Beiträge von txlfan

    Falls jemand geglaubt hat, das mit der Bratwurscht läßt sich nicht mehr toppen:

    Lotterie an Düsseldorfer Uni: Wer sich vollständig impfen lässt, kann 500 Euro gewinnen
    "Politik macht ein Angebot, wir sorgen für die Nachfrage." Um Studenten zur Corona-Impfung zu locken, veranstaltet ein externes Unternehmen in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eine "Impflotterie". Die Lehranstalt "begrüßt" dies, ethische und rechtliche Bedenken hat sie nicht.

    Die haben dort immerhin einen Fachbereich Pharmazie. Wie ein Fachbereich eindrucksvoller die eigene Unfähigkeit nachweisen, als durch solche Spielchen. Was kommt als nächstes? Man will es gar nicht wissen.

    Wenn ich ein böser "Imperator" wäre und China/Russland schädigen wollte - wie hätte ich das getan? Na in 4 Phasen:
    1) harmlosen Virus verbreiten
    2) Massenpanik
    3) Impfung (aber gegen Killervirus)
    4) Freisetzung Killervirus

    Also ich hab ja nix gegen VTen, auch nix gegen komplizierte, aber Deine geht für mich hinten und vorne nicht auf.


    Wieso denn der Umweg Panik-Impfung-Virus und das mit der Durchseztung hoher Impfquoten. Bei Erfolg würde sich doch kaum was ändern, nur daß ein paar Impfgegner krepieren, und das aber auch nur z.T., weil die puschen i.d.R. auch ihr Immunsystem.


    Was ich noch weniger nachvollziehen kann: wo wird da Rußland bzw. China geschadet? Angenommen es würde wirklich was in der Art laufen: denkst Du, die würden das nicht mitkriegen und entsprechend vorbeugen?

    Das sind nur Zahlen von Toten mit/an Corona.
    Impftote sind das nicht (unbedingt).

    Such Dir aus, was Dir lieber ist. Ob nun direkt an der Impfung, an impfinduzierten schweren Verläufen oder schlicht daran gestorben wird, daß die Impfungen nix taugen: gestorben wird und seit dem Impfstart im Schnitt jünger.


    Und dazu im Sommer. Soweit es die Nordhalbkugel betrifft, sollte z.Zt. so gut wie überhaupt nicht an Covid gestorben werden, egal an welcher Variante und mit oder ohne Impfung.

    Irgendwie fällt einem nix mehr ein, braucht jetzt mehr als 100% um ans Hoch von 2020 zu kommen. Jaja, billich für den, der noch kauft (will aber scheinbar keiner), ärgerlich für den der schon hat. Was da auch immer in Zukunft an Gewinnen kommen mag, es reicht nicht ansatzweise als Schmerzensgeld. :boese:

    Faschismus ist nicht per se rassistisch, antisemitisch oder "rechts". Es ist lediglich das Bündnis der Starken und Reichen gegen die anderen.

    Gut bemerkt, der Artikel ist wirklich ziemlich daneben. Möglicherweise erklärt sich das aus dem Blickwinkel des Autors (langjähriger Gewerkschafter, Betriebsrat). Ist mir beim rubikon schon öfter aufgefallen, daß die Dinge durch SPD-ähnliche Brillen gesehen werden (wenn man das so vereinfachen kann). Wobei ich den Machern den guten Willen nicht absprechen will.


    Was den Faschismus angeht habe ich mich lange damit beschäftigt, wie man den Begriff zu fassen kriegt. Das Rutenbündel würde ich dabei nicht überbewerten. Das sehen manche Staatsrechtler einfach als Symbol für die Kompetenzen in einem souveränen Staat. Die m.E. beste Definition: es ist eine Steuerungstechnik bzw. ein Selbstverständnis, bei dem die Systeminteressen über den Interessen der Menschen stehen. Was die Voraussetzung ist, daß man bei Bedarf über Leichen gehen kann.


