Beiträge von DarkMatter

    Es gibt sicher viele Möglichkeiten sich innerlich wieder auszugleichen, ob man sich im den Regen liegt, am Mast baumeln lässt oder einfach nur meditiert.


    In der heutigen Zeit ist die Belastung durch die ständige Aufmerksamkeit, Abwägen und Beobachten immens groß geworden. Der Begriff des Freundes oder Vertrauten ist nahezu verschwunden, bzw. wurde durch ein latentes Misstrauen gegenüber jedem ersetzt.
    Deshalb ist dieser körperlich-geistige Ausgleich wichtiger denn je, um seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Das freie Gefühl danach ist unbeschreiblich.

    Solange "Lapotschka" noch im Amt ist mach ich mir darüber keine Sorgen. Er ist ein großer Mann mit Charakter und Prinzipien, aber auch eine sehr starke Führungspersönlichkeit.
    Ich sehe eher ein Problem, wenn er mal nicht mehr ist und das Machtvakuum in Russland gefüllt wird.

    @Deichkind26603 bis vor einiger Zeit mit den stetig steigenden Immopreisen, war das für die Banken ja kein großes Problem. Auch wenn bei Sache bei der Darlehensverhandlung eng war, so war die Lage bei Abschluss evtl. schon entspannter.
    Doch wenn die kalkulatorischen Verkaufserlöse aus den Bankberechnungen unter die Darlehensrestschuld fallen, schnappt die Falle zu - Für die Bank wie den Darlehensnehmer!


    Vielleicht noch am Rad interessant: Die Grundlagen für die Ermittlung der kalkulatorischen Verkaufserlöse nicht von der Bank kommen, sondern dieser vorgegeben werden. So die Aussage meines langjährigen Bankberaters: "Die EDV lässt uns hier fast keinen Spielraum mehr ... und wenn bei der Revision was auffällt geht es schnell um den Job".


    Naja, wie sagte mein Opa immer: "Bub, wennst Schulden machst holt dich der Jud"

    ein praktisch relevantes Risiko ist das aber nur dann wenn gerade die Zinsbindung ausläuft, also eine Anschlussfinanzierung benötigt wird!
    Keine Sparkasse oder Bank zerschiesst sich freiwillig die eigene Bilanz ;)

    Nein, das hat mit der Zinsbindung nichts zu tun.


    Als Sicherheit für das Darlehen wird die Immobilie eingesetzt und dies dient als Basis für Basel und die Risikobewertung der Bank bzw. auch Bilanz. D.h. die Sicherheit für die Bank ist der kalkulatorische Verkaufserlös der Sicherungsimmobilie.


    Angenommen du hast ein Darlehen für einen Hauskauf zu 300T€ mit einer Darlehenssumme von 200T€. Die Bank kalkuliert aber nicht mit den 300T€, sondern mit dem Wert, den das Haus im Verkaufsfall erzielen würde. - als Beispiel 210T€, weshalb du kein Darlehen über 200T€ bekommst. Du zahlt deine Raten vertragsgemäß und erfüllst den Vertrag von deiner Seite.
    Doch nach dann sinken die Immopreise, dein Haus hat nun nur noch einen kalkulatorischen Wert von 180T€ für die Bank, aber dein Darlehenssaldo steht noch bei 190T€. Die Haftungsdifferenz gegenüber der Bank musst du nun ausgleichen, da diese eine ungedeckte Forderung gegenüber der Bank darstellt und ein Kündigungsrecht (mehr Pflicht nach Basel) der Bank begründet. Außerdem hast du vollommen Recht: "Keine Sparkasse oder Bank zerschiesst sich freiwillig die eigene Bilanz ;)"
    Kannst du in den Vertragsbedingungen der Sparkasse nachlesen.

