Beiträge von DarkMatter

    Bei aller Begeisterung für Maggi Ravioli, Erasco % CO. ich esse sowas heute nicht, als warum sollte ich dann für schlechte Zeiten bevorraten?


    Ich weiß nicht, was die Zeit noch bringt, aber schon heute auf Genuss zu verzichten, nur um es später leichter erleiden zu können, ist für mich nicht erstrebenswert. Eingemachtes und Lebensmittel getrocknet oder in Dosen halten mindestens ebenso lange, sind schmackhafter und helfen das Vergessen zu verlangsamen.
    Man sollte auch beachten, dass eine gute Mahlzeit die Stimmung hebt und bisschen Glück ausstrahlt.


    Nicht dass ich jemand seine geliebten Dosenravioli streitig machen will, aber wenn ich dann meine Roulade mit Blaukraut genieße, würde ich mich über neidische Blicke und erhöhen Speichelfluß nicht wundern.


    Man muss nicht zwingend auf Ravili-MadMax machen, es gibt unendlich viele Alternativen!

    Meiner wiegt gut 2200 kg, mit Batterie und vollgetankt Nicht zu viel für eine grosse Limousine, finde ich.

    Stimmt, wenn ich schon 3,5 to beim PKW darf , warum soll ich mich dann mit weniger zufrieden geben?
    Der Spaß kommt dann abseits der Straßen :D

    Die inzwischen üblere Rußschleudern sind als Diesel mit Primitivstfilter.

    Ich fahre u.a. eine 3-Liter Vergaser aus den 1970er Jahren. Dieser leistet etwa 120 PS bei 4000 U/min und bringt eine Beschleunigung von 0-80 nach etwa 35 Sekunden (0-100 macht keinen Sinn, weil bei etwa 95km/h Schluss ist).
    Kein Kat oder Filter, sondern lediglich ein Schalldämpfer und paar Meter Abgasrohr.



    Bääh, du Umwelts.. wird jetzt manch einer denken.


    Aber wir haben mal den Vergleich zu einem neueren vergleichbaren Fahrzeug mit den 3 Buchstaben gemacht. Einspritzer, Kat und Berge von Technik/Elektronik.
    Die Messergebnisse am Endrohr waren sehr ähnlich, wobei der Alte etwas mehr Partikel und der Neue andere Sachen die der Alte gar nicht kannte, produzierte. Aber große Unterschiede fanden wir zum Erstaunen aller Beteiligten keine.
    Da beide vom Verbrauch ähnlich sind, ist auch die Menge der Abgase logischerweise ähnlich. Ob jetzt Anteile aus unverbranntem Benzin oder Feinstaub, Chromverbindungen, usw. schädlicher sind, sei jedem selbst überlassen.


    Wenn man den umweltrelevanten Bereich der Haltbarkeit und Recyclingfähigkeit mit einbezieht, liegt der Alte um Faktor 5-10 von dem Neuen.


    ...und ein korrekt eingestellter Motor rußt nicht! - Allenfalls beim Kaltstart in den ersten Minuten.
    Doch wie sagten schon die Grünen: "für den Klimaschutz muss der Umweltschutz auch mal hinten angestellt werden"

    @Euroliebhaber auf der anderen Seite musst aber sehen, dass es mit einem Oldtimer schwierig wird, wenn du nicht selbst schrauben kannst oder willst. Klar kann man alles extern machen lassen, aber da beginnen dann andere Unwägbarkeiten. Ich habe schon viele Menschen kennengelernt, die einen Oldtimer kauften und erst später merkten, dass es nicht so einfach ist diesen zu unterhalten. Erst will er gefahren werden und mit der Nutzung kommt dann die Abnutzung!


    Und welcher KFZ-Ausbildungsabgänger der letzten Jahre kennt noch Vergaser? - Außer aus dem Museum.
    Von Ölen, Fetten, etc. will ich gar nicht erst anfangen :wall:


    Letztlich ist es das selbe Thema wie beim Stromaggregat. Wenn du nicht selbst die Kenntnisse, Fertigkeiten und das Werkzeug hat, wird dir die Investition dann wenn du diese brauchst evtl. keinen großen oder längeren Nutzen bringen?

    Da stimme ich euch schon zu, was die Ersatzteile angeht und die Abwrackprämie war vor einigen Jahren ein geschickter Schachzug. Diesen Hintergrund wollte damals auch keiner von mir hören - alles VT klar.
    Da die Schrauber aber auch immer weniger werden und durch Fahrverbote etc., kommt mittlerweile wieder bisschen was in den Markt. - Doch einfach ist es schon heute nicht mehr.