    Dabei kann das "System" und die dahinterstehende Ideologie alles mögliche sein. Sozialismus ob nun inter- oder national, Kommunismus, EU, Antifa, diverse NGOs, alles das gleiche, das klappt aber auch in einem Unternehmen, notfalls auch in einem Kaninchenzüchterverein, wenn die entsprechenden Knallköppe zusammenkommen. Kennzeichen ist, daß nicht lange gefackelt wird, wenn jemand anfängt, sich Gedanken über die Sinnhaftigkeit der vorgefundenen Regeln zu machen.

    Gibt es nur noch Gehirnamputierte in unserer Regierung?

    In der Richtung braucht man sich keine Illusionen zu machen, die seien zu blöd, oder sowas. Die wissen genau was sie tun. Seit dem Fehlalarmpapier und der Reaktion des BMI handeln auch die untergeordneten Knallchargen, zumindest alle die im Verteiler standen, nachweislich im bösen Glauben.


    Was bleibt, ist den Herbst/Winter abzuwarten, wie viele per ADE zur Strecke gebracht werden. Das ist leider offen. Wenn es sehr viele sind, könnte es schnell gehen, daß das Ganze kippt. Sind es nur wenige, geht das Gewürge weiter.

    Die Blase besteht aus dem deutschen "Bildungsbürgertum", das die BILD schon seit eh und je verachtet und sich gleichzeitig nach Strich und Faden vom Spiegel und der Süddeutschen etc. verarschen lässt.

    Hm, ich kann mich dunkel daran erinnern, daß man Spiegel, SD usw. in den 80ern durchaus lesen konnte. Der offensichtliche Verfall fing wohl nach dem Mauerfall an, was aber nicht heißt, daß man vorher nicht auch verarscht wurde, aber dann wurde das eben subtiler und auch handwerklich besser gemacht.


    Das mit der Bild ist auf jeden Fall spannend, auch wenn ich den Verdacht nicht loswerde, daß da immer ein Schritt vor und zwei Schritte zurück gemacht werden und man merkt sich die Schritte vor und verdrängt die Schritte zurück. Gut, so genau weiß ich es nicht, weil ich von dem Blatt nur mitbekomme, was z.B. in der Form wie oben zitiert wird. Sicher sind solche Schlagzeilen eine positive Überraschung, aber wer sagt, daß im Herbst nicht ein brutaler Artikel á la "Kinder von Impfverweigerern gefährden das ganze Schulsystem" kommt. Würde zumindest ins bisherige Schema passen.


    Wenn da wirklich was dran ist, daß sich mit der neuen Eigentümerstruktur die Stoßrichtung der Springerblätter ändert, bin ich der erste, der sich darüber freut. Aber da müßte m.E. ganz was anderes kommen. Was würde z.B. näher liegen, wenn man sich als Zeitung gegen den Coronaschmu stellen will, daß man Wodarg, Bhakgdi usw. eine regelmäßige Plattform gibt? Oder Seiten wie corodok wohlwollend kommentiert. Da wäre das Kartenhaus doch schon längst zusammengefallen. Bildungsbürgertum hin oder her. Nebenbei: die Auflage hätte sicher nicht darunter gelitten.

    Brutalste Polizeigewalt am Wochenende in Berlin.

    Wird immer extremer und das Ende der Fahnenstange ist sicher nicht erreicht. Einen Toten gab es schon, evtl. wird es demnächst heißen er hatte ein versagensbereites Herz. Es wäre nicht verwunderlich, wenn es demnächst weitere Tote gibt, auf beiden Seiten. Und das senkt dann natürlich die Hemmschwelle immer weiter. Ein Grund für mich, zu solchen Veranstaltungen nicht mehr hinzugehen. Sie bringen eh nichts, die Politaffen lachen sich doch kaputt.


