Beiträge von Euroliebhaber

    Stagflation heißt die Nummer, die uns erwartet. Das erklärt ja auch den verbissenen Abwehrkampf gegen die AfD.


    Denn die vereint agierenden Funktionärsmaden von CDU bis zu den Linken wissen genau, dass die Fettlebe bald ein Ende hat. Denn im Gegensatz zum Klima gibt es eindeutige Kipppunkte in Haushalten und Bilanzen.


    Aus meiner Branche heraus kann ich nur sagen, dass alle Rezessionen, die wir vorher hatten, Kindergartengeburtstage waren gegenüber dem, was jetzt kommt.


    Das Angebot an offenen Stellen schrumpft in rasender Geschwindigkeit, Freelancer werden nicht mehr gebucht, das Prinzip Hoffnung regiert auf breiter Front.

    Silber hat im 15-Minuten-Chart eine klare ABC-Korrektur ausgebildet und ist heute Nacht an der oberen Kante des bärischen Trendkanals abgeprallt (meine Sicht der Dinge).


    Ich warte nun auf die Fortsetzung der Korrektur und darauf, dass sich die Welle 2 bei meinen beobachteten Minenaktien bildet. Zur Zeit ist ein Short auf den Euro meine größte Depotposition.

    Hier hat sich eine SKS formiert, die mit dem Unterschreiten der 1,05 zügig in Richtung Parität führen wird.

    Es dürfte im größeren Bild keinen Chart geben, der besser aussieht als die Cup-and-handle-Formation bei Gold. Mein Kursziel von 7.600-8.000 ist ja bekannt. Leider kann ich ja nichts mehr einbinden, also gibt es auch nichts zu sehen.


    Ideal wäre meiner Meinung nach jetzt ein Rücksetzer auf die Ausbruchslinie bei 2070, um die ganzen Neuankömmlinge und "Buy-at-the-top-Deppen" wieder raus zu kegeln. Kürzlich habe ich beim Geldabheben an einem Sparkassenautomaten auch Werbung für deren Gold-Produkte gesehen, da klingelte gleich wieder die Alarmglocke.


    Natürlich schreien jetzt wieder alle was von "Manipulation", aber das ist lächerlich. Wir haben im RSI auf Tagesbasis ein Doppeltop mit Werten um die 85 gebildet, das war der höchste Wert seit 2020.


    Deshalb bin ich gestern bei Silber um die 29,50 auch short gegangen. Da waren wir auf wirklich allen Zeitebenen derart drastisch überkauft, dass eine Korrektur zwingend kommen musste. Das gilt auch für die Minen, die ich im Depot habe: allesamt mit einem RSI um und über 80, weswegen ich das Gejammer hier auch gar nicht nachvollziehen kann.


    Ideal bei Silber wäre ein Rücksetzer auf die magischen 26,14 als Schlusskurs, gerne wie bei Silber üblich deutlich unterboten im Tagesverlauf.


    Danach und mit einem gesunden RSI, normalisierten CoT-Daten und dem saisonalen Loch hinter uns ruckartig Richtung 34, 35 Dollar.


    Am wichtigsten und positivsten ist ohnehin, dass das einzige Gap der letzten Monate bei Silber aus dem Dezember längst geschlossen wurde.




    Den Punkt mit dem Börsenumsatz verstehe ich nicht. Einerseits werden täglich mehrere zehntausend Stück in D gehandelt, andererseits kann man direkt in den USA kaufen, wo ist das Problem? Da wechseln täglich mehrere Millionen Aktien den Besitzer. Newmont ist doch keine Klitsche, sondern Teil des S&P. Genau deshalb ist der Laden doch interessant.


    Ich habe jedenfalls eine Reihe von Stink Bids platziert. Unter anderem, weil als ehemaliger Aktionär von Newcrest genau weiß, was Newmont durch den Merger alleine an Kupfer im Boden hat.

    Meiner Meinung nach steht nach wie vor ein Crash an. Und da werden die Minen mit runtergerissen. Habe nur noch die unverrückbaren AEM und DV im Depot und hocke ansonsten auf Cash und bin bei der einen oder anderen Position wie Nvidia short.


    Der GDX ist quasi Newmont, und der Platzhirsch ist noch nicht aus dem Gröbsten raus. Es ist auch kein gutes Zeichen, dass Silber nicht mitzieht, obwohl der Goldpreis steigt.

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    Im Zoom ist auch gut sehen, dass Newmont noch ganz klar in einem Bärenmarkt ist. Das wird sich meiner Meinung nach erst ändern, wenn Gold UND Silber nach oben explodieren.


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    Insofern warte ich noch ab.

    Ich kann alle Goldskeptiker verstehen, gebe aber zu Bedenken, dass seit den 70er Jahren KEINE Kaufpanik mehr in den Edelmetallen stattgefunden hat.


    Das haben wir einfach noch vor uns und werden uns dann die Augen reiben, was da so los ist.


    Mein Kursziel für Gold steht seit Jahren bei rund 8.000 $ und daran hat sich auch nichts geändert, den entsprechenden Chart mit einer mehr als Versiebenfachung seit rund 1.000 $ habe ich mehrmals geteilt. Das Ganze ist in Euro naturgemäß schwieriger zu schätzen.

    Hier noch der aktuelle Monatschart mit meiner Zählung. Wir sind jetzt in der finalen 5 im Superzyklus, sprich, wo Gold in den derzeit geltenden Währungen beziffert wird. Unsere Hirne sind nicht dafür ausgelegt, exponentielles Wachstum zu begreifen, obwohl die Natur es vormacht. Eine Eiche wächst von zwei auf 400.000 Blätter, das gleiche findet gerade im Dollar statt und wird bald beim Euro fortgesetzt.

    Gold und natürlich Silber werden darauf reagieren.

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    Und hier noch ein Schmankerl für alle, die Spaß am Zocken haben und ein bisschen shorten wollen.

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    Schönes Wochenende zusammen.

    Mexiko halt. Davon abgesehen ist PAAS ein Fass ohne Boden. Charttechnisch gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir die 10 Dollar noch sehen werden. Einfach mal schauen, was 2014 passiert ist, nachdem der MACD nach unten ausgebrochen ist. Der RSI hat damals erst bei 14 (!) gedreht, heute liegen wir noch oberhalb der magischen 30er-Linie.


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    Ich bin beim PAAS-Newsletter angemeldet. Es gibt kein anderes Unternehmen, bei dem mir bei der Lektüre vergleichbar die Haare zu Berge stehen...

    Also ich kann keine Datei hochladen, lediglich eine Tabelle oder einen Link einfügen. Und ich werde mit Sicherheit keinen Mitgliedsbeitrag in einem öffentlichen Forum zahlen, wo ich mit meinen Beiträgen für Input, Nutzen und Traffic sorge.

    Wie lustig, ich kann keine Charts mehr einbinden, soll stattdessen eine Datei anhängen.


    Dass kann ich aber gar nicht, ist anscheinend Plus-Mitgliedern vorbehalten. Lächerlich.

    Dann eben ein Test per Link: Nvidia


    Absolut deppert, so macht das Forum hier keinen Sinn.

    Deutsche Handwerk hat es verdient, hab zwei Jahrzehnte Hauptberuflich und noch ein paar Jahren als Reisegewerbe als Geselle mein Geld verdient am Bau, die Bauleute sind unterbezahlt und werden von allen ausgenutzt, fängt von eigenen Chef über Bauleiter, Bauträger, Architekten und zu guten letzt Kunden...


    Kann die Argumente teilweise nachvollziehen, aber eine Frage: Was oder wer hat Dich davon abgehalten, selbst den Meister zu machen und einen Betrieb zu gründen?


    Handwerkerbashing ist so alt wie die Branche selbst, Respekt aber verdammt selten. Zumindest solange, bis man mal einen Könner bei der Arbeit gesehen hat.



    @Wurschtler:


    Meine Einlassungen zur Gen Z. sind von meiner persönlichen Erfahrung geprägt.


    - Unglaublich magere Allgemeinbildung, aber horrende Gehaltsvorstellungen
    - Extrem kritikunfähig und unreflektiert
    - Ich habe schon bei mehreren Kündigungen erlebt, dass sich die Leute für Weltmeister gehalten haben und
    aus allen Wolken fielen, obwohl die Warnhinweise deutlichst waren
    - Sehr risikounfreudig, der sichere Hafen wird immer bevorzugt, je größer das Unternehmen, umso besser
    - Unternehmerisches Denken als Angestellter leider auch sehr überschaubar ausgeprägt
    - Sehr anfällig für von oben vorgegebenes Narrativdenken, sehr leicht lenk- und manipulierbar


    Das gilt übrigens alles deutlich weniger für Gen Z-Leute mit Migrationshintergrund (keine Sozialzuwanderer). Die arbeiten meiner Erfahrung nach deutlich härter und wollen wirklich was werden .


    Aber gut möglich, dass ich einfach in der falschen Branche bin ;-).


    Mit der Ausbeutung gebe ich Dir aber absolut Recht. Die zerstört den Ruf des Unternehmens allerdings nachhaltig, dass sich das Problem auch von selbst löst.

    Ich sage es nicht gerne, aber es wird auch keinen Wiederaufbau nach der Stunde 0 geben.Die jetzige Situation ist mit der Zeit nach dem 2. Weltkrieg überhaupt nicht vergleichbar.


    Zustimmung. Uns erwartet der perfekte Sturm: Hohe Zinsen, eine flächendeckend blöd gespritzte Bevölkerung, eine Generation Z, die keinen Bock mehr auf Arbeit hat und eine Millionenschar an Einwanderern, die zwar was tun könnten, es sich aber lieber vom Bürgergeld gut gehen lassen.


    Wer mag, kann sich ja mal eine beliebige Baustelle ansehen, wo z. B. ein Kanal neu verlegt wird. Da arbeiten nur Deutsche, weit und breit kein "Flüchtling" zu sehen, der mit anpackt. Oder mal spaßeshalber einen Elektriker oder Fliesenleger anrufen. Bitte nicht wundern, wenn dann ein Rentner aufschlägt, der einfach weiter arbeitet, weil der Betrieb keine neuen Leute findet, die noch arbeiten wollen – weder Migranten noch die Gen. Z, die am liebsten im Homeoffice rumlungern würde und 50 Tage Urlaub im Jahr hätte).


    Doof nur, dass die Nummer gerade kippt. Ich habe beruflich starke Anknüpfungspunkte zur Baubranche und dem Handwerk. Was da an Aufträgen wegbricht, kann man sich schlicht nicht vorstellen.


    Heizungsbauer, die noch vor einem halben Jahr endlos Arbeit hatten, erzählen einem, dass sie ab Herbst keine Aufträge mehr für neue Anlagen oder Modernisierungen haben. Keine, in Worten: keine. Da müssen dann Wartungen und Reparaturen den Betrieb irgendwie retten. Schwierig, denn selbst daran wird natürlich jetzt auch gespart. Die Deppen, die im Glaube ewigen Aufschwungs Kunden wie Idioten behandelt haben, wird es als erste wegfegen. Gut so.


    Das was jetzt gebaut wird, sind Aufträge aus den letzten Jahren, die fertiggestellt werden. Meine industriellen Kunden investieren nur noch im Ausland. Und womit? Mit Recht. Man muss doch als Unternehmer einen an der Murmel haben, wenn man in diesem Irrenhaus auch noch Geld versenkt.


    Eine Bahn, die nie pünktlich kommt, zusammenbrechende Autobahnbrücken, eine Digitalisierung auf Fünftweltland-Niveau, keine zuverlässige Energieversorgung, dafür die weltweit höchsten Strom- und Gaspreise, und als Kirsche auf der Torte eine Bürokratie, die völlig aus dem Ruder gelaufen ist.Und von der inneren Sicherheit haben wir noch gar nicht gesprochen, die Leute sind doch nicht blöd.


    Hier mal ein Bild, dass es nie in die aktuelle Kamera schaffen wird:


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    Wir bluten aus und auf diesem Weg gibt es kein Zurück. Eine Volkswirtschaft ähnelt einem Supertanker, der vom Kurs abgekommen ist. Geht der Kurs einmal auf die Klippen zu, wird es kritisch. Und aus eigener Kraft ist eine Befreiung nicht mehr möglich, wenn man einmal auf Grund gelaufen ist.


    Ich muss allerdings zugeben, dass sich mein Mitleid in Grenzen hält. Von mir selbst kann ich ruhigen Gewissens sagen, nicht eine Regierung der letzten Jahrzehnte gewählt zu haben. Die Leute wollen es doch so. Wer selbst nach dem Covidterror immer noch eine etablierte Partei wählt, hat sich seine Verelendung selbst ausgesucht.


    Diejenigen, die was drauf haben, werden weiter ihr Geld verdienen, wenn auch weniger. Die aber, die nie kapiert haben, dass ihr vermeintlich selbst erarbeiteter Erfolg auf glücklichen Umständen, jahrzehntelangem Gelddrucken und dem Verfrühstücken einer aus dem 19. Jahrhundert stammenden Basis in Form von Wissen sowie industrieller und staatlicher Infrastruktur besteht, die erwartet der Arschtritt ihres Lebens.

    Kurzes Update der CoT-Daten.


    Bei Gold haben die Fonds die Longpositionen innerhalb eines Monats auf ein Viertel reduziert, sind aber immer noch nicht netto short wie im Herbst 2022. Das dürfte sich aber ändern, wenn jetzt tatsächlich der Liquidätscrash kommen sollte.


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    Silber sieht besser aus, die Spekulanten sind in der zweiten Woche in Folge netto short und haben die Shorts verdoppelt.


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    Ja, ich meine unter 10.000.


    "Wie funktioniert der Markt für Retail-Gold bei der Preisbildung tatsächlich, in Relation zu den unterschiedlichen Börsenkursen?"


    Es gibt nur einen relevanten Preis für physisches Gold und Silber: der am Schalter für ein Tafelgeschäft aufgerufen wird. Die Aufpreistabelle auf Gold.de kann man daher vergessen, da nicht zwischen anonymem und für den Staat sichtbaren EM-Kauf unterschieden wird.


    Ich fahre übrigens stets mit einem sehr alten Auto ohne GPS und Co. sowie ohne Smartphone in der Tasche zum Händler.

    Also ich beobachte in erster Linie Kupfer und Öl, Nickel weniger.


    Kupfer sieht nicht gut aus:


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    Leider sind die Korrekturen in (Welt)-Rezessionen immer extrem heftig, daher kann problemlos wieder die 2 davor stehen. Erst bei 2 ist wieder ein Monsterboden sichtbar.


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    Öl sieht spannend aus und zeigt gerade keine Rezession an, kann aber auch eine technische Reaktion sein. Wir sind da an einem kniffligen Widerstand.


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    Insgesamt denke ich aber, dass alle Chartspielereien Makulatur sind, wenn die Blase in Kürze richtig platzt.


    Bitcoin weist hier auch den Weg, offenbar liquidieren die großen chinesischen Player, die wissen genau warum.
    Das war's mit der Korrektur, jetzt geht es ab wie Schmitz' Katze, und zwar Richtung einstellig.


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    Achja, physisches Gold und Silber wird es zu Papierpreisen am Schalter nicht mehr geben, das ist hoffentlich allen klar oder?

    Huhu @woernie, also ich kann die 1800 bei Gold schon nachvollziehen.


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    Meiner Ansicht nach sind wir in der C der 2. Wenn wir von C = A ausgehen, käme eine Korrektur auf knapp 1800 hin, vielleicht stoppt der Ausverkauf aber auch schon irgendwo zwischen 1.820 und 1.850.


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    Bei Silber sehen wir (hoffentlich) auch nochmal einen Rutsch auf rund 21,50, da verläuft auch der langfristige Aufwärtstrend. Vielleicht ergibt sich so noch die unverhoffte Möglichkeit, ein paar differenzbesteuerte Maples einzusammeln.


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    Bald sollte auch das CoT-Segment vollständig bereinigt sein, die aktuellen Daten kommen ja leider erst morgen.