    @Ophiuchus im lokalen Bereich kennt man die Stellen und kann diese glücklicherweise noch umfahren, zumindest bei mir hier. Aber Autobahnen und Schnellstraßen sind auch hier tabu.


    So lange man sich noch einigermaßen frei bewegen kann, sollte man seinen Blick auf alles Lenken was ungewöhnlich erscheint. Den wirklichen Zweck dahinter erfährt man zumeist erst später.. wenn man genug gräbt.


    Alles was geschieht hat Sinn und Zweck, welcher bei dem der am Ende einen Nutzen daraus zieht liegt.
    Kein Staat tut etwas für seine Bürger ohne dass er nicht letztlich selbst einen größeren Nutzen daraus ziehen kann.
    Und wenn die Bürger beginnen aufzuwachen und Fragen zu stellen, dann kommt eben Instrumente der Kontrolle und Unterdrückung zum Einsatz. Gestrichen in den Farben von Klima-/Umweltschutz, Patriotismus oder Moral.

    @Marek die Geräte sind in der Steuerelektronik enthalten oder funktionstechnisch damit verbunden. Eine erkannter Eingriff führt zu Stillsetzung des Fahrzeugs!
    In der Praxis kommt die Wartungsanzeige und nach kurzer Fahrleistung/Fahrzeit wird das Fahrzeug beim nächsten Stillstand abgeschaltet und de Neustart unterbunden.
    Ich hatte beruflich damit zu tun und es ist nicht vorstellbar, was da alles übertragen wird.
    Das hat mit Telefon gar nichts zu tun, denn dass eine Freisprecheinrichtung den Fahrer nicht wesentlich weniger ablenkt wie das Handy am Ohr, ist denke ich auch den meisten Nutzern bewußt.
    Es geht neben der Erfassung von Fahrzeugzuständen, um Abweichungen vom Alltag, Treffen mit anderen "Fahrzeugen", usw. ebenso wie den Fahrer und dessen Zustand (Gesundheit, Stress, etc.). So werden shr viele, auch persönliche Daten erfasst und übermittelt. Selbst ein Zugriff auf Handydaten ist möglich, weil man ja die Freisprech- und Komfortfunktion, oder BT-Audio nutzen möchte.


    Doch auch ein alter Vergaser hilft dir nichts, wenn du meinst das Handy überall mitführen zu müssen.
    Auch wenn ich mich wiederhole, in laufenden Krieg sind Strategie und Täuschung die entscheidenden Waffen.

    Hier wird meiner Ansicht nach ein bisschen was vermischt und evtl. in Zukunft wichtige Punkte unter den Tisch fallen gelassen.
    Dass ein E-Auto Spaß richtig viel machen kann ist klar, dass es nicht umweltfreundlicher als ein Verbrenner ist auch. Aber dies sind zwei Parameter die in der Gefühlswelt keinen Bezug hab, denn nahe alles was Spaß macht ist nun mal je nach Definition nicht umweltfreundlich. Das gilt auch für Reisen, Fleisch, usw.


    Aber wenn man den Spaß mal außen vor lässt, hat ein Auto einen primär praktischen Nutzen: Es bringt und schnell von A nach B, und kann dabei noch vergleichsweise hohe Lasten transportieren.
    Doch während diese Funktion früher weitgehend anonym ablief, wird diese heute im staatlichen Überwachungsnetzwerk protokolliert und ergibt zusammen mit den Handy- und Internetdaten der Insassen ein sehr umfassendes Bild.
    Während ich früher einfach zu einer Veranstaltung fahren konnte, wird dieses Vorhaben heute erfasst und bei den E-Autos ist es obendrein ein leichtes diese einfach fernabzuschalten, wenn meine Teilnahme unerwünscht ist. Es kann allgemeinere Daten über Verkehrswege, Ansammlungen (nichts anderes wie Staus), und vieles mehr liefern. All diese Daten werden als Betriebs daten gesammelt und stellen natürlich keine Verletzung persönlicher Rechte dar, da es ja nur um das Fahrzeug geht.


    Auf den Punkt gebracht bringt ein E-Auto keinerlei umwelttechnischen oder wirtschaftspolitischen Vorteil, aber ein Maximum an Bewegungskontrolle und möglicher -beschränkung. Das Ganze dem Bürger mit etwas Spaß verkauft.


