Gasherd, zwei, drei Propangasflaschen, Aufwand ~ 350 € , Problem gelöst. Was hat Dein Holzherd gekostet ? Mich würde vor allem der ’Betriebsaufwand‘ nerven…Feuer machen und so….
Für mich ist mein Holzherd ein Stück Kockkultur. Ich denke aus rein praktischer gibt es einfachere und kostengünstigere Lösungen. Ich koche fast das ganze Jahr auf auf meinem Lohberger und das beginnt mit dem Anschüren, Glas Wein einschränken,.. Lediglich im Sommer hat er Pause, weil ich damn draußen koche.
Dazu kommt, dass wir Im Winter das gesamte Haus mir dem Holzherd heizen. Das ist jedoch nur möglich, wenn man dies bei der Hauskonzeption berücksichtigt.
Insofern stimmte es schon, dass der Betriebsaufwand hoch ist. Nicht nur das Heizen, was die Temperaturregelung darstellt, auch das Reinigen will erledigt werden. Man darf auch nicht vergessen, dass das Holz nicht in Scheitgröße im Wald wächst. Sägen und Spalten sind einiges an Arbeit, aber ich mag diese Arbeit im Herbst - mein persönliches Fitnessstudio 😊. Andererseits ist Grillen und Räuchern auch etwas was Aufwand macht..
Ich möchte auf meinen Holzherd nicht mehr verzichten. Aber ich koche auch sehr gerne und für mich steht der Genuss ganz vorne.
Alleine aus Prepper-Erwägungen macht ein Holzherd wenig Sinn, denn die Handhabung will gelernt sein. Hinstellen, Holzrein und alles wird gut, kann man vergessen (und dafür ist so ein Herd auch schlicht zu teuer).
Wenn man im SHTF-Fall etwas kochen will, tut es ein Loch im Garten auch.
Salo III ich wünsch fir viel Freude mit deinem Holzherd und hoffe du (oder deine Frau) genießt das Kochen ebenso sehr wie ich ❤️👍