Beiträge von DarkMatter

    Die Idee ist gut, aber bitte nicht mit Silber!


    Auch wenn Silber zur Keimfreihaltung ein einfaches und sicheres Mittel ist, sind die gesundheitlichen Folgen einer permanenten Silberaufnahme recht gravierend. Herzu folgender Artikel -ab Seite 15


    In normalen Zeiten kann man das Wasser ebenso gut durch eine elektrische UV-Leuchte keimfrei halten. Bei einer Leistungsaufnahme von etwa 50W, bzw. 400kWh/Jahr ist dies sicher bezahlbar. Im Notfall, wenn kein Strom dafür genutzt werden soll, kann man immer noch auf Silber umschwenken.


    Von der Anlage aber eine durchdachte Lösung :thumbsup:

    Herzlich willkommen von mir als auch noch sehr junges Mitglied hier.


    Ich habe bisschen was geerbt und auch einige Münzen selbst gekauft, bin aber auch völliger Laie.
    Wenn du dir die Münzen öfter mal anschauen willst oder Spaß am sammeln hast, machen exotische Sachen sicherlich Sinn. Als Anlage oder Notgroschen setzte ich aber auf gängige Münzen, die sich auch leicht wieder verkaufen lassen, vorrangig Vreneli und Sovereign. Die kleine Stückelung dieser Münzen hat Vorteile weil der Kaufpreis geringer ist und ebenso wenn du zu einem schlechten Kurs verkaufen müsstest.
    Der Goldgehalt 900, 916, 999 macht aus meiner Sicht gar nichts aus, denn wenn du diesen zurück rechnest liegst du wieder ziemlich gleich. Die Aufgeldtabelle hilft am Ende auch weiter.


    Aber ein Umschwenken in der Strategie geht sicherlich immer und ich habe beim "Tauschen" der geerbten Exoten auch keinen Verlust gemacht. Ich habe diese als der Kurs im Frühjahr etwas höher war, evtl. auch wegen der Seltenheit? zum selben Preis verkauft, wie mir einige Wochen später die Umlaufmünzen gekostet haben.


    Ich kann dir nicht sagen wieviel Münzen oder Unzen genug sind, hängt natürlich auch von den eigenen Möglichkeiten ab, aber gar keine zu haben ist definitiv nicht gut.

    Kannst Du mal bitte die Teststreifen verlinken welche empfehlenswert sind.


    Lg meggy

    Die Wassertestreifen nehmen sich qualitativ nicht viel. Wie ich bereits geschrieben habe sind die bei Amazon die Selben wie die aus dem professionellen Bedarf (gleicher Hersteller), doch auch NoName zeigen nahezu keine Abweichungen. Preislich liegen diese immer zwischen 15 und 20€ / 100 Stück.
    Die Lagerung sollte kühl, dunkel und luftdicht sein, was die Alutuben im Kühlschrank ermöglichen. Um die Öffnungen der 100 Stück Tuben möglichst gering zu halten, arbeiten wir mit zwei Tuben. Aus einer neuen werden 75 Stück in eine leere Tube gefüllt und erst die verbleibenden 25 aufgebraucht, danach werden wieder 25 Stück in die Tube "zurückgefüllt".


    Wichtig bei der Verwendung ist die Benetzungsdauer einzuhalten: Also eintauchen, 1mal überschüssige Tropfen abschütteln und dann warten.
    Wenn man sich nicht sicher ist kann man den Test auch wiederholen, sind ja keine großen Kosten.

    Aktuell steigen vorrangig die Preise für nicht zwingend benötigten Güter: Auto, Urlaub/Hotels, etc.
    Der Lebensmittelsektor ist aktuell noch nicht groß betroffen und einiges ist sogar günstiger geworden.
    Ich denke, diese Differenz wird sich in einigen Monaten ausgleichen oder sogar kurzzeitig umkehren. Aktuell bleibt bis zur Wahl der Deckel auf dem Topf, egal wie hoch der Druck im Inneren steigt.


