Beiträge von DarkMatter

    Zahlensender sind so alt wie die Funktechnik, weitverbreitet und ich sehe da kein Comeback.

    Es ist die einfachste Möglichkeit, Informationen verschlüsselt und dennoch für den Adressat leicht entschlüsselt, zu übertragen. Es gibt unzählige Zahlensender, die fast permanent in Betrieb sind, wobei im Umfeld von Krisen deren Zahl und Aktivität nochmals massiv ansteigt. Da viele Übertragungen in den KW-Rundfunkbandbereichen erfolgen, gann man diese selbst mit einem einfachen Weltenempfänger mühelos verfolgen. Entschlüsseln ist Außenstehenden aber nagezu unmöglich.


    Die Sendetechnik ist nicht kompliziert und füllt etwa einen Aktenkoffer. Mit einer Verbindung zum Internet, ist damit überall ein Sender zu installieren. Wobei auch deutsche Behörden Zahlensender nutzen/betreiben.


    Das sich hinter dem Bericht keine blanke Informationen verbirgt, ist klar. In diesem Fall weiterer Angriff auf das Kiwi-Netzwerk, das quasi die umgekehrte Funktion hat. Jeder kann mit einem Kiwi-Board für um 200€ einen fernsteuerbaren Empfänger ins Internet einspeisen, auf den dann global zugegriffen werden kann. Eine Technik, die den Offiziellen schon lange ein Dorn I'm Auge ist...


    Die Art der Verschlüsselung nennt sich Turtle (Schildkröte) und wird seit dem 2.WK eingesetzt. Eine Kolonne besteht aus 5 Ziffern, die ein Feld in einer Matrix von bis zu 99 x 99 Felder definiert. Die 5. Ziffer ist ein Korrekturwert. Jedes Feld kann ein Zeichen (A-Z, 0-9,..), oder einen Begriff (ja/nein, auf/ab,...) beinhalten. Zudem kann die Matrix auf eine Kugel projiziert rotiert werden, wodurch die Felder ihre Position verändern. Schlüsselgrundlage kann ein Buch, ein Daten Objekt oder ein auswendig gelerntes Gedicht oder ein Reim sein.


    Die Zahlensender gibt es in gesprochener Sprache, aber auch als digitale Übertragung, mit verschiedenen Modi. Einige Verwender nutzen dafür auch Töne mit bis zu 36 Frequenzen.


    Das Thema ist ein riesen Gebiet, das für manchen wischen Hobby und Besessenheit rangiert. Dazu gibt es auch viele Bücher, die einige alte Codes offen legen und erklären.

    hui-buh

    Da stimme ich dir nicht so ganz zu, denn es gibt auch in DE noch geeignete Ecken.

    Was die Zweckmäßigkeit von klassischem Prepping betrifft, bin ich bei dir. Aber das was man allgemein darunter versteht ist überall kritisch zu sehen.

    Von der realen in eine theoretisch geplante Welt zu wechseln, wird schon in guten Zeiten scheitern, und vor dem Hintergrund einer Ausnahmesituation ganz bestimmt.


    Was die letzten Jahre betrifft, insbesondere die Zeit nach Corinna, ist es erschütternd manche Diskussionen, auch hier im Forum zu verfolgen. Lernerfolg 0%!

    Auch wenn deine Beispiel 5mal bildreich und mit Vorurteilsguss übezogenem Kuchen gleichen, ist die Antwort einfach.


    Die Tür schließt sich nur einmal und es ist vollkommen egal, wer dann da draußen steht, bettelt oder verreckt!

    Hättest du die/denjenigen im Haus haben wollen, hättest du sie schon im Haus.


    Und ja, du hast recht, dass der Feind in den eigenen 4 Wänden sein kann. Doch genau deshalb ist Prepping in meinen Augen schlecht. Die Handlungen, Disziplin, etc waren vorher nie Teil des normalen Lebens. Wenn man dann plötzlich von 0 aus 100% schalten muss, bringt das viele Probleme.


    Wenn du dein Leben nicht immer im gelben Bereich fährst, hast du früher oder später hausgemachte Probleme.

    Wenn es an der Tür läutet und ich erwarte niemanden, dann geh ich gar nicht erst hin. Ebenso am Telefon, das normalerweise immer stumm ist. Wichtige Dinge kommen mit der Post!


