Beiträge von DarkMatter

    und das nennst du @DarkMatter "nach Krieg rufen", DU brauchts nicht mehr rufen, der ist schon lange da!

    Es gibt noch nicht einmal ein angespannte Lage hier in Deutschland.
    Du kannst dich frei bewegen, hast Essen/Trinken, Strom, Heizung und musst auch keine Angst haben wenn du einen Schritt vor die Tür machst.
    Klar gibt es ein paar Einschränkungen, aber der Einfluss auf nein Leben ist minimal. Und aus meiner Sicht ist gerade mal die Spitze vom Luxus weg, aber ansonsten ist alles noch vollkommen easy und ohne großen Stress.


    Sorry, mein lieber @Kinderkram, aber du hast keine Ahnung was Krieg bedeutet!
    Man hat dir den Lutscher weggenommen und du stehst da und rufst "wir haben Krieg"...
    Ich hoffe für uns alle, dass du nie erfahren wirst was Krieg wirklich bedeutet - Denn dann interessiert ich dein Lutscher bestimmt nicht mehr.

    .ich komme auch aus der Branche

    Dann verstehst du meine Aussage sicher richtig.


    Was ist den "groß" ??
    Hier im Ort: Familienhofladen im eigenen Hof, 3 Tage die Woche geöffnet, ist sicher nicht "groß".
    Doch das was dort verkauft wird kann niemals auf dem Hof angebaut worden sein, zumindest nicht in der Menge!
    Wenn man dann nachfragt, heißt es, dass die Waren von anderen Höfen der Region kommen.. Nur kenne ich keinen Hof hier der jetzt noch Kopfsalat anbaut/erntet?
    Manchmal lauf ich Familienmitglieder vom Hof im Großmarkt über den Weg.. muss wohl nicht erzählen was dort gekauft wird..
    Natürlich nur ein Einzelfall, ein schwarzes Schaf,.. aber ok, gibt wohl viele schwarze Schafe hier?


    Ich meine nur, dass man sehr kritisch gegenüber Hof- und Regionalläden sein sollte, denn es ist ein gutes Geschäft, auf das immer mehr aufspringen. Entscheidend ist der persönliche Kontakt und Einblick in den Hof (etwas Sachkenntnis vorausgesetzt).
    Aber es gibt auch noch genügend Selbstvermarkter die ehrlich sind und auch nur eigene Produkte anbieten.

    Aber wie gesagt wieder neue Marken/Hersteller.

    Ich hatte früher beruflich viel im Lebensmittelbereich zu tun und kann nur sagen, dass es nicht selten ist, dass ein Produkt eines Herstellers oder Erzeugerverbandes, in 100 oder mehr Markenverpackungen kommt. Von den verarbeiteten Produkten ganz zu schweigen - siehe italienische Tomaten und Tomatenmark aus dem Reich der Mitte..
    Damit lassen sich einerseits die Preisspiele realisieren und wenn mal eine Marke einem Skandal zu Opfer fällt macht das letztlich nicht viel. Das ist Strategie zur Gewinnmaximierung und Risikominimierung - Nicht mehr und nicht weniger!


    Wenn du wissen willst, was du bekommst dann musst du lokal vom Erzeuger kaufen. Das ist zwar auch nicht risikolos und betrogen kannst du heute überall werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist dort wesentlich geringer. Bei Hof- und Regionalläden sollte man aber zumindest mal schauen, ob der Hof überhaupt das abwirft was da verkauft wird :/

    Wenn ich bei uns so in die Supermärkte schaue, werden die Regale schon seit Wochen immer leerer. Oft steht nur noch vorne eine Reihe oder mal ein Palette im Regal, wo früher 4,5,10 Paletten standen.
    Die Preise haben sich aber noch nicht so großartig verändert, zumindest aus meiner Sicht. Klar ist überall das altbekannte Spiel mit neuer Packung - weniger Inhalt - gleicher Preis. Aber direkte Preiserhöhungen über den gewohnten Rahmen sehe ich nur im Frischwarenbereich.
    Das gewisse Lebensmittelmarken knapp werden höre ich über einen Mitarbeiter des Zentrallager der Konkurrenz auch, aber das bedeutet ja nicht dass gleich der große Hunger ausbricht!


