Beiträge von DarkMatter

    Dann bekommst Du ein paar Tipps von mir.

    Danke dir :) , aber wo keine Interessenten sind, sind auch keine Käufer.


    Wäre ich der Einzige der hier ein Haus zu verkaufen versucht, wäre das was anderes, aber der Ort hier hat rund 3500 EW und Stand heute sind 18 Häuser zu verkaufen (von geschätzten ca. 400-500?). Wer soll diese denn haben wollen, wenn selbst die Bauplätze im Neubaugebiet nicht weggehen?


    Wir haben die letzten Jahre versucht die Immo in Eigenregie los zu werden, was aber daran scheitert, dass offensichtlich keine der Banken hier etwas finanziert, woran sie sich nicht nochmal die Hände wäscht. 2021/22 gab es ja immerhin 2 Interessenten, die aber beide keine Finanzierung bekamen!
    Von den anderen, die verkaufen wollen höre ich das Selbe und die Lage hier ist top (Kleinstadt mit sehr guter Verkehrsanbindung, Läden, Ärzte, etc. alles eben zu Fuß erreichbar, 12 km zur nächsten größeren Stadt, Jobs in jeder Branche,...).


    Ich denke nicht, dass wir die Immo bis zum Sommer noch los werden. Aber egal, wir werden wir dann unsere Zelte hier abbrechen und dann kann das Ding von mir aus verfallen. Wenn ich sehe, was ich mal dafür gezahlt habe und meine Nutzung und Mieteinnahmen gegenrechne, bin ich etwas über der schwarzen Null - was will ich mehr.

    ich denke, dass dem Preis keine fundierte Beleihungswertermittlung zugrunde liegt, sondern es sich vielmehr um einen reinen Angebotspreis der Immobilienvermittlung handelt. Dieser wird zu 90% aktiv vom Verkäufer vorgegeben und spiegelt lediglich die Erlös-Wünsche selbiger wieder. Das hat weniger mit echten Marktbewegungen zu tun, als vielmehr mit dem Platzen so manch einer "Ich bin reich"-Phantasie

    Mag stellenweise sicher so sein, bei mir jedoch nicht.


    Ich will die Bude hier einfach nur los werden, bevor mich das Ding auch noch Geld kostet. Schließlich bin ich ja in DE ohnehin nur der Besitzer, der für die Instandhaltung aufkommen darf...


    Dass die Hütte nicht verkauft wird , liegt einfach daran dass es keine Nachfrage gibt, bzw. die wenigen willigen (dummen) Käufer keine Darlehen dafür bekamen. Wir haben es auch schon mit dem Vorkaufsrecht der Stadt versucht und zum Grundstückswert angeboten, doch dann kam das FA und erklärte uns, dass das wegen des Zustandes der Immo nicht geht.


    Naja, vielleicht habe wir ja Glück und die Bude brennt ab oder ein Meteorit schlägt ein. Jedenfalls haben wir nun die Immo familiär so eingebunden, dass diese auch im Zuge einer Privatinsolvenz entsorgen könnten...


    Schon krank, was in diesem Land abgeht.

    Ich hab dir das nicht übel genommen [smilie_blume]


    Es ist mit Immos wie mit anderen sogenannten Wertanlagen auch, wenn der Wert steigt trägt jeder der profitiert der Kopf hoch und erwartet das er als toller Hecht seine Schulterklopfer bekommt... man hat es schließlich vorausgesehen.
    Wenn der Wert fällt, was ja schon Affront in sich ist, kommen von den selben tollen Hechten Geschichten und Vergleichen, nur ihren Trugschluss nicht eingestehen zu müssen und ihre Vorherrschaft im Teich zu retten.


    Ich wurde hier im Forum auch schon böse angegangen, aber sichere Wertanlagen gibt nicht!
    Anlageimmo's, EM, Oldtimer, Kunstwerke,... mein Gott was hatten wir nicht schon alles von diesem innerlich wertlosen Zeug.
    Du brauchst ein Dach über dem Kopf und eine Mahlzeit in den Bauch.. die sogenannten Wertanlagen helfen dir dabei nur, wenn du jemand findest der dir das was du brauchst dafür gibt und wenn du Hunger hast, ist es dir völlig egal wieviel Unzen AU das alte trockene Brötchen kostet.


