Beiträge von DarkMatter

    Bumerang

    Ich versteh dich schon und bin dir nicht böse. Wir haben hier einfach unterschiedliche Meinungen und das macht die Unterhaltung so interessant.


    Natürlich kann das mit der Finanzierung auch gut gehen wenn man sich nicht übernimmt. In der Praxis ist das meist anders.. Aber die Summe an Unwägbarkeiten ist mir zu groß, zudem bin ich 15 Jahre ziemlich gebunden.


    Der Vergleich mit Miete ist auch so eine Sache. Dort wo ich in DE gelebt habe, bekam man für 700€ eine schöne Wohnung. Das entspricht einem Baukredit von rund 100T€. Inkl Zinsen etc Häuser unter 300T€ gab es, vom Schrott abgesehen, jedoch keine.

    Bei 250T€ Kredit kam man auf eine fast doppelte Miete, die mit Wertsteigerung und Inflation nicht so einfach auszugleichen ist. Zudem muss ein Haus nterhalten werden und das kostet auch. Ich hab das Haus nach 9 Jahren fast zum Kaufpreis verkaufen können und war heilfroh. Nix mit Wertsteigerung, wegen staatlicher Aktivitäten, die zum Kauf nicht absehbar waren. Aber OK - hab 9 Jahre günstig gewohnt..


    Ich denke die Entscheidung hängt, wie ich eingangs schon erwähnt habe, hauptsächlich von den persönlichen Lebensumständen ab. Leider ist das Herz dabei oft schneller wie der Bauch..


    Wenn es für jemanden passt und er Glück hat ist Finanzierung sicher rechnerisch nicht schlechter. Nur für mich eben nicht - hätte nach 2 Jahren endlich einen Interessenten. War von weiter weg und hatte zum Glück keine Ahnung..

    Kann sein, dass du es schon mal erwähnt hast.

    Wie gut sprichst du die Sprache?

    Hast Du die erst vor Ort gelernt oder bereits in Schland?


    Lg meggy

    Die "Sprache" hier kann man nur vor Ort lernen und selbst das ist schwer.

    Amtsrumänisch hab ich bisschen in DE gelernt, ist aber nicht wirklich hilfreich (außer auf Behörden). Selbst Rumänien aus dem Süden reden hier bevorzugt Englisch. Wobei man mit englisch und deutsch auch ziemlich weit kommt.


    Der Hintergrund (für die Intetessierten) und ganz grob erklärt :

    Das Land im heutigen Nordrumänien gehörte früher zum Ungarischen Reich, dessen Herrscher vorrangig Einwanderer als Puffer gegen die immer wieder einfallenden Stämme aus dem Nordosten hier ansiedelten. Aber von den Eindringlingen blieben teilweise auch Familien in diesem Gebiet und wurden sesshaft. Die Armenier wurde später zusammen getrieben und gründeten ihren eigenen Ort - geblieben ist nur die Kirche, aber die Familien sind in anderen Familien aufgegangen.

    Später wurden hier im Land hinter den Wäldern Moselsachsen angesiedelt, die viele Orte noch bis heute prägen.


    Das Leben damals war hart und entbehrungsreich, sowie gefährlich. In der Zeit entstanden die unzähligen Festungskirchen, die im Angriffsfall Schutz boten, aber auch zu dem heute noch vorhandenen tiefen Glauben führten. Da die Menschen im Ort sich zwar kannten, aber nicht die von den Nachbarorten, entwickelten sich dorfspezifische Dialekte um zu erkennen wer von wo kommt. Rumänisch wurde erst mit dem Kommunismus hier als Amtssprache eingeführt und an den Schulen gelehrt.


    Ich lebe in einem armenisch/ungarisch geprägten Ortbmit einer ganz eigenen Sprache die ein recht wilder Mix ist. Paar Orte weiter beginnt das Szekelgebiet das sehr von nahöstlichen Sprachen bis Indisch geprägt ist und sogar einige zusätzliche Buchstaben im Alphabet hat. Dazwischen ist Zigeunergebiet mit komplett eigenen Sprachen. Geht man etwa 25km östlich, kommt man in eine ungarischen Enklave in der nur ungarisch gesprochen wird und die sich weitgehend selbst verwaltet.

