Viele Menschen denken in bekannten Schubladen, wodurch sie die Vorgeschichte nicht in ihre Betrachtung einbeziehen. Dazu kommt psychische Formatierung, die quasi nur zwischen gut und schlecht unterscheidet.
Ich weiß nicht, wie oft ich Leuten schon diesen Satz vom letzten Beitrag an den Kopf geworfen habe. Wie oft ich eine konkrete Antwort bekommen hab, kann ich an einer Hand abzählen.
Die Meisten sehen in solchen Situationen nur ihre eigene Position und dann jagt ein Fehler den Nächsten.
Die Situation mit dem Besuch an der Tür ist einfach der Klassiker. Nahezu keiner sieht diese Situation aus Sicht des Besuchers. Dieses Menschen, der seinen sicheren Unterschlupf verlassen und sich auf den gefährlichen Weg gemacht. Dieser Mensch der seine persönliche Ent zur Gewaltanwendung schon vor verlassen des Unterschlupfs für sich getroffen hat.
Der Typ an der Tür mag mal ein Freund gewesen sein, doch eine Ausnahmrsituation verändert das Denken schnell und grundlegend. Der Mensch, den man einige Wochen nicht gesehen hat ist vieles, aber nicht mehr der Freund von früher.
Weiterhin stellen sich viele weitere Fragen, auch was er im Schlepptau hat?
Er kommt auch nur deshalb an die Tür, weil er eine Erwartung hat, die aus mangelnder Verschwiegenheit, Unvorsichtigkeit oder anderem Fehlverhalten verursacht wurden. Einfach so wird er auch nicht gehen...
Entweder er versucht in die Wohnung zu kommen oder er tut dies etwas später mit Gleichgesinnten.
Ausnahmrsituationen sind kein gemütliches Survivalevent im Wald, es ist führt untrainierte eine Zerreisprobe für den Verstand. Die meisten Probleme dieser Art, die in den ersten Wochen auftreten, wurden im Vorfeld selbst verursacht!
Verschwiegenheit I'm Vorfeld dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern ebenso der Sicherheit derer, die nicht im Boot sind.
Auch wenn die Situation an der Tür glimpflich ab geht, wird sie einiges im Denken negativ verändern. Angst macht dumm - sie erschwert rationale Entscheidungen und fördert weitere Fehler. Und in einer Ausnahmrsituation sind die Handlungsmöglichkeiten nun mal begrenzt und selbst Kleinigkeiten hab schnell drastische Folgen.
Man sollte sich immer, auch heute, bei allem was man tut vor Augen halten, dass Entscheidungen leicht sind: Öffne Ich die Tür oder nicht?
Bei falschen Entscheidungen aber Handlungen folgen müssen, die weitaus schwieriger sind!
Ich hab vielen Menschen versucht das Handwerkzeugen für solche Situationen an die Hand zu geben. Die Meisten scheiterten an der eigenen psychischen Konditionierung.