    Das was du in 5 Beispielen beschreibst sind lediglich die Folgen von vorherigem Fehlverhalten.

    Dann identifiziere dich nicht mehr als "Prepper"

    Ein Prepper ist jemand, der sich auf mögliche Ausnahmesituationen vorbereitet. Der Prepper plant aus theoretischen Überlegungen Vorsorge, Ausrüstung und Pläne, für den Moment in dem sein normales Leben nicht mehr möglich ist.

    Aus dieser Sichtweise bin ich kein Prepper, da meine Aktivitäten ganz normal im Alltagsleben stattfinden. Die Intention ist dabei Unabhängigkeit und Selbstversorgung, aber nicht das Warten auf eine mögliche Ausnahmesituation.


    Kommt eine entsprechende Situation, startet der Prepper und spielt seinen Krisenplan, etc. ab, während mein Leben unverändert oder allenfalls leicht angepasst weiter läuft.


    In dicht besiedelten Gebieten, wie in DE bleibt häufig nur die Variante Prepping. Auf dem Land sieht das schon anders aus, und viel Prepperaktivitäten sind dort einfach normaler Alltag. Der Prepper lagert zB Eipulver und Treibstoffe, auf dem Land hat man Hühner und welcher Landwirt hat keinen Dieseltank?

    eine große Portion misstrauen gegenüber JEDEN! ist Überlebens wichtig,

    Erstmal danke für deine Einschätzung/Erfahrung 👍


    Es ist genau so, wie du es beschrieben hast. Die Masse der Menschen sind schlicht Opfer und den Prepper geht es zu erst an den Kragen, weil dort etwas zu holen ist. Die Familie ist idR schon schwierig genug in der Spur zu halten, mit einer Gruppe - keine Chance!

    Es muss nur einer ausscheren und was dann? Selbst im professionellen Bereich ist dies ein selten diskutierte, aber häufiges Problem. Wenn die Angst kommt, hilft auch Befehl und Gehorsam nichts mehr.


    Die Darstellung von Krieg und Krise im TV hat rein gar nichts mit der Realität zu tun. Auch wenn jeder Krieg/Krise anders ist, so etwas wie in Film und Fernsehen hab ich nie erlebt. Die dumme Diskussion, was man den Zuschauern zeigen kann, hat zu einer Showveranstaltung ohne jeglichen Realitätsbezug geführt.

    Insbesondere in den westlichen Ländern hat sich wohl auch dadurch die Meinung breit gemacht, dass es mit etwas Vorräte, bleib zuhause und höre auf den Staat getan ist. Viele wollen nicht verstehen, dass es dem Staat primär um die Kontrolle der Masse geht und es vollkommen egal ist, wie viele verrecken.


    Jeder für sich alleine und andere Menschen meiden wo immer es geht. Das gilt auch für die Verwandten und Freunde.

    Lager und Versorgungspunkte sind staatlich organisierte Todesfällen.

    Dein Staat schenkt dir heute nichts und schon gar nicht in einer Krisensituation!

    Es hätte schon einen Grund, warum man den Menschen die Selbstständigkeit genommen und diese in ein betreutes Leben geführt hat...

    Aber nicht jammern, es liegt an jedem selbst und noch gibt es keine Krise. Jeder hat die Möglichkeit sich vorzubereiten und sein Leben auf eine solide Basis zu bringen. Geht die Familie mit - gut, wenn nicht eben nicht.


    Vlt empfindet jemand diese Zeilen als drastisch, aber ich hab mich zurück gehalten...

    Schön aus dem Buch zitiert, aber trotzdem verab jeder Realität. Keine Ahnung, warum dieser Bullship immer wieder zitiert wird?


    Wer nach Ereigniseintritt meint noch in ein entferntes Ziel aufbrechen zu müssen, hat bei seiner Vorbereitung versagt. Ich weiß, dass man das in jedem Hollywoodstreifen immer wieder sieht, aber das bleibt trotzdem bullshit.


    Nichts gegen dich, doch wenn du heute schon weißt, dass du bei einem Blackout das Haus verlassen musst, warum hast du diese erkannte Schwachstelle nicht schon längst beseitigt?

    Das ist so wie die Treibstoff-Diskussion hier. Ich verstehe, dass man kauft wenn es günstig ist und dann lagert, aber jetzt in mittlerer Panik plötzlich Jagd auf Kanister für die Krisenvorsorge machen..