    Allen gemeinsam ist heute die Abneigung gegen das Zwangsrumänisch, das aber viele verstehen.


    Hier bei uns im Ort wachsen die Kinder mit mind Sprachen auf: Rumänisch. Zigan, meist Deutsch, Englisch oder Spanisch (je nachdem wohin Familienmitglieder ausgewandert sind) , sowie dem Ortsdialekt. In der Schule sind Sprachen nicht nur ein Schulfach wie in DE. Jede Lehrkraft unterrichtet in ihrer Sprache, wobei 3 Sprachen fließend, die Mindestanforderungen höherer Schulen sind.


    Technisch gesehen ist es sprachlich kein Problem hier durchzukommen und den Rest lernt man mit der Zeit. Klappt jedoch nur, wenn dein Gegenüber das auch will - und hier kommt dann die Fremdemfeindlichleit durch.


    Wenn wir mit den Nachbarn zusammen sind wird rumänisch, ungarisch, englisch und deutsch, kreuz und quer gesprochen - funktioniert erstaunlich gut 😊


    Ich hätte das gerne in den Spoiler gepackt, scheint die App aber nicht zu können??

    Das einzige was manche vergessen ist, dieses errungene Glück auch mal zu genießen.. mal hinsetzen und durchschnaufen.

    Genau hier machen viele (hier) den entscheidenden Fehler,der sie zum Scheitern bringt!


    Die Menschen hier sind sehr fremdenfeindlich, insbesondere gegenüber Einwanderern die mit Geld kommen und "dasitzen und genießen". Die Gesellschaft hier beruht auf Zusammenarbeit und gegenseitigem Austausch (ein Erbe des Kommunismus? ) . Keiner ist dir böse, wenn du Probleme mit der Sprache hast, wohl aber wenn du nichts zur Gemeinschaft beiträgst.

    Es Ich üblich, beispielsweise beim Schlachten, den Nachbarn etwas abzugeben, doch das will auch erwidert sein! Selbes gilt bei der Ernte im Garten.


    Selbst wenn man sich, wie wir, auf Obst und Gemüse beschränkt, muss das kommuniziert und akzeptiert! werden. Wenn du zB das Haus eines Schweinezüchters kaufst, musst du auch Schweine aufziehen, da führt kein Weg vorbei. Einfach weil die Gemeinschaft diese Leitung benötigt.


    Landwirtschaft, vor allem von Hand, auf kleinen Flächen ist harte Arbeit - für mich Erfüllung. Doch dies gelingt auch nur mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrung. Ist der Ertrag zu gering, sinkt dein Beliebtheitslevel ebenso drastisch. Wenn du gefühlt zu wenig tust auch....


    Mit der Zeit wächst du in so eine Gemeinschaft und dann kannst du ein wahrhaft erfülltes Leben hier, ganz nahe am Paradies führen Doch der Weg war auch für uns kein Spaziergang.

    Gefeiert wird hier oft, viel und ausschwrifend - aber man feiert nur mit Freunden!

    Als Außenstehender, von denen es auch hier einige gibt, lebst du wie im Gefängnis und kannst froh sein, wenn dir jemand etwas verkauft. Naja, 20km weiter gibt's Supermärkte, da treffen sich dann "Die Deutschen", "Die Franzosen",...


    Wir haben hier über einige Orte eine Gruppe von primär Familien aus Deutschland aufgebaut, die als Anlaufstelle für Neuankömmlinge fungiert. Irre was das für Träumer und Illusionisten kommen.

    Ich schätze, dass von den Familien, die aus Deutschland kommen hier 90% im ersten Jahr scheitern. Einige ziehen dann in die nächste Stadt, viele geben aber frustriert auf.

    Ich hab hier bei einem Freund die ersten Jahre jeden Sommer in seinen Gärten und auf den Feldern mitgearbritet. Das schafft Verbindungen und man lernt die Böden, Abläufe, Menschen etc kennen. Das ist hier vollkommen anders wie in DE. Während wir in DE alles vorgezogen hatten, wird hier fast alles direkt gesät. Die Sorten sind alt und benötigen eine ganz anderen Umgang , usw.