    Ich will niemand den Spaß an Beschleunigung und dem Fahren insgesamt nehmen, aber ein alter Vergaser ist als Backup sicher keine so schlechte Investition. Schrauben kann auch Spaß machen.. mir gibt es heute aber in erster Linie ein Gefühl von Sicherheit.

    Das ist alles Spekulation, weil noch nie versucht wurde ein modernes Stromnetz neu zu starten!


    Die Integration eines neuen Kraftwerks in ein stabiles Netz dauert erfahrungsgemäß mehrere Tage. Wenn das Netz instabil ist auch mal 1-2 Wochen (siehe Kanada), aber bei einem vollkommen zerfallenen Netz nach einem Blackout wird man versuchen nur einige Wenige Kraftwerke wieder zu aktivieren, dann die Schäden zu beheben und erst dann Zug um Zug weitere Kraftwerke versuchen zu integrieren.
    Bis das Netz für die Bevölkerung flächig wieder nutzbar ist können durchaus auch Monate vergehen, je nach des Blackout-Auslösers.


    Das Problem ist, dass dies noch nie gemacht wurde und je enger das Netz, wie in Deutschland, desto größer die Schwierigkeiten.
    Meiner Ansicht nach, werden die großen Versorger als erstes in kleinen Bereichen, wo das Netz noch überschaubar ist beginnen und komplexe Gebiete wie Deutschland erst später angehen, wenn bereits ein Bezugsnetz wieder stabil läuft.

    Blackout ist definiert, alles andere ist ein vorübergehender, zeitlich und räumlich eng begrenzter Stromausfall ohne frequenzbeeinflussung.


    Lesen bildet, Wetter ophiuchus

    Ich hab deine Definition jetzt mehrmals gelesen und es erinnert mich an die Anpassung der Pandemiedefinition an den politischen Zeitgeist.
    Oder stammt die nur von dir? - Falls nicht, würde mich die Quelle brennend interessieren!


    Ein Stromausfall der aus einem Überschuss oder Mangel an elektrischer Energie im Stromnetz verursacht wird, hat zwingend einen Einfluss auf die Netzfrequenz. Bei einen Überangebot steigt die Netzfrequenz, bei einem Mangel fällt diese. Verlässt die Netzfrequenz den zulässigen Bereich kommt es zur Abschaltungen von Kraftwerken, die wiederum erst den Blackout auslösen.
    Die Veränderung der Netzfrequenz ist die Ursache für eine Blackout und keine Auswirkung!


    Also wäre nach deiner Definition fast jeder Stromausfall schon ein Blackout und würde auch entsprechend die in den letzten Jahren geschaffenen (Notfall-)Gesetze greifen lassen!


    Die Grenze vom einfachen Stromausfall zum Blackout ist durch Beteiligung bzw. Selbstabschaltung der Kraftwerke definiert. Erst wenn eine Störung im Stromsetz zur Abschaltung von Kraftwerken führt, spricht man von einem Blackout, weil die Kraftwerke danach nicht mehr aus eigenem Antrieb wieder ans Netz gehen können.
    Durch den plötzlichen Wegfall ergibt sein ein Kaskadeneffekt, die sog. Blackoutwelle (die Hollywood immer so schön zeigt)) und die den Blackout immer weitere Gebiete trägt.
    Erst wenn eine Selbststabilisierung im Netz eintritt, die in der Praxis durch bewusste Abschaltung von Gebieten erreicht wird, läuft die Blackoutwelle langsam aus. Ein Kraftwerk nach einem Blackout wieder ans Netz bringen ist der selbe hochkomplizierte Vorgang wie bei dessen Inbetriebnahme und dauert bei einem instabilen Netz u.U. auch Tage.
    Sind keine Kraftwerke durch Selbstabschaltung beteiligt bleibt es ein Stromausfall, der idR kurzfristig zu beheben ist.

    Danke schön [smilie_blume]
    jetzt kann der Franke endlich auch mitlachen [smilie_happy]


    Wenn man recht neu in einer Gruppe ist, ist es ab und an schwierig Aussagen richtig einzuordnen, aber das gilt natürlich in beide Richtungen. Aber alles gut, ist eben die Eingewöhnungsphase.