    @skeptisch4ever hast schon recht, aber ich wollte darauf hinweisen, dass die Immo auch weg sein kann, obwohl der Schuldner das Darlehen vertragsgemäß bedient.
    Nämlich dann, wenn der aktuelle, kalkulatorisch Wert der Immobile unter den Betrag der Restschuld aus dem Darlehen fällt.


    Schulden bergen immer ein Risiko und soweit man die Laufzeit überblicken kann oder über ausreichende Reserven verfügt ist das auch kein Problem. Aber heute ist alles in Veränderung und eine Verschuldung damit ein Glückspiel.
    Irgendwer schrieb hier mal, dass einem im Fall dass das Darlehen platzt, zumindest die Nutzungszeit bis dahin bleibt. Früher als man noch 100% finanzieren konnte war dies vielleicht in Ausnahmefällen theoretisch möglich, doch heute bei idR 50% oder weniger Finanzierungssumme, geht dies immer böse für denSchuldner aus.

    Nee, lass mal @alibaba, mir reichen meine 30% vollkommen aus.
    Sind kumuliert 32%, weil ich zur Sicherheit (oder aus meiner Unsicherheit?) frühzeitig einen Teil aus der Anlage entnommen hatte. Sonst wären etwa 40% möglich gewesen.


    Vielleicht funktioniert es ja demnächst noch mal?



    Und Danke an einige aus dem Forum hier, die mich erst auf die Idee gebracht hatten [smilie_blume]

    Margin Call, mehr Sicherheiten stellen, oder *grins*grins*, mehr Zinsen, „ wegen des höheren Risikos, sie verstehen schon...“
    Gott sei Dank, wenn man unabhängig von Banken ist....

    noch besser, wenn man aus deren miesen Machenschaften partizipieren kann [smilie_blume]


    Darlehenszins effektiv ca. 0,6% p.a., Ertrag aus der damit gemachten Anlage nach 2 Jahren 32% und dabei nahezu kein Risiko, weil das Geld für die Tilgung ja immer da war.

    Wenn ich meinen Darlehensvertrag (Sparkasse) lese, und ich gehe mal davon aus dass dieser ziemlich zu eueren ist, dann steht da, dass die Immobilie bis zum letzten Cent voll für das Darlehen haftet!


    Was also, wenn der Immowert durch fallende Immobilienpreise unter die Darlehensrestschuld fällt?
    Dann ist eine zusätzliche Besicherung nötig, oder das Darlehen geht samt der Immo den Bach runter!


    Auch wenn das Greifen diese Klausel bisher höchst unwahrscheinlich war, ist dieses Szenario heute gar nicht so abwegig. Früher konnte man auch noch mit dem Sachbearbeiter reden, aber heute sind die Banken durch Basel, etc. zum Handeln gezwungen.


    Dieser Gedanke kam mir schon vor längerem, als hier zu Enteignung, etc. diskutiert wurde.
    Die aktuelle Immoblase bietet aus meiner Sicht die perfekte Basis für die Enteignung im große Stil. Nicht durch den Staat, auf den immer jeder zeigt, sondern die großen Immogesellschaften, an denen die Staatsdiener beteiligt sind.
    Die meisten deutschen EFH-Besitzer würden die Enteignung wahrscheinlich noch begrüßen, wenn die monatliche Miete unter der ehemaligen Rate liegt.

    Die Leute haben wegen niedriger Zinsen? alles modernisiert.

    Ist bei uns genauso, wobei es meist um die Optik (Fassade, Garten, Dach) und seltener wirklich notwendige Sachen ging. Aber egal, nun sind die abbezahlten Häuser jedenfalls wieder massiv verschuldet.


    Die Blase sehen viele ja noch, aber dass sie sich mit ihrer Neuverschuldung selbst in eine unschätzbare Gefahr manövriert haben begreifen sie nicht.
    Es sind viele Dinge, die die nächste Zeit zusammenkommen und wenn es an einer Stelle losläuft könnte es schnell eine Eigendynamik entwickeln.