    Ich hab hier auch nur deshalb ein Filetstücken im Ort und viele Vorzüge bekommen, weil ich mir in diesen Jahren einen guten Namen machen konnte. Ohne Offenheit, Freundlichkeit und harte Arbeit wäre das, selbst mit meinen umfangreichen Kenntnissen nicht möglich gewesen.


    Doch Du hast recht und heute genieße ich jede Minute hier und bin froh so gut aufgenommen worden zu sein und zur Gemeinschaft zu gehören.

    Nein, da hätte ich ja auch im deutschen Shithole bleiben können...


    Die Gegend in der man lebt, muss zu drüben Lebensbedingungen und Erwartungen passen. Und du musst die notwendigen Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen.

    Ich mag schon mal Winter mit richtig Schnee, bin aber eher der Sommermensch...


    Nachdem ich beruflich rund um die Welt unterwegs war, hab ich viele nette Ecken gefunden, aber keine passte so gut zu uns wie hier in den nordrumänischen Hügeln.

    RÜCKBLICKEND betrachtet wäre ich vermutlich besser gefahren, wenn ich - statt zu mieten - vor ca. 20 Jahren für die Dauer meines "Arbeitslebens" was (Vergleichbares! auf Kredit) gekauft hätte...


    Dem stand nur entgegen:

    - erste vier Jahre befristeter Arbeitsvertrag

    - meine Befürchtungen (auch schon vor 20 Jahren) daß die Region Stuttgart mit ihrem starken EIN-Brachen-Fokus zu einem Ruhrpott21 bzw. Detroit 4.0 werden KÖNNTE...

    Risiko schätzt jeder anders ein und was für manchen eine lohnende Sache ist, kann für einen anderen bereits ein untrahbsres Risiko sein. Das hat wenig mit Ängstlichkeit zu tun, sondern hängt vielfach von den Lebensumständen und regionalen Aspektem ab.

    Ich kann da auch nur meine Ansicht schreiben. Und da war die Rechnung recht simpel: Kredit und 10-15 Jahre finanzieren oder was günstiges mit dem Grundkapital kaufen und nach meinen Bedürfnissen herrichten.

    Doch ich hatte zu diesem Zeitpunkt auch die Zeit und Kenntnisse um so etwas zu stemmen. Ebenso wie eine Frau die einen Job hatte und das Vorhaben unterstützte.


    War mein erstes Projekt, ich hab viel gelernt, sowohl praktisch am Bau, als auch von den Umgebungsbedingungen (was waren da für scheiß Nachbarn 🤮) . Als wir fertig waren haben wir einen Käufer gesucht und zum Glück schnell gefunden. Der Erlös war das Startkapital für das zweite Haus, was aber von vorne herein nur als Übergang bis zum Weggang dienen sollte....

    Ich glaube du solltest dir selber erstmal im klaren werden was deine intention ist weshalb du silber kaufen möchtest.

    Wenn man deine Absicht kennt kann man dir besser Rat geben wie du Silber kaufen solltest.

    Erstmal herzlich willkommen auf Siberzahn 😊


    Sag mal, hast du das "L" vergessen beim. User anlegen??? Hab das jetzt 5mal gelesen, bis ich gerafft habe wo mein Fehler liegt.


    Mach mal langsam mit den Greenhorn, wir haben alle mal klein angefangen.

    Ich kann die deine Frage zumindest aus meiner Sicht beantworten : ich hab mein erstes Silber gekauft, als Kookaburra aufgelegt wurden. Einfach nur weil. Mir diese gefallen haben.


    Es muss ja nicht immer so finanziell streng sein, damals war es die schönen Münze und heute erfreue ich mich am Anblick der Sammlung [smilie_blume]

    Das was du gelernt hast, gilt schon lange nicht mehr! Du kannst nicht so schnell sparen, wie das Geld wertlos wird.


    Deine Rechnung mit dem 300T Haus stimmt nicht. Das wurde im Forum zigfach widerlegt.

    Mag sein, dass mein Beispiel mittlerweile zeitlich überholt ist..?


    Dennoch werde ich nicht verstehen, wie man etwas zur Eigennutzung auf Pump kaufen kann. Natürlich kann man sich das mit vielen Einflussgrößen schön rechnen, aber trotzdem bleibt es ein unkalkulierbares Risiko. - meine Meinung!

