Bei Prozenten geht es immer um den Bezugswert, wenn man den explizit definiert sind solche (eigentlich blödsinnigen) Rechnungen korrekt darstellbar.
Aber (Klugscheissermodus an):
Wenn etwas von 100WE auf 600WE steigt und dann wieder auf 100WE fällt, dann ist es um 500% des alten Wertes gefallen und nicht um 600%. Bei 600% wäre der Preis 0.
Das Problem taucht auch immer wieder auf mit Steigerungen auf x% (100% incl.) und um x% (100% excl.).
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wie ist der Bezugswert denn, wenn 100 auf 600 steigt und es dann 600% sind?
Wie müsste das praktisch angegeben werden? Kann ich mir das so vorstellen, "ich will eine Steigerung von 600% vom Ausganswert 100 haben, ich will aber nicht mit den 100 rechnen, sondern nehme stattdessen 85.71 damit ich auf die 600% komme? Und da soll ich mich dann nicht fragen, warum er nicht gleich konventionell rechnet oder mich für komplett bescheuert hält? Kann ich dann auch Sagen 2+2 ist 5, denn 2 heißt eigentlich 2,5 (Prof. Dr. Dr. Dr. Van Dusen dreht sich gerade im Grabe um)? Dann könnte ich quasi auch eine völlig neue Sprachregel einführen, also ja heißt nein und nein heißt ja, das werde ich meinem Arbeitgeber am Montag mal mitteilen, mal sehen was der zu meinem neuen Bezugssystem sagt. Warum machen wir nicht gleich alles komplizierter, wäre doch mal ein kreativer Ansatz.
Das klingt für mich als nichts anderes als die Methode "Zahlenwirrwarr", zur Veranschaulichung nachzusehen in der Modern Familiy Serien Folge "Der Wow-Faktor" Staffel 4 Folge 18.
Sorry für etwas offtopic, aber das will ich gern zum Nachlesen haben um zukünftig die Gewinne meiner Depots zu schönen.