    Na ja, die, die sich 1200 Mieten leisten können, kaufen sich zum Großteil ein Haus, weil die Zinsen gerade so weit unten sind und die Rate dann weniger kostet.

    Heute eine Immo langfristig auf Pump kaufen, ist selbst bei den vergleichsweise geringen Zinsen u.U. ein gewagtes Glückspiel. Dann lieber erstmal die 1200 für die Miete und abwarten, bis die Gesamtlage etwas abschätzbarer wird.
    Auch mit einer Inflation im Rücken, sehe die Immopreise hier nicht mehr steigen, sondern real leicht fallen. Demnächst werden sicher noch einige Immos hier auf den Markt geworfen, wenn die Bauherrn durch Jobverlust oder Krankheit die Raten nicht mehr aufbringen können.
    Wenn der völlig überbewerte Markt unter die Restfinanzierung der eigenen Immo fällt, wird es noch für viele sehr bitter werden.

    Wenn ich ehrlich auf meine Selbständigkeit blicke, dann war da auch viel Glück dabei. Es war nicht alles nur Können und Weitsicht von mir Überflieger.
    Ich habe Respekt vor jedem der den Schritt in die Selbständigkeit wagt und scheitern ist dabei immer ein Risiko. Jemand für Misserfolg abzuwerten ist jedoch ungerechtfertigt, vor allem wenn dies von Menschen kommt, die nie selbständig waren!


    Ob man durch Leistung eine Anspruch besitzt oder ein Eigenheim braucht um glücklich zu sein weiß ich nicht und jeder sollte selbst entscheiden. Aber der Mensch, insbesondere der Deutsche lebt nun mal von Vergleichen: Mein Haus, Mein Auto, Mein Boot, Mein Job und Ansehen... welch ein Schwachsinn!


    Aber egal was man tut, sollte man immer sein Leben und seine Lebenssituation im Auge behalten und sich niemals grundlos in Abhängigkeit begeben. - Risiken die man eingehen muss, gibt es auch so schon genug.
    Und alles hat immer auch eine zweite Seite. Nach dem Bau des Eigenheims kommt die Unterhaltung bzw. Instandhaltung - Quasi das Äquivalent zur Miete. Etwas was einen Mieter aber weitaus weniger belastet.
    Vielleicht sind diese Erkenntnisse die Grundlage für ein erfülltes Leben? Unabhängig von Haus, Auto, etc

    So ähnlich waren unsere Überlegungen damals auch, als wir vom Stadtrand aufs Land gezogen sind. Aber es war letztlich ein Kompromiss, zwischen dem was wir wollten und dem, was bereits vor Jahren durch den Aufstieg gewisser Strömungen in der Gesellschaft und Politik notwendig erschien.
    Ohne Kompromisse geht es nicht, denn einige Anforderungen sind zu gegensätzlich, aber aus heutiger Sicht haben wir es richtig gemacht.


    Wir wohnen in einem Ort mit rund 3000 Einwohnern und haben alles was für die Versorgung notwendig ist in maximal 500m Entfernung (Supermärkte, Bäcker, Mezger, Gärtner, Ärzte, Rathaus,...), alles ohne Steigungen erreichbar. Wohn- und Nebengebäude, Scheune und ein kleiner Gemüse- und Kräutergarten bieten uns ausreichend Platz. Das Wasser fließt normalerweise etwa 50m vom Haus entfernt, wobei wir für den Garten, etc. noch einen Brunnen im Haus haben.
    Direkt an einer Bundesstraße und 6km von der Autobahn / 14km von der Stadt entfernt, wobei uns hier der Fluss dazwischen liegt. Verkehrstechnisch liegt der Ort etwas abseits vom Strom, aber dennoch sehr günstig.