    Andererseits ist es schon interessant, dass das Problem bei den Hausmarken weitaus weniger besteht. Oder versucht man hier nun auf Basis der aktuellen Situation seine Eigenmarken mehr in den Vordergrund zustellen?
    Wenn es nur "Beste Ernte" gibt, kaufen viel Menschen das und stellen fest dass es auch nicht schlechter ist als andere. Warum sollte man also danach noch zum teureren Fremdprodukt greifen?


    Ich muss gestehen, dass ich nicht viel in Supermärkten kaufe, sondern mehr beim Großmarkt. Das liegt daran, dass wir hier für mehrere Haushalte gemeinsam einkaufen.
    Wenn man längere Zeit beim gewerblichen Großmarkt einkauft erkennt man viel massivere Preisschwankungen übers Jahr, als bei Supermärkten, was offensichtlich vom Erntezyklus und Marktangebot verursacht wird. Auch die Verfügbarkeit von Produkten variiert über Jahr ganz erheblich.
    Doch die Regale dort sind voll wie immer und von Mangel keine Spur! - Auch die Auskünfte der Mitarbeiter offenbaren keine kommende Hungersnot.


    Der Unterschied zwischen dem Großmarkt und den Supermärkten liegt eigentlich nur an der Bestückung. Wenn beispielsweise im Großmarkt 3 Paletten 10kg Reissäcken kommen, dann stehen die, bis sie nach paar Wochen abverkauft sind, während der Supermarkt alle 2 Tage einige 500g Packungen nachordert.
    Dazu braucht es Verpackungsmaschinen und viel Logistik... Ich denke dass das Problem mehr hier zu suchen ist als in einem Produktmangel.

    In zwei Wochen steht wieder der alljährliche T-Day an.
    Dies ist eine gute Möglichkeit mal zu hören, was so auf den Funkbändern in der eigenen Region los ist.


    Solche Großevents werden immer wieder gestartet, wobei es häufig wohl auch um die Erfassung der Funkerdichte in den jeweiligen Regionen geht. Wenn man etwas tiefer schaut, drängt sich dieser Verdacht zumindest auf...
    Aber egal, zum Zuhören sind diese Events recht interessant und geben auch einen ungefähren Eindruck, wie weit das eigene Empfangsgebiet reicht.
    Da die 3 wesentlichen Frequenzbereiche (KW mit CB, VHF mit Freenet und UHF mit PMR) abgedeckt sind, können daraus recht brauchbare Rückschlüsse für den eigenen Wohn- oder Standort gezogen werden werden.


    Ob man aktiv teilnimmt ist natürlich eine andere Frage [smilie_blume]

    Ja, könnte ich viel besser verwenden, wenn ich es selber mir auf die Seite lege, und nicht einem Konzern ohne jede Gegenleistung in den Rachen werfe.

    Ich denke, das ist der wesentliche Punkt und in dem gehen wir konform [smilie_blume]


    Ansonsten hat denk ich jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht, abhängig von wie oft und an was man erkrankt war. Doch viele Leistungen, gerade im Präventivbereich gehen bereits heute nur noch gegen Cash.


    Eine offene Regelung würde mMn nur auf Basis einer staatlichen Grundversorgung funktionieren, denn viele Menschen aus der Masse, vorrangig die unteren Grade, würden sich sonst keine KK mehr leisten wollen. Die stünden dann ohne Versorgung da, was einerseits zu Problemen/Neid und andererseits einem Sterben auf der Straße führen würde.
    Ist an sich ein schwieriges Thema...



