Beiträge von Divinitatis

    Einen Schaden bei Diebstahl/Verlust musst man bei DHL u.a. wie folgt nachweisen:


    - Abgabe des voll und umfänglich ausgefüllten Vordruckes (dabei mit genauer Inhaltsangabe, Anzahl und Material, Handelsbezeichnung, Handels- und ggf.Materialwert, Aussehen)
    - Einreichung der VORAB getätigten Banküberweisung (über 500,00€ Wert führt unweigerlich zur Ablehnung jeglicher Erstattungsansprüche). Und Achtung: Paypal friends zählt nicht als Zahlung im rechtlichen Sinn

    Also sollte der private Käufer mehrere Überweisungen tätigen bei mehr als 500€? Würde bei 1-10oz Silbermünzen oder Deutscher Wald 1/8oz Goldmünzen wunderbar funktionieren.


    Relative Riskovariante wäre ansonsten ein großes Paket binden, Karton im Karton im Karton und den großen Karton mit irgendwelchem Mist auffüllen? So habe ich es hier im Forum gelesen. Große Pakete dürften grundsätzlich ja nie verschwinden? Ein kleiner Brief ist schnell "verlegt".

    Wie genau weise ich im Ernstfall denn nach welche Münzen sich im verlorenen Paket befanden zwecks Entschädigung? Habe mich bisher nie damit auseinandergesetzt. Hatte auch noch nie Probleme.


    Die Edelmetallhändler versenden bei einer 1000€ Bestellung auch nur per DHL mit Sendungsverfolgung. Wie läuft das denn da ab?

    Valoren II sind bei 500€ gedeckelt. Wenn mehr im Paket ist dann ist 0 versichert.Höherversicherung bringt garnix.
    Heißt also dass Du einen Halbunzer nicht versichert mit DHL und Konsorten versenden kannst.
    Nur mit speziellen Wertkurieren.

    Das heißt, der Halbunzer würde nicht bis 500€ ersetzt werden, sondern gar nicht?


    Gut zu wissen, wieder etwas gelernt.
    Also bei hohem Warenwert Intex nutzen und bei niedrigeren Werten einfach mehrere gute Pakete schnüren und hoffen dass sie ankommen. [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/grin.png]

    bis €500 pro Paket und pro Tag der Auslieferung beim Empfänger, wenn ich mich dunkel erinnere (DHL tracking).

    Dessen bin ich mir bewusst. Mir geht es eher, gerade im Wertbereich unter 1000€, um die unproblematischste und vorallem um die zuverlässlichste Versandmethode und zuverlässlichsten Paketdienst, also dass das Paket überhaupt ankommt. Zerstörtes oder verlorenes Paket bedeutet Ärger für Käufer und Verkäufer, Zeitaufwand, Schriftverkehr, im schlimmsten Fall Anwalt usw. Im Bekanntenkreis gab es häufiger Probleme mit Hermes. Deswegen meide ich die so gut wie es geht.


    Meine Pakete kommen immer versichert mit Sendungsverfolgung an. Wahrscheinlich ist das in Normalfall ausreichend. Ansonsten gäbe es ja auch noch Rückschein aber ob das Langfinger abhält?

    Eure Beiträge geben einem ja echt zu denken. Liegt es nur an der Coronazeit oder haben sich die Zustände dauerhaft so sehr verschlechtert? Da traut man sich ja gar nicht mehr irgendetwas zu versenden. Probleme hatte ich bisher noch nie, wohne allerdings auch in einem kleinen Dorf im Osten. Diverse Großstadtprobleme sind mir fremd, "Raketenwissenschaftler" und "Eventmanager" gibt es hier glücklicherweise keine. Die eigene Pakete landen dennoch in den großen Paketverteilzentren, also bleibt man von zerstörten und durchsuchten Paketen auch nicht verschont.


    Wie sicher ist denn der Versand per Einwurfeinschreiben? In der Vergangenheit versendete ich so immer meine Filme und Spiele. Passt immerhin in jeden Briefkasten und ist versichert. Münzen habe ich bisher noch nie versendet.


    Welche Möglichkeiten bieten sich denn noch an? Ist ein versichertes Paket mit Sendungsverfolgung nach der Coronazeit ausreichend?

    Existiert ein optischer Unterschied (Prägezeichen oder ähnliches) zwischen den regulären Kookaburra 1oz Münzen und den Kookaburra der 20 Jahre Jubiläums Edition? Einige Jahrgänge wurden selten geprägt und es ist ziemlich schwierig die heute noch zu finden.


    Befindet sich auf jeder Münze der Jubiläums Edition die Prägung "P20"?

    Wenn die Münzen keinerlei Verfärbungen aufweisen, dürfte doch auch einfaches Geschirrspülmittel mit warmen destilliertem Wasser ausreichen?
    Vielleicht übertreibe ich es auch etwas. :)


    Andererseits gibt es ungekapselte Münzen mit relativ niedriger Auflage und da kann man davon ausgehen, dass viele Händler die einfach mit den blanken Händen anfassen. Also ist es ja nicht völlig verkehrt.

    Ich habe noch Aceton aus dem Baumarkt zuhause. Das dürfte ausreichen. Wie lange sollte ich die Münzen einlegen? Weniger als 1 Minute? Ist ja nur Fett vom Finger. Anschließend mit Wasser abspülen oder ist das nicht notwendig?


    Silberfolie funktioniert nur gegen Milchflecken oder auch "gegen" Patina?

    Ich würde gerne einige Silbermünzen in Kapseln verpacken. Allerdings habe ich die eine oder andere mit den blanken Händen betatscht. Das dürfte auf Dauer bestimmt schon zu kleinen Problemchen führen. Reicht es denn aus, wenn ich die Münzen unter warmen Wasser abspüle und anschließend vorsichtig trockne oder sollte ich sie in reinen Alkohol einlegen?
    Natürlich will ich es nicht völlig übertreiben aber ich habe es eben gerne schön. Die Tubes werde ich wohl auch mit kleinen Alufolienkugeln befüllen.

    Klingt gut. Grundsätzlich müsste doch jede Silbermünze, abgesehen von Sammlerstücken mit hohem Aufschlag, mit anderen Metallen gefälscht sein, macht ja ansonsten keinen Sinn. Wäre wieder ein Argument für ein anständiges Messgerät.


    Weiß jemand von welchem Hersteller die originalen Münzkapseln sind?

    Huhu.


    Wie genau verhält es sich denn mit dem Gewicht der 1oz Kookaburra Münzen? Ich habe fast alle Jahrgänge von Moser (Biberach, kennt vielleicht der eine oder andere) und von Heubach Edelmetalle aus Nürnberg bezogen.


    Ich habe nicht alle überprüft, viele Münzen wiegen 31,4g bis sogar 31,8g. Optisch sehen alle gut aus.
    Da ich meine Sammlung im Allgemeinen ohnehin erweitern will werde ich mir doch ein Wirbelstrommessgerät oder ähnliches von Goldanalytix zulegen, damit ich wenigstens das Material aller Münzen überprüfen kann. Wenn es sich um reines Silber bzw. Gold handelt ist für mich alles in Ordnung.