@skeptisch4ever praktisch haben wir den direkten Zugriff doch schon längst...
Du kaufst heute ein Stück Land, gibst also Arbeitsleistung und Lebenszeit (Geld), dafür, dass du für die Pflege und Nutzung des Grundes zukünftig bezahlen darfst. Denn was du mit dem Land machst, wie du es nutzt und ob es bebauen willst, entscheidet alleine der Landgeber. Auch bei einer Genehmigung der Bebauung schreibt er dir vor was und wie du darauf etwas errichten darfst. Dabei hat der Landbesitzer, also beispielsweise du, keinerlei Mitspracherecht. Falls du dich gegen den Willen der Landgebers stellst, nimmt er dir das Land einfach gegen eine geringe Entschädigung wieder weg, oder untersagt die Nutzung.
Ich spar mir jetzt die ganzen gültigen Gesetze und Verordnungen zu zitieren, wäre eine sehr lange Liste.
Der Michel wird durch Philosophien und gegenseitigen Argwohn geblendet. Gefangen in einer Trugwelt aus indoktriniertem Denken: Status, Wohlstand, Besitz erkennt er die Realität erst wenn es ihn trifft - Aber selbst wenn der Landgeber zugreift, steht ein Dummer gegen viele Schadenfrohe.
Da die Maßnahmen des Landgebers pro Flurnummer, oder noch detaillierter, umgesetzt werden können, kann der Staat seine Günstlinge unauffällig ausklammern. Eine Hypothek mit der Gießkanne wird es mMn nicht geben, sondern eine Einzelregelung für definierte Landbereiche. Den Titel wird man sich aussuchen.. irgendwas zwischen Naturschutz, Neustrukturierung, Solidarität, etc. Aber eben niemals für alle gleich, sondern sehr individuell.
Der Michel wird dadurch niemals desillusioniert werden, weil es durch die Rotation jedes mal einen anderen trifft und die Unbetroffenheit/Schadenfreude zum kompensieren genutzt werden kann.
Fakt ist, dass es in Deutschland keine Form von Eigentum gibt, doch dies zu Verstehen würde bedeuten, dass der Michel sein gesamtes Leben aufgeben müsste. Eher würde er verbittert sterben, als nur einen Fußbreit von "seinen" Überzeugungen zu weichen!