Beiträge von DarkMatter

    @Salorius II wenn man den Wegzug nicht übers Knie bricht, sondern Scheibchenweise über 1-2 Jahre vollzieht, sind die Verluste sehr gering. Wenn man es klug anstellt kann sogar noch ein bescheidener Gewinn dabei entstehen. Und all dies ohne Deutschland wirklich zu verlassen..
    Zumindest geht dies bis 2018 noch recht problemlos, heute sicherlich auch noch. - Ohne jetzt weiter ins Detail gehen zu wollen.


    Aber dies ist Heute, bzw. war bis 2018 und was nach der Wahl geschieht weiß keiner. Dass es für derartige Vorhaben nicht förderlich sein wird, jedoch hoffentlich jeder!

    @ninteno und @hui-buh
    Ich schreib mal hier weiter, weil das Thema hier besser passt.
    Fragt einfach, wo etwas unklar ist, dann kann ich gezielter helfen.


    Auch wenn die Anschaffung eines Aggregats oder einer Solarinsel auf den ersten Blick reizvoll bis "must have" ist, erkennt man die viele Eigenschaften und Fehleinschätzungen erst nach der Anschaffung.


    Man sollte sich vorab im klaren sein, das die Stromerzeugung nur ein Zwischenschritt zu dem wirklich anvisierten Ziel ist. Also beispielsweise die Stromversorgung für die Kühlgeräte und/oder Kommunikationstechnik.


    Nun kann man den Leistungsbedarf in Summe und über die Zeit ermitteln. Die Summe ist einfach die addierte Leistung der betreffenden Geräte über die Typenschildangaben, die Zeit ist die erforderliche Nutzungszeit nach einem Wegfall der öffentlichen Stromversorgung.


    Dia addierte Leistung sollte idealerweise etwa 60% der Nennleistung des Spannungswandlers oder Aggregats entsprechen. Ist die Nennleistung zu hoch gewählt, steigen auch die Verluste im Erzeuger und im Fall von Wechselrichtern können diese recht "geräuschvoll" werden.


    Die Zeit ist für die Kühltechnik eine persönliche Einschätzung, denn wenn man keine TK-Produkte mehr hat und bekommt, braucht man diese weniger oder evtl. gar nicht mehr. Ich denke bereits hier wird ersichtlich, dass 2-3 Geräte durch die höhere Flexibilität einem Kühlraum vorzuziehen sind.


    Be allen anderen Geräten kann man ähnlich vorgehen, wobei eine Stromerzeugung fürs Handy eher nutzlos sein wird, da es dann ja auch kein Netz mehr gibt und ein Radio benötigt viel weniger Energie als ein Fernsehgerät. Für die persönliche Kommunikation über größere Strecken bleibt nur die Funktechnik (AFU, CB, PMR oder Freenet).


    Aus diese Wiese kann man seinen persönlichen Bedarf gut ermitteln und sich der Erzeugung zuwenden.
    Hier stehen im wesentlichen Solar und Aggregat zur Verfügung, die beide Vor.- und Nachteile haben.
    Generell ist eine Solarinsel eher zur Grundversorgung und ein Aggregat für den kurzzeitigen Betrieb bis etwa 1 Woche geeignet.
    Die Solarinsel liefert eine kleinere Leistung, benötigt mehr Platz, ist ortsfest und muss vor dem Tag X installiert werden. Ein Aggregat ist hier wesentlich flexibler, leistungsstärker, unabhängiger, aber eben nur bedingt für längeren Einsatz zu gebrauchen und nicht geräuschlos.


    In der Praxis sind die beiden Lösungen also keine Konkurrenten sondern können sich nahezu perfekt ergänzen.


    Soweit mal allgemein von mir..
    Ich denke für eine weitere Betrachtung ist es besser einen realen Bedarf von jemand aus dem Forum zu verwenden.

    Wenn du nicht unabhängig informiert bist, wirst du im einfachsten Fall schlecht beraten, wenn es schlecht läuft über den Tisch gezogen und du hast was gekauft was dir nicht wirklich den erwarteten Nutzen bringt.

    Ist da nicht das Prinzip der heutigen B2C-Wirtschaft, a la Amazon & Co. Bewertungen?


