Über dem Ganzen schwebt zudem das Damokles Schwert des mexikanischen Open-Pit-Verbots.
Da hast Du auf den ersten Blick nicht ganz unrecht, denn...
[...] Mexican authorities announced that no more permits for new open-pit mining Projects will be issued during López Obrador’s remaining government term, set to end in September 2024. Experts stressed that the ban on new permits poses a threat to investments and developing mining companies...
...neue Projekte haben es da offensichtlich erstmal schwer. Auf den zweiten Blick aber lese ich in der Heliostar-Pressemeldung bei den ausführlicheren Punkten zu Ana-Paula:
[...] The project holds a current permit to build and operate an open pit mine on the site. [...]
und
[...] The open pit mineable mineralization is greater than 2 g/t gold. It contains a well-defined tabular body of higher-grade mineralization extending from surface. An extensive and open halo of lower grade gold mineralization surrounds the high-grade body. This geometry and disposition are amenable to both open-pit and underground mining methods.
Focusing on the higher grade, greater than 5 g/t gold, zones within the resource, the company is considering an underground only mining scenario. This scenario is considered likely to be centred on the high grade core that has approximate dimensions of 250 metres long, 100 metres high and 60 metres wide. This core has the potential to drive a high margin, underground gold mine and will be the immediate focus for the company. [...]
Tagebau ist also bereits genehmigt, erster Schritt aber die potentielle Fixierung auf Untertageabbau. Somit bleibt also vorerst nur die Frage nach der Finanzierung der 10 Mio USD zur Übernahme des Projekts, weswegen zur Zeit ja kein Handel "drin" ist.
Cash zum 30. September 2022 war laut Halbjahresbericht weniger als 2 Mio CAD. Letzte Privatplatzierung wurde Anfang August zu 3 Mio CAD abgeschlossen. Also irgendwoher muß das Geld dann kommen. Das ist die kurzfristig entscheidende Frage.
Die Finanzierung der 80 oder 120 oder 150 Mio USD für San-Antonio hingegen ist jetzt noch nicht das Problem, denn zuerst dürfen bis zu 3 Jahre ins Land gehen zur Erlangung der "environmental permit", und erst dann bis zu 18 Monate bis zur Zahlung dieser Summe. Also grob 4 Jahre. Und wenn sie Ana-Paula flott in Produktion bringen sollten (wär ja möglich, muß natürlich auch finanziert werden) gibt es frisch Cash aus dem Boden. Alles längerfristig betrachtet.
Der Kurs sieht ja schon vernichtend aus
Es gibt ja nur wenige Vertreter dieser Branche, wo das zur Zeit besser aussieht, von daher sind 90% Minus seit dem Top doch gefühlt "normal" inzwischen...
...relevant ist da nur der persönliche Einstandskurs. So gesehen ist durchaus Potential sichtbar, schnell mal ein paar Unzen aus dem Boden zu fischen... hm. ok, schnell ist relativ.
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