Du hast sicher auch schon explodierende Kondensatoren gesehen ? ! ?
So etwas wollte ich nicht unbedingt gerne in meinem Haus haben ! !
Als gelernter Elektroniker natürlich. Heute haben die meisten Druckentladtungen oder Sollbruchstellen, aber früher war das mit den üblichen Alubechern nicht ungefährlich.
Bei den Ultracaps musst du diese Angst nicht haben, da die Energie pro Kondensatorelement gering ist und auch nicht schlagartig frei wird. Ist bisschen Rauch und gezischel, aber mehr nicht. Zudem sind die Kondensatoren nicht brennbar und wenn eine Zelle aufgibt, trennt sich das System normalerweise dadurch automatisch ab.
In wie weit der Rauch giftig ist kann ich dir nicht sagen, aber ist ja nicht so, dass es die Bude zuqualmt.
Heute ist die Technik mMn für Hochenergie Anwendungen nicht geeignet, was aber weniger an den Kondensatoren, als der nachgeschalteten Technik liegt. Im Kraftwerksbereich, wo die Leistungen konstant gehalten werden können, spricht nur der Preis gegen diese Technologie. Die Lebensdauer bei relativ konstanten Strömen ist nahezu unbegrenzt und endet erst mit dem Verlust des Elektrolyten. Bei 20-25 Grad reden wir von 20+ Jahren.
Andererseits gibt es Batterietechnik die aktuell der Rüstung vorbehalten ist, die um ein vielfaches besser geeignet wäre und lediglich den Nachteil von Größe und Gewicht hat. Kaliumbatterien (eigentlich Akkumulation) aus dem WK II haben heute nach über 80 Jahren keinen nennenswerten Kapazitätsverlust und das einzige, was bei Lade-/Endladezyklen verbraucht wird ist das Kalium im Elektrolyten.