    Und wie willst du filtern, wenn du noch keine Ahnung hast?
    Klar rede ich als Elektrotechniker hier leicht, aber die meisten wertvollen Tipps und Anregungen habe ich NICHT! aus den Fachforen bekommen.


    Wobei bei Solar, ebenso wie Aggregaten immer erst der echte Bedarf und die realen Möglichkeiten ermittelt werden sollten. Was meinst du, wie viele Händler sich in diesen Fachforen tummeln, wenn sie diese nicht sogar aktiv betreiben?
    Dienen Bedarf und deine Möglichkeiten kennen diese jedenfalls ganz sicher nicht und wahrscheinlich bist du nicht mal selbst in der Lage diesen realistisch abzuschätzen. Strom ist immer nur ein Hilfsmittel, welches du für Kühlung, Heizung, Licht, Kommunikation, usw. verwenden kannst, doch was davon ist für die relevant?
    Und was willst in welcher Situation erreichen?


    Wahrscheinlich wird in keinem Bereich so viel Geld fehlinvestiert wie bei der Eigenenergieversorgung.
    Doch gerade für dieses Thema gibt es eine sehr guten Faden hier, der schon viele Aspekte und persönlich Ansichten abbildet.

    @ninteno ich stell mir jetzt aber schon die Frage nach dem Nutzen. Denn was hilft dir eine "Unterstützung aus der Quelle" wenn diese von verblendeten Ideologen kommt?


    Unabhängig davon ist dies identisch meiner Erfahrung und der Grund für meine Eingangsaussage hier im Forum. Auch wenn wohl jeden das Edelmetall hierher gezogen hat, ist dieses Forum wesentlich mehr und hilfreicher wie so manches Fachforum!

    Und da hacken alle auf den Taliban rum- die schaffen es wenigstens, ihr Land innerhalb ein paar Wochen komplett und fast ohne Kampfhandlungen wiederzuvereinen, während 30 Jahre Fremdherrschaft durch Russen und Nato nur Ärger ,Verdruß und Flüchtlinge produzierten.

    Hat ein Krieg schon jemals mehr gebracht?


    Die aktuelle Frage ist für mich nun, wohin die Truppen geschickt werden?


    "Der Soldat ist bemüht sich den Krieg, der General den Frieden zu überstehen"

    dabei geht es nicht um ausgleich, neudeutsch, eines meiner meist gehassten wörter, work/life balance.
    geht er um die erkenntniss und verständniss seines selbst und des spiel des lebens.

    Es sind nur sehr wenige Menschen, die geistig/psychisch bereit sind einen Sinn in ihrem Leben zu suchen. Und noch viel wenige die bereits sind diesem dann auch zu folgen.
    Das habe ich sehr deutlich erlebt, als ich mein Unternehmen vor dem von der Gesellschaft akzeptierten Rentenalter verkaufte und einige Gänge zurück schaltete. Es waren nicht wenige die dafür sehr deutliche Worte für mich faulen und dummen Menschen hatten und sich abwendeten. Letztlich war es aber mehr der Ausdruck von Neid und Missgunst.
    Ich habe diesen Schritt bis heute nie bereut, aber dadurch viel über "Freunde" und die Menschen im Allgemeinen gelernt.


    Ein Spaziergang im Wald, ein Gewitterregen,.. es ist ein Genuss die Natur zu spüren und zu erleben. Wobei ich dabei nicht vergesse, das gerade die Maloche und der Verzicht in früheren Jahren mir dies heute erst erleichtern.

    Für uns ist die Situation identisch mit der eines Juden 1933.....

    Wir denken sicher ähnlich und teilen auch schlimme Befürchtungen, aber ich wäre froh wenn die Situation wirklich so wie 1933 für die Juden in Deutschland wäre. Diese konnten anfangs noch leicht aus Deutschland fliehen, in anderen Ländern unterkommen und hatten zumindest eine Perspektive auf ein weitgehend wie früheres Leben in der Ferne.
    Doch wohin sollen wir in diese vollsynchronisierten Welt denn noch fliehen?
    Selbst Länder welche heute noch ein besseres Leben versprechen, können morgen schon fallen!