    @Salorius II die meisten Funker kommen beruflich aus der Elektrotechnik/Elektronik/Informatik. Ist halt ein (Elektro-)Technik nahes Hobby, bzw. geht es ohne entsprechende Fachkenntnis nicht.
    Ich bin übrigens kein Amateurfunker, obwohl ich sehr viel im Bereich des Antennenbaus und anderer Projekte auch für Amateurfunker aktiv bin. Für mich wäre die Lizenz keine große Herausforderung, für den Rest der Familie dagegen schon und die Kinder wären dann gänzlich ausgesperrt. Nur was hilf mir ein Hobby, wo die Familie zwangsweise außen vor bleiben muss?
    Also funke ich auf 11m (CB) und 70cm (PMR) und auf 11m auch über mehrere 100km - Legal mit 12W USB :thumbup:

    Wildkatze war erfolgreich darin, das halbe Forum in einen Panikstrudel zu ziehen,

    Danke für die Aufklärung auch an dich!
    Nachdem ich nur wenig zu diesem User gefunden habe, schein das Meiste davon wohl in diesem Plus-Bereich gelaufen sein?


    Zumindest kann ich die Reaktion von @Zweifler0815 und @Lukas 21 auf meinen Kommentar nun etwas nachvollziehen. Ich hatte die Aussage zwar, wie bereits nachgeschoben ganz anders gemeint, aber mit der Vorgeschichte erklärt dies natürlich einiges mehr.
    Hätte mich dennoch gefreut, wenn die Beiden sich dazu hier gemeldet hätten, nachdem sie mich in diese Weise angegangen sind.


    Meine Einstellung zum aktuellen Geschehen wie bei sicherlich jedem etwas zwiespältig, aber Panik habe ich deshalb noch lange nicht.
    Auf der einen Seite stehen die Bedenken, wohin die Entwicklung führen kann, insbesondere wenn man Menschen wirklich an die Wand drängt und diese dann durchdrehen. Auf der anderen Seite die Hintergründe und direkten Folgen von Corona und Impfung, bzw. wie ich und meine Familie damit umgehen können.


    Es ist eine schwierige Zeit, die jeden unterschiedlich belastet, aber Panik ist das was am Wenigsten hilfreich ist.
    Bezahlte Schreiber wird es im Netz immer geben und nicht nur für Bewertungen bei Amazon & Co. Wenn man sie erkennt, meidet man diese eben und man ist ja frei derartige Kommentar ungelesen zu übergehen.

    Danke für die Info @carokann


    Hatte die Vermutung dass er vielleicht aus der Region hier ist, einen ähnlichen Schreibstil oder Ansichten hat?
    Hier in der Verwaltungsgemeinschaft lebt ganz normaler fränkischer Durchschnitt und fast keine Zugezogenen, da es Bauplätze nur für Ortsansässige gibt und Fremde nicht so gern gesehen sind ;).


    Ich bin Elektrotechniker, war lange Zeit im Steuerungs- und Anlagenbau selbständig, mache heute nur noch aus Spaß bisschen Handel. Ansonsten betreibe mein Funker-Hobby und genieß das Leben hier am Wasser.
    In meinem Alter hat man den Großteil des Lebens wahrscheinlich schon hinter sich, die Kinder sind selbständig und man hat eine entsprechende Lebenserfahrung gesammelt.


    Weis jetzt zwar nicht was ein "schräger Vogel, Typ Aussteiger/Kommunade/Sektenführer, mit starker Attitüde "den Sinn des Lebens" erfasst zu haben" mit mir zu tun haben soll?
    Dachte anfangs es geht um Wildkatzen, weil wir einen alten Haus-Kater haben. Davon hatte ich aber nichts geschrieben und außerdem hat hier jeder seine Katzen.- Naja, eher Gemeinschaftskatzen wegen den Nagern.


    Aber vielleicht kommt ja noch eine aufklärende Antwort von denjenigen, die das Thema angestoßen haben?

    @Zweifler0815 und @Lukas 21
    Ich hab die Frage jetzt hierher gezogen, weil es hier niemanden stören sollte.


    Es ist paar mal ein Bezug zum User Wildkatze genannt worden, mit dem ich nichts anfangen kann. Über die Forensuche fand ich zwar bisschen was, aber nichts weltbewegendes was eure Äußerungen rechtfertigen würde.
    Nachdem wir Franken kein so störrisches Volk sind wie immer behauptet wird und auch gerne unseren Spaß haben, hätte ich die Bitte um Aufklärung an euch.


