Beiträge von DarkMatter

    So, jetzt bin ich in der Küche fertig.


    Was kommt in das 3kg Packstück :

    Geldbeutel, Ausweis, Führerschein, Handy, Taschentücher,... Aber dann wird es schon individuell.

    Der Radfahrer wird Werkzeug, wer auf Medikamente angewiesen ist diese, usw. ergänzen. Letztlich soll über die Zeit einfach nur ein Sammelsurium an persönlich, nützlichen Dingen entstehen, das in vielen Situationen eine Hilfe ist.


    Was habe ich, nach weit über 30 Jahren dabei:

    Geldbeutel, und Bargeld, Ausweis, Führerschein und alle otwendigen Dokumente auf USB-Stick. Taschenlampe, Multitool, Fungerät/Radio, Ersatzbattetien, Erste Hilfe Kleinigkeiten, Messer, Paracord, Feuerzeug, Stift und Papier, Rettungsdecke, sowie einige spezielle Sachen.

    Gesamtgewicht unter 2kg in einer kleinen Bauchrasche/Slingpack


    Ich kann nicht sagen, wie oft ich die Sachen schon gebrauchen konnte. Ob was bei am Auto oder Rad war, ode ich anderen helfen konnte. Irgendwas ist immer... und wer mal bisschen in die militärische Seite geschnuppert. Der weiß, dass das viel mehr ist, als das was mal alleine hinter die Front mitnimmt.


    Und letztendlich geht es genau darum, für die wahrscheinlich Fälle etwas immer griffbereit zu haben und mich Phantasien von Megakriesen.

    Würde ich wirklich das Haus oder die Gegend verlassen müssen, wäre dass das wichtigste Packstück für mich.

    Wenn ich zu Fuß gehe. Wäre das auch so ziemlich alles und wenn es mit dem Auto geht, hab ich dort weitere Sachen in einem kleinen Rucksack und natürlich im Auto selbst (Verbandskasten, groberes Werkzeug, etc)


    Alles läuft im normalen, täglichen Leben und Mobil sehe auch keinen Sinn mehr zu machen. Mit der Tasche und dem was im. Auto ist kann ich sehr wahrscheinlich lange Zeit außerhalb des Haus überstehen, solange ich in der Nähe bleiben kann. Wobei der Schlüssel dazu Mindset, Kenntnisse und Erfahrungen sind.


    Wer Prepping versucht als Ergänzung zum Leben zu sehen, wird scheitern.

    woernie

    Du sprichst mir aus der Seele - danke :thumbsup: :thumbsup:

    Not... und Flucht.. sind Marketing, zumeist sinnlos und evtl sogar gefährlich. Ebenso wie Vorbereitung, auf den Fall/Krise, der dann nie kommt.

    Aber auch ich nutze diese Begriffe, weil damit viele etwas anfangen können.


    Das 3kg Packstück darfst du nicht so wörtlich sehen. Es geht led und das was du mitnimmt, wenn du das Haus verlässt und die 3kg sind da, das aus meiner Sicht absolute Maximum. Das kann eine Tasche, ein kleiner Rucksack, was auch immer sein.


    Es geht darum, sein tägliches Leben zu überdenken und aus Krisengrsichtspunlten zu optimimieren. Je nach persönlichem Lebensumfeld, ist das gar nicht so viel. Der wesentliche Punkt findet im Kopf statt.

    Ich glaube ich muss doch noch einen speziellen Faden dazu aufmachen..


    Nachdem es hier im Forum primär um EM geht und damit auch dessen Lagerung geht, ist Offenheit schwierig. Ich bin bei EM ziemlich raus und tu mich da leichter. Zudem sehe ich das Internet zwar als praktisch, aber es kann eben auch morgen weg sein. Die 2 Jahre Forenpause haben mir gezeigt, wie wichtig ein alternativer Kommunikationsweg ist (wobei AFU wohl am Idealisten wäre).

    Irgendwer muss anfangen!

    Wenn also jemand von euch Interesse an einem alternativen Kontaktweg hat - bitte Handzeichen.


    Ich hab im anderen Europa Faden ja schon geschrieben, wie ich hier nach Nordrumänien gekommen bin. Gibt leider keine Beitragsnummern mehr? War "Gestern, 09:20" als Antwort auf hui-buh.


    Vlad's Geburtsstadt ist übrigens ganz in der Nähe. Wobei das das so ziemlich Einzige ist was gesichert ist. Der Dracula-Cult um Schloss Bran (südlich von Brasov) ist eine Touristenlegende und sehr wahrscheinlich war er nie dort. Aber Mumien mit langen Zähnen werden hier im Norden immer wieder gefunden. Die letzte vor 2 Jahren im Nachbarort.