    @Salito wir sind hier mit dem Thema ausreichend durch und tiefer diskutieren führt bei solch individuellen Dingen für die Allgemeinheit zu nichts.
    Dennoch ist es nahe am Titel Thema, wenn ich Nachrichten wie "keine Behandlung für Ungeimpfte im KH" lese. "Wer zahlt bestimmt" heißt es so schön und damit sind die Möglichkeiten als Selbstzahler u.U. andere als mit GKV.
    Dann könnte es auch schnell auf "wer zahlt lebt" hinauslaufen...

    Das große Problem, welches ich in unserem starren System sehe, ist dass ich mich zwingend und generell zwischen einer "einfachen" und einer "guten" Behandlung entscheiden muss und keine individuelle Wahl habe. Es ist egal was ich verdiene, mir leisten möchte, Kassenpatient bleibt Kassenpatient.
    Auf der anderen Seite ist die Entscheidung gegen die GKV mit vielen Risiken und Unwägbarkeiten verbunden. Denn wenn im Berufsleben etwas schief läuft oder sich die Gesetzgebung ändert, steh man schnell mit dem Rücken an der Wand.


    Wenn ich sehe, was ich für die rund 150.000€ Beiträge, die ich über die letzten 20 Jahre in die GKV einbezahlt hätte, an Leistungen bekommen hätte.. naja, ich würde heute sicher nicht mehr hier sitzen!
    In der selben Zeit habe ich für meine Gesundheit auch nicht viel mehr bezahlt, aber Leistungen genutzt die dem GKV-Zahler schlicht verschlossen bleiben. Ist sicherlich individuell, aber für mich ist(war) es einen Frage von Leben oder Sterben.

    der markt gehört komplett liberalisiert, ohne versicherungszwang und freie wahl der pkv für jeden.

    Bei der Intelligenz der Masse, brauchen wir dann aber einen Kadaver-Entsorgungsdienst, für diejenigen die aus Geiz verreckt sind!


    Letztlich bleibt die Frage nach der KK etwas was jeder selbst beurteilen und entscheiden muss. Ich habe den größten Teil bar gezahlt, weil das was über die Kasse und Versicherung möglich gewesen wäre mir nicht zusagte.


    Dazu eine leine Geschichte von vor rund 8 Jahren:
    Meine Frau geht zu einem Arzt, bei dem sie schon öfter privat war für eine Behandlung. Dieser stellt ihr hierfür eine Rechnung über 377€ aus. _ so weit, so gut.
    Als sie meinte dass dies auch als KK-Leistung über selbige abgerechnet werden könne, stellte er die Rechnung an die PKV. Darauf kam die selbe Rechnung über die PKV zu uns zurück, jedoch mit einem Betrag vom über 561€. Die Differenz entstand aus der Abrechnung gegenüber der PKV und bestand nur aus zusätzlichen Positionen.


    Nun ist mir zumindest klar woher die höheren Kosten für die GKV, aber auch PKV kommen :wall:

    Du kannst sie nicht mehr verlassen. Es gibt eine Versicherungspflicht, auch für Selbständige.Du könntest nur ins Ausland ziehen, dort als Ex Pat versichern oder u.U. in die Familienversicherung. Oder aus der privaten in die gesetzl. unter gewissen Bedingungen/Umständen, aber ohne KK geht nicht mehr (früher ging das)...

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!


    Also raus aus der GKV funktioniert recht einfach über die Selbständigkeit.
    Dann einen billigen PKV-Tarif mit höchster SB wählen (kostet fast nichts) und mit dem Restgeld aus der Differenz zur GKV eine entsprechende Versicherung abschließen bzw. Barzahlung im Bedarfsfall. So hatte ich das gemacht und bin damit sehr gut gefahren!


    Aber wenn ich die aktuelle Diskussion über Bürgerversicherung, etc. höre, weiß ich nicht ob dies heute noch so sinnvoll wäre? Eine Bürgerversicherungen wird nämlich vor allem Eines werden: Sehr viel teurer!
    Damit bleibt dann weniger Restgeld für die private Vorsorge und irgendwann wird das Ganze evtl. nicht mehr finanzierbar sein. Ein Zurück in die GKV ist heute fast ausgeschlossen, doch wie es mal mit der Bürgerversicherung sein wird?