    Teilweise konnte man bisher die Ausfälle z.T. noch mit Frust erklären, weil die Goldstücke und die Linken müssen ja stets mit Samthandschuhen angefaßt werden. Aber was da am Wochenende lief hat jedes Maß überschritten. Das dürfte jetzt auch allen klar sein. Diejenigen, denen das too much ist, werden nicht mehr auf Demos gehen und diejenigen die noch hin gehen, weden mit allem rechnen und sich zunehmend auch so verhalten. Traurig aber wahr.


    Auf der anderen Seite: diese "wir sind friedlich was seid ihr" Chöre und dieses Geheuchel "liebe Polizisten, wir finden euch alle so toll" finde ich spätestens seit Stuttgart21 völlig fehl am Platz. Ich spreche damit niemandem, der in der Polizei seinen Job ordentlich macht(e), ab, daß da ursprünglich gute Absichten und ein ehrenwertes Selbstbild dahintertanden. Aber inzwischen ist es an der Zeit, Farbe zu bekennen und notfalls muß man sich eben versetzen lassen oder den Job an den Nagel hängen.


    Wer sich bei Szenen wie oben versündigt, riskiert jedenfalls genauso seine Pension, wie jemand der jetzt sagt bis hierhin und nicht weiter. Wobei letzterer die Chance hat, in absehbarer Zeit rehabilitiert zu werden und ersterer sich hinterher nicht wundern muß, wenn er als das behandelt wird, was er ist: als menschlicher Blindgänger (die angebrachte Bezeichnung wäre vermutlich strafbar, z.Zt. wenigstens noch).

    Die veröffentlichten Überbietungswettbewerb, was man nun alles ohne Impfung alles nicht mehr erlauben will, nimmt derart groteske Formen an, daß es mir schwerfällt zu glauben, daß da irgendwas nach Plan läuft. Das sieht ja schon eher so aus, als ob eine völlig steuerungslose Bande wild umherrennt und gedankenloses Zeug von sich gibt.


    Ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn das alles professionell abgespult würde und ich den Eindruck hätte, daß es außer mir keiner merkt. Hoffentlich täusche ich mich nicht...

    Das wäre eine edle Geste, selbst wenn man kein Penthouse zugrundelegt, sondern eine normale kleine Wohnung. Nehmen wir mal an, man würde das so machen. Wie vermittelst man das denjenigen Brasilianern, die sich abrackern und Steuern zahlen und sich eine schlechtere Wohnung leisten können, als diejenigen, die das nach Deinem Modell incl. Versorgung zur Verfügung gestellt bekommen? Und wer sagt, daß die so Versorgten das dann auch danken? Und sich nicht ähnlich aufführen, wie die Goldstücke bei uns?


    Die Probleme, die wir hier mit der "Partyszene" haben liegen ja nicht primär daran, daß die "Feiernden" eine andere Hautfarbe haben, sondern daran, daß sie aus Stammesgesellschaften kommen und mit völlig inkompatiblen Regeln aufgewachsen sind. Und dann gibt es eben unschöne Szenen. Das wäre in Brasilien nicht anders, da muß man sich nichts vormachen.


    Damit sage ich nicht, daß das Modell, was Dir vorschwebt kein schönes ist. Aber manchmal passen Realität und Wünschbarkeit eben nicht zusammen. In der Geschichte sind schon die größten Grausamkeiten verübt worden und oft standen die besten Absichten dahinter. Von daher ist m.E. Vorsicht angebracht. Mal ganz von der Frage abgesehen, ob die zu Beglückenden das überhaupt freiwillig machen würden.

    Meinst Du das aus dem Link drive.google.com/file/d/1deGpZ…9kcXf9Yf/view?usp=sharing?
    [Blockierte Grafik: https://lh4.googleusercontent.com/7pG22j10QwQXyHag2ewrVINs6iTEveLDp3k_X3APCIYijNOK40gfL9c7yjcRvwUnAxnHnA4RAv-4Pg=w1389-h753]


    Sieht für mich so aus, als ob da eine Seite erzeugt wird, wenn man den Link klickt. Den Link zum Bild muß man dann quasi händisch rauspulen. Wobei es noch die Frage ist, ob das dauerhaft erhalten bleibt. Am besten von solchen Sachen ein Bildschirmfoto machen o.ä.

