Waren das offensichtlich Gewinnmitnahmen, so war der vorherige Preisanstieg beim Gold spekulationsbedingt und nicht primär auf Zentralbankkäufe zurückzuführen. Es hieß doch, alle Welt flieht aus dem USD ins Gold. Anscheinend aber nur, um Ende des Monats wieder in den USD zurückzukehren. Ein solcher Kursrutsch wäre doch sonst nur möglich gewesen, wenn die o.g. Zentralbanken wieder verkauft hätten.
Die Preis‑Explosion wurde in den Meldungen explizit mit Zentralbank‑Käufen, ETF‑Nettozuflüssen und geopolitischer Unsicherheit erklärt. Das legt nahe, dass institutionelle Geldgeber – nicht einzelne Kleinanleger – den Trend maßgeblich getrieben haben.
Es ruckelt zwar ein bißchen im Getriebe, aber der langfristige Trend dürfte meines Erachtens nach oben zeigen.
Aus irgendeinem Grund, zufällig oder nicht haben die Institutionsbanken von USA, China und Rußland gemeinsam funktioniert und etwas ausgelöst. Die Gewinnmitnahmen waren zu erwarten, egal von wem. Der Euro sinkt, der Dollar stabilisiert, das Gelaber über Vertrauen, Krise und sowieso ist uninteressant.
Rein rechnerisch ist der Trend bei EM gen Süden. Die großen Jungs spielen grad.
Da ist viel Medienspektakel mit dabei.
Kann aber auch sein, daß meine Brille mich täuscht.
Grüße Bb