nur temporär.
Voila, nur ein paar Auszüge:
Strafzölle für PKW aus D/Europa
Bruch des Atomabkommens mit dem Iran
massive Drohungen gegen alle irgendwie an Nord-Stream-2-Beteiligten (sogar gegen den Bürgermeister von Sassnitz)
durch die UN festgestellte Folter an Julian Assange (ging schon unter Obama los, ich weiß)
Wenn Du mehr brauchst, dann bitte Meldung an mich. Ich poste dann aber nur noch Links. Ist mir zuviel Sisyphus sonst.
Schlußfrage: Ist das jetzt wirklich echt Dein Held oder hast Du zumindest tatsächlich echte Sympathien für ihn?