    Hast du noch mehr solcher mülligen Ideen?

    Mag dir als Müll erscheinen, aber in anderen Ländern ist das quasi Standard und in fast jedem Baumarkt für Standardfenster im Regal. Häufig werden diese Platten auch nur für den Winter eingesetzt und im Sommer kommt wieder die Scheibe rein.


    Andere Kulturen sind da eben geistig flexibler.

    Mein Woll-Lieferant hat 600 Tiere, von denen ich noch 3 gut habe.

    Einfach mit rein zu Hund, Katze, Maus in den kleinsten Raum des Hauses.

    Was, der Gestank - da müssen sich die Tiere dran gewöhnen !

    Das war früher in den 1970ern bei uns im Frankenwald normal, dass die Tiere bei zu großer Kälte ins Haus geholt wurden.


    Heute sind es nur noch meine Katzen, aber die schlafen fast das ganze Jahr bei uns im. Bett.


    Meine Frau sagt immer, dass man an solchen Dingen erkennt, wie verweichlicht die Menschen geworden sind und wie weit sich von ihrem Ursprung entfernt haben. Ichabe hier klaup schon für mal geschrieben - Wer heute wie wir vor 50 Jahren lebt übertrifft jeden Hardcorprepper.

    Bei draußen (tagelang) klirrender Kälte - im deutschen Winter nachts -5 °C und tags +/-0°C - wie willst Du da OHNE Heizung auf "Raumtemperatur 10°C" kommen???

    Dann denk mal an Obdachlose...


    Bis -10 Grad kommst du mit einem Schlafsack oder Decken und Kleidung gut zurecht, solange du dich vor Zugluft schützt. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, waren Eisblumen innen am Fenster ganz normal.

    Auch heute werden die Schlafräume bei uns nicht beheizt und idR bleibt sogar ein Fenster nachts gekippt. Wobei unter - 20 Grad hier nicht ungewöhnlich sind.

    Durch die Masse des Hauses bleiben die Räume weitgehend frostfrei und so reichen 1-2 Wolldecke. Also Decken aus reiner Schafwolle, nicht der Mischgewebe ist, den man überall zu kaufen bekommt.


    Du magst jetzt sagen, wir spinnen und das ist kein Komfort, aber wir genießen das wirklich. Heizung gibt es bei uns nur im Hauptwohmraum, wo sich auch die Küche und der Holzofenherd befindet.


    Und was gibt es belebenderes, als morgens mit Restwärme vom Bett, draußen Brennholz zu holen.

    Schwundgeldfluechter

    Genau dieses Denken, wird mehr Menschen ins Unglück reißen, als nichts zu tun!

    Der klassische Fehler, das Pferd von hinten aufzuzäumen..


    Wie willst du wissen, was in dein persönliches "Notfall" Gepäck muss?


    Du hast nur etwa 3kg zur Verfügung und jedes Gramm will erprobt und gut abgewägt sein.

    Zweckmäßiger als das vielfach beworbene Notgepäck, ist aus meiner Sicht das EDC. Ein Gepäckstück, das du immer bei dir oder in unmittelbarer Nähe hast und das sich über die Zeit fast von selbst optimiert.

    Generell muss man verstehen, dass das EDC/Packstück nicht krisenspezifisch ist, sondern für jeden Fall passend ist.

    Es geht auch nicht darum, sich damit gegen Gefahren zu wappnen, sondern auf die Folgen möglichst effektiv reagieren zu können. Daher ist es nicht notwendig, sich auf alle denkbaren Krisenszenarien vorzubereiten...

    Dark-End

    Vollkommen richtig, was du schreibst.

    Ich muss dir jedoch aus Erfahrung sagen, dass es für sehr viele nicht "ganz einfach" ist.


    Ängste sind oft gar nicht der Grund, sondern das indoktriniere Verhalten - Der existentiell erscheinende Bedarf an Sicherheit und das Festhalten an einer falschen Menschlichkeit. Häufig sind sie im Denken eingeschränkt und können nicht einmal erklären, warum sie so denken oder handeln.


    Viele gaben ihr Bestes und waren teilweise auf einem wirklich guten Weg. Doch die Wenigen, für sie unlösbaren inneren Konflikte packten sie Lösungen mit Not... bzw Flucht.. Vorsilben. Persönliche und familiäre Bindungen sabotieren den Rest umd bachten sie bereits in der stressfreien Simulation zum Scheitern.

    Beim Mindset gibt es eben nur 0 oder 100% und vieles wird von der Umgebung beeinflusst.


    Die täglich verwendete Technik ist eine weitere Säule.