    Die einzigen wirklich sicheren Wertanlagen sind Kenntnisse, Fähigkeiten und Beziehungen (Freunde).
    Auch wenn ich schon lange so denke, habe ich das die letzte Zeit selbst täglich erleben dürfen.


    Natürlich verputzt mir ein Handwerker für ausreichend Geld eine Wand, wie diese dann aussieht ist etwas anderes. Ein befreundeter Handwerker, für den man nicht nur ein Kunde ist, sondern der einen auch ab und zu braucht, zahlt man weniger und die Stubenfliege wirft danach einen 5m Schatten an der Wand.

    @Mephisto dann mal aus der Praxis:


    Wir haben hier ein zentrumsnahe gelegenes Wohn- und Geschäftsgebäude. 3 Wohnungen 90, 120, 140qm und zwei kleine Gewerbeeinheiten. auf 800qm Grund mit ausreichend Parkplätzen. Aktuellemonatliche netto Mieteinnahmen 2500 € (weil nicht komplett vermietet)
    Üblicher Zustand, sicher nichts besonderes, aber auch keine anstehenden Modernisierungen.


    Bank schätze die Immo 2020 auf 900 T€, im Herbst 2022 auf 850 T€
    Selbe Bank im März 2023 auf nur noch 500 T€


    Der Verkauf läuft jetzt seit April und bisher 2 !!! Interessenten.


    Wenn ich die Hütte für untern Strich 300 T€ los werden würde, wäre diese morgen weg.
    Aber das wird wohl ein feuchter Traum bleiben. Ich hab die Immo mittlerweile als wertlos abgeschrieben und glaube nicht, dass diese überhaupt noch weggeht.


    Die anderen Immos hier in der Gegend (Nordbayern) laufen ähnlich - im Ort stehen aktuell 14 Immos zum Verkauf und in diesem Jahr wurde noch keine einzige verkauft.

    Das war im Westen nicht viel anders..
    Die damals noch 2x im Jahr durchgeführten Sperrmüllsammlungen waren da eine wahre Fundgrube.


    Hier gab es zwar vieles, aber eben fürs Taschengeld zu teuer und Versender waren auch rar. Also zu ich wie viele los und plünderte die Müllberge, nach Fernseh- und Radiogeräten.
    Hab dabei oft andere Bastler kennengelernt, die teilweise mit dem Auto extra angereist waren.. wir haben unsere Beute getauscht uns unterhalten.
    War schon eine geile Zeit damals, was man (ich) aber erst merkte, als die Zeit vorüber war und es diese Sperrmüllsammlungen nicht mehr gab.

    In der DDR hieß die Zeitschrift "Der Funkamateur" im Westen "Funkschau", weil "Funkamateur bereits durch die DARC-Vereinszeitschrift belegt war.
    Inhaltlich bzw. von der Zielgruppe, waren die beiden aber sehr ähnlich. Ich hab lange West gegen Ost Zeitschrift getauscht. Wobei das große Problem bis 1989 war, an die Ost Bauteile zu kommen. Mit vergleichbaren Westbauteilen war das dann noch mehr probieren und anpassen, aber ich hab viel dabei gelernt.


    Wenn du Interesse an den Ostheften hast, ich hab diese noch hier :thumbup: (Die Funkschau auch, sogar in gebundener Ausführung)
    Leider interessieren sich heute nur noch wenige für diese Zeitschriften und zum Umziehen ist das einfach zu viel..


    Heute hat man zu fast allem Wissen um die Elektronik einen einfachen Zugang, aber dafür ist die Ausbildung mittlerweile auf einem Niveau, dass ein Geselle nicht mal einen Detektorempfänger versteht - geschweige denn bauen kann. Bei den wenigen benötigten Bauteilen einfach nur traurig.
    Beim Einstig in die Funktechnik merken diese das dann sehr schnell, weil die fachlichen Grundlagen fehlen und was die Ausbildung wirklich wert ist... Zeitverschwendung..

    ... wenn man das einmal gerafft hat ist die welt wesentlich einfacher.

    Ich weiß gut, was du meinst, kann aber nur meine Hilfe anbieten..