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mich heute entscheiden würde. Aber könnte ich das Rad zurück drehen, wäre ich heute außerhalb DE ansässig und würde nur evtl. als Gast in hier leben und arbeiten.
    Im Rückblick wäre dies eine noch bessere Lösung gewesen!

    @Marbod und @skeptisch4ever was ihr beide das in meine Aussage hinein interpretiert ist schon bemerkenswert, und nein, ich kann eure Gedankengänge nicht nachvollziehen ?(


    Wenn vor einigen Jahren alles so gelaufen wäre wie ich/wir uns das vorgestellt hatten, dann wären wird heute in Nordost Ungarn. Nachdem das dann aber nicht mehr möglich war, haben wir versucht uns hier so gut es ging ein Leben zu ermöglichen. Damit dies überhaupt funktionieren konnte, mussten/müssen wir negative Dinge im direkten Umfeld ausblenden und uns auf das Positive konzentrieren.
    Und genau dieses Leben ist es, was ich als Kartenhaus bezeichne und von dem ich hoffe dass es noch lange hält. Denn auch wenn der Weg nach Ungarn bis heute keinesfalls generell vom Tisch, ist er uns immer noch nicht möglich.


    Ich hoffe ich habe euch beide jetzt wieder einigermaßen an die Realität geführt [smilie_blume]

    Vor einigen Wochen gab es Aussagen verschiedener Mediziner/Fachleute dass der Inhalt der Impfdosen "sehr unterschiedlich" sei und ein höherer Prozentsatz nur Kochsalzlösung enthalten soll.
    Doch dann kam leider nichts mehr davon (Zumindest hab ich nichts weiter dazu gefunden). Nun wird das Thema ausgerechnet von Regierungsmitgliedern indirekt wieder aufgegriffen und der fehlende Impfstoff in "einigen Dosen" durch wirre Theorien zu rechtfertigen versucht.
    Also so etwas die Fortsetzung der Krankenschwester, die aus eigenem Antrieb nur Kochsalzlösung verteilte..


    Hat hier jemand diesbezüglich eine Info was aus den Untersuchungen geworden ist.
    Bzw. ob nach den damaligen Veröffentlichungen noch weiteres folgte?

    Das war auch einer der Gründe, warum wir aus D weggezogen sind. Ich bin beruflich sehr viel auf der Welt herumgekommen. Soviel Neid, Missgunst und Schadenfreude wie in D, habe ich nirgendwo erleben müssen.

    Das ist auch mein traurige Erfahrung über die Jahre, weshalb ich mich aus dem gesellschaftlichen Leben hier mittlerweile vollständig verabschiedet habe. Klar, gehe ich Einkaufen, versuche aber regional so wenig wie möglich in Erscheinung zu treten...ansonsten pflege ich nur den Kontakt zu den Nachbarn (soweit dies nützlich ist).
    Unser Weggang nach Nordost-Ungarn (südlich der Theiß) war 2013 bereits in trockenen Tüchern als mich die Vergangenheit heimgesucht hat. Ist nichts gesundheitliches oder illegales, nur geschwiegen als ich hätte reden sollen.
    Ich hab dann alles abgeblasen und versucht mir hier eine Strategie zu basteln - Naja,.. eigentlich versuche ich seit dem nur das Positive zu sehen und hoffe unser Kartenhaus funktioniert noch lange genug.
    Aber ganz vom Tisch ist der Weggang nicht!

    Mir war bisher gar nicht bewusst, in wie viele wohlklingende Worte man Neid und Missgunst verpacken kann.
    Aber am Ende bleibt es doch nur der Neid derer, die aus ihrer Sicht gescheitert sind, gegenüber denen die es zu vermeintlichem Reichtum gebracht haben.