    Wenn der Deckel dann abgenommen wird, wird eine unaufhaltbare Bewegung kommen und die evtl. nicht so friedlich verlaufen könnte. Die Masse der normalen Menschen sieht dann wie ihr Geld immer weniger wert wird und sie auch nichts oder nur sehr wenig dafür bekommen können. Ein wahrer Nährboden für extreme Gruppen, recht wie links!

    Wasser ist am saubersten an der Quelle und wird mit jedem Fließmeter verschmutzter. Aber auch Quellwasser kann hoch belastet sein, denn viele Quelle speisen sich aus Oberflächen oder Mischwasser!
    Die Ursache für die Verschmutzung von Fließgewässern liegt sicher laich vorrangig an Menschen und Tier, aber der Eintrag über Luftauswaschungen durch Regen sollte man nicht unterschätzen. Wir leben in einer äußerst dicht besiedelten und technisierten Umgebung, die mit anderen Gegenden der Erde nicht vergleichbar ist.


    Abkochen hilft gegen Keime und evtl. flüchtige Verunreinigungen, aber nicht gegen andere Belastungen.
    Ein Filter hilft auch nur sehr begrenzt gegen chemische Verunreinigungen, selbst wenn ein Aktivkohleelement nachgeschaltet wird.
    Ich dachte früher auch anders und hab zum Filtern sogar einen mehrstufigen Osmosefilter angeschafft. Das Wasser des Filters war sogar von dem meisten Mineralien "gereinigt", viele Schadstoffe haben diesen jedoch nahezu ungehindert passiert. Die zusätzliche Entstehung einer Säuerung durch Co2-Aufnahme mag für Aquarienbetrieben durchaus gewünscht sein, zum verzehr ist war dieses Wasser jedoch ungeeignet. Eine Lagerung unmöglich - Eine Fehlinvestition!


    Heute denke ich, dass Testen mit Teststreifen und danach filtern mit Keramikfilter und Aktivkohle die einzige praktikable Lösung ist, zumal sich die Schadstoffbelastung schnell ändern kann. So bleibt ein Grundgehalt an Mineralien im Wasser erhalten.
    Wir haben den Fluss vor der Haustür (ca. 40km nach der Quelle) und haben über 2 Jahre permanent, 2-3mal täglich Wasser entnommen und getestet. Dabei zeigten sich wie erwartet geringe Schwankungen, die aber nach Filterung ein durchaus genießbares Wasser ergeben hätten. Zu meinem Erstaunen tauchten aber zyklisch wiederkehrende sehr hohe Spitzen auf. Die Nachforschung ergab, dass diese durch die Reinigung von Kläranlagen flussaufwärts herrührten. Bei der Reinigung (Rückspülung) wird nämlich "ein kleiner Teil der Abwässer" direkt in den Fluss eingeleitet. Noch interessanter war zu erfahren, dass in einer größeren Störung oder einem längeren Stromausfall, die Kläranlagen um Schäden durch Überlaufen zu vermeiden, in einen Bypass-Betrieb schalten.
    Damit scheidet das Flusswasser gerade dann wenn man es am dringendsten bräuchte aus! Vielleicht sind meine Anforderungen da Trinkwasser auch zu hoch (Trinkwasserstandard), aber ich meine gerade in schwierigen Zeiten sollte man darauf achten, wo vermeidbar die aufgenommene Schadstoffmenge für seinem Körper zu begrenzen.


    Bei der Aktivkohle ist noch zu beachten, dass diese nur eine recht kurze Nutzungsdauer hat, auch ungenutzt. Aktivkohle bindet chemische Bestandteile, ist aber auch ein idealer Nährboden für Keime.
    Wir verwenden hierfür Filterkohle in ganz normalen Kaffeefiltern, die für etwa 100-500l Wasser bzw. 1 Woche reichen. Die Filter kann man einfach auf Kanister oder andere Behälter stellen und von ober füllen.
    Wenn man Wasser für längere Zeit aufbewahren möchte, noch MicroPur Classic zugeben und der Inhalt bleibt bei richtiger Lagerung mind. 6 Monate trinkbar.