    Ich lese hier zwar schon bisschen länger sporadisch mit, weil mich einige Sachen interessiert haben. Meine Anmeldung war aber wie ich schon im Eingangsbeitrag geschrieben habe, vorrangig für die nicht edelmetallbezogenen Themen.


    Würde mich freuen hinsichtlich dieser Wildkatze zumindest zu erfahren worum es geht.
    Aktiv scheint der User ja nicht mehr zu sein, da ich keine aktuellen Beiträge mehr finden kann, oder läuft dies alles nur in diesem Plus-Bereich?

    Du, @blackpearl siehst das aus der Sicht eines Arbeitnehmers, während sich für mich als "Selbständigem" andere Fragen bzw. Probleme stellten. Jedes Leben ist immer Veränderungen unterworfen und wird durch die Abwägung von Chance und Risiko bestimmt.


    Wenn bei dir etwas schief gelaufen wäre, hätte das soziale Netz, also ALG gegriffen, dir Zeit zum reagieren verschafft und dein Vermögen erstmal unangetastet gelassen. Bei mir wäre es mehr ein freier Fall von 100 auf 0 gewesen. Und selbst später mit der GmbH war ich ja nicht wirklich frei von persönlicher Haftungen.


    Deshalb sah meine Strategie etwas anders aus: Gütertrennung, nur begrenzter persönlicher Besitz und immer auf der Hut keine Querverbindungen zu schaffen.
    Wenn man als geschäftsführender Gesellschafter etwas besitzt ist dieses im Extremfall mindestens gefährdet, hat man nichts Nachvollziehbares ist es deutlich einfacher. Aus diesem Grund war schon damals auch ein anonymes Vermögen von großer Bedeutung, ebenso wie "entwertete Immobilien" in Deutschland.


    Heute ist mein Leben entschieden einfacher und das Vermögen zum Notgroschen geschrumpft.


    Aus meiner Reisetätigkeit bin ich viel herum gekommen und kann nur sagen, dass es kein Paradies auf der Welt gibt und jedes Land seine spezifischen Vor- und Nachteile hat. Außerdem waren die Länder schon früher einem regen Wandel unterworfen, was die Wahl jährlich verändert hat. Das Weggehen aus Deutschland war deshalb trotz häufiger Überlegungen, nie eine wirkliche Alternative und wäre eher ein gegenseitiger Tausch der Vor- und Nachteilen gewesen.
    Und Reisen heute, selbst in Europa? - Naja,..


    Im Nachhinein war die Entscheidung zu bleiben und sich hier ein lebenswertes Umfeld zu schaffen die bessere Wahl. Vieles was ich damals aus sicherheitstechnischen Überlegungen gemacht habe, bekam die letzte Zeit den Stellenwert einer existenziellen Frage.
    Aber Flexibilität und Anonymität werden sicherlich Schlüsselkomponenten sein, um die nächsten Jahre zu bewältigen.

    Da bin ich vom Kern bei dir.


    Mit Aktien, und ähnlichen Produkten bindest du dich an die Willkür eines Unternehmen, hast das Geld letztlich erstmal versenkt und kannst nur auf Wohlwollen hoffen. Dies Spekulation man außen vor gelassen, weil dies nicht jedermanns Sache ist.
    Mit Bargeld ob nun in Papier oder digital oder Immobilien bzw. Grund und Boden, bindest du dich an einen Staat und hast auch Null Sicherheit vor Zugriff bzw. Enteignung.
    Mit Edelmetallen bindest du dich an keine Organisation oder Staat und trägst nur das sekundäre Risiko eines Edelmetallverbots. Dies ist bei Gold nicht unwahrscheinlich, aber bei Silber und anderen Industriemetallen wird es deutlich schwieriger. Letztlich wird es in jedem Fall eine Möglichkeiten zur Verwertung geben.


    Jede Form seinen "Notgroschen" zu bewahren ist mit Risiken verbunden und die absolute Sicherheit gibt es nicht. Welchen Weg man wählt hängt einfach von der persönlichen Situation ab, wie und wo man lebt, ebenso wie es um Gesundheit und Alter bestellt ist.
    Aber bei allen Bemühungen sollte man daran denken dass es ein Notgroschen ist, den man hoffentlich nie braucht. Damit ist auch ein Teilverlust kein Beinbruch, sondern allenfalls unangenehm.


