Beiträge von Goldbecher

    Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz: Ist gemeinsame Sicherheit mit Russland möglich?


    Wie kann eine europäische Friedensordnung nach dem Jahr 2022 aussehen? Wie kann es Frieden geben – mit Russland, China und dem Westen? Welche Anhaltspunkte für einen nachhaltigen Frieden können wir aus den engen Grenzen unserer natürlichen Lebensgrundlage gewinnen? 40 Jahre nach dem Mainzer Appell haben die Triebkräfte einer „kannibalischen Weltordnung“ (Jean Ziegler), einer zerstörerischen Wachstums- und Aufrüstungsideologie die menschliche Zivilisation einmal mehr an den Rand der Vernichtung gebracht. Die Wissenschaft produziert das Wissen für Kriege, Ausbeutung und Unterdrückung. Demokratische Wissenschaft birgt aber auch das Wissen über die Voraussetzungen gemeinsamer Sicherheit, nachhaltigen Frieden und einen Wandel vom Verbrauch zum Gebrauch der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen. Auf der Veranstaltung werden konkrete Ansätze für die existenzielle Herausforderung diskutiert:„Wie weiter für Frieden, Umwelt und Demokratisierung?“


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    Scott Ritters zweiter Film über Präsident Selenskyj „ist ein absolutes Muss“, und das wird enthüllt


    Der zweite Teil des Films von Scott Ritter über den ukrainischen Präsidenten Selenskyj ist jetzt in Deutscher Sprache erschienen. Der erste Teil ist hier zu finden.


    Was enthüllt der Film? Wie der russischsprachige Selenskyj seine Wähler verärgerte, indem er nach seiner Wahl die russische Sprache und Kultur in der Ukraine verbot.
    Wie mithilfe westlicher Geheimdienste eine neue ukrainische Identität nach amerikanischem Vorbild geschaffen wurde.


    Wie Fernsehsender, die nicht die offizielle Linie verbreiteten, geschlossen wurden. Wie alle oppositionellen Parteien verboten wurden.


    Wie aus Geheimdokumenten hervorgeht, dass Selenskyj einen Angriff auf den Donbass vorbereitet hatte, der aber durch die russische Invasion abgeschnitten wurde.


    Wie Selenskyjs Kokainsucht zum hilflosen Opfer amerikanischer und britischer Geheimdienste wurde und wie Drogen an der Front eingesetzt wurden.


    Wie nicht nur ein System amerikanischer Biolabors im ganzen Land aufgebaut wurde, sondern auch die ukrainische Bevölkerung als Versuchskaninchen für medizinische Experimente missbraucht wurde.


    Wie Nazi-Gruppen gezielt aufgebaut wurden, um kriegsbereites Menschenmaterial zu generieren, und wie der Nationalsozialismus später legalisiert wurde, insbesondere durch den Juden Selenskyj.


    Wie große internationale Konzerne den fruchtbaren schwarzen Boden der Ukraine zu Spottpreisen aufkauften. Mit dem Ziel, die Ernährungssicherheit in Europa unter US-Kontrolle zu bringen.


    Wie schließlich alles in der Ukraine in den Händen der amerikanischen Investmentgesellschaft BlackRock landete.


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    Gute Aussichten: IWF verbessert Prognose für Russlands Wirtschaft für das Jahr 2023


    Experten des Internationalen Währungsfonds haben ihre Prognose für die russischen Wirtschaftsaussichten im Jahr 2023 deutlich verbessert. Dabei ist es der russischen Wirtschaft durchaus gelungen, sich an die neuen Bedingungen anzupassen, so die Experten.


    Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für die russische Wirtschaft im Jahr 2023 verbessert. Nach den Berechnungen der Organisation wird das Bruttoinlandsprodukt des Landes um 1,5 Prozent statt der bisher erwarteten 0,7 Prozent steigen. Dies geht aus dem gerade veröffentlichten IWF-Bericht "World Economic Outlook" hervor. In dem Bericht heißt es:


    "Russlands Wirtschaftswachstumsprognose für das Jahr 2023 wurde um 0,8 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent nach oben korrigiert, was objektive Daten zum Einzelhandel, zum Baugewerbe und zur Industrieproduktion widerspiegelt, die auf eine starke erste Jahreshälfte hindeuten. Diese Stärke ist auf die umfangreichen geldpolitischen Anreize zurückzuführen."

    "Die Wirtschaft erholt sich zuversichtlich. Die Unternehmen passen sich schnell genug an die externen und internen Bedingungen an. Gleichzeitig befinden sich die staatlichen Investitionen auf einem hohen Niveau, und die Nachfrage der Bevölkerung steigt. Zugleich haben die Unterstützungsprogramme für Russen, insbesondere die zinsgünstigen Kreditprogramme, gut funktioniert."

    Gute Aussichten: IWF verbessert Prognose für Russlands Wirtschaft für das Jahr 2023 — RT DE

    Stockende Großoffensive: Die Zeit läuft ab, den USA bleiben noch wenige Monate


    Angesichts der stockenden ukrainischen "Großoffensive" herrschen in den USA und im übrigen Westen Durchhalteparolen vor. Dabei ist immer wieder von "wenigen Monaten" die Rede, in denen die Ukraine Erfolge vorweisen muss. Was hat es damit auf sich?