    Ein wichtiger Punkt und vielleicht die beste Entscheidung überhaupt, war dass wir nur die Hälfte unseres Verkaufserlöses hier investiert haben und der Rest dem weitgehenden herunterfahren der Jobs diente. Meine heutige Single-Selbständigkeit, 8-10 Wochenstunden, diente bis 2019 vorrangig der Kontaktpflege in die Gesellschaft, in letzter Zeit aber immer mehr anderen Vorzügen.


    Als die Entscheidung die Stadt zu verlassen gefällt war, haben wir sehr weiträumig nachgedacht. - Auch über ein Verlassen Deutschlands. Dies haben wir jedoch schnell ein Stück zur Seite gelegt, denn als Ausländer in einem fremden Land, ohne Verbindungen, regionale Kenntnisse, etc. zu leben ist nicht einfach. Als Ausländer der keinen Job zum Leben braucht, weckt dies evtl. auch schnell Begehrlichkeiten. Und warum sollten wir gehen, so schlecht ist das Leben in Deutschland ja auch nicht.
    Wir haben uns deshalb für Grenznähe entschieden, also nahe genug um in einer Stunde weg zu sein und geographisch weit genug entfernt wenn der "Nachbar" kommen sollte.
    Eine Immobilie, egal ob Gebäude oder Grund, als Investitions- oder Miet-/Pachtobjekt würden wir jedoch niemals kaufen, und dafür verschulden schon gar nicht. Nicht in Deutschland und auch nicht anderswo. Auch wenn wir, im Gegensatz zu unseren Großeltern noch nicht fliehen mussten, liegt die Ablehnung von immobilem Besitz wohl in unseren Genen.
    Wer weiß, was die nahe Zukunft bringt? - Vielleicht ist dies mal ganz nützlich.


    Ergänzend muss ich noch sagen, dass das Wohnhaus vor 2 Jahren mit einem kleine Darlehen belastet wurde. Nicht aus Geldnot, sondern weil die Zinsen geringer waren, als die Rendite aus der Darlehensanlage. Zinsbindung 0,44% geht noch paar Jahre und 100% Tilgung ist vertraglich und praktisch jederzeit möglich.

    Als Stadtmensch aus dem Block ist eine autarke Stromversorgung oder ein Wasserfilter sicher "Prepper-Like". Aber für mich hier ist das ein ganz normales Alltagsgerät, welches oft zum Einsatz kommt.


    Sauberes Wasser ist lebenswichtig und hierbei muss man auch die vorhandene Technik der Versorge betrachten. Im städtischen Umfeld gibt es idR aufwendige Filteranlagen um Oberflächenwasser zu reinigen, Speicherbecken, etc., doch bei uns kommt das Wasser aus dem Brunnen in die Leitung und der Speicher dient mehr der Druckregulierung als Speicherung. Die wenigen Kubikmeter Reserve im Speicher reicht vlt. einen Tag.
    Das Problem beginnt, wenn das Brunnenwasser knapp wird oder durch Fremdeintrag (Hochwasser) verschmutzt wird. Der einzige Filter ist hier ein Sandfilter und dieser hilft dann gar nichts. Deshalb kommt bei uns mehrmals jährlich die Aufforderung zum Abkochen des Trinkwassers (oder eben entsprechende Filterung).
    Dass im Sommer kein Wasser zu Verfügung steht ist schon im Nachbarort alleine der Fremdwasserversorgung zu verdanken. Diese ist seit etwa 25 Jahren im Betrieb, einen Hausvorrat hat dort aber immer noch nahezu jeder, ebenso wie Medikamente gegen Durchfall und viele auch entsprechende Filter.
    Als Prepper oder Endzeit-Phantast sieht sich hier ganz sicher keiner.