    Bin grad auf den Faden gestoßen...


    In einen Land wo es eine zukünftig zuverlässige Gesetzgebung zur Stärkung von Wirtschaft und Bevölkerung, sowie Rechtssicherheit gibt, wäre die Beleihung/Verpfändung von Gold durchaus eine interessante Möglichkeit der Finanzierung.

    Leider liegt in der EU das völlige Gegenteil vor! - also NoGo weil ganz böse Falle.

    Und am Ende ist das Gold und die Hütte weg.


    Physisches EM ist idR anonym und niemand weiß was und wieviel man hat. Ob man diesen Vorteil für ein bisschen weniger Zinsen aufgibt, sollte man sich sehr gut überlegen. Die Zeiten werden nicht besser und bei einer Bank arbeiten auch nur Menschen...

    Anders herum ist das Risiko etwas weggenommen zu bekommen grring, wenn keiner weiß dass man es hat.


    Ich hab gelernt, nichts zu kaufen, wofür ich das Geld nicht habe. Ich werde auch nie verstehen, wo der Sinn ist, ein 300T€ Häuschen zu finanzieren, wenn ich dann über 10-15 Jahren das Doppelte zahlen mus?

    Ehrlich gesagt, finde ich mich bisschen in BergEnte Beschreibung wieder.

    Ich hab mein erstes Au noch zu DM-Zeiten gekauft und war später riesig enttäuscht. Lag sicher auch an fehlender Erfahrung und Kenntnissen.

    Mit der Zeit hab ich mich in EM eingearbeitet und ging dann sogar All-In. Ich hab das nie bereut und würde es auch wieder so tun. Doch als sich dann meine Lebensumstände änderten, lernte ich die Schattenseite und wie schwer es ist "bisschen mehr" davon wieder zu verkaufen. Der Wert war damals das gut 3fache und so ging die Sache nochmal gut für mich aus.

    Letztendlich habe ich dadurch gelernt, dass EM auch nur dann einen Wert hat, wenn man etwas dafür bekommt. Doch dazu muss man es eben erst mal einen Käufer finden der anonym kauft.


    Dass der Kurs danach weiter massiv, auf ein vielfaches gestiegen ist, bedaure ich nicht, denn heute wäre ein Verkauf wohl unmöglich...


    Komplett aussteigen werde ich sicher nie, aber ich habe verstanden, dass EM kein Allheilmittel ist. Es ist eine Absicherung, nicht für eine Krise, aber für die Zeit danach und wenn man Glück hat, kann man sich damit auch den einen oder anderen Wunsch erfüllen. Es gibt so viele Dinge die mir mehr Freude machen wie ein paar Unzen mehr.

    Ich lebe seit einigen Jahren in Nordrumänien.

    Nachdem ich vor vielen Jahren mal beruflich im Land war, hab ich versucht hier Fuß zu fassen. Ist nicht einfach und gibt viel zu bedenken und beachten.

    Aber wenn man erkennt, dass man hier hin gehört, scheut man keinen Aufwand. Für mich, mit grenzenlose Selbstvertrauen und landwirtschaftlichen Hintergrund ist das nahe am Paradies, aber die Meisten scheitern hier genau daran.

    Wald ist hier schwierig und schwer zu bekommen. Agrarflächen sind da einfacher u d wären bei mit ohnehin Eigennutzung.


    Aber hast recht, wir sich ziemlich wenig weg vom Thema. Vlt hilft der BergEnte aber auch, mal eine etwas breitere Sicht und Meinung zu lesen?

    Wenn du 'reich' bist eröffnen sich natürlich mehr Möglichkeiten. Du kannst EM in mehreren Ländern lagern, dort eine Wohnmöglichkeit aufbauen und evtl hast du ann sogar andere Reisemöglichkeiten...


    Die Mehrheit erwirbt, aber ihr EM aus der täglichen Arbeit und da ist es schw0er genug bisschen was zur Seite zu schaffen. Reich wird davon fast keiner.


    Bei Immos entscheidet die Lage und eine Immos in DE würde ich auch nicht als Vermögen sehen. Ich war froh, meinen Klotz am Bein los zu werden. Hier ist das bisschen anders und auch vermieten ist eine gute Möglichkeit - zumindest genug die Immos in Schuss zu halten.


