Man sollte aber schon aufpassen, daß man Meldungen nicht nur deshalb glaubt, weil sie einem gefallen. Angenommen da sind Mikrorisse. ntv zitiert Spiegel. Beide für sorgfältigste Recherchen bekannt und über jeden Zweifel erhaben. Ich habe keine Lust da jetzt hinterherzurecherchieren, von daher ein Plausibilitätscheck.
Wie will der Spiegel beurteilen, wo da Risse sind und was sie für Folgen haben? Hat er Gutachter hingeschickt, um mal eben 2700 Strelas durchzuchecken? Wenn nein, woher will er Info haben? Darf ich raten: aus wohlinformierten Kreisen? Wenn man der Geschichte folgt, wären dann einem engst befreundeten Land, einem Fast-EU-Mitglied das dringendst Hilfe aus allerhöchster Not benötigt (war das nicht so?), absichtlich unbrauchbare Waffen geliefert worden. Die dann möglicherweise sogar gefährlich beim Abfeuern wären. Das kann man drehen und wenden wie man will, das gibt hinten und vorne keinen Sinn.
Außer es gibt aufkeimende Unruhe, weil erste Schlaumeier inzwischen überlegen, was die Russen wohl gemeint haben könnten mit der für diesen Fall angekündigten militärischen Sonderoperation. Dann meint man das aus der Welt zu schaffen, in dem man eine Zeitungsente hinterherschiebt. Das wäre ja noch blöder als blöd.
Entweder die Waffen wurden geliefert, dann ist das Kind schon im Brunnen. Oder es war ein Relotius und man versucht das jetzt zu einzufangen. Das wäre einfach nur lächerlich. Kann sich jeder raussuchen, was er will.