Warum die Kurse der Minen nicht gen Himmel gestiegen sind, ist doch offensichtlich. Das hat nichts mit Informiertheit oder wahlweise Doofheit der Minenbetreiber zu tun, sondern damit, dass Minen ein absolutes Spezialfeld sind. Und ein Investmentbereich, der überhaupt noch nicht neu bewertet wurde, da institutionelle Investoren mit kompletter Abwesenheit glänzen.
Hinzu kommt die Relevanz im Alltag, die das Produkt betrifft. Otto Normalverbraucher nutzt sein iPhone, kauft bei Amazon ein, fährt seinen VW, bestaunt den Tesla, ist auf YouTube und Google unterwegs, nutzt MS Office und mampft Produkte von Unilever oder Nestle.
Wieviele Normalbürger haben eine Silbermünze oder einen Goldbarren? Nur ein winziger Bruchteil. Und dieser kleine Teil hat nebenbei noch seine normalen Aktien. Also kommen die meisten gar nicht mit dem Goldpreis in Berührung, wenn die Sau nicht gerade nach einem Anstieg durchs Dorf getrieben wird.
Wie man da so tun kann, als wäre der Betrüger Musk cleverer als ein Manager einer Goldmine, der neben Tonnen von Gestein mit Rohstoffpreisen, volatilen Kursen für sein Produkt und extremen Sicherheits- und Umweltproblemen zu tun hat, entzieht sich meinem Verständnis.
Ein Don Durrett sagt völlig zu Recht, dass Gold erst über 2.000 und Silber über 30 steigen muss, damit sich der Bullenmarkt fortsetzt. Und das geht nur, wenn die Blase am Anleihen- und Aktienmarkt platzt.
Danach reden wir dann nochmal.