    Das Leben war schon immer temporär und einem stetigen Wandel unterworfen, wenn auch nicht mit den drastischen Auswirkungen wie heute. Wenn ich aber so zurückdenke, an meine "Auswandererideen" während meiner Selbständigkeit und für die Zeit danach, hätte kein Zeil aus heutiger Sicht eine Verbesserung gebracht.


    Ich lebte vor dem Bürgerkrieg eine Zeitlang in Slowenien, sicher die schönste Zeit in meinem Leben, und gab dann alles dort auf. Heute bin ich mir nicht so sicher ob diese Entscheidung richtig oder nicht zumindest verfrüht getroffen war?
    Heute bin ich aber auch fast 30 Jahre älter und der Großteil meines Lebens liegt hinter und nicht mehr vor mir. Damit verändern sich die Prioritäten und so mache ich mein Schiff sturmfest...und hoffe.
    Aber wie du schreibst sehen wir den Sturm am Horizont und keine Land!

    @Potpourrie würde es noch einen Unterschied machen, wenn sie das Geld an die Mitarbeiter weitergeben?


    Es gibt bereits heute nahezu kein altes Leben mehr. Die meisten Dinge die mein und vielfach sicher auch euere Leben noch vor 2 Jahren ausfüllten und lebenswert machten, sind heute unmöglich bzw. nicht mehr existent.
    Was mir oder uns als Familie geblieben ist das Treffen und Essen mit Freunden, was wir auch ausgiebigst praktizieren. Wie lange dies noch geht? - Vermute mal, wir sind schon im Endspiel.


    Ich denke dass ich nicht der Einzige bin, dem diese Veränderungen bewusst sind. Mit einer Salamitaktik aktivierte man eine psychologisches Eigenschaft die eigentlich dem Schutz des Menschen dienen soll. So gerät Unangenehmes und nicht mehr Erreichbares schneller in Vergessenheit um nicht zu belasten oder schaden. Vieles was vor 2 Jahren normal war, erscheint heute bereits wie aus einer fernen Welt.
    Für die breite Masse ist aber alles gut, wird (dank der Impfung) beser und für einige hab ich den Eindruck sogar jetzt schon besser als früher.


    Also wofür sollten die Mitarbeiter das Geld denn verwenden: Urlaub?, Konzerte?, noch einen Fernseher für das unerträgliche Programm?,... oder gleich für den Sargsparplan?


    Ich bin nicht deprimiert, habe mich an das neue Normal angepasst und nutze die verbliebenen Möglichkeiten. Aber ich spüre mittlerweile auch dass sich in mir eine Veränderung vollzieht, die ich schwer in Worte fassen kann - Glücklicherweise aber vorerst nur im Denken.

    @Reinhard_Köln
    Klar ist das so, weil es das Land China mittel- und langfristig global voran bringt. Schlüsseltechnologien im eigenen Land zu halten bzw. im Ausland akquirierte Schlüsseltechnologien schnellstmöglich ins Heimatland zu verlagern ist ein wesentlicher Faktor zur Stärkung des eigenen Landes.
    Die Kaufpreise sind dabei nicht so relevant, denn auch wenn diese heute zu hoch erscheinen, wird der nationale und relative Gewinn in der Zukunft jeden Kaufpreis rechtfertigen.


    Aus deutscher Sicht ist es bitter, dies mit ansehen zu müssen, vor allem da es ein leichtes wäre dem Treiben einen politischen Riegel vorschieben. Aber schau mal in deine örtliche Verwaltung, in die Landesregierung, nach Berlin oder auch nach Brüssel,.. was außer Korruption, Selbstsucht und Unfähigkeit erwartest du denn von diesen Gruppen?


    Natürlich ist es in China nicht anders und dort sind es auch nur einige wenige Familie die davon profitieren, während die Bevölkerung wie eine Sklavenherde behandelt wird. Aber die EU kopiert ja schon eifrig und bei uns wird es dann ähnlich werden.