    Kurze doofe Frage zum trinkbar-machen von in Kunststoff-Regentonnen gesammelten Regenwassers.


    Würde ein einfaches Filtern mit dem Miniwell reichen oder sollte noch mehr veranstaltet (abkochen, vorfiltern oder ähnliches) werden???


    glitzererde
    8)

    Nnachdem du nie weißt, was der Regen aus der Luft gewaschen hat würde ich das lassen!
    Filtern und Abkochen hilft da nicht viel.

    Wir nutzen zwei Teststreifen für das Wasser, was daran liegt, dass ein Streifen nur 12-15 Stoffe erfassen kann. Der eine Strefen erfasst die Wasserchemie: pH-Wert, Härte, Nitrit, Nitrat, Fluorid, Calzium, etc., der andere vorrangig (Schwer-)Metalle: Blei, Chrom, Eisen, Kupfer, Quecksilber, etc. Diese Teststreifen bekommst du in verschieden Ausführungen im Wasseranalysebedarf aber auch Amazon, etc. (einfach mal Wasserteststreifen eingeben).
    Wir verwenden nicht immer die gleichen Streifen, haben jedoch noch keine größeren Schwankungen festgestellt. Heute testen wird immer vor Wasserentnahme, wobei wir am Anfang den Brunnen wöchentlich getestet haben.
    Wenn du Leitungswasser testest wird du wahrscheinlich erstmal erschrecken, was da alles mit aus dem Hahn kommt. Aber das hat dich bis heut nicht getötet und kann somit als praktischer Anhaltspunkt dienen.


    Die Urin-Teststreifen haben wir mal vom Heilpraktiker bekommen und waren überrascht wie gut diese funktionieren. Deshalb nutzen diese bis heute. Bei unter 10€ im Jahr ist dies eine aus meiner Sicht gute Ergänzung um den Gesundheitszustand besser im Auge zu behalten. Bekommt auch überall problemlos, scheint da nicht so viele Hersteller zu geben?
    Wir bestellen diese bei einem befreundeten Arzt mit, da kosten 100 Stück (reichen bei 3 Personen rund 8 Monate) aktuell 12€ (Amazon verkauft die gleichen für 15,95€).

    Der Katadyn geht, wenn er getrocknet eingelagert wurde nicht kaputt. Jedoch lässt die Filterleistung unabhängig vom Durchsatz mit der Zeit nach, deshalb bisschen die Wassermenge im Auge behalten. Oder besser die Kermaik wechseln, wenn du dir nicht sicher bist.


    MicroPur gibt es 2 Varianten, das Forte das mit Chlor arbeitet und das Classic welches mit Silberionen arbeitet. Dies zwei vollkommen unterschiedliche Produkte für verschiedene Anwendungsfälle!
    Forte ist für schnelles Wasser. Da das Chlor aus dem Wasser schnell entweicht ist dieses nur kurzzeitig lagerfähig. Der Chlorgeschmack ist auch nicht jedermanns Sache.
    Classic braucht einige Stunden um seine Wirkung zu entfalten, dafür kann man das Wasser auch lange lagern. Aber die hohe Silberaufnahme in den Körper kann zu Probleme bereiten.
    Die dritte und ebenso gute Variante ist das Abkochen, was eine Lagerung von 1-2 Wochen ermöglicht und dem Wasser keine potentiell schädlichen oder geschmacksverändernden Stoffe zusetzt.


    "Derzeit ist der Bach absolut sauber, " ich hoffe zu leitest diese Erkenntnis nicht aus dem Anblick ab?
    Auch wenn das Wasser noch so sauber aussieht und keinen Geruch hat, IMMER vor der Entnahme mit Teststreifen testen!! Ein mit Chemikalien verunreinigtes Wasser kann auch einen Katadyn in kurzer Zeit zerstören.