    @Blue Horseshoe und @Goldhut ich versteh euch und kann mit euch mitfühlen, auch wenn ich schon vor rund 10 Jahren die Reißleine gezogen und mich weitgehend zurückgezogen habe. Das war mir aber nur möglich weil ich malocht habe und 100 Wochenstunden eben der Standard und nicht die Ausnahme waren.
    Aber nur wer etwas selbst geleistet und aufgebaut hat kann verstehen was das wirklich bedeutet. Die Schmarotzer können dies nicht mal nachempfinden und leben direkt oder indirekt auf unsere Kosten bzw. unserem Leistungen.


    Heute stell ich mir aber oft auch die Frage, warum es so viel mehr Schmarotzer als Macher gibt?
    Und warum die Schmarotzer und vollständig gescheiterten Menschen häufig gerade auch aus Macher-Familien stammen. Ist dies vielleicht auch in unserer Schuld, weil wir mehr Macher als Familienmenschen/Väter waren?
    Und sind unsere Kinder alleine durch ihre Herkunft nicht auch Vorbild für andere?


    Verurteilen ist leicht, aber jemand zu verurteilen der dies gar nicht versteht und evtl. auch nicht die alleinige Schuld trägt, ist mMn zu kurz gegriffen. Die Kritik von unten natürlich noch mehr...

    wenn 3G+ am Arbeitsplatz kommt, werden diese Terroristen meinen Laden zusperren und damit die berufl. Existenz vernichten!!!


    So schaut´s aus.


    Da nützt mir dann der erhobene Kopf auch nix

    Wenn es für dich jetzt wirklich so schlimm ist, hat das auch wenig mit den Maßnahmen oder Corona zu tun, sondern einfach damit dass du dein Unternehmen nicht auf schwierige Zeiten vorbereitet hast. Jede andere Krise hätte dich dann nämlich genauso getroffen.


    Außerdem kommt das jetzt auch nicht aus heiterem Himmel, sondern wird beispielsweise hier im Forum seit rund 1 1/2 Jahren breitgetreten. Du hattest wirklich lange genug Zeit dich darauf vorzubereiten, also jammer nicht wenn es dir nun wie der Grille geht.
    Sorry, aber hierfür hab ich kein Verständnis.


    Vielleicht wäre generell vieles anders gelaufen, wenn schon vor einem Jahr mehr den Weg von Insolvenz/Schließung gegangen werden?

    Nachdem wir nun weit in die einzelnen Geräte gegangen sind, mal wieder bisschen zurück zu dem, was man empfangen kann und welche generellen Grenzen es gibt. Außerdem hab ich mir die letzten Tage mal die Mühe eines Vergleichs gemacht, den ich auch nicht vorenthalten will.


    Die Entscheidung für einen der wenigen Handscanner ist vergleichsweise einfach, aber dabei sollten die Einschränkungen, die sich aus der breiten Empfangsfrequenz und kleinen Bauform ergeben bedacht werden. Ein Handscanner ist als einfaches handliches Gerät, das man überall ihn mitnehmen kann, eine schöne Sache. Aber es ist eben nicht so einfach mit dem Empfänger eines Mobilfunkgeräts oder Heimgeräts zu vergleichen.
    Dafür bietet es unzählige Möglichkeiten, die die größeren Geräte nicht bieten, wie schneller Kanalscann. Dies liegt einfach daran, dass die Arbeitsweise mit diesen Geräten eine völlig andere ist.
    Am Heimgerät sind dafür spezifische Antennen und Zusatzgeräte anschließbar, die eine andere Welt eröffnen. Doch dies geht in eine sehr spezifisches Hobby und hat auch nur wenig mit dem normalen Empfang zu tun. Preislich liegen diese Anlagen auch in einem anderen Bereich und 10 T€ sind da schnell investiert.


    Soweit man diese Unterschiede berücksichtigt wird man mit einen Handscanner auch sehr glücklich werden. Und wie bereits geschrieben sind die Unterschiede in der Praxis nicht wirklich relevant, denn ein 3000T€ Heimgerät empfängt mit einer gebräuchlichen Scannerantenne eben auch nicht so viel mehr wie ein Handscanner!