    Wenn du einen Schuldigen suchst, dann schau ruhig auch in den Spiegel. Geblendet von den Schlagwörtern der herrschenden Klasse: Demokratie, Gemeinwohl, Sozialstaat, etc. läufst auch du sauber in deinem Hamsterrad. Wo bitte gab es denn schon mal eine Demokratie? - Nicht mal die als Erfinder proklamierten Griechen hatten eine Demokratie!
    Wenn du nun frustriert bist, ist das kein Problem, denn selbst dafür haben die Regierenden ein Ventil geschaffen: Demo oder Psychiater (oder vielleicht auch beides?) Aber alles schön von oben organisiert und überwacht, denn sie wollen nur dein Bestes.
    Ausbrechen nahezu unmöglich, zumindest nicht längerfristig, aber wenn man das System versteht und ausnutzt kann man ganz gut auch hier in Deutschland leben. Vielleicht sogar besser als anderswo?

    Es gibt sicher viele Möglichkeiten sich innerlich wieder auszugleichen, ob man sich im den Regen liegt, am Mast baumeln lässt oder einfach nur meditiert.


    In der heutigen Zeit ist die Belastung durch die ständige Aufmerksamkeit, Abwägen und Beobachten immens groß geworden. Der Begriff des Freundes oder Vertrauten ist nahezu verschwunden, bzw. wurde durch ein latentes Misstrauen gegenüber jedem ersetzt.
    Deshalb ist dieser körperlich-geistige Ausgleich wichtiger denn je, um seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Das freie Gefühl danach ist unbeschreiblich.

    Solange "Lapotschka" noch im Amt ist mach ich mir darüber keine Sorgen. Er ist ein großer Mann mit Charakter und Prinzipien, aber auch eine sehr starke Führungspersönlichkeit.
    Ich sehe eher ein Problem, wenn er mal nicht mehr ist und das Machtvakuum in Russland gefüllt wird.

    @Deichkind26603 bis vor einiger Zeit mit den stetig steigenden Immopreisen, war das für die Banken ja kein großes Problem. Auch wenn bei Sache bei der Darlehensverhandlung eng war, so war die Lage bei Abschluss evtl. schon entspannter.
    Doch wenn die kalkulatorischen Verkaufserlöse aus den Bankberechnungen unter die Darlehensrestschuld fallen, schnappt die Falle zu - Für die Bank wie den Darlehensnehmer!


    Vielleicht noch am Rad interessant: Die Grundlagen für die Ermittlung der kalkulatorischen Verkaufserlöse nicht von der Bank kommen, sondern dieser vorgegeben werden. So die Aussage meines langjährigen Bankberaters: "Die EDV lässt uns hier fast keinen Spielraum mehr ... und wenn bei der Revision was auffällt geht es schnell um den Job".


    Naja, wie sagte mein Opa immer: "Bub, wennst Schulden machst holt dich der Jud"

    ein praktisch relevantes Risiko ist das aber nur dann wenn gerade die Zinsbindung ausläuft, also eine Anschlussfinanzierung benötigt wird!
    Keine Sparkasse oder Bank zerschiesst sich freiwillig die eigene Bilanz ;)

    Nein, das hat mit der Zinsbindung nichts zu tun.


    Als Sicherheit für das Darlehen wird die Immobilie eingesetzt und dies dient als Basis für Basel und die Risikobewertung der Bank bzw. auch Bilanz. D.h. die Sicherheit für die Bank ist der kalkulatorische Verkaufserlös der Sicherungsimmobilie.


    Angenommen du hast ein Darlehen für einen Hauskauf zu 300T€ mit einer Darlehenssumme von 200T€. Die Bank kalkuliert aber nicht mit den 300T€, sondern mit dem Wert, den das Haus im Verkaufsfall erzielen würde. - als Beispiel 210T€, weshalb du kein Darlehen über 200T€ bekommst. Du zahlt deine Raten vertragsgemäß und erfüllst den Vertrag von deiner Seite.
    Doch nach dann sinken die Immopreise, dein Haus hat nun nur noch einen kalkulatorischen Wert von 180T€ für die Bank, aber dein Darlehenssaldo steht noch bei 190T€. Die Haftungsdifferenz gegenüber der Bank musst du nun ausgleichen, da diese eine ungedeckte Forderung gegenüber der Bank darstellt und ein Kündigungsrecht (mehr Pflicht nach Basel) der Bank begründet. Außerdem hast du vollommen Recht: "Keine Sparkasse oder Bank zerschiesst sich freiwillig die eigene Bilanz ;)"
    Kannst du in den Vertragsbedingungen der Sparkasse nachlesen.