    MicroPur ist in beiden Versionen eine gute Lösung, di wir immer hier haben. Das eine für das schnelle Wasser, das andere für die Langzeitlagerung. Aber man sollte wenn immer es geht gefiltertes und abgekochtes Wasser verwenden.
    Die Teststreifen für Cadmum, Arsen, Uran, Kupfer, etc. sind aus meiner Sicht noch wichtiger, das hier weder Katadyn noch MicroPur oder Abkochen helfen.


    NACHTRAG:
    Nachdem das Wasser den Körper auch wieder verlässt kannst du hier noch den Gegentest mit Urinteststreifen machen. Hier wird neben dem aufgenommenen Wasser wesentlich mehr (Nahrung, Umgebung, Stess, etc.) erfasst und du hast eine gute Vorwarnung, wenn etwas aus dem Ruder läuft.
    Dies Teststreifen kosten wie die Wasserteststreifen etwa. 15-20Ct, sind also keine wirkliche Investition.

    @hui-buh das Gerieren von Milchprodukten ist nicht einfach und muss ausprobiert werden. Patentlösungen gibt es da keine.
    Langsames Auftauen im Kühlschrank ist immer Pflicht, aber speziell bei Käse verändert das längere Gefrieren vor allem die Konsistenz. Reiben von vorher gefrorenem Käse ist oft schwierig, aber geriebener Käse dafür meist problemlos gefrierbar.
    Es ist immer eine Frage von Lagerort und -dauer. Ein Hartkäse in einem feuchten Tuch im "Keller" kann leicht 1-2 Jahre halten. Der sich bildende Schimmel ist lediglich eine Schutzschicht und kann vor leicht entfernt werden. Unser Keller ist ein Sandsteingewölbe in einem Hügel, also kein richtiger Keller sondern mehr ein erdüberschütteter Raum.


    Für die Langzeitlagerung von Milchprodukten ist im Prinzip nur Milchpulver geeignet. Dies geht über viele Jahre, ohne Kühlung, etc. und 100l sind nur ein Karton Pulver.
    Wichtig ist die Packungsgröße klein zu halten, denn egal ob gefrorener Käse oder Milchpulver, wenn die Packung offen bzw. aufgetaut ist, hält der Inhalt meist keine Woche!
    Geschmacklich ist das angerührte Milchpulver von der H-Milch nicht zu unterscheiden und auch der Käse leidet nur minimal. Ist aber auch stark von den Ausgangslebensmitteln abhängig. Ich habe aus einem Versuch einen Bergbauern-Pecorino 8 Jahre gelagert und dieser ist vom aktuellen Jahrgang nahezu nicht zu unterscheiden.


    Lass dich nicht entmutigen. - Probiere einfach verschieden Lagermöglichkeiten aus, was bei dir am besten funktioniert. Fehlschläge gehören dazu [smilie_blume]

    Das große Problem ist, dass sich die Vorgaben nicht nur für PV ständig ändern und auch noch bundesländerspezifisch sehr unterschiedlich sind.
    Ich hoffe mal dass hier im Fall der Fälle der Bestandschutz greift, aber wer weiß das schon, wenn der Staat bzw. Stadt oder gemeinde Geld brauchen?


    Zumindest scheinen unsere beiden Anlagen, zumal diese auch noch auf unterschiedlichen Gebäuden installiert sind, heute im optisch korrekten Rahmen zu sein. Für die Technik dahinter hat sich noch nie jemand interessiert.
    Wie bereits geschrieben würden die beiden Anlagen den wesentlichen Teil eines normalen häuslichen Bedarfs (EFH: Kühl-/Gefriertechnik, Licht und etwas TV/EDV) über etwa 8 Monate einigermaßen decken können. Aber dies war ja ohnehin nicht mein Bestreben..

    Sollte nur eine Info sein, weil ich vor 4 Jahren damit konfrontiert wurde.