    Was habt ihr denn die letzten Monate und Jahre gemacht?


    Es gibt eine Verhaltensregel, die jeder beherzigen sollte: "Bleiben - Verstecken - Flüchten oder Verteidigen". Das Haus ist deine Festung das Fundament, auf das man seine Vorbereitung aufbaut. Ein Haus das nicht in kurzer Zeit zu Fuß erreichbar ist, ist wertlos!

    Und auch wenn Plünderer etc kommen, gibt man es nicht auf, weil man darauf vorbereitet ist. Man hält sich verborgen und wartet erstmal ab. Es mach keinen Sinn davon zulaufen, wenn einen die Besucher vor der Tür stehen, ebenso wie es eine dumme Idee ist diese zu bekämpfen, bevor man nicht kurz vor der Entdeckung steht.


    Das wichtigste in einer Ausnahmesituation ist Ruhe und ei en kühlen Kopf zu bewahren. Also kann jeder Froh sein, wenn er jetzt Schwachstellen erkennt, denn noch ist Zeit diese zu beseitigen.


    Flucht bleibt immer die schlechteste Option, wenn nicht andernfalls Leib und Leben bedroht sind. Sind ja einige hier im Forum, die außerhalb Deutschlands Fuß gefasst haben und wissen was man zurück lässt, wenn man die Heimat verlässt, bzw wie viele Jahre es dauert sich anderswo eine halbwegs brauchbare Basis zu schaffen.

    ... möglichst auf Papier. Weiß nicht, ob es die gedruckten versionen des Maxiatlas vom ADAC noch gibt.

    Waren früher ein treuer Begleiter vor Navi und Co. Sind nur etwas unhandlich sich die bei 100 kmh zwischen Bauch und Lenkrad zu klemen und dann den Weg zu finden ...

    Sorry, aber eure Vorstellungen passen vlt zu Hollywood, aber die Realität sieht anders aus als der Film.


    Wenn ihr wirklich vor habt in dieser Situation noch mit dem Auto zu flüchten, dann könnt ihr euch alle weiteren Überlegungen sparen. Entweder ihr steht dann auf verstopften Straßen oder verreckt noch bevor sich die Tanknadel bewegt.


    Wenn es keinen Sprit mehr gibt, werden die Straßen in kürzester Zeit zu Parkplätzen. Und die die euer Bestes wollen, schnappen sich dann euer Hab und Gut.

    "Ende"

    Also bevor das mit dem Spritklau noch komplett eskaliert, überlegt euch mal, wohin ihr in so einer Situation noch fahren wollt?

    Die Straßen werden dicht sein und nichts ist gefährlicher, als mit dem Auto im Krisengebiet unterwegs zu sein.

    Kaufland hat dann sicher auch zu 🤔


    Selbst für anspruchsvolle Flucht Szenarien, wird eine Tankfüllung reichen. Das sind heute 800-1000km!


    Also bitte überlegt mal realistisch, bevor ihr euch verrennt.

    ist bei uns höher als der wamsler

    Der Vergleich ist Empfindingssache, aber man kann den Baum eben nur ein msl verheizen. Nutzung, Temperatur, etc spielen auch eine Rolle..


    Letztlich ist das mein zweiter Ofen und das such nur weil der andere in DE blieb. Ändert aber nichts daran, dass ich den Lohberger klasse finde. Doch selbst ein Vergleich der beiden Öfen ist problematisch, weil der alte in DE Baujahr 1996 war und der Lohberger 2020. Mit etwas Pflege hält so ein Ofen schon sehr lange...



    Meine Tochter wollte im Juli Pizza backen und diese war super lecker und knusprig. Nur in der Küche hatte es danach an die 50 Grad. Hab ihr gesagt, sie soll eben einen Sauna-Aufguss machen - fand sie iwie nicht do toll 🤣

    Der Wh1 720 ist bei mir momentan auch in der engeren Auswahl...

    Hat da schon jemand Erfahrung mit Braunkohlebriketts? Lt. Spezifikation darf er ja nur Holz und Holzbriketts verfeuern. Ich geh zwar davon aus, dass auch nur wieder Umweltquatsch ist aber genau weiss ich es nicht...

    Kennt jemand eine günstige Quelle, hab bisher nur Preise >10000€ gesehen, von Wamsler gibt's ähnliches für die Hälfte.