    @skeptisch4ever hast schon recht, aber ich wollte darauf hinweisen, dass die Immo auch weg sein kann, obwohl der Schuldner das Darlehen vertragsgemäß bedient.
    Nämlich dann, wenn der aktuelle, kalkulatorisch Wert der Immobile unter den Betrag der Restschuld aus dem Darlehen fällt.


    Schulden bergen immer ein Risiko und soweit man die Laufzeit überblicken kann oder über ausreichende Reserven verfügt ist das auch kein Problem. Aber heute ist alles in Veränderung und eine Verschuldung damit ein Glückspiel.
    Irgendwer schrieb hier mal, dass einem im Fall dass das Darlehen platzt, zumindest die Nutzungszeit bis dahin bleibt. Früher als man noch 100% finanzieren konnte war dies vielleicht in Ausnahmefällen theoretisch möglich, doch heute bei idR 50% oder weniger Finanzierungssumme, geht dies immer böse für denSchuldner aus.

    Nee, lass mal @alibaba, mir reichen meine 30% vollkommen aus.
    Sind kumuliert 32%, weil ich zur Sicherheit (oder aus meiner Unsicherheit?) frühzeitig einen Teil aus der Anlage entnommen hatte. Sonst wären etwa 40% möglich gewesen.


    Vielleicht funktioniert es ja demnächst noch mal?



    Und Danke an einige aus dem Forum hier, die mich erst auf die Idee gebracht hatten [smilie_blume]

    Margin Call, mehr Sicherheiten stellen, oder *grins*grins*, mehr Zinsen, „ wegen des höheren Risikos, sie verstehen schon...“
    Gott sei Dank, wenn man unabhängig von Banken ist....

    noch besser, wenn man aus deren miesen Machenschaften partizipieren kann [smilie_blume]


    Darlehenszins effektiv ca. 0,6% p.a., Ertrag aus der damit gemachten Anlage nach 2 Jahren 32% und dabei nahezu kein Risiko, weil das Geld für die Tilgung ja immer da war.

    Wenn ich meinen Darlehensvertrag (Sparkasse) lese, und ich gehe mal davon aus dass dieser ziemlich zu eueren ist, dann steht da, dass die Immobilie bis zum letzten Cent voll für das Darlehen haftet!


    Was also, wenn der Immowert durch fallende Immobilienpreise unter die Darlehensrestschuld fällt?
    Dann ist eine zusätzliche Besicherung nötig, oder das Darlehen geht samt der Immo den Bach runter!


    Auch wenn das Greifen diese Klausel bisher höchst unwahrscheinlich war, ist dieses Szenario heute gar nicht so abwegig. Früher konnte man auch noch mit dem Sachbearbeiter reden, aber heute sind die Banken durch Basel, etc. zum Handeln gezwungen.


    Dieser Gedanke kam mir schon vor längerem, als hier zu Enteignung, etc. diskutiert wurde.
    Die aktuelle Immoblase bietet aus meiner Sicht die perfekte Basis für die Enteignung im große Stil. Nicht durch den Staat, auf den immer jeder zeigt, sondern die großen Immogesellschaften, an denen die Staatsdiener beteiligt sind.
    Die meisten deutschen EFH-Besitzer würden die Enteignung wahrscheinlich noch begrüßen, wenn die monatliche Miete unter der ehemaligen Rate liegt.

    Die Leute haben wegen niedriger Zinsen? alles modernisiert.

    Ist bei uns genauso, wobei es meist um die Optik (Fassade, Garten, Dach) und seltener wirklich notwendige Sachen ging. Aber egal, nun sind die abbezahlten Häuser jedenfalls wieder massiv verschuldet.


    Die Blase sehen viele ja noch, aber dass sie sich mit ihrer Neuverschuldung selbst in eine unschätzbare Gefahr manövriert haben begreifen sie nicht.
    Es sind viele Dinge, die die nächste Zeit zusammenkommen und wenn es an einer Stelle losläuft könnte es schnell eine Eigendynamik entwickeln.