    Wenn man ein universelles Handgerät (Scanner) für wirklich portablen Einsatz sucht ist die Auswahl eher bescheiden:
    Alinco DJ-X11 (ca. 350€), AOR-DV10 (13200€) und 8200 (650€), Icom IC-R20/30 (650€), Yaesu ist identisch mit AOR.
    Der Rest des aktuellen Marktes ist auf Grund technischer Einschränkungen nicht geeignet (keine SSB-Empfang!)
    Von der Bedienung sollte man sich die kleinen Alleskönner recht genau anschauen, denn die Bedienung erfordert bei allen eine Einarbeitung.


    Welche Bereiche sollte ein Scanner sinnvollerweise abdecken:


    0-30 MHz Kurzwelle (Rundfunk, Amateurfunk, CB-Band)
    88,5 - 108 MHz UKW-Radioband
    108 - 137 MHz Flugfunk
    140 - 155 MHz Amateurfunkband 2m und öffentliches Freenet
    420 - 560 MHz Amateurfunkband 70cm, LPD und öffentliches PMR


    Die anderen Beriech sind weniger wichtig, da dort keine öffentlichen Sendungen erfolgen und ein Großteil ohnehin verschlüsselt gesendet wird.


    Bei einem Handscanner, auch den vorgenannten ist die Leistung im Kurzwellenbereich eher auf dem Niveau eines guten Radios. Auf Grund durch die kleine Bauform nicht möglichen Filter und Eingangskreisen, ist hier nicht viel mehr möglich. Insbesondere bei SSB-Empfang wird er Abstand zu einen gebräuchlichen CB-Funkgerät schon recht beachtlich. Für den Nahbereich ist dies nicht problematisch, aber weiter entfernte Stationen können häufig nicht empfangen werden.
    Aber dafür bietet der Handscanner einen weitaus größeren Empfangsbereich und eine dennoch kompaktere Baugröße!


    Der UKW-Radiobereich ist vergleichbar, da hier mit sehr starken Signalen gearbeitet wird.
    Dies bringt jedoch Einschränkungen im Flugfunk mit sich, wo die schwachen Signale im Scanner oft nicht ausreichend von den intern durchschlagenden UKW-Sendern separiert werden können. Oft führen die UKW-Sender zu unerwünschten Mischprodukten (Intermodulation), die einen Empfang der eigentlichen Frequenz erschwert.


    In den oberen beiden Bereichen sind die Scanner gleichauf mit einfachen Handfunkgeräten (Freenet/PMR), aber eben auch wesentlich schwächer wie die Geräte aus dem Amateurfunkbereich. Diese Unterschiede ergeben sich einfach aus dem reduzieren Frequenzbereich, der eine Filterung und bessere Signalaufbereitung ermöglicht. Die verwendeten Chips in diesen AFU-Gräten sind oft die selben wie bei den öffentlichen Ablegern.



    Nach aller Theorie die Praxis mit dem Alinco der letzten Tage:


    Rundfunkempfang auf Kurzwelle: diverse europäische Stationen, CRI aus China, IRIB aus dem Iran, Stimme Russlands und viele mehr sind verständlich empfangbar. Mit einem Kopfhörer geht's um einiges besser wie mit dem eingebauten "ultra flat speaker" ;)
    Das CB-Band in FM ist etwas schwächer als am Vergleichsgerät, aber die meisten Stationen kommen durch, wenn auch nach rund 25km die Signale zusehens schwächer werden, bzw. im Rauschen unter gehen. Bei SSB reicht der Empfang für die Ortsrunde bei brauchbarer Verständlichkeit, wobei man beachten muss, dass SSB keine Rundfunkempfang ist. Der integrierte Lautsprecher ist dabei aber schon merklich über dem Limit.
    Wird die mitgelieferte Antenne gegen eine CB-Portabelantenne wie die Highflex27 getauscht, wird der Empfang erheblich besser und kommt aber nicht an das Vergleichsgerät. Bei 70cm Antennenlänge ist das Ganze auch nicht mehr so wirklich portabel.