    Ich bin aktuell dran, noch was hier zu kaufen. Agrarfläche oder was hier im Ort. Mal sehen, das Jahr fängt ja erst an...

    DarkMatter was ist dann die Alternative zu Edelmetall?

    Krypto, oder Baumwollfetzen?


    lg meggy

    Das ist die 10 Mio Dollar Frage, auf die nicht nur ich eine Antwort suche.


    Früher war Gold ohne Alternative und weitgehend frei von Risiken. Das ist heute einfach nicht nehr so.

    Ich hab die letzten Jahre viele Möglichkeiten durchgespielt, aber alles hat seine mehr oder weniger großen Unwägbarkeiten.

    So bin ich aktuell sehr cash-lästig. Klar trifft mich da die Inflation, aber ich bin wenigstens flexibel, wenn es sein muss.


    Das alte und erprobte Patentrezept: Immo - Gold - Cash zu je 1/3 hat heute mMn inner noch eine gewisse Gültigkeit, auch wenn ich die Gewichtung eher 50% Immo, 30% Cash, 20% EM als günstiger betrachte .


    Die letzten Jahre habe ich primär in immaterielle Güter und Autarkie investment. Ich kann das zwar nur schwer in einen finanziellen Wert umrechnen. Aber aktuell haben wir über alles, unter 100€ monatliche Kosten.


    Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

    Aber ganz ohne Gold wird diese nicht sein.

    Herzlichen willkommen von den 2%.


    Du hast die pro-Punkte gut zusammengefasst und au h alles richtig gemacht. Einen (DEN !) entscheidenden Punkt hast du aber weggelassen.

    Gold war mal der sichere Hafen: Inflationsresitesnd, sicher und anonym. Du konntest es kaufen und verkaufen, so wie du früher Währungen I'm Urlaub getauscht hat. Doch diese wichtige Aspekt ist heute verloren gegangen!

    Die Besitz- und Handelsrinschränkumgen werden noch weiter verschärft werden.


    Heist jetzt nicht Gold ist schlecht, aber bisschen Vorsicht sollte man walten lassen und All-in ist keine gute Idee mehr. Lagern im Ausland hat auch seine Tücken..

    Als Notgroschen ist Gold/Silber top, da du es wahrscheinlich nicht kurzfristig brauchst und entsprechend abwarten kannst. Besser als jede Alternative!


    Wie du meinem ersten Satz entnehmen kannst, bin ich bis auf den Notgroschen raus. Ich lebe nicht in DE und hier ist Gold quasi wertlos. Klar gibt es ausreichend offizielle Wege um es in brauchbare Währung zu tauschrn, die bedeuteten allerdings auch massive Abschläge und Steuern (40%+). Die Akzeptanz insgesamt ist sehr gering und selbst große Banken lehnen den Ankauf ab. Letztlich bleibt nur der Altmetallhandel, bzw bekommst du dort am Meisten und vor allem anonym.


    Ich will dich nicht verunsichern, aber bei aller Euphorie sollte man die negative. Seite nicht ignorieren. Derzeit sind in der EU viele Sachen kurz vor der Einführung und da wird Anonymität zum wesentlichen Aspekt.

    Verrätst Du uns wo das ist?

    Das gilt, wenn du länger von einem EU-Land in ein anders EU-Land gehst, also allgemeines EU-Recht und findest du unter Wohnortfreizügigkeit (heißt glaub ich immer noch so).

    Das hat nichts mit Auswandern zu tun, sondern gilt für alle Bereiche. Wenn du im Zielland für deinen deutschen AG weiterarbeiten willst, brauchst du zusätzliche Genehmigungen.

    Die viel beworbene Freizügigkeit in der EU ist ein Witz und der Aufwand höher, als wenn du die EU komplett verlässt. Auch Vorsicht bei Versicherungen, die häufig nach 3 Monaten im Ausland ihre Haftung einstellen...

    Okay, dann ist man (mit leichtem Gepäck) da.

    Und dann? Wird man dann mit Teddybären beworfen, erhält All-In-Versorgung, weil die Einheimischen in evtl. Mangelversorgungslage ihr letztes Hemd teilen?