    Auszug:


    Gestern erklärte US-Außenminister Anthony Blinken, dass der Fortschritt der Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte, die nach seinen Worten "sehr schwierig" sei, weil "die Russen eine starke Verteidigung aufgebaut haben", für Kiew und den Westen nicht ermutigend sei. Dennoch äußerte er sich optimistisch über die ukrainischen Aussichten an der Front, räumte aber ein, dass "dies nicht in den nächsten ein oder zwei Wochen enden wird." Ihm zufolge rechne Washington mit "einigen Monaten".


    Hier stellt sich natürlich die Frage: Was wird passieren und was ist zu erwarten, wenn (oder besser gesagt, sobald) die amerikanischen Hoffnungen auf Erfolge der ukrainischen Streitkräfte endgültig zusammenbrechen? Die Frage ist umso relevanter, als Blinken bei Weitem nicht der Erste ist, der von "ein paar Monaten" spricht. Auf dem jüngsten NATO-Gipfel in Vilnius wurde von verschiedenen Seiten verdeckt und manchmal auch direkt geäußert, dass Kiew höchstens einen Herbst Zeit habe, um Ergebnisse und eine Rendite für die Investitionen des Westens in das Land vorzuweisen.


    Es mag anstößig erscheinen, aber Russland ist keineswegs die Hauptrichtung der geopolitischen Bemühungen der Vereinigten Staaten. Es ist China, das in allen außenpolitischen und militärisch-politischen Strategien Washingtons direkt verankert ist. Und das ist keine List oder ein Vorwand, sondern eine unumstößliche Realität, mit der sich die Amerikaner auseinandersetzen müssen.


    Geopolitik basiert immer auf Wirtschaft, auf dem Kampf um Märkte, Ressourcen, technologische Führerschaft usw. China, das zur ersten (oder zweiten – je nach Berechnungsmethode) Wirtschaftsmacht der Welt aufgestiegen ist, ist zur größten Herausforderung für die Vereinigten Staaten geworden. Und die USA haben zu ihrer eigenen Rettung einfach keine andere Möglichkeit, als einen gefährlichen Konkurrenten zu erwürgen und zu ertränken.


    Moskau hat es jedoch geschafft, den Konflikt so zu gestalten, dass es auf den ersten Blick unmöglich ist, zu erkennen, wer in der Ukraine mehr verstrickt ist – Russland oder der Westen. Natürlich kann man darüber diskutieren und streiten, wie die Chancen unseres Landes stehen, in einem langen Zermürbungskrieg gegen die NATO zu bestehen. Aber dem Bündnis, oder besser gesagt: den Vereinigten Staaten, geht die wichtigste "Zutat" für einen solchen Konflikt aus – die Zeit. Ihnen läuft die Zeit davon, und zwar sehr schnell.


    Wir leben nicht mehr in den Neunzigern oder in den Nullerjahren. Die Amerikaner können es sich nicht mehr leisten, im Format von Jahrzehnten oder gar Jahren zu planen. Sie rechnen in Monaten. Die Prozesse des Abbaus ihrer Hegemonie und des Aufbaus alternativer internationaler Strukturen, die nicht von den Staaten kontrolliert werden, haben sich entscheidend beschleunigt. Der Verfall der westlichen Wirtschaft und des politischen Einflusses beschleunigt sich so schnell, dass er mit bloßem Auge sichtbar ist. China bereitet sich auf den unvermeidlichen – weil die Logik des historischen Prozesses selbst dazu führt – Zusammenstoß mit dem Westen vor und nutzt jede Stunde der Verzögerung, um "seine Fähigkeiten zu trainieren" (und seine Investitionen in US-Staatsschulden aktiv zu veräußern).


    So verschlechtert jeder Monat, jede Woche und sogar jeder Tag der militärischen und politischen Konzentration auf die – aus strategischer Sicht – zweitrangige ukrainische Richtung die Aussichten der Vereinigten Staaten an ihrer Hauptfront, der chinesischen. Jetzt versuchen die Amerikaner verzweifelt, um kostbare Zeit zu feilschen. Es ist kein Zufall, dass eine Reihe hochrangiger Besucher nach Peking gereist sind (Henry Kissinger Ende letzter Woche war der "Jüngste", aber kaum der Letzte in dieser Reihe).


    Dies wird jedoch nichts Dramatisches ändern – bald werden die Staaten eine Entscheidung über den Rückzug aus dem ukrainischen Projekt treffen müssen. Sie haben nicht die Ressourcen, um sich an zwei großen Konflikten zu beteiligen, und sie können es sich einfach nicht leisten, China in Ruhe zu lassen, da dies ihren geopolitischen Zusammenbruch garantieren würde.


    Zweifellos werden die Amerikaner versuchen, sich so aus der Ukraine zurückzuziehen, dass sie Russland möglichst viele Probleme bereiten und ihr Gesicht wahren können. Aber sie müssen sich unbedingt auf den asiatischen Operationsraum konzentrieren. Das ist es, wofür sie nur noch wenige Monate Zeit haben.