    Generell ist Funktechnik 40% Wissen und 60% Erfahrung. Dass Verbindung verschiedenen nicht beherrschbaren Einflussgrößen unterworfen sind, macht eine Funkverbindung oft zum Balanceakt... Dann entscheiden alleine das Gehör und die Erfahrung.
    Die diversen Zeitschriften bilden diesen Zustand recht gut ab, wobei die Funkschau aus von Lesern zugesandten Schaltplänen bestand, die vorher nicht überprüft wurden.


    Ich hab als Jugendlicher mit der Funkerei angefangen und ohne fachliche Betreuung über die ersten Jahre geht es einfach nicht. Später wurde es zum Beruf und heute ist es wieder mehr Hobby (als MARS-Stationsbetreiber natürlich nicht nur). Über die Jahre habe so ziemlich alle Zulassungen und Autorisierungen erworben, die man in dem Bereich haben kann und bin heute global recht bekannt geworden... Dennoch erlebe ich immer wieder Situationen die auch mich verblüffen. - Man lernt in diesem Bereich nie aus!


    Die deutschen Zulassungsprüfungen sind (sorry) völlig für den Arsch und haben mit dem Funkbetrieb nicht viel zu tun. Veraltete Fragen und teilweise sogar zeitlich überholte Antworten - da hilft stellenweise wirklich nur auswendig lernen.
    In anderen Ländern läuft dies vollkommen anders, vergleichbar der deutschen Führerscheinprüfung - Erst funkt man unter Anleitung und erst wenn die Grundlagen sitzen (was der Ausbilder bestätigen muss) geht man zur opliatorischen Prüfung.
    So kann man vorher entscheiden, ob man überhaupt Spaß an diesem Hobby hat und wird nicht schon vor dem ersten QSO verprellt.


    Die finanzielle Komponente sollte man aber auch von Anfang an im Hinterkopf behalten. Ich nahezu funke täglich rund um den Globus, wobei meine Antennenanlage inkl. der zuhörigen Sende-/Empfangstechnik heute in der Größenordnung eines kleinen Häuschens liegt. Aber ohne diese Ausstattung wäre der Funkbetrieb in diesem Rahmen auch nicht möglich.
    Meiner Frau sag ich immer "Golf zu spielen ist auch recht kostspielig" [smilie_happy]
    Natürlich ist man mit rund paar Tausend Euronen auch schon dabei, aber eben nur im eher lokalen Bereich. Auch wie beim Führerschein - Man kann nach der Prüfung Ferrari fahren, ob man ihn sich leisten kann ist eine anderer Frage.


    Ich finde die Darstellung der Funkerei in DE einfach schlecht, weil dadurch Erwartungen geweckt werden, die sich nur wenige erfüllen können.- Ähnlich wie beim Funkschau-Magazin.. Damit ist dann die Enttäuschung vorprogrammiert.

    Wenn du die Kanister kühl und dunkel lagerst, sowie beim Micropur die Variante T mit Silberionen verwendet hast und bei der Dosierung nicht geizig warst, hält das Wasser viele Jahre.
    Wir haben hier 1l Testflaschen (1 Glasflasche pro Jahr) die teilweise bis zu über 20 Jahre gelagert sind. Davon lassen wir immer wieder mal eine Probe testen und bisher ist selbst bei den Flaschen aus dem letzten Jahrtausend alles in Ordnung gewesen was Keime betrifft. Genussmäßig ist das Wasser aber nach etwa 5 Jahren tot / geschmacklos, was aber im Fall der Fälle sicher keinen groß stört.


    Das Micropur F nutzen wir nicht mehr für die Lagerung. Die Lagerfähigkeit hierbei liegt zwar auch bei über einem Jahr ist aber nicht beherrschbar. Teilweise ist das Wasser nach 13 Monaten ungenießbar und würde Montezumas Rache herbei rufen und andere Flaschen hielten 3-5 Jahre.


    Du solltest dabei beachten, dass du derzeit sauberes und weitgehend unbelastetes Wasser zur Verfügung hast, was im Fall der Fälle ganz anders sein kann.
    Dann zählt alles, was Filterung und Chemie leisten können und dann kommst es buchstäblich auf das letzte Quäntchen der Leistungsfähigkeit an. Du solltest die Kanister auch so lagern, dass du diese leicht entleeren kannst, ohne diese zu sehr zu bewegen. Oder Auslaufhahn mit verlängertem Unterdruckröhrchen montieren und dann nochmals paar Tage unbewegt stehen lassen. Es gibt einige Verunreinigungen, die dich unten und oben absetzen!