    UKW-Rundfunk ist wie im Autoradio..


    Im Flugfunkbereich ist einiges zu hören und bis auf die Probleme durch die die UKW-Sender verursachen, vergleichbar mit dem anderen Empfängern. Auch hier macht der eingebaute Lautsprecher einige Schwierigkeiten, bzw. kommt einfach an seine Grenzen. Flugfunk ist für mich derzeit nicht so interessant, bietet aber eine gute Möglichkeit den Empfänger, insbesondere den Einfluss durch starke benachbarte Sender zu testen. Der Empfang ist wie erwartet, nicht wirklich schlecht, aber doch mit den gerätespezifisch erwarteten Einschränkungen.


    Die Bänder darüber laufen identisch zu den Freenet- und PMR-Geräten, wobei der Alinco hier teilweise sogar stärkere und verständlichere Signale liefert. Wird er an der anstelle des Freenet-Geräts betrieben, zieht er klar an diesem vorbei. Die Antenne am PMR ist leider nicht abnehmbar, aber bei Verwendung einer anderen PMR-Antenne auch hier dasselbe Bild. Stationen die auf dem PMR-Gerät fast unverständlich sind, kommen am Alinco mit PMR-Antenne klar und verständlich.


    Zusammengefasst ist der Handscanner im unteren Bereich klar schlechter und im oberen Bereich gleichwertig, teilweise sogar besser. Zusammen mit den scannerspezifischen Möglichkeit der Grund, warum ich immer noch Handscanner verwende, obwohl ich weitaus leistungsfähigere zur Verfügung habe.
    Als "Radio" mit der Option auf andere Frequenzbereiche, als Überwachungsempfänger durch den schnellen Suchlauf und nicht zuletzt durch das kompakte Hosentaschenformat, ist der Handscanner unübertroffen universell. Diverse Einschränkungen sind sicher vorhanden, aber in der Praxis (für mich) nicht wichtig, da es hierbei um empfange ich etwas weniger oder ich habe gar kein Gerät dabei geht.


    Der Icom IC-R20 (Vorgänger des R30) eines Freundes der mich dabei unterstützte, lief parallel und war bis auf Feinheiten vergleichbar, tendenziell durch den besseren Laufsprecher jedoch etwas besser verständlich.
    Teilweise konnte ich noch einen leihweise überlassenen Yaesu/AOR DV10 mit vergleichen, der aber nicht so viel besser als der Alinco lief, als dass es den 4fachen Preis gerechtfertigt hätte. Der Empfang/Verständlichkeit lag auf dem Level des Icom IC-R20, was aber auch primär dem besseren Lautsprecher zu verdanken scheint. Die Mehrfunktionen im Digitalen Bereich konnte ich nur auf PMR testen, wobei ich hier nur eine einzige Station in den paar Tagen empfing. Aber das in sehr guter Qualität.


    Wenn man den Nachteil des "ultra flat speakers" am Ainco mal ignoriert haben sich die 3 Handscanner nicht wirklich viel gegeben. - Einen Favoriten möchte und kann ich nicht benennen.
    Was den Preisunterschied betrifft liegt der Alinco als mittlerweile 100% Chinagerät klar in vorne. Ob hierdurch evtl. größere Serienstreuungen oder Serviceprobleme entstehen kann ich nicht beurteilen.
    Ein Handscanner ist ein Gerät das unterwegs vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt wird und nicht die Lebensdauer eines Stationsempfängers hat. Durch den vergleichsweise günstigen Preis bei gleicher Leistung wäre dies aber verschmerzbar.
    Ich habe aktuell den zweiten Alinco am Start, der erste hat nach gut 4 Jahren exzessiver Außeneinsätze aufgegeben. Mehrere Regenguss verursachte Überflutungen und einige Abstürze haben zu Ausfall des Displays geführt - Ob der Yaesu/AOR dies überhaupt so lange überstanden hätte wage ich mal zu bezweifeln...