    Stockende Großoffensive: Die Zeit läuft ab, den USA bleiben noch wenige Monate — RT DE

    Podoljaka: Russland erzielt taktisch-operativen Durchbruch im Norden


    In seiner neuesten Analyseausgabe zum ukrainischen Krieg prognostiziert Juri Podoljaka, dass eine Bewegung der russischen Truppen in die Tiefebene in Richtung Borowaja erfolgen dürfte und anschließend ein "Aufrollen" der Front nach Norden sowie ins Hinterland um Krasny Liman herum im Süden.


    Am nördlichsten Frontabschnitt, Charkow-Swatowo, hat das russische Militär einen operativen Durchbruch erzielt: Truppen der 20. Armee hatten am Freitag zusätzlich zum bereits zuvor vorhandenen Brückenkopf auf dem rechten Ufer der Scherebez ganz grob in Höhe Swatowo einen weiteren freikämpfen können.


    Am Wochenende schließlich konnten sie die beiden Brückenköpfe vereinen und in der Breite ausbauen – und konnte man sie noch am Freitag lediglich taktisch nennen, so drängt sich für den nun entstandenen Brückenkopf die Bezeichnung taktisch-operativ auf, wenn nicht gleich strategisch: Dank der Breite von zehn Kilometern bei einer Fronttiefe von sechs Kilometern und seiner Lage auf Wasserscheidekämmen, die eine dominante Anhöhe darstellen, erleichtert dieser Brückenkopf dem russischen Militär weiteres Vorrücken gen Westen ganz bis zur Hauptdefensivlinie der ukrainischen Armee in diesem Raum.


    In seiner neuesten Analyseausgabe zum ukrainischen Krieg sagt Juri Podoljaka hierzu voraus:


    "Weiter dürfte wohl Bewegung in die Tiefebene, in Richtung Borowaja, folgen – dann ein Aufrollen der Front nach Norden sowie ins Hinterland der Gruppierung des Gegners um Krasny Liman herum im Süden, und schließlich die endgültige Zerschlagung des Gegners in der Gegend von Stelmachowka und Berestowoje sowie das Erreichen des südöstlichen Stadtrands von Kupjansk, und diese Operation wird abgeschlossen sein."


    Angesichts dessen, dass Kiew an diesen Abschnitt der Front immer weitere Einheiten verlege – davon zeugen Meldungen von der Front, so der Journalist – und sie sofort nach Eintreffen in den Kampf wirft, werde die Tragweite dieser Entwicklung deutlich. Der Journalist wörtlich:


    "Alles deutet darauf hin, dass den Gegner eine leichte Panik ergriffen hat."


    Dieses Bild können auch die bescheidenen Erfolge der ukrainischen Truppen im Großraum Artjomowsk weiter südlich, am Frontabshcnitt Donbass, nicht trüben: Eine etwaige Wiederaufnahme der Kämpfe um diese Stadt würde Kiews Offensivpotenzial dort auch schon erschöpfen – und würde allenfalls in den ukrainischen und westlichen Medien als ein großer Sieg verkauft werden können.


    Ferner hochgradig bemerkenswert ist der Lenkflugkörperangriff auf die Hafeninfrastruktur der Ukraine, die die russische Luftwaffe und die Schwarzmeerflotte in der Nacht auf den 24. Juli durchgeführt haben: Bei diesem wurden nicht nur Hafenanlagen im Großraum Odessa getroffen, sondern auch die der Stadt Reni an der Donau weitaus weiter westlich. Zwar können dort die ganz großen Frachtschiffe nicht einlaufen, weil es dort zu seicht ist. Doch auch auf kleineren Frachtschiffen konnte der Westen über den Hafen von Reni die Ukraine mit Rüstungsgütern beliefern – "Und Stand heute ist er, einer der drei wichtigsten ukrainischen Häfen an der Donau, lahmgelegt".


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    „Wow, unglaublich“: schockierende Zahlen zum Krieg in der Ukraine


    Die ukrainische Gegenoffensive gegen Russland ist gescheitert. Die Ukraine hat keine Chance. Das sagte der ehemalige UN-Waffeninspektor und Marinesoldat Scott Ritter im Gespräch mit Clayton Morris von Redacted .


    Die Ukrainer stehen vor einem Problem: Es gibt fast keine Soldaten mehr. Sie begannen mit einer Armee von etwa 1,2 Millionen Mann. „Sie sind nicht mehr da. Sie sind weg.“


    Die Ukraine hat 60.000 Soldaten für die Gegenoffensive mobilisiert, von denen mittlerweile 20.000 getötet wurden. Die restlichen 40.000 werden sterben. Die Russen kommen mit 200.000 Soldaten. Es gibt Gerüchte, dass weitere 100.000 in der Region Cherson stationiert werden. „Warum? Odessa.“


    Ritter geht davon aus, dass Charkow und Odessa im Sommer oder Herbst von den Russen eingenommen werden. Er rechnet auch damit, dass die ukrainische Armee völlig zusammenbrechen wird.