    Das mit dem Stinken war früher ein Thema, aber heute nicht mehr. Meine sind auch schon einige Jahre alt und klar riecht an das Benzin, aber nicht störend - Auch wenn diese nen halben Tag im Auto liegen.


    Die geringere Geräuschkulisse war für mich auch der Ansatz es mit einer Akkusäge zu versuchen - für mich der einzig relevante Vorteil, denn Gehörschutz, vor allem wenn es wärmer wird, ist schon sehr lästig.


    Preislich bieten die Akkugeräte auch keinen Vorteil...


    Wie du schreibst, kommt halt darauf an, was man machen will.

    Jetzt muss ich mal ketzerisch fragen ob Du überhaupt selbst eine hast und mit der arbeitest

    Ja, eine Makita liegt noch irgendwo rum und nein, ich verwende diese nicht mehr. - Klassischer Fehlkauf eben.


    Für bisschen Gartenarbeit und mal ein Ästchen hier und da im Ziergarten sind die Teile sicher brauchbar, aber als richtige Säge eben nicht. Der Makita ging nach dem ersten Baum schon der Saft aus, also nach etwa 30 Minuten (wobei die letzten 10 Minuten eher Geleier als Sägen war).
    Mein Stihl-Sägen verlangen erst nach paar Stunden nach Benzinnachschub und den in den Wald zu bringen ist auch wesentlich einfacher als eine Kiste Akkus..
    Von der Leistung sind meine kleinen Stihl nur unwesentlich stärker als die Akkugeräte - aber eben nur für vlt. 5 Minuten, dann gibt der 5Ah Akku nach. Für die Holzwirtschaft sind die Akkugeräte ungeeignet und im Vergleich zum Benziner preisliche uninteressant (oder völlig überteuert).

    Das Gerät hängt am Stromkabel.


    Anderes Thema
    Ich hatte mich nach einer Akku Kettensäge erkundigt , der Mensch aus dem Baumarkt meinte, dass die für Hartholz ungeeignet sind ( 2 18 Volt Akkus ) da sie zu wenig wums haben. Für mich als e- unkundigen war das neu.

    Die Akkugeräte für die Holzver/-bearbeitung kannst du vergessen. Entweder reicht die Leistung nicht aus oder der Akku macht nach paar Minuten schlapp.


    Generell sollte man auch bedenken, dass die Energieeffizienz von Akkugeräten miserabel ist und Stromspeichern auch seine Tücken hat. Klar sind diese Komfortabel und sauber und ein Benziner ist bisschen lauter, aber Benzin/Öl kann man problemlos lagern. Gutes Benzin hält auch paar Jahre, was man von den Akkus nicht behaupten kann - Vor allem nicht wenn man diese nur selten benötigt!

    @bugi1976 ich immer noch bin Immobesitzer... leider
    3 Wohneinheiten (85, 95, 120qm), 1 kleiner Gewebeteil (70qm), Nebengebäude mit 140qm, Garagen,... 1000qm Grund in sehr guter Lage bayrischer Kleinstadt. Versuch die Immo nun seit paar Jahren zu verkaufen - Keine Chance!


    Aktuell liegen wir deutlich unter 500 T€ und es kommt nicht mal ein Interessent.


    Mein Fazit: Eigengenutzte kleine Immo ist u.U. in Ordnung, aber alles andere ist fürn Ars.. und Geldanlage [smilie_happy]


    Zum Glück hab ich für die Immo wenig bezahlt und hatte Jahrelang gute Mieteinnahmen (weit mehr als der damalige Kaufpreis). Mittlerweile hab ich aber auch die Erkenntnis gefunden, dass man alles außer Cash vergessen kann und selbst EM nur bedingt für die laufenden Kosten verwendbar ist, weil der Verkaufsaufwand sehr hoch ist.
    Cash is King! - und nichts anderes zählt.


    Ich hab die Immo, ebenso wie andere "Wertgegenstände oder sog. Anlagen" schon lange abgeschrieben - bekomm ich noch was dafür ist gut und wenn nicht, dann nicht. Aktuell behindern meine Anlagen nur meine Wegzug aus DE...