    Wahrscheinlich ist man dann im Status "illegal" da (sonst könnte man doch offiziell einreisen), darf sich weder von Offiziellen noch unzimperlichen Privaten aufgreifen lassen. Verstecken spielen?

    Wenn du dort keinen Wohnsitz, eine Staatsbürgerschaft hast oder nicht gemeldet bist, ist das vollkommen richtig. Bei EU Ländern hast du eine Schön Frist, aber auch die ist schnell verstrichen.

    Dazu kommt, dass diese Einwanderer schon heute sehr unbeliebt sind. Hier bei mir hat du 3 Monate, dich beim Amt für Migration zu melden und deine Beweggründe offen zu legen. Danach ist es nicht unüblich, dass die Polizei dich besucht und du nur paar Minuten Zeit bekommst, bevor du heimgeschickt wirst.


    Zum Anderen kann ich nor immer wieder an die Fluchtwilligen appellieren. Überlegt euch, was hier zurück lasst und dass ihr dort bei Null in schwieriger Zeit beginnen müsst.

    ("Winter ist kein Todesurteil" - Eine Lungenentzündung ohne Medis, Ruhe und Wärme könnte aber ein solches sein.)


    Frage: Wie ist das überhaupt mit den Lungenbläschen?

    Du solltest dich immer warm halten und unter - 10 Grad reicht dazu eine Jacke nicht mehr aus. Vor allem der Kopf verliert viel Wärme und wenn du kalte Luft stmest natürlich noch zusätzlich von innen. Ein Schal und Mütze sind da mehr wie sinnvoll. Du musst auch beachten, dass die Gehirnleistung und das Empfinden sich verändern, wenn kein Versorgungsausgleich mehr möglich erscheint.


    Möglichkeiten sich warm zu halten gibt es viele. Ich hab immer ein Baumwolltuch (Shemagh) dabei. Gegen Sonne, Kälte und wenns sein muss für die medizinische Versorgung.


    Eine Lungenentzündung ist übrigens kein Todesurteil und niemand hier geht deshalb zum Arzt. Es ist aber auch eine Sache der körperlichen Konditionierung, ob du überhaupt eine bekommst. Aktuell hats meine alleinlebende 79jährige Nachbarn erwischt - sitzt grad auf Tee bei uns.

    Ne Lungenentzündung ohne Medis/Antibiotika + 14 Tage Bettruhe bei >16 Grad dürfte auch das Todesurteil sein.

    Wie war das nochmal? Erfrorene Zehen abschneiden, sonst folgt tödl. Blutvergiftung?

    Winter ist kein Todesurteil.


    Entscheidend ist nicht die Temperatur, sondern Wind und Luftfeuchtigkeit. Ist verkleichbsrit einer Sauna, wo es sich auch erst nach dem Aufguss richtig warm anfühlt.

    Aber - 20 Grad sind kein Problem, wenn man die richtige Kleidung an hat. Gefühlt ist es für mich angenehmer wie das deutsche Schmuddelwetter.

    Wenn der Mob erst mal an der Tür klopft, hast Du den Gong vorher nicht gehört.

    Daher: EM im Ausland, Standort in Deutschland in 1 Std. Grenznähe CH oder AT.

    1 Stunde mit dem Auto sind etwa 50km.

    Sorry., aber das ist illusorisch.

    Klar kann es klappen, doch es kann auch viel passieren. Schaden am Auto, Unfall. Stau, Straßensperren......

    5pkm sind für einen. Plan B zu weit, und laufen wird paar Tage dauern.


    Ich kann dir nur sagen, was ich jedem sage: Solange das Haus nicht wegfliegt,ist Weggehen die schlechtere Alternative. Zuhause kannst du viele Vorkehrungen treffen, du kennst die Gegend, die Menschen usw. - es ist dumm, das alles wegzuwerfen.

    Wenn du am Ziel eine Alternative, vorbereitete Wohnmöglichkrit hast, bleibt dir immer noch der Weg, den du in der kritischsten Zeit zurücklegen musst.

    Besser ist es zu bleiben, bis nach 2-4 Wochen etwas Ruhe einkehrt und dann abzuwägen.