    Der WH1-720 ist fast vollständig aus Edelstahl, was den Preis nach oben treibt.

    Ich hab meinen damals bei Lohberger direkt angefragt und die haben dann die Lieferung über Feuer-Fuchs.de gemacht, weil sie nicht nach RO lieferten. Ging aber direkt vom Werk zu mir, nur die Zahlung lief über Feuerfuchs, die und damals noch 10% Messerabatt einräumten.. Fand ich super, da das Angebot etc ja direkt von Lohberger war 👍

    Wir zahlten 2020 inkl Fracht ca 8800€ (Angebot Lohberger war 9700€). Von daher sind 10T+ heute schon realistisch.


    Ich kenne einige Familien hier, die Wamsler und Rega-Öfen haben. Die Qualität ist mit dem WH1-720 aber nicht zu vergleichen. Auch der Brennmaterialverbrauch erscheint mir höher. Ist bei Holz aber schwierig einzuschätzen..


    Braunkohle Briketts gehen nicht, da diese eine höhere Brenntemperatur haben unddie Schamottsteine zerstören. Es geht dabei nicht um die Heizleistung, sondern die punktuelle Hitze. Kenne das Problem auch von anderen Öfen, die wir in DE hatten und hab da selbst mal einen kaputt gemacht - mit geschenkten Briketts aus Unwissenheit.

    Lohberger WH1-720 mit 2. Backblech (ori ist nur 2 Blech dabei und spätestens Weihnachten weiß warum du ein zweites dringend brauchst).

    Momentan de für mich beste Ofen/Herd 👍

    Wir heizen damit das ganze Haus. Er bringt bei normaler Nutzung etwa 7kW, was dafür leicht ausreicht. Egal ob Braten, Brot, Kuchen, Plätzchen - einfach ein klasse Ofen der nur Freude macht. Aber Vorsicht! - Der Ofen macht süchtig 🥵. Pizza bei über 30 Grad macht die Küche zur Hölle. Hat aber fantastisch geschmeckt.


    Das Einzige was du zusätzlich brauchst, ist ein einfaches Backofenthermometer, weil das in der Tür eingebaute unbrauchbar ist. Ich hab eines für um diec20€, tut seit 4 Jahren seine. Dienst.


    Heute könnte ich mir eine Küche ohne diesen Ofen gar nicht mehr vorstellen.

    Auch Material, um sich zu verrammeln und das eigene Grundstück mit Vietcong-Fallen zu spicken.

    Auch eine wichtige Sache : Lager-Organisation und Absicherung.


    Weiß nicht, ob man das hier diskutieren sollte?


    Meine Trockenhefe in der Corinazeit eingelagert war beim letzten Backvorgang inaktiv.

    Hmm, ich hatte damit noch keine Probleme. Verschiedene Hersteller/Chargen probiert?

    Ich hab gestern erst wieder Hefe MHD 2018 verwendet und war alles in Ordnung. Ist von einem hiesigen Hersteller - hilft dir in DE wenig. Ich hab aber auch noch Dr Oetcker hier und werde fie mal testen.


    Mehl bzw Getreide haben wir immer. Wenn wir nicht sähen, sogar mehr wie wir essen können.

    Nachdem Trockenhefe nach 10 Jahren immer noch problemlos funktioniert, schadet es nicht hier etwas einzulagern. Außerdem werden diese Sachen uU den Status einer Ersatzwährung bekommen. 1 Karton (etwa Schuhkartongröße) beinhaltet 600 Päckchen und kostet hier knapp 200 €. Warum also nicht 2 oder mehr Kartons einlagern?


    Hefe dient nicht nur zum backen, sondern beispielsweise auch als Bestandteil von Pflanzendünger.

    Selbiges gilt für Backpulver, Natron, Salz, Zucker usw. Diese Sachen haben kein MHD und verderben auch nicht. Durch immer steigende Preise (auch ohne Krise) , rechnet sich ein größerer Einkauf immer. Einziger limitierender Faktor ist der Lagerraum bzw die Deckentraglast...


    Auf der anderen Seite geht es um Fähigkeiten und Kenntnisse. Essig selbst herzustellen ist einfach und für Öle gibt es viele Möglichkeiten, nicht nur Nüsse. Die Getreidemühle ist eine Pflicht und wenn man diese hat, ist die Ölpreise der nächste Schritt. Wobei man bei allen Geräten auf einen alternativen elektrizitätsfreien Antrieb achten sollte.