    Denn alles was man nicht schon heute lebt und aktiv in sein Leben integriert, ist später nutzlos - oder sogar mangels Kenntnissen gefährlich

    Der Stromerzeuger auf Balkon oder Terrasse weckt Begehrlichkeiten und wenn er in der Wohnung steht, tötet er leise und sicher.

    Ein Stromerzeuger funktioniert auch nur dann zuverlässig, wenn man diesen regelmäßig betreut, alleine warten und reparieren kann. Das Vorhalten von Ersatzteilen und Betriebstoffen ist die andere Herausforderung...

    Daher ist es notwendig Lösungen ohne Strom zu realisieren und ebenfalls zu leben.

    Ich hab fast 16 Jahre Kurse zum persönlichen Krisenmanagement, von der Vorsorge bis zur simulierten Realität gehalten. Keine Survivalspinnerei im Wald, sondern für ganz normale Menschen in zivilisierter Umgebung.

    Dabei habe ich gelernt, wie vernagelt die Menschen sind. Auf einfachste Fragen, wie "Wie kann man sich im Winter warm halten?" kamen unzählige Antworten, aber die naheliegenden Dinge, wie Decken, Nähe, etc. fast nie!


    Die Menschen in DE sind zwischen fehlender/falscher Bildung, Hollywood und geistiger Starre gefangen. Mein Resume nach fast 16 Jahren und über 200 Teilnehmern war nur Enttäuschung.

    Meinen Hintergedanken, das ganze als Basis zum Bildung eines Netzwerks zu nutzen, konnte ich nicht realisieren.


    Mindset ist ein schönes Wort, aber dazu muss man sich auch im Klaren sein, daß das die weitgehend Aufgabe der bisherigen Lebensgewohnheiten bedeutet. Wie auf einem Grundstück nur ein Haus stehen kann, kann man auch nur ein Mindset leben. Und wer beginnt in Notvorrat, Notgepäck, Fluchtfahrzeug, etc. zu denken, wird niemals eine Krise meistern.

    Im Osten essen sie sowieso alles fermentiert, Gurken, Blumenkohl gelbe Rüben etc.

    Ich lebe im Osten [smilie_blume]


    Das Problem mit dem Fermentieren liegt darin, dass es vom Klima, Keller, etc. abhängt


    Was deine Aussage betrifft, halte ich mich bisschen bedeckt. Denn Kraut ist kein Problem, sobald jedoch Nachschattengewächse, wie grüne Tomaten, ins Spiel kommen, gibt es vieles zu beachten. Schließlich müssen dann Giftstoffe durch die Fermentierung beseitigt werden. Macht man einen Fehler gibt's mindestens Durchfall, idR endet es aber schlimmer...


    Was jedoch richtig lecker ist, sind fementierter, gekochte Eier :thumbsup:

    Im Notfall im wahrsten Sinne besser als Gold

    Gold kann man eben weder essen, trinken noch macht es warm. Und letztendlich ist nur ein Tausch Mittel, das erst mal akzeptiert werden muss.

    Klar trifft das primär auf den Notfall zu, aber um es später nutzen zu können, muss man diese Zeit erstmal überstehen.


    "primär" ist da ein Schlüsselwort... Einige kennen dazu ja meine Erfahrungen

    Salz..genau 20gr je kg gehobeltes Kraut...ich gebe dazu 10 gr zuckerwie

    Wie man es macht hängt von der Region und von den Möglichkeiten ab.


    Wir haben hier Außenkeller (ein ca 70% in der Erde liegender, belüfteter Raum), in dem es übers Jahr zwischen +5 und +15 Grad hat. Wenn es im Juli, mit über +40 Grad, mal richtig heiß wird, kann die Temperatur am Tag auch mal kurzzeitig auf +18 Grad hoch gehen.


    Im Süden Europas, wo es tendenziell wärmer ist und der Boden eher nicht so gut zur Kühlung geeignet ist, nimmt man etwas mehr Salz und ggf Zucker oder Honig zum pushen.

    Im kühlen DE hat meine Mischung aber auch gut funktioniert. Hatte das Kraut in der Garage, weil ich nur einen normalen Wohnhauskeller hatte, in dem es zu warm war.

    Habt ihr ne Faustformel für die Dosierung? Es sollte so wenig wie möglich sein.

    Du schneidest das Kraut klein und mischt es mit 10g Salz pro Kilogramm Kraut. Dann so lange kneten, bis der Saft austritt.

    (Ich gebe noch gehobelt Karotten, Mehrrettich und/oder Dill dazu)

    Dann füllst du die ausgewaschen Gläser mit dem Kraut und gießt soviel salzigen Saft auf, dis die Gläser bis etwa 2cm unter den Rad voll sind. Dafür solltest du etwas die Hälfte des Saftes brauchen. Dann eine Folie (Frischhaltefolie) darüber und den Deckel OHNE Dichtung schließen.