    Es gibt sicherlich auch in deiner Nähe Funkhändler die verschiedene Scanner vorrätig habe und wo du einfach mal selbst vergleichen kannst. Die großen Unterschiede liegen nicht in de Empfangsleistung, sondern in der Bedienung und dem gesamten Handling. Doch da hat jeder so seine Vorleiben und Neigungen, was die Position von Tasten, ihre Größe und das Konzept der Menüs betrifft.


    Falsch machen kannst du bei keinem der namhaften Hersteller etwas, ob du nun zu Alinco, AOR, Icom, Yaesu, usw. greifst.

    Ja und Nein... die Empfindlichkeit an der Antennenbuchse ist ein einfacher Vergleichsparameter, aber eben nur ein! Parameter zwischen Dem Signal in der Luft und dem was aus dem Lautsprecher kommt.


    Auf der einen Seite der Antennenbuchse befindet sich die Antenne, die mehr oder weniger Signal aus der Luft fischt und auf der anderen Seite liegt die Signalaufbereitung. Dies ergibt noch viele Parameter, die in die Empfangsleistung einfließen und erst alle Parameter zusammen würden eine Aussage ermöglichen - eine theoretische zumindest..


    Eine geringere Empfindlichkeit kann durch eine leistungsstärkere Antenne kompensiert werden, wobei man sehen muss, dass eine Antenne immer nur einen kleinen Teil des Empfangsspektrums abdeckt. Je Breitbandigkeit geht auf Kosten der Empfinglichkeit. Eine hohe Empfindlichkeit erfordert wiederum eine bessere Signalaufbereitung, die jedoch schnell an die räumlichen Grenzen des Handgerätes stößt....
    Das Thema der Empfindlichkeit ist ein sehr komplexes Thema, wobei die Datenblattwerte nur wenig Aussage auf die praktisch nutzbare Empfindlichkeit zulassen.
    Ein übersteuertes oder intermoduliertes Signal auf Grund hoher Empfindlichkeit ist weitaus weniger verständlich als ein kleineres aber sauberes Signal. Ein Handscanner ist hier immer ein Kompromiss, aber selbst ausgewachsene Kommunikationsempfänger wie der IC-R8600 sind nicht wirklich frei von diesen Problemen. Und was hilft eine hohe Empfindlichkeit, wenn diese dann wegen der lokalen Situation die dauerhafte Aktivierung des Abschwächers bedingt?


    Messtechnische Datenblattwerte sind das Eine, die Praxis aber häufig etwas ganz anderes. Ich habe einige Geräte hier im Betrieb, sowohl die Icom IC-R8500 (noch) und 8600, aber auch Handscanner u.a. den Alinco. Jedes Gerät hat seine Stärken und Schwächen und auch wenn der IC-R8600 an der Hochantenne mehr Signale liefert, muss er spätestens passen wenn es vor die Tür geht. Paar hundert Meter weiter hat dann der Alinco auf Grund besserer Umgebungsbedingungen die Nase vorn.
    Dabei ist der Unterschied in der Empfangsleistung aber keineswegs so groß wie man als Außenstehender denkt. Insbesondere der praktisch nutzbare Unterschied zwischen dem Icom I-R30 und dem Alinco ist nahe Null. - Mal ist der eine minimal besser, mal der andere.


    Also hast du schon Recht mit den Äpfeln und Birnen, aber was hilft dir der Birnbaum im Nachbargarten, wenn du nicht an die Birnen kommst? - um bei dem Vergleich zu bleiben [smilie_blume]



    Zu deinem Datenblattauszug:
    Icom gibt seine Empfindlichkeiten in eine anderen Bezugseinheit und Messbasis an, wodurch die reinen Zahlenwerte nicht vergleichbar sind. - Nur zur Ergänzung..