    Wenn wir bei universellen ewig haltbaren Waren sind, den Alkohol nicht vergessen. Keinen Schnaps, sondern Korn mit 60-70% (Primasprit) und falls es den in DE gibt 96-98%igen.


    Es gibt so viele Dinge und am Ende bleiben bestimmt noch paar Euro für etwas Luxus mit 4 Lagen..

    2.000 Euro für einen Wasserfilter? =O

    Oder ist das hier kein normsler Preis?

    Hab ich auch gesehen 🙈


    Ich hab 2025 für die Nachbarn welche bestellt und 1420€ inkl 21% TVA und Transport bezahlt.

    Die Preise scheiben wirklich Inden letzten Monaten um fast 30% gestiegen zu sein....


    Beim Pocket ist es mit heute gut 300€ aber genauso. Mai 2025 bekam ich die noch für 230€.

    Micropur ist heute mehr als doppelt so teuer wie im September letzten Jahres.


    Willkommen in der Endzeit!

    .... könnte hier jemand, der das schon hat, oder sich damit auskennt, bitte mal am Beisspiel vom Katadyn Wasserfilter, Modell Pocket oder Expedition eine "Liste" erstellen was man für die Versionen braucht/sinnvoll ist. Also ein von dem , zwei von dem, usw.

    Ich weiß, dass sieht jeder etwas anders, aber es gibt sicher welche die haben gar keine Vorstellung was man alle an einzelnen Teile hier benötigt.

    Vielen Dank eure Mühe [smilie_blume]

    Wir haben beide Modelle seit einigen im Einsatz.

    Der Pocket ist ein kleiner, superrobuster Filter, den wir in den Rucksäcken immer dabei haben. Er ist zwar nicht der Leichteste, aber sicher der zuverlässigste.

    Der 'Nachteil" ist das Pumpvollumen, denn für eine 1l Wasserflasche filteren braucht man schon einige Pumpvorgänge, die je nach Wasserqualität etwas Aufwand benötigen. Damit 2-5l zu filtern ist möglich, aber vom Kraftaufwand und der Zeit keine Lösung.

    Die Patrone hält bei guter Wartung etwa 20.000l, geht aber meist vorher kaputt, weil das Wasser zB zu viel Mineralanteil (Kalk) hat.


    Der Expedition ist mit einigen Kilogramm nichts für unterwegs, aber stationär sehr leistungsfähig. Der Pumpvorgang ist viel einfacher und hat etwa das 3fache Volumen, gegenüber dem Pocket. Wir haben unsere beiden Expedition im Sommer nahezu im Dauereinsatz und selbst ein 10lL Kanister ist damit so hell gefüllt. Als Filter zuhause, für die Familie, führt am Expedition kein Weg vorbei. Die Filterpatrone hält wohl ewig, auf jeden Fall über 6 Jahre bei uns. Ich hab eine kaputt gemacht, als der Filter mal vom Auto gefallen ist. Nicht üblich, aber passiert eben mal und dann war ich froh Ersatzfilter zu haben.


    Als Zubehör gibt es ein Ersatzteil und Wartungsset das man sicherheitshalber haben sollte. Eine Dichtung insbesondere die obere vom Pocket geht schon mal kabutt.

    Ebenso ist ein Ersatz-Filtereinsatz sinnvoll. Generell ist der Pocket erfahrungsgemäß etwas wartungsintensiver. Das liegt nicht an der Technik sonder eher der Anwendung als Handfiltee für den Rucksack.

    Was man auch haben sollte ist Hahnerfett. Das erleichtert das Handling ungemein und wird zwingend benötigt, wenn man den Pocket wegen Sand in der Mechanik zerlegen muss.


    Wenn du etwas spezielles wissen willst frag bitte gezielt, denn es gibt sehr viel was ich erzählen könnte..



    Unabhängig vom Filter ist das Wasser nach der Filterung uU muffig und nicht klar. Gesundheit kein Problem, aber geschmacklich!

    Wir pumpen im einen Kaffeefilterhalter mit Aktifkohle um das zu beseitigen. Zum Kochen ist es egal und braucht keine zusätzliche Filterung.

