Jetzt kommen die Kategorien.
Hört sich kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht.
Im Grunde genommen " funktioniert " es wie ein Prüfschema.
Die Systematiker hier, die sich mit Controlling, Booleschen Regeln, Logistik, Juristerei etc beschäftigen müssen, sollten das prinzipiell kennen.
Die Struktur einer Bilanzerstellung ( Aktiva/Passiva, AP-Tausch etc.) oder Juristischen Zuordnung ( Prüfschema: Wer Will Was von Wem Woraus?) folgt den gleichen Prinzipien.
Der gute Emmi hat sie halt nur ziemlich allgemein gehalten und zum universalen Erkenntnisprinzip erklärt.
Die Kategorien:
| Quantität (Wie viel?) | 1. Allheit (Universalität)
2. Einheit (Singularität)
3. Vielheit (Pluralität) | Beschreiben, ob etwas alle, einzelne oder mehrere Dinge betrifft. |
| Qualität (Wie?) | 4. Realität (Vorhandensein)
5. Negation (Abwesenheit)
6. Limitation (Beschränkung) | Entscheiden, ob ein Begriff ist, nicht ist oder nur teilweise zutrifft. |
| Relation (Wozu?) | 7. Inhärenz & Subsistenz (Substanz‑Relation)
8. Kausalität & Ursache (Ursache‑Wirkung)
9. Gemeinschaft (Wechselseitigkeit) | Stellen Beziehungen her: Was ist wovon abhängig?, Wer verursacht wen?, Wie stehen Dinge zueinander? |
| Modalität (Wie geschieht?) | 10. Möglichkeit – Unmöglichkeit (Potential)
11. Existenz – Nicht‑Existenz (Tatsächlichkeit)
12. Notwendigkeit – Zufälligkeit (Unvermeidlichkeit) | Fragen nach potenziellen Zuständen, tatsächlichem Sein und ob etwas unvermeidlich ist. |
Quantität legt fest, wie viele Gegenstände wir meinen.
Qualität sagt, welche Art von Aussage wir machen (positiv, negativ, eingeschränkt).
Relation verbindet Gegenstände miteinander (Substanz‑Beziehung, Ursache‑Wirkung, Wechselwirkung).
Modalität bestimmt den Modus des Seins – ob etwas nur möglich, tatsächlich oder zwingend ist.