    Weil ihr bisheriges Leben vielleicht nicht toll, sondern voller Entbehrung war?

    Was hätten sie den für eine realistische Perspektive. Von einer evtl. respektablen Stellung innerhalb ihrer Stammesgesellschaft in eine Blechhütte im Slum zu wechseln (um es mal überspitzt zu sagen). Das ist alles nicht so einfach und dauert Jahrhunderte.


    Der einzige sinnvolle Schritt, der mir einfällt, wäre ihnen anzubieten, daß man ihnen eine Schule hinstellt. Dann hätte die nächste Generation zumindest eine reelle Chance. Aber ich will ehrlich sein: ich habe keine Ahnung davon, wie es im Amazonas zugeht und was man da besser machen kann.

    Naja, die Hecla hat sich aber ziemlich gut gehalten, ist ja kaum unter dem Hoch vom letzten August. Die darf schon mal nen "außerplanmäßigen" Hänger haben. Viel schlimmer finde ich Kandidaten wie z.B. Hochschild, bei denen es jetzt seit nem ganzen Jahr nur nach Süden geht. Da nützt es auch nix, wenn sie heute ein wenig im Plus ist.


    Egal woll'n wir mal nicht meckern. Der August sieht auf jeden Fall gut aus bisher. [smilie_love]

    Wieso sollten sie nicht wissen, wie die anderen leben? Die Klamotten in dem Video werden sie sich kaum selber genäht haben. Nur mal so als Beispiel.


    Davon mal abgesehen geistern ja alle paar Jahre mal Meldungen durch die Medien, wonach wirklich isolierte Stämme entdeckt wurden: https://duckduckgo.com/?q=eingeborene+amazonas+isoliert. Die wehren sich i.d.R ziemlich rabiat gegen Annäherungsversuche. Warum soll man ihnen nicht ihren Willen lassen?

    Nein, es gilt auch, wenn man ihnen das Wissen vorenthält.
    Man hält sie dumm - was ist daran so schwer zu verstehen?

    Was ist denn "das Wissen"? Damit fängts ja schon an. Das Wissen, daß der Klimawandel kommt, wenn nicht alle aufhören zu furzen? Oder daß das Coronavirus uns alle umbringt, wenn wir uns nicht impfen lassen? Und wer ist "man"? Zum Wissenstransfer gehören ja immer zwei, eine Seite, die glaubhaft machen kann, daß sie "das Wissen" liefern kann und die andere Seite, die sich dafür interessiert. Wenn wir ehrlich sind, ist doch weder das eine noch das andere der Fall.


    Wir sind ja inzwischen soweit, daß an den Unis fast nur noch Glaubensbekenntnisse gepredigt und abgefragt werden. Da könnte man gleich Missionare schicken, das hat ja in der Vergangenheit auch schon ganz toll geklappt. Fragt sich nur für wen. Im Grunde hat jeder dort die Möglichkeit, wenn er sich denn zivilisieren lassen will, raus aus dem Amazonas und rein in die nächste Stadt zu gehen. Oder es eben zu bleiben zu lassen.


    Bevor wir weiter aneinander vorbeireden: Ausgangspunkt war das in #169 verlinkte ntv-Video. Da müßte man ja auch erst mal genauer schauen, inwieweit das alles so stimmt und ob da nicht einfach nur wieder Stimmung gegen Gold gemacht werden soll. Wenn es wirklich so ist, daß da Leute massenhaft mit Quecksilber rumsauen und die Indios die Schnauze voll davon haben und deswegen ab und zu mal jemand ins Jenseits befördern, dann ist es eben so. Es gibt auch andere Stellen, wo man Gold findet, da muß man nicht ausgerechnet in den Amazonas.