    Aktivkohle, Filterkohle, etc. ist an sich das gleiche Produkt und das einzige worauf man achten sollte ich die Korngröße (besser etwas grober als zu fein). Man kann diese auch in größeren Gebinden kaufen, aufteilen und portionsweise vakuumieren. So steht immer schnell die richtige Menge zur Verfügung. Am günstigsten bekommt an diese meiner Erfahrung nach im Chemiebedarf in 20kg Säcken oder 200l-Fässern (wird dann in der Nachbarschaft verteilt)
    Wir haben aus Interesse auch Grillkohle als Alternative probiert und diese funktioniert prinzipiell auch, allerdings nicht so lange mit viel Sauerei. Im Notfall aber besser als nichts.

    Das stimmt sicherlich beim Großbauern mit vielen Hektar Anbaufläche, der sein Getreide an einen Großabnehmer verkauft. Aber bei kleineren Eigenvermarktern ist dies nicht so kritisch, da die Margen wohl um einiges höher ausfallen? - Zumindest war keine Rede von Preiserhöhung und zu geringem Verdienst.


    Das was er erzeugt ist meist schon vor der Ernte oder Schlachtung verkauft und wenn es für Ihn finanziell knapp werden würde, würden ihm viele hier unter die Arme greifen. Gerade heute rechnet es sich ein gutes Produkt zu erzeugen und eine Abnehmerbasis zu haben, die dies auch schätzt und honoriert

    Gabs ja letztes Jahr schon ein paar vereinzelte Rückrufaktionen wegen Ergotsporen in Zwischen- und Endprodukten aus Getreide... auch bekannt als Mutterkorn... zuständig für die Veitstänze im Mittelalter, wo sich ganze Dörfer im Wahn in den Tod getanzt haben.


    Bin mal gespannt, wieviel vom dem Pilz dieses Jahr so in der Getreideernte verbleibt... ob nun aus Verzweiflung, Überforderung oder Unachtsamkeit. Mit dem Pilz befallenes Getreide muss nämlich vernichtet werden.


    Die Bedingungen dafür sind bei dieser extremen Feuchtigkeit jedenfalls optimal.

    Was ich von meinem Bauern (Senior BJ1961) höre haben viele seiner Kollegen dieses Jahr große Probleme mit Mutterkorn, Schimmel, Fäule aber vor allem unbefahrbaren Feldern.


    Er baut alte und nicht hochgezüchtete Sorten für die Eigenvermarktung an und sieht für seine Ernte keine Schwierigkeiten. Wenn man auf seine Felder schaut sieht man sofort den großen Unterschied, die Halme stehen weit auseinander und die Ären sitzen auf relativ kurzen Halmen. Während nebenan das Wasser in Feld steht, die Ären flach am Boden liegen oder auch stelleweise nichts auf dem Feld wächst, zeigen seine Felder einen sehr homogenen Wuchs mit fast ausnahmslos stehenden Ären. Liegt vielleicht auch an seiner Bewirtschaftung mit kleinen Maschinen, im Vergleich zu den sonst üblichen 40to Bodenverdichtern?


    Die Ernte von feuchtem Getreide scheint bei seinen alten Sorten weniger kritisch zu sein. "Muss halt nach der Ernte noch getrocknet werden, so wie man das schon immer gemacht hat".
    Wie er weiter erzählte, findet dieses Jahr (wieder) sehr interessant, da die Landwirte immer erzählt bekommen, wie resistent die neuen Sorten sein sollen - In guten Jahren sei der Ertrag unbestritten ein Vielfaches seiner Ernte pro Hektar. "Doch wenn das Wetter nicht optimal ist versagen diese Hochertragssorten aus seiner Sicht nahezu vollständig".

    Dringt das UV Licht durch den Tank?
    Falls ja - dann doch nur auf die wasseroberfläche!?