    Zum Hintergrund hab ich damals nicht nachgeforscht, aber es gibt wohl eine Grenze für die private Stromproduktion bzw. Eigenverbrauch in Deutschland. Geht soweit ich weiß um die steuerrechtliche Behandlung?
    Deshalb auch nur der Hinweis, weil ich nicht weiß ob dies heute noch so gilt und wie das außerhalb von "Söders Reich" gehandhabt wird.
    Als wir letztes Jahr eine dritte Außenanlage als Ersatz für die mittlerweile über 10jahre alte erste Insel parallel aufs Dach bauen wollten, gabs jedoch wieder bisschen Ärger mit der Verwaltung. Am Ende einigten wir uns darauf erst die alte Anlage ab und dann die neue aufzubauen. Lief ja letztlich auf gleiche raus.

    Eine kleine aber evtl. wichtige Information zu privaten PV-Inseln:


    Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Regelung nur in Bayern gilt oder Bundesweit, aber hier ist die maximale, nicht genehmigungspflichtige und reglementierte Spitzenleistung von PV-Inseln auf 1kWp begrenzt.
    Dies sind idR 3 Panels im Parallelbetrieb!
    Bitte informiert euch, wie dies bei euch geregelt ist, da die Panels bei GoogleMaps/Earth einfach zu zählen sind.


    2 Inseln, wie bei uns sind nicht gerne gesehen, werden jedoch noch geduldet (weil es keine juristische Handhabe gibt). Eine dritte Insel würde man uns jedoch verbieten und auf eine Netz-Einspeisung bestehen.

    Nur ein Drittel der Bevölkerung hätte im Katastrophenfall ausreichend Lebensmitteln und Medikamenten für mehrere Wochen vorrätig.

    Mehrere Wochen? - Vielleicht in den Bergregionen Österreichs sinnvoll, wenn an im Winter von der Außenwelt und damit Versorgung abgeschnitten wird. Ich meine, solche Aussagen kann man nicht auf andere Länder übertragen und selbst in Wiener Flachland sind die Anforderungen völlig andere als im Ötztal.
    Wenn ein derart komplexes Land wie Österreich über einen Kamm geschert wird, ist die Aussage am Ende ohne Wert.
    Das wichtigste "Lebensmittel" in Deutschland ist und bleibt Trinkwasser, denn im Gegensatz zu den Alpenländern oder Skandinavien, wird dieses nahezu vollständig elektrisch aus Brunnen gefördert, muss gereinigt bzw. teilweise über große Stecken transportiert werden. Im Falle eine Blackout würde die Wasserversorgung in Deutschland an vielen Orten sofort zusammen, da die Druckerhöhungs- und Förderpumpen ausfallen.
    Generell sind Lebensmittel für mehrere Wochen, wenn man sich auf Notnahrung beschränkt, nicht viel an Menge und Kosten. Durch die geographische Struktur und Bevölkerungszusammensetzungen in manchen Regionen, dürfte es stellenweise schon in der ersten Woche recht heftig werden und die Ernährungssituation etwas in den Hintergrund treten. Dies ist kein Vorwurf an unsere "Gäste", aber diese wissen einfach besser mit solchen Situationen umzugehen.


    Ich meine, man sollte seine persönliche Situation in Deutschland sehr genau betrachten und hinterfragen. Erst dann sollte man sich Gedanken über seine, persönlich sinnvolle Vorsorge am Wohnort machen. Wer auf offizielle Hilfe hofft, sollte einfach ins Ahrtal schauen, wo sich die Hilflosigkeit und Unfähigkeit des Staates bereits bei einer kleinen, örtlich begrenzen Notlage überdeutlich zeigte.
    Selbst hier bei mir in ländlicher Region glaube ich nicht, dass wir in einen großflächigen Notfall allzu lange ausharren können. Dafür ist Deutschland zu gut erschlossen und zu dicht besiedelt. Der nächste Verkehrsknoten, die nächste Stadt sind Luftlinie gerade mal 12km entfernt, was wahrscheinlich schon mehr ist als bei vielen Anderen. Damit ist ein Plan B mindestens ebenso wichtig wie eine Lebensmittelvorsorge am Wohnort.


    Andererseits braucht jede Krise ihre Opfer! - Auch wenn es unmenschlich klingt, aber ausreichend freiwilligen Opfern sind u.U. auch ein Schutz für Einzelne, die vorher nachgedacht und vorgesorgt haben.

    @Salorius II sieht schwer nach OmniFuel Raketenkocher aus. - Hast du ihn schon probiert?


    Die Raketenkocher sind im Betrieb sehr einfach, aber leider sehr laut und nicht so tauglich für still und heimlich kochen. Im freier Natur bzw. stiller Umgebung hört man diese über mehrere 100m pfeifen.
    Falls er dir zu laut ist kannst ihn hoffentlich zurückgeben


    Alternativ den Soto Muka Stormbreaker, baugleich dem japanischen Armee-Kocher (nur andere Farbe). Ist ebenfalls ein Vielstoffbrenner, aber anstatt des Düsenbrennersystem wie bei den Primus, mit einem sehr leisem Bogenverdampfersystem und Flammkorb. In der Lautstärke bei vergleichbar einem Gaskocher.
    Lediglich die Bedienung erfordert etwas Übung, weil das Verdampfersystem erst auf Temperatur kommen muss, ist aber auch kein Hexenwerk.

    @txlfanIch mutmaße mal, dass die Einsatzgruppen die im Rhein-Sieg-Kreis tätig sind, die selben Schwierigkeiten haben die auch bei uns ständig auftreten.


    Im analogen Funk konnte auf der betreffenden Frequenz jeder mit jedem sprechen, doch seit der Einführung des digitalen Funks müssen alle Funkgeräte bzw. in unserem Fall Löschgruppen, zu einer übergeordneten Gruppe gepaart werden, vergleichbar Bluetooth.
    Jeder der nicht in der übergeordneten Gruppe ist hört nichts außer den Kollegen der eigenen Löschgruppe und kann auch nur an diese Meldungen absetzen. D.h. bei jedem Einsatz muss erst von der Leitstelle eine entsprechende übergeordnete Gruppe angelegt und die Teilnehmer manuell hinzugefügt werden. Dies geht meist im Zug der Alarmierung, aber bei Weitem nicht immer und bei jedem Teilnehmer!
    Da man sich meist kennt, ruft man dann halt beim nächsten Kollegen oder Kommanditen an und dann klappt es auch früher oder später. Ohne Handy oder Ansprechpartner in der Nähe hat man keine Chance, dann bleibt nur zu einer anderen Gruppe zu fahren und von dort um Aufnahme zu bitten.
    In der Praxis herrscht am Anfang von größeren Einsätzen meist ziemliches Chaos und oft geht dadurch wertvolle Zeit dadurch verloren. Vieles bei uns läuft deshalb mittlerweile über Handygruppen.

    Warum erinnere ich jetzt grade Wildkatze :hae:

    Ich hab mal ne halbe Stunde im Wirtschaftskrise und Lebensmittel-Faden seine Beiträge gelesen.
    Liest sich für mich, wie ein Prepper, der sich vor lauter möglichen Krisen ins depressive Abseits manövriert hat und nun alles in Frage stellt? Aber ein Urteil möchte ich nicht treffen, steht mir auch nicht zu.


    Einige ältere Kommentare im Lebensmittel-Faden sind interessant, aber geht mir zu weit in Richtung Selbstversorger. Dazu fehlt mir der Platz und auch der gärtnerische Hintergrund.

    Danke @Sie, das ist es, was ich zum Ausdruck bringen wollte.
    Jede Situation ist anders, aber allen Maßnahmen sollte es gemeinsam sein das diese vorhanden sind und im Notfall genutzt werden können. Nicht dass diese extra für eine hypothetische Krise geschaffen wurden und aufwendig unterhalten werden müssen, nur um dann feststellen zu können was alles am Ziel vorbei ging oder nicht so wie gedacht funktioniert.
    Ein Fahrzeug kann auch hilfreich sein, solange die Straßen noch passierbar sind und man damit nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich lenkt.


    @Andrej Oschin vielleicht bekommst du bei Preppern recht, aber hier liegt der Unterschied zwischen Vorbereitung, was @Sie, @Salorius II und viele andere wie auch ich machen und dem was Prepper tun. Unsere Vorbereitung ist nichts besonderes über die das vor Ort jemand spricht und auch nichts besonderes über das es sich zu sprechen lohnt. Allenfalls um sich lokal auszutauschen.


    Wenn die Maßnahmen das Leben nicht mehr sicherstellen können, dann muss man eben gehen. Wenn es zu schwerwiegenden Katastrophen, Krieg oder zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung kommt evtl. auch schon früher. Aber dann verlässt man seine gewohnte Umgebung körperlich und mental bei Kräften, gesund und mit dem im Gepäck was man sich lange überlegt hat mitzunehmen.
    Kleinere Störungen wie Plünderer sind, solange es keine größere Gruppe ist ohnehin nichts anderes, als was wir schon jetzt mit den Dieben immer wieder erleben. Wofür soll ich mein Haus zum Gefängnis mit Gittern vor jedem Fenster umbauen, wenn der Hund die Funktion schon weit vor dem Fenster erfüllt?

    Bezügl. Karten und Navigation muss ich gestehen, dass ich dafür noch nie ein Handy genutzt habe.


    Früher Navigon, aber Ich nutze seit langem den Satellitenplotter QV der nicht nur das amerikanische GPS sondern auch Glonass, Galileo, und vielen weiteren System verarbeiten kann.
    Das recht anspruchslose Programm läuft auf einem Notebook und die Karten sind alleine vom Speicherplatz abhängig. Es bietet die gleichen Möglichkeiten wie beispielsweise ein Garmin-Trekingnavi und verwendet ähnliche Karten Es ist aber kein Navigationsprogramm mir Orts- und Straßendatenbank, nur Koordinaten oder manuell auf der Karte suchen!
    Solange ein Satellitennetz zur Verfügung steht wird die Position angezeigt und der Verlauf geplottet. Ansonsten ist es eine Landkarte auf dem Notebook. Papierkarten sind immer ein Muss, aber Bis zum schwarzen Meer sind das schon einige Kilogramm.

    @DarkMatter danke für deine Ausführungen. Ich dachte du betreibst ein Gewerbe in dem Bereich.

    Nein, zumindest nicht ganz, aber verkaufen werde ich nichts.
    Meine Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben mache aber gerne [smilie_blume]


    Ich bin von Beruf primär Elektrotechniker und war bis vor rund 10 Jahren mit eigenem Unternehmen im Steuerungs-/Anlagenbau tätig. Nachdem wir viele Projekte in recht versorgungsunsicheren Gebieten er Welt hatten, waren Ersatzversorgungen oft Bestandteil unserer Projekte.
    Nach 20 Jahren Selbständigkeit in diesem Bereich beginnt man sich grundsätzliche, geschäftliche wie private Fragen nach der Zukunft zu stellen. Und irgendwie hatte ich alles erreicht, was ich mir in jungen Jahren erträumte.
    Es waren aber letztlich sehr schlimme, persönliche Umstände, die dann den Ausschlag zum Ausstieg und Umzug gaben. Ich verkaufte den überwiegenden Teil des Unternehmens und führte nur einen relativ risikolosen B2B Ersatzteil-/Komponentenhandel weiter.


    Heute genieße ich das Leben völlig anders und liebe unser Leben hier am Wasser. Dass uns das Wasser ab und zu besucht, ist kein Problem, erfordert nur etwas angepasste bzw. zusätzliche Infrastruktur., in der Stromversorgung, Pumpen, etc. So ist über die letzten Jahre ein Konzept entstanden, welches uns auch in der Zeit im Wasser nicht aus der Ruhe bringt. In den letzten Jahren hatten jedoch vermehrt andere mögliche Situationen, zunehmenden Einfluss in unsere Vorbereitungen.