    Katadyn ist der einzige Wasserfilter den ich empfehlen kann. Modell Pocket oder Expedition und einen Ersatzkeramikfilter sowie Wartungsset dazu. Ich bevorzuge zuhause den Expedition, weil der Pocket eine wesentlich größerer Pumpaufwand ist.

    Aktivkohle für den Geschmack und die Optik nicht vergessen. Dieser portionsweise vakuumiert hält die Kohle ewig.


    Bitte beachten, dass der Katadyn nach der Nutzung zerlegt und vollständig getrocknet werden muß, wenn er über eine Woche ungenutzt bleibt. Das Kernmaterial ist sonst ein optimaler Brutkasten für Bakterien. Das Problem ist, dass die Bakterien durch das Filter Material wachsen und dieser dann kaputt ist. Die Silberanteile im Filtermaterial verhindern dies nicht.


    Für die schnelle Lösung ist auch Micropur in beiden Varianten eine gute Lösung.


    Generell muss man beachten, dass diese Filter nur Partikel inkl Bakterien zurück halten. Salze, Schwermetalle, etc werden nicht gefiltert!

    Also Vorsicht bei der Wahl des Rohwassers.


    Was man auf jeden Fall bevorraten sollte sind Kaffeefiltertüten und Halter.


    Ein Stück Kunststoff-Fliegengitter, etwa 1x2m und KunststoffgInstallationsrohr, sowie 2m Kunststoff-Dachrinne für einen Luft/Wasserfilter sollten auch nicht fehlen.

    Ebenso wie Plastikkanister, Trichter, etc.

    Ja, super. Ich bin am überlegen eines Konzeptes und bin eben auf diese Kocher gestoßen.


    Wohnen tue ich eher ländlich in einem Einfamilienhaus mit Frau und 2 Teenagern.

    Danke für die Infos 👍


    Das ist schon mal eine gute Ausgangssituation, aus der sich etwas machen lässt. Erstmal kein Grund das aufzugeben.

    Ich würde in diese Basis investieren - komm ich später darauf zurück.


    Für dein Konzept hast du es relativ einfach, da deine Kinder eingebunden werden können. Denke mal 5 Jahre in die Zukunft.. Was wollen deine Kinder hinsichtlich Job oder Studium. Dort bleiben oder zieht es sie eher in die Ferne?

    In 5 Jahren kann viel passieren (Pubertät), doch es geht nur um die innere Einstellung, die sich wenig verändert. Wollen sie die Welt sehen oder hängen sie am heimischen Rockzipfel?

    Und wie sieht es bei dir und deiner Frau aus? Bevorzugte Urlaubsregion?

    Was bringen die 100kg Nudeln, wenn du nicht mal 100g unerkannt warm bekommst…

    Das hab ich vorhin bisschen überlesen, weil ich eher auf das Kocherthema fixiert war..


    Generell gibt es 2 Möglichkeiten, die du s Hon jetzt entscheidest.

    Wenn die Wohnlage nicht in der Reihenhaussiedlung oder Stadt ist, ist Bleiben und Vorsorgen der bessere Weg.

    Wen du jetzt schon siehst, dass deine Wohnung untauglich ist, suche für eine Alternative.

    Flucht ist die schlechteste Möglichkeit und in den Wald der sichere Tod.


    Was die Nudeln betrifft, musst du diese nur weich bekommen. Dafür reicht es diese in Wasser zu legen - kochen muss nicht sein!

    Selbes gilt für Reis, Getreidekörner, etc.


    Die Allstoffkocher sind klasse, aber nichts für den Wald. Es sind nunmal keine Energiesparwunder und selbst ein 20l Kanister ist da schneller durch, als du denkst. Außerdem ist der Wald voll mit Brennmaterial, das du in einem Erdofen nutzen kannst ohne das das jemand mitbekommt. Und falls doch, ist dieser in Minute spurlos beseitigt.


    Ich denk aus deinen beiden Kommentaren, dass du eher ein Konzept, wie einen Kocher brauchst. Jeder fängt mal an und alleine die Tatsache, dass du dir Gedanken machst ist sehr gut.

    Um dir wirklich sinnvoll weiterhelfen zu können, erzähl mal bisschen von dein er Wohnsituation und dem familiären Umfeld. Lösung gibt es für jede Situation, aber wenn ich etwas empfehle, muss das auch für dich passen