    Lg meggy

    Die Lampe sitzt mittig im Tank, also direkt im Wasser und hat eine "Reichweite" von etwa 45cm zur Tankwand
    Ich habe einige solcher Pufferanlagen bei meinen Kunden. Das Wasser wird täglich auf Keime kontrolliert und die Anlagen funktionieren auch ohne Umwälzung.
    Die Tanks sind etwa 1m im Durchmesser und mehrere Meter lang. die Lampen befinden sich hintereinander, über die gesamte Tanklänge in einem Glasrohr. ich bin morgen bei einem Kunden und schaue mal ob ich eine Zeichnung finde, das Fotografieren bringt nicht viel außer dem Edelstahltank.

    Gut, Benzin gehört jetzt für mich nicht so ganz zu den Lebensmitteln ^^ und ich bin auch kein Aldi-Käufer.


    In Klammern die letzten Angebotspreise
    Butter in 2020 1,99 (1,49) zu heute 2,29 (1,49), wobei diese immer irgendwo im Angebot erhältlich ist.
    Eier sind preisgleich 2,50 der Karton, kommen vom regionalen Hühnerhof. Die Hühner sind etwas teuer geworden, weil hier bei der Schlachtung viel investiert werden musste.
    Milch ist auch fast preisgleich, 1,07 zu 1,09€ also +2 Ct/l, (0,99€/l)
    Frischer Fisch ist schwierig, weil wir hier keinen großen Bedarf haben. Außer Bratheringe die aber auch nur minimal teurer geworden. Vielleicht 10%?
    Brot backen wir selbst - Getreide scheint jedoch recht Preisgleich zum Vorjahr zu liegen. Die Ernte beginnt ja erst. Warum Mehl teurer geworden ist kann ich nicht nachvollziehen.
    Beim Fleisch hab ich noch nie auf den Preis geachtet. Wir sind keine Vegetarier, essen aber nicht oft Fleisch und wenn, dann soll es vorrangig gut schmecken. - Kommt vom Bauern aus dem Nachbarort.
    Selbst die unvermeidbaren China-Konserven liegen im selben Rahmen wie letztes Jahr.


    Was teurer geworden ist (oft auch über die Packungsgröße):
    Waschmittel +20%, Hygieneartikel teilweise +25% und mehr, Whisky wobei das auch nichts Lebensnotwendiges ist.


    Was günstiger geworden ist:
    Kaffee1 Den gibt es hier seit März fast permanent im Angebot, etwa -25%. Keine Ahnung woran das liegt, ist aber nicht nur im Supermarkt sondern auch bei unserem örtlichen Röster so.


    Können natürlich auch regionale Unterschiede sein?
    So ist das Trinkwasser bei uns deutlich teurer geworden, was aber nichts mit Inflation zu tun hat, sondern eher Kostenumlage der Verwaltung aus der Kanal/Kläranlagensanierung. Ebenso alles Kommunalabgaben wie Grund- und Gewerbesteuer, oder auch Parkgebühren +250%
    Die Inflation sehe ich eher Bereich der nicht wesentlichen Sachen: Restaurant, Kino, Hotel bzw. Übernachtungen, etc. Hier sind +20-50% sicherlich realistisch. Die Reduzierung der Löhne ist natürlich auch ein Gefühl von Inflation, wobei meine Frau durch das Homeoffice effektiv etwa 600€ mehr im Monat hat.
    Edelmetalle?? wurden ab 2019 massiv teurer und ich glaube nicht, dass ich nochmal ein Vreneli für um die 200€ kaufen kann.


    Doch ich denke im Herbst/Winter werden die Lebensmittelpreise ansteigen und den Vorsprung der anderen Güter/Leistungen aufholen. Durch Entlassungen und Unternehmensschließungen werden auch die zur Verfügung stehenden Mittel in den Familien weniger werden. Hier in der Region ist viel Automobil-Zulieferindustrie, wo bereits intensiv über Entlassungen und Schließungen diskutiert wird..
    Ich denke nicht, dass ein einzelner Parameter wie Preiserhöhungen bei Lebensmittel zu Problemen führen werden, sondern die Kombination unterschiedlicher Faktoren zu einer Absturzspirale führen könnten.