    In den ersten Tagen tritt viel Wasser aus, weshalb du die Gläser in eine Wanne stellen soltest.

    Wenn sich das Kraut beruhigt hat musst du die fehlende Flüssigkeit mit abgekochtem Wasser bis zum Rand nachfüllen. Das Kraut muss immer vollständig von Saft bedeckt sein.

    Die Folie entfernen und die Gläser mit Dichtung verschließen. Wie lange die Fermentierung letztlich dauert musst du probieren. Je länger du wartest, desto weicher und bekömmlicher wird das Kraut


    Durch leichte Temperaturschwankungen bildet sich nach einigen Monaten ein leichter Unterdruck in den Gläsern. Das Kraut kannst du jahrelang so aufbewahren und der Geschmack wird eher besser.

    Wir haben hier immer Gläser, die schon einige Jahre im Keller stehen...


    (Alternativ kannst du auch die kompletten Krautköpfe fementierten, was allerdings etwas aufwendiger ist. Dafür hast du dann komplette Blätter).

    Wir wissen einen Scheissdreck

    Wenn ich höre, was hier und im Westen berichtet wird, scheint es sich um einen vollkommen anderen Konflikt zu handeln. Wenn ich zum Einkaufen rüber gehe, sehe ich nicht mal die hiesige negative Berichterstattung.


    Vielleicht sollten sich die Europäer mal Fragen stellen:

    Warum Busse voller Menschen mehrfach täglich mit in ein Kriegsland fahren.

    Warum Menschen ihren Geburtstag ausgerechnet im Kriegsgebiet feiern.

    Oder gar ihren Urlaub dort verbringen ???


    Ist wie mit den Kleiderspenden, die aus dem Westen zu uns kommen. Wir sind je so arm und haben rein gar nichts zum anziehen [smilie_happy]


    NIicht böse gemeint, aber "ihr" glaubt auch jeden Scheißdreck.

    Die Russen sollten mal einen General der Inselaffen um die Ecke bringen, dann treffen


    sie bestimmt einen, welcher hinter diesen Anschlägen steckt. ! ! [smilie_happy]

    Werden die Russen nicht tun! - Nicht weil es nicht können, sondern weil es für sie auch im Krieg Moral und Ehre gibt.

    Einem Russen kannst du vertrauen, Übersee verrät dich bei erster Gelegenheit, aber die Insel hat dich schon verkauft, bevor du das Einsatzgebiet überhaupt erreichst

    Intrigen und hinterhältige Angriffe sind ebenso legendär, wie deren Unzuverlässigkeit...

    Die Angriffe der Russen in der Region Odessa häufen sich. Da wird sicherlich der Fokus der russischen Offensive liegen.

    Bisher gab es bei uns immer eine Warnung, bevor Russland loslegt - so wie gestern..


    Kann nur um die bisherigen Angriffe gegangen sein, aber ich denke da kommt zeitnah mehr. Zumindest wurden die Verschlüsse der Brunnen im Öl/Gas-Fördergebiet heute morgen geschlossen.

    Adamello/Presanella/Brenta/Stilfser Joch... die Gegend?

    Weit gespannter Bereich, war dort oft in den Bergen unterwegs. Hab ua am Senriero della pace mitgeschuftet. War eine schöne Zeit, aber letztlich nicht das, was ich wollte...


    Ich hab seit vielen Jahren Kontakte nach Nordrumänien (Job schafft Freunde), hab irgendwann ein Häuschen gekauft und lebte paar Jahre mal hier, mal in DE. Nach einigen Jahren pendeln und der persönlichen Entwicklung in DE, bin ich dann hier geblieben. Die Gegend, Klima,Kultur,.. passen perfekt auf meine Bedürfnisse.

    Wir haben hier im Karpatenbecken wirklich viele Bären (offiziell 13000) und damit die höchste Dichte in Europa. Die Ursache liegt im Sozialismus und vor allem den Jahren nach der Revolution. Im Sozialismus war die Bärenjagd durch Trophäenjägeraus aus der ganzen Welt eine wichtige Einnahmequelle. Doch als dies mit der Revolution endete vermehrten sich die Bären explosionsartig. Dazu kam, dass nun im Süden der Blick Richtung Westen, Investoren, EU ging, wobei die Bären lästig waren. Da es in der EU aber ein Jagdvetbot gab und die Regierung das Geld von dort wollte, konnte man die Bären nicht einfach erschießen. Also fing man sie und deportiert sie in den ungeliebten und aufmüpfigen Norden.


    IdR gibt es wenig Schwierigkeiten mit den Bären hier und ihre Vertrautheit wundert manchmal schon. Sind wunderschöne und imposante Tiere.