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    „Wow, unglaublich“: schockierende Zahlen zum Krieg in der Ukraine – uncut-news.ch (uncutnews.ch)

    Macron und weitere westliche Staatschefs nicht zum BRICS-Gipfel eingeladen


    Der französische Präsident Macron hatte erklärt, Mitte Juni am BRICS-Gipfel in Johannesburg teilnehmen zu wollen. Der südafrikanische Sprecher Anil Sooklal gab nun bekannt, dass die Einladungen an 69 Länder des Globalen Südens verschickt worden seien, jedoch nicht an westliche Staaten.


    Macron und weitere westliche Staatschefs nicht zum BRICS-Gipfel eingeladen — RT DE

    Putin fährt nicht zum BRICS-Gipfel nach Südafrika


    Wladimir Putin wird im August nicht am BRICS-Gipfel in Johannesburg teilnehmen, teilte das Büro des südafrikanischen Präsidenten am Mittwoch mit. Außenminister Lawrow wird Russland am Gipfel vertreten.


    Wladimir Putin wird nicht am Gipfeltreffen der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) in Johannesburg teilnehmen, berichtete das Büro des südafrikanischen Präsidenten am Mittwoch. Die Entscheidung sei "in gegenseitigem Einvernehmen" mit der russischen Seite getroffen worden. Russland werde durch Außenminister Sergei Lawrow vertreten.


    Putin fährt nicht zum BRICS-Gipfel nach Südafrika — RT DE

    Deutsche China-Strategie: Zwischen Größenwahn und kolonialem Phantomschmerz


    Von Dagmar Henn


    Das heutige China ist nicht mehr das Land von 1905, aus dem man sich mit deutschen Kanonenbooten ein Stück herausreißen konnte. Mehr als hundert Jahre müssten eigentlich reichen, um den Unterschied zu erkennen. Aber alte Vorurteile sitzen oft tief.


    Die neue deutsche China-Strategie ist ein seltsames Dokument zwischen Hybris und Wehklagen. Die Zeiten, in denen man glauben konnte, China kontrollieren zu können, scheinen noch tief in den Knochen zu sitzen; aber gelegentlich dringt die Erkenntnis durch, dass es ein Größenverhältnis gibt, das seine eigenen Realitäten schafft.


    Schließlich reden wir von einem Land mit mehr als 1,4 Milliarden Einwohnern, also mehr als dem 15-Fachen der Bundesrepublik, und immer noch mehr als dem Dreifachen der gesamten EU, weshalb manche Dinge nicht verblüffen sollten. Die in diesem Dokument vielfach beklagten "asymmetrischen Wirtschaftsbeziehungen", also die Tatsache, dass die EU mehr aus China importiert, als sie dorthin exportiert, dürfte eigentlich nicht wundern. Schließlich wäre auch die dreifache Wirtschaftskraft zu erwarten, das Dreifache an Patenten etc.


    Man hatte sich so daran gewöhnt, überlegen zu sein, dass jetzt durchaus ein gewisser Phantomschmerz aufkommt, und viele Positionen dieser Strategie orientieren sich weniger am wirklichen Interesse, als an der Bewältigung dieses Phantomschmerzes, der den ganzen kollektiven Westen erfasst.


    Das zeigt sich schon an einem kleinen, unscheinbaren Satz wie diesem: "Eine ein­seitige Reduzierung chinesischer Abhängigkeit von deutschen Exporten ist nicht im Interesse Deutschlands." Ist es nicht normal, dass ein im globalen Maßstab eher kleines Land wie Deutschland von einem großen Land wie China abhängiger ist, als dieses von ihm? Würden die Effekte der kolonialen Jahrhunderte auf einen Schlag verschwinden und wirtschaftliche Macht wäre schlicht pro Kopf zugeteilt, wären auch Brasilien und Nigeria stärker als Deutschland, und Abhängigkeiten würden sich entsprechend gestalten.


    Dass sich die Verhältnisse von einer westlichen Vormacht entfernen und sich einer solchen idealen Verteilung annähern, wird jedenfalls beklagt. "China ist Deutschlands größter einzelner Handelspartner, wobei Abhängigkeiten Chinas von Europa stetig abnehmen, während Deutschlands Abhängig­keiten von China in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen haben." Oder hier: "In einigen Bereichen hat China bereits eine marktführende Stellung erreicht; dabei spielen verschiedene staatliche Maßnahmen und ein stark geschützter Markt eine wichtige Rolle (alle Hervorhebungen im Original)." Und, wäre es nicht normal, dass ein Land, in dem mehr als ein Sechstel der Weltbevölkerung lebt, in einigen Bereichen eine marktführende Stellung hat?


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    Podoljaka zum Ukraine-Krieg: Kiews Anschlag auf die Krim-Brücke und die Lage an der Front


    Die für die Sicherheit der Krim-Brücke Verantwortlichen scheinen seit dem letzten Anschlag nichts gelernt zu haben. Das meint der Analyst Juri Podoljaka. Schließlich seien wirksame Abwehrmaßnahmen längst bekannt. Dafür stellten sich an der Front Erfolge für Russland ein.