    Altersvorsorge ist ein etwas anderes Thema und hier bleiben nur die Edelmetalle als Möglichkeit mit dem geringsten Gesamtrisiko und der größten Flexibilität. Dies ist jedoch nicht erst heute so, sondern schon die letzten Jahrzehnte.


    Ich bin der Meinung, dass man weitaus ruhiges und gelasseneres und auch lebenswerteres Leben führt, wenn man sich diese Tatsachen einfach immer Augen hält. Alles was man tut ist mit Risiken verbunden und das Leben ist nunmal endlich.
    Daran ändert sich auch nichts, wenn man dies ignoriert oder sich in eine falsche Sicherheit wiegen lässt, nur um früher oder später den eigenen Irrtum zu erkennen.

    Das ist das was ich bemerkt und geschrieben habe.


    Auch wenn noch keine Hungersnot ausbricht, so mehren sich doch die Fälle von leeren Regalen.
    Bei dem Schrott der teilweise als Lebensmittel angeboten wird, ist es dennoch oft schwierig eine Alternative zu finden.


    Solange es noch möglich ist Frischwaren hier vom Erzeuger zu kaufen und es nur etwas haltbarere Dinge betrifft ist es sicher noch kein Problem, aber dennoch etwas auf das man sich einstellen sollte. Besser wird die Situation garantiert nicht.

    Hat tausende von Jahren funktioniert. Währungen der Geldzauberer dagegen sind Schall und Rauch.

    Währungscrashs und -reformen hat es schon oft gegeben und Edelmetalle haben meist einen Werttranfer ermöglicht. Aber dies ist nur eine Facette der Edelmetalle und aus meiner Sicht nicht die Wesentliche.


    Ich sehe die Vorzüge im Bereich der weltweiten und lokalwährungsunabhängigen Verwendung, bei gleichzeitig einfacher Transportmöglichkeit. Liegt sicher auch an meiner Intention des Notgroschens anstatt der Weranlage?


    Ein Realwert von Edelmetall ist deshalb für mich auch nicht interessant, da ich nicht weiß wo und wofür ich es mal brauchen werden (und ob überhaupt). Aber es ist aktuell die einzige Möglichkeit einen universellen Wert zu archivieren.

    Ich finde euren Ansatz seltsam oder verstehe diesen nicht?


    Solange es eine funktionierende Währung gibt, tauscht man Währung in Edelmetalle um unabhängig von Währungen zu sein. Später tauscht man Edelmetall wieder in Währung zurück und kauft damit Waren.
    Wenn es keine funktionierende Währung mehr gibt treten andere Güter an deren Stelle, aber idR. nicht das Edelmetall direkt. Auch wenn in Münzen Edelmetalle enthalten waren, so hatten diese immer vorrangig nur einen Währungswert. Außerdem konnte ich früher wie heute auch nicht mit einem Sovereign im Supermarkt bezahlen.
    Als Wertaufbewahrungsmittel wird Edelmetall immer seinen Zweck bzw. Wert behalten und es wird immer Menschen geben, die dieses haben wollen und dafür auch Währung oder Ersatzgüter geben. Ein direkter Tausch von Edelmetall gegen Waren den täglichen Bedarfs ist in schwierigen Zeiten, aus meiner "indirekten Erfahrung" ein sehr gefährliches Spiel.


    Für mich geht es bei Edelmetallen um den praktischen Wert und nicht um darum was ich mal für eine Münze gezahlt habe. Der Kaufpreis war immer fiktiv und allenfalls wäre die dafür erbrachte Arbeitsleistung eine realistische Messgröße.
    Edelmetalle stellen einen haltbaren, flexiblen, weltweit akzeptierten Wert dar, der leicht zu transportieren sowie überall einzutauschen ist, ohne einen direkten nationalen Währungsbezug zu haben. Bei allen Vorteilen bieten Edelmetalle aber dennoch keine absolute Sicherheit in allen Lebenslagen.


    Im Extremfall stimme ich @sie zu, dann werden Edelmetall weitgehend wertlos und evtl. sogar schnell zu einer Belastung. Doch von diesem Endzeit-Extremfall sind wir noch ein Stück entfernt und wenn dieser eintreten sollte, werden für mich ganz andere Dinge relevant sein.


    Also ignorieren wir mal den letzten Absatz und erfreuen uns an unserem gar nicht so schlechten Leben. Und wenn es schlechter wird, graben wir das Zeug ein und hoffen dass es irgendwann später wieder finden oder zumindest noch suchen können.