Brutalste Polizeigewalt am Wochenende in Berlin.
Wird immer extremer und das Ende der Fahnenstange ist sicher nicht erreicht. Einen Toten gab es schon, evtl. wird es demnächst heißen er hatte ein versagensbereites Herz. Es wäre nicht verwunderlich, wenn es demnächst weitere Tote gibt, auf beiden Seiten. Und das senkt dann natürlich die Hemmschwelle immer weiter. Ein Grund für mich, zu solchen Veranstaltungen nicht mehr hinzugehen. Sie bringen eh nichts, die Politaffen lachen sich doch kaputt.
Teilweise konnte man bisher die Ausfälle z.T. noch mit Frust erklären, weil die Goldstücke und die Linken müssen ja stets mit Samthandschuhen angefaßt werden. Aber was da am Wochenende lief hat jedes Maß überschritten. Das dürfte jetzt auch allen klar sein. Diejenigen, denen das too much ist, werden nicht mehr auf Demos gehen und diejenigen die noch hin gehen, weden mit allem rechnen und sich zunehmend auch so verhalten. Traurig aber wahr.
Auf der anderen Seite: diese "wir sind friedlich was seid ihr" Chöre und dieses Geheuchel "liebe Polizisten, wir finden euch alle so toll" finde ich spätestens seit Stuttgart21 völlig fehl am Platz. Ich spreche damit niemandem, der in der Polizei seinen Job ordentlich macht(e), ab, daß da ursprünglich gute Absichten und ein ehrenwertes Selbstbild dahintertanden. Aber inzwischen ist es an der Zeit, Farbe zu bekennen und notfalls muß man sich eben versetzen lassen oder den Job an den Nagel hängen.
Wer sich bei Szenen wie oben versündigt, riskiert jedenfalls genauso seine Pension, wie jemand der jetzt sagt bis hierhin und nicht weiter. Wobei letzterer die Chance hat, in absehbarer Zeit rehabilitiert zu werden und ersterer sich hinterher nicht wundern muß, wenn er als das behandelt wird, was er ist: als menschlicher Blindgänger (die angebrachte Bezeichnung wäre vermutlich strafbar, z.Zt. wenigstens noch).