    Seit dem letztjährigen Terroranschlag Kiews gegen die Krim-Brücke scheinen die für die Sicherheit Verantwortlichen in Russland nichts gelernt zu haben: Nur durch kriminellen Schlendrian sei der Erfolg zu erklären, die die ukrainischen Geheimdienste und Militärs bei ihrem Anschlag vom 17. Juli 2023 hatten – der, wohlgemerkt, zwei Menschenleben forderte und ein Mädchen zum Waisenkind machte. Dabei sind die Sicherheitsmaßnahmen gegen Waffen, die Kiew diesmal verwendete, primitiv und seit etwa einhundert Jahren bekannt und mittlerweile erprobt und perfektioniert, stellt Juri Podoljaka fest.


    Im Norden und in der Mitte der Front stellen sich derweil Erfolge für Russland ein, die gute Aussichten offenbaren. Und die kleineren Fortschritte der ukrainischen Truppen am südlichsten Frontabschnitt, Saporoschje, sind verschwindend gering gemessen an den eineinhalb Monaten, die die Ukraine in ihrer Offensive dort zugebracht hat – und an ihren ebenso kleinen Aussichten auf weitere Erfolge.


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    Volkswagen: Absatz von E-Autos bricht ein – Konzern nicht solide aufgestellt


    Der Autokonzern Volkswagen meldet dramatische Zahlen. Der Absatz von E-Autos sei faktisch auf Null zurückgegangen. Die Zukunft der Marke Volkswagen stehe auf dem Spiel. Verantwortlich sei das insgesamt schwierige wirtschaftliche Umfeld.


    Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Davon sind auch bisherige Vorzeigebranchen betroffen. Die deutsche Automobilindustrie hat den Einstieg in die Elektromobilität verschlafen und ist hinsichtlich der Batterie-Technik vor allem auf chinesische Hersteller angewiesen.


    Jetzt berichtet Volkswagen von einem dramatischen Einbruch der Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland. Die Nachfrage von Privatkunden sei bei einigen Modellen faktisch auf Null zurückgegangen. Von den in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres produzierten 97.000 Stück seien lediglich 73.000 verkauft worden, schreibt das Handelsblatt. Volkswagen produziert auf Halde.


    Verantwortlich dafür sei ein insgesamt schwieriges Umfeld. Die hohe Inflation, die damit einhergehende Unsicherheit der Verbraucher, die Senkung der staatlichen Elektroförderung sowie die im Vergleich zu Autos mit Verbrennermotor hohen Anschaffungskosten seien in diesem Zusammenhang zu nennen.


    Aber auch der Preiskampf in China macht dem Konzern zu schaffen, berichtet das Manager Magazin. Im Juni brach der Absatz in China um 14,5 Prozent ein. Volkswagen verweist jedoch auf einen Sondereffekt im Vorjahresmonat. Nach dem Ende der Corona-Beschränkungen in vielen Regionen Chinas und der zusätzlichen Förderung des Konsums durch Steuererleichterungen der chinesischen Regierung seien im Juni 2022 besonders viele Fahrzeuge ausgeliefert worden.


    Angesichts der schlechten Zahlen herrscht im Volkswagenkonzern Alarmstimmung.


    "Die Zukunft der Marke VW steht auf dem Spiel", sagte Thomas Schäfer, Konzernvorstand für die Kernmarke VW, nach Angaben des Spiegel vor rund 2.200 Führungskräften. Die kommenden Wochen und Monate werden sehr hart, sagte Schäfer. Das Umfeld sei ein perfekter Sturm. Bereits im Mai äußerte Schäfer, Volkswagen sei wirtschaftlich nicht solide aufgestellt.


    Volkswagen: Absatz von E-Autos bricht ein – Konzern nicht solide aufgestellt — RT DE

    Atemberaubendes Video zeigt, wie das amerikanische Bildungswesen zu einem linken Kult geworden ist


    Zurück zur Gründung Amerikas war das Unterrichten ein Job, der dazu gedacht war, eine gebildete Bevölkerung zu schaffen, die amerikanische Werte annahm. Ab etwa den 1960er Jahren wurde es zu einem "Beruf", der mehr Gütesiegel hatte. Jetzt ist es jedoch ein Kult, und jeder von uns sollte absolute Angst vor den Wahnsinnigen haben, die acht Stunden am Tag, fünf Tage die Woche, sieben Monate im Jahr die vollständige Kontrolle über unsere Kinder haben.


    Die National Education Association ist die größte Lehrergewerkschaft der Welt und die größte Gewerkschaft in den Vereinigten Staaten, die 3 Millionen amerikanische Lehrer vertritt. Es ist auch einer der treuesten Spender der Demokratischen Partei.


    Vor kurzem hielt sie ihre jährliche Konferenz ab, eine Veranstaltung, bei der "etwa 6.000 Pädagogen zusammenkommen, um die wichtigen Themen zu diskutieren, die sich auf das öffentliche Bildungswesen in den USA auswirken und die Richtlinien und Aktivitäten der National Education Association für das kommende Jahr festlegen". Bei der diesjährigen Sitzung ergriff Becky Pringle, die Präsidentin der NEA, das Wort.



