Wohne auch im Hochwassergebiet, außerdem in einer Gegend, die immer wieder von Einbrechern frequentiert wurde.
Daher ist die Sicherung des Hauses (Fenster, Türen) der allererste Punkt Krisenvorsorge, damit Leute draußen bleiben, die man nicht drin haben will. Punkt 2 sind Gedanken darüber, was man macht, wenn sie doch reingekommen oder kurz davor sind. Meine Antwort darauf lautet Saufeder
und Pfeffergel. Beides in geschlossenen Räumen einsetzbar, die Saufeder außerdem mit extremem Abschreckpotential. Eine grundlegende körperliche Fitness kann auch nicht schaden, bei Selbstverteidigung grundsätzlich auf Vollkontaktsport mit echtem Sparring setzen. Alles andere kann man im Ernstfall vergessen, da man nicht gelernt hat, auf einen zuschlagenden und unkooperativen Gegner zu reagieren. Rücken Leute mit Schusswaffen an, auf die Knie gehen und betteln.
Punkt 2 ist der Lebensmittel- und Wasservorrat. Bei letzterem reichen ein paar große Faltkanister, in die 1,2 Silbermünzen geworfen werden. Haben wir doch alle Zuhause ;-).
Punkt 3 war für uns die Technik und wir waren jetzt heilfroh, einen Benzingenerator zur Überbrückung zu haben. Die Auswahl ist eigentlich ganz einfach, es sollte der gleiche Treibstoff sein, den man auch im Auto hat. Letzteres sollte stets aufgetankt sein. Auch etwas, was viele vergessen.
Wichtiger ist das Fitmachen der Haustechnik. Also: auf jeden Fall Frostschutzmittel in den Heizungskreislauf. Falls im Winter bei tiefem Frost der Strom länger ausfällt, kann es sonst sehr große Probleme geben. Freier Zugang zum zentralen Wasserhahn ist auch wichtig, damit die Leitungen nicht voller Wasser platzen.
Im Sommer ist das alles easy, aber wenn es im Winter richtig zur Sache geht, reden wir über andere Probleme.
Das sind neben Selbstverständlichkeiten wie einer intakten Hausapotheke so die Basics für uns. Alles Dinge, wo man sich auch ohne Freunde und Nachbarn erstmal selbst helfen kann. Die sind ohnehin das Allerwichtigste. Wer sich immer gegenseitig hilft und aufeinander aufpasst, hat sehr gute Chancen, auch eine zusammenbrechende Infrastruktur erstmal zu überstehen.
Alles, was darüber hinaus geht, ist letzen Endes Krieg. Und da helfen dann auch Preppermaßnahmen nur sehr eingeschränkt.