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    Atemberaubendes Video zeigt, wie das amerikanische Bildungswesen zu einem linken Kult geworden ist | ZeroHedge

    Sonnenstürme (auch bekannt als Magnetischer Sturm und Geomagnetische Stürme) – sind interne Reaktionen der Sonne: Sonnenmassenauswürfe, Oberflächeneruptionen und andere Aktionen, die dazu führen, dass Energie von der Sonne in alle Richtungen des kosmischen Raums, einschließlich der Erde, ausgestoßen wird; und kollidiert mit seiner Magnetosphäre, provoziert es geomagnetische Aktivität und Stürme für wetterabhängige Menschen.


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    Der Präsident der Vereinigten Staaten hat sich wieder einmal seinen beunruhigenden Impulsen gegenüber Kindern ergeben - er hat ein kleines Mädchen in Finnland seltsamerweise in den Mund genommen.


    Das jüngste in Joe Bidens langer Reihe von erschreckendem Verhalten gegenüber weiblichen Kindern ereignete sich, als Biden sich unter die Mitarbeiter der US-Botschaft in Helsinki mischte, bevor er an Bord der Air Force One ging.


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    Ansehen: Creepy Joe nimmt ein kleines Mädchen in Finnland in den Mund in den seltsamsten Vorfall aller Zeiten | ZeroHedge

    Neues Gutachten: Stehen Habecks LNG-Pläne für Rügen vor dem Aus?


    Laut einem Gutachten dürfte die vom Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck geplante LNG-Pipeline vor Rügen nicht genehmigt werden. Sie könnte bereits durch den Schiffsverkehr beschädigt werden. Ironischerweise spielt bei der aktuellen Begründung unter anderem auch eine frühere Bewertung für dieTrassenführung der Pipeline Nord Stream 2 eine Rolle.


    Stehen die Pläne des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), die Insel Rügen zum Umschlagplatz für LNG zu machen, vor dem Aus? In einem im Auftrag der Gemeinde Ostseebad Binz erstellten Gutachten kommt Bärbel Koppe, Professorin für Bauingenieurwesen im Fachbereich Wasserbau und Hydromechanik an der Hochschule Wismar zu dem Schluss, dass "erhebliche wasserbauliche Zweifel an der Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens vorliegen". Zuvor hatte die Berliner Zeitung über das Gutachten berichtet.


    Konkret geht es um den Schiffsverkehr sowie den Wasserschutz, die Probleme bereiten. Zum einen weisen die vom Betreiber Gascade zur Bewilligung eingereichten Unterlagen zum Teilabschnitt "OAL von Lubmin bis KP 26" laut Gutachten "hinsichtlich der wasserbaulichen Planungen signifikante Lücken, Mängel und Unschlüssigkeiten auf". Das Problem aus wasserbaulicher Sicht lautet: "Die geplante Sand-Überdeckungshöhe der Ostsee-Anbindungsleitung OAL von 1,55 m zzgl. 1,0 m Toleranz für Unterhaltungsbaggerungen an Kreuzungspunkten mit Fahrrinnen lässt zukünftige Investitionsbaggerungen für eventuell erforderliche Fahrrinnenvertiefungen nicht zu."

    Außerhalb von Fahrrinnenkreuzungen betrage "die geplante Mindestüberdeckungshöhe lediglich 0,50 Meter, obwohl auch hier eine schifffahrtliche Nutzung besteht und eine entsprechend geringe Überdeckungshöhe eine Sicherheit gegen strukturelle Schäden an der Pipeline bei Ankerwurf nicht gewährleistet".


    Verständlicher ausgedrückt heißt das: Bei starkem Wind und Strömungen könne es passieren, dass der Sand, in dem die Pipeline vergraben ist, weggespült wird. Da die Gasleitung dann offen im Wasser läge, könne sie beispielsweise bereits durch den Anker eines Segelbootes beschädigt werden.


    Probleme gibt es laut Gutachten auch beim Wasserschutz: Das marine Vorranggebiet Küstenschutz "Prorer Wiek" soll "durch die Pipeline je nach Trassenvariante gequert bzw. ohne ausreichenden Sicherheitsabstand tangiert werden". Dabei handle es sich allerdings um ein "Gebiet, welches zum Küstenschutz reserviert wurde und in dem weitere Nutzungen – somit auch eine Verlegung einer Pipeline – nicht zugelassen sind".


    Außerdem gibt es noch einen dritten Grund, weshalb das Vorhaben nicht genehmigt werden dürfte: Die Bauzeitenplanung "berücksichtigt nicht die erheblichen Einschränkungen seebaulicher Tätigkeiten in der Sturmsaison ab Herbst". Demnach sei die Inbetriebnahme der Anlage im Dezember 2023 vor der Ausschlusszeit der Bautätigkeiten während der Heringslaichzeit vom 1. Januar bis 30. April unrealistisch.


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    FSB: Ukrainischer Attentatsversuch auf RT-Chefin vereitelt


    Laut einer Mitteilung des FSB wurden am Freitag Mitglieder einer Neonazi-Gruppe festgenommen, die die Ermordung von RT-Chefin Margarita Simonjan sowie der TV-Moderatorin Ksenija Sobtschak geplant haben sollen.


    Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) und die Strafverfolgungsbehörden haben die Vorbereitung des Mordes an Margarita Simonjan, Chefredakteurin der Mediengruppe Rossija Segodnja und RT, sowie an der TV-Moderatorin Ksenija Sobtschak durch ukrainische Spezialdienste verhindert. Das teilte der FSB am Samstagmittag mit.


    Am Freitag sollen Mitglieder der Neonazi-Gruppe "Paragraf-88" in Moskau und in der Region Rjasan festgenommen worden sein, als sie die Arbeits- und Wohnadressen von Simonjan und Sobtschak ausspionierten. Die Festgenommenen gaben an, dass man ihnen pro Mord eineinhalb Millionen Rubel geboten hatte, knapp 15.000 Euro.


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    Schwenk nach Westen:
    Im Balanceakt zwischen Russland und NATO hat die Türkei die Wertung verschoben


    Die in finanzielle Not geratene türkische Führung träumt längst von "einem türkischen Korridor". Der revisionistische Plan der Türkei in Asien spielt der NATO in die Hände, da der Westen nicht nur die Neue Seidenstraße Chinas verhindern, sondern auch den Nord-Süd-Korridor zum Scheitern bringen will – und damit Russland von Süden aus einkesseln.


    In seinem Balanceakt zwischen Russland und der NATO verschob der türkische Präsident in den vergangenen Tagen die Gewichtung deutlich zugunsten der westlichen Agenda, nachdem Erdoğan grünes Licht zu Schwedens Aufnahme in die NATO gegeben hatte. Bei seinem Treffen mit dem US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden sprach er am Dienstagabend von einem "neuen Prozess" in den bilateralen Beziehungen. Bereits zuvor hatte Ankara Entgegenkommen signalisiert. Die Türkei soll Frankreich die Aufsicht über das im Bau befindliche Atomkraftwerk "Akkuyu" übertragen haben. Dessen Betreiber ist der russische Staatskonzern Rosatom.


    Nachdem Erdoğan dem NATO-Beitritt Schwedens zugestimmt hatte, traf er sich mit dem griechischen Ministerpräsidenten, um die Beziehungen zu seinem Nachbar in Schwung zu bringen. Es ist erst acht Monate her, dass Erdoğan Griechenland mit Raketenangriffen drohte und mit Sätzen wie "Eines Nachts werden wir kommen". Nun will er auf einmal den Weg für eine Beilegung des Streits über die maritimen Grenzen zwischen Ankara und Athen ebnen.


    Allerdings hatte eine Nachricht im Zuge des Ukraine-Krieges für Wirbel gesorgt: Erdoğan hatte am Wochenende ohne Absprache mit der Kremlführung dem ukrainischen Präsidenten ermöglicht, nach seinem Türkeibesuch die Kriegsgefangenen von Asowstal, mit nach Hause zu bringen. Die ukrainischen Gefangenen sollten ursprünglich bis zur Beilegung des Konflikts in der Türkei interniert bleiben.


    Die Entscheidung Ankaras, die Kriegsgefangenen von Asowstal in die Freiheit zu entlassen, war im Grunde ein Rückschlag für Moskau, da der Vorgang den Anschein erweckte, Moskau sei nach dem gescheiterten Putsch der Wagner-Gruppe in einer "schwachen Position" und könne nichts tun, um künftige Verstöße gegen Vereinbarungen durch die Türkei oder weitere "vertrauenswürdige" Partner zu unterbinden.


    Warum hat Ankara seine bisher geschickte Schaukelpolitik zwischen dem Osten und dem Westen faktisch zunichtegemacht? Ankara benötigt dringend die Vertiefung der Handelsbeziehungen und die finanzielle Unterstützung vom Westen. Allein im Mai flossen mehr als sieben Milliarden Dollar aus der Türkei ab.


    Dem US-Investigativjournalisten Seymour Hersh zufolge soll der Grund für Erdoğans Aufgabe der Blockade zu Schwedens NATO-Beitritt in einem Versprechen Bidens liegen, Ankara einen Kredit in Höhe von bis zu 13 Milliarden Dollar zu gewähren. Die Empörung der Kremlführung ist vor diesem Hintergrund nachvollziehbar, da Moskau russisches Gas auf Kredit und zu günstigen Bedingungen an Ankara geliefert hat.


    Aus geopolitischer Sicht besteht die Gefahr, dass Erdoğan vonseiten der USA grünes Licht für seine umstrittenen Ambitionen in Asien bekommen hat. Erdoğan träumt längst vom "Großen Turan" in den türkischsprachigen Regionen Asiens. Im Zuge dieser Politik zielt er auf die Herstellung eines muslimisch-türkischen Korridors durch Eurasien, indem die Türkei die Enklave Nachitschewan über den Sangesur-Transportkorridor mit Aserbaidschan verbinden will – und zwar auf Kosten der armenischen Souveränität, um damit eine direkte Verbindung über das Kaspische Meer in Richtung Osten nach Zentralasien zu schaffen.


    Der revisionistische Plan der Türkei in Asien spielt der NATO in Hände, da der Westen nicht nur die Neue Seidenstraße Chinas verhindern, sondern auch den Nord-Süd-Korridor zum Scheitern bringen und damit Russland von Süden aus einkesseln will. Russland zeigt sich vor allem seit dem Ukraine-Krieg im Schwarzen Meer stark präsent und die Türkei fühlt sich in Richtung des Westens bedrängt.


    Wenn Erdoğan seinen Kurs nicht korrigiert und sich auf Versprechen des Westens einlässt, wird die Türkei seine Chance zur Integration in den asiatischen Block verspielen. Für den Westen bleibt die muslimische Türkei immer ein Juniorpartner zweiter Klasse, der irgendwann vom "Wertewesten" fallen gelassen wird.


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    Russlands Auslandsverschuldung auf niedrigstem Stand seit 17 Jahren


    Nach Angaben der Zentralbank ist die Auslandsverschuldung Russlands mit Stand 1. Juli um 8,7 Prozent zurückgegangen, sie betrug knapp 348 Milliarden US-Dollar. Zum letzten Mal war der Indikator im Jahr 2006 so niedrig.


    Laut der Einschätzung der russischen Zentralbank beträgt die Auslandsverschuldung des Landes mit Stand 1. Juli 2023 347,7 Milliarden US-Dollar. Damit sind die Staatsschulden um 33 Milliarden US-Dollar bzw. um 8,7 Prozent gesunken. Die entsprechende Erklärung wurde auf der Webseite der Finanzbehörde veröffentlicht. Dieser Rückgang sei demnach zum größten Teil auf eine Verringerung der Verbindlichkeiten aus Schuldinstrumenten und Direktinvestitionen zurückzuführen. Außerdem habe der Schuldenabbau der staatlichen Verwaltung dazu wesentlich beigetragen, was auch mit dem Verkauf von Wertpapieren durch Nichtresidenten zusammenhänge.


    Russlands Staatsschulden erreichten damit den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2006. Damals hatte der Parameter am Ende des Jahres 313,2 Milliarden US-Dollar betragen. Bereits im ersten Quartal 2007 war die Verschuldung aber wieder auf 355 Milliarden US-Dollar angestiegen.


    Zuvor hatte der russische Finanzminister Anton Siluanow erklärt, die Schulden Russlands machten Anfang 2023 15,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Dies führte der Minister auf die verantwortungsvolle Haushaltspolitik der Regierung zurück. Darüber hinaus sei die niedrige Verschuldung ein Vorteil, der der russischen Wirtschaft ein Manövrieren am Finanzmarkt sowie zukünftige Kreditaufnahmen und eine solidere Finanzierung der Haushaltsausgaben erlaube.


    Russlands Auslandsverschuldung auf niedrigstem Stand seit 17 Jahren — RT DE

    Putin: Gruppe Wagner existiert rechtlich nicht


    Wladimir Putin hat erstmals über die Einzelheiten seines Treffens mit den Wagner-Kämpfern und deren Anführer Jewgeni Prigoschin gesprochen. Ihm zufolge habe er den Anwesenden mehrere Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. Das Gespräch fand Ende Juni im Kreml statt.


    In einem Gespräch mit der Zeitung Kommersant hat der russische Präsident erstmals über sein Treffen mit dem Gründer des privaten Militärdienstleisters Gruppe Wagner Jewgeni Prigoschin und dessen Kommandeuren erzählt. Das Treffen fand am 29. Juni im Kreml statt. Zuerst berichtete die französische Presse darüber, am 10. Juli bestätigte auch Kremlsprecher Dmitri Peskow die Informationen.


    Der Kommersant-Journalist Andrei Kolesnikow sagte zu Putin: "Es gibt viele Versionen, warum Sie sich am 29. Juni mit Wagner getroffen haben. Auf dem NATO-Gipfel wurde dies aktiv diskutiert. Die haben ihre eigene Version, und ich habe meine eigene. Was ist Ihre Version?" Putin erwiderte: "Welche Version ich habe? Ich habe keine Version. Ich habe das, was tatsächlich passiert ist."


    Putin räumte ein, dass er die Ereignisse vom 24. Juni bedauere. "Es ist sehr einfach und für die russische Gesellschaft offensichtlich. Die einfachen Wagner-Kämpfer haben ehrenhaft gekämpft. Die Tatsache, dass sie in diese Ereignisse hineingezogen wurden, ist bedauerlich", erklärte er. Bei dem Treffen im Kreml habe er auch die Ergebnisse der Wagner-Gruppe auf dem Schlachtfeld bewertet.


    Auf die Frage, ob Wagner als kämpfende Einheit bestehen bleibt, antwortete der russische Präsident, dass diese Organisation in Russland rechtlich nicht existiere, da "es keine solche juristische Person gibt":


    "Die private Militärfirma Wagner existiert nicht! Wir haben kein Gesetz über private militärische Organisationen! Sie existiert einfach nicht!"


    Weiter mit Link: Putin: Gruppe Wagner